Stellungnahme des Sprechers des Außenministeriums der DVR Korea

Ein Sprecher des Außenministeriums der Demokratischen Volksrepublik Korea veröffentlichte am 2. August eine Stellungnahme mit folgendem Inhalt.

Am 1. August eröffnete der UNO-Sicherheitsrat auf Initiative von Großbritannien, Frankreich und Deutschland eine inoffizielle Versammlung, auf der unsere Maßnahmen zur Modernisierung der Waffen als Verstoß gegen die Resolution bezeichnet wurden. Eine Resolution zu fabrizieren, die das betreffende Land nicht einmal anerkennt, und die Frage auf die Tagesordnung zu bringen, die mit der Souveränität des Landes in Verbindung steht, ist schon eine schwere Beleidigung, Ignoranz und Provokation gegen uns.

Der UNO-Sicherheitsrat problematisiert nicht die Reichweite des Geschosses, sondern das Abfeuern mithilfe der ballistischen Technik an und für sich; das bedeutet, dass wir auf das Recht auf Selbstschutz völlig verzichten sollen.

Außerdem haben wir bis jetzt mit keinem Land irgendeine Vereinbarung über die Beschränkung der Reichweite der Geschosse wie Raketen getroffen und sind an keine internationale Konvention in Bezug darauf gebunden. Die Unterbrechung des Kernwaffentestes und des Abschusses der interkontinentalen ballistischen Raketen durch uns ist ein Wohlwollen und ein Geschenk für den Gesprächspartner und kein Kettenglied der Handlungen dafür, die unannehmbaren Nordkorea-Resolutionen des UNO-Sicherheitsrates anzuerkennen und sie zu befolgen.

Entsprechend der allgemeinen Erwartung der Völkergemeinschaft, die Frieden und Stabilität auf der Koreanischen Halbinsel wünscht, unternehmen wir bereits über 20 Monate lang keinen Kernwaffentest und keinen Testschuss der interkontinentalen ballistischen Rakete, was höchste Geduld von uns bedeutet.

Aber der UNO-Sicherheitsrat verschließt vor den Kriegsübungen und der Verstärkung der modernsten Angriffswaffen in Südkorea die Augen, diffamiert haltlos nur die Entwicklung der konventionellen Waffen von uns und regt uns damit uns auf. Dadurch verschwindet langsam unsere Geduld gegenüber der UNO und verwandelt sich in Zorn.

Wir werden niemandem zulassen, die Souveränität und das Selbstschutzrecht unseres Staates zu beleidigen und es ihnen ins Buch der Aufrechnungen eintragen.

Großbritannien, Frankreich und Deutschland sollen es schnellstens begreifen, dass ihr anstößiges Benehmen wie diesmal die Spannungen auf der Koreanischen Halbinsel nicht hemmt, sondern im Gegenteil als ein Katalysator nur verschlechtert.


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