Schlagwort-Archive: Selbstschutzrecht

Stellungnahme eines Sprechers des Außenministeriums der DVRK

Ein Sprecher des Außenministeriums der Demokratischen Volksrepublik Korea veröffentlichte am 6. August eine Stellungnahme mit folgendem Inhalt.

Trotz der wiederholten Warnungen von uns haben die USA und Südkorea eine gemeinsame Militärübung gegen uns gestartet. Das ist offene Ignoranz und Verletzung der Gemeinsamen DVRK-USA-Erklärung, der Panmunjom-Erklärung und der Gemeinsamen Pyongyanger Deklaration im September, in denen man vereinbart hatte, zwischen der DVRK und den USA neue Beziehungen herzustellen und auf der Koreanischen Halbinsel ein dauerhaftes und stabiles Friedenssystem ins Leben zu rufen.

Um diese Übung zu rechtfertigen, wenden die USA und die südkoreanische Regierung allerlei Tricks an, können aber auf keinen Fall die aggressive Art der Übung kaschieren und beschönigen. Was schlimmer dabei ist, ist, dass die USA ihre Versprechen auf verschiedenen Spitzenebenen wie der Singapurer Gipfelkonferenz und dem Panmunjom-Gipfeltreffen zwischen der DVRK und den USA, die gemeinsame Militärübung zu unterbrechen, nicht halten, modernste Angriffswaffen massenweise nach Südkorea einführen und die militärischen Spannungen gegen uns anstiften.

Allein nach dem Gipfel in Singapur führten die USA und Südkorea die gemeinsame Marineinfanterieübung „Bündnis 19-1“, die gemeinsame Luftübung, die „Sicherheitsinitiative gegen die Verbreitung“ und weitere verschiedene Aggressionsübungen gegen uns durch, unternahmen den Test für Abwehr der interkontinentalen ballistischen Rakete der DVRK und anschließend den Probeschuss der interkontinentalen ballistischen Rakete „Minuteman-3“  und der ballistischen U-Boot-Rakete „Trident 2D-5“. weiterlesen

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Stellungnahme des Sprechers des Außenministeriums der DVR Korea

Ein Sprecher des Außenministeriums der Demokratischen Volksrepublik Korea veröffentlichte am 2. August eine Stellungnahme mit folgendem Inhalt.

Am 1. August eröffnete der UNO-Sicherheitsrat auf Initiative von Großbritannien, Frankreich und Deutschland eine inoffizielle Versammlung, auf der unsere Maßnahmen zur Modernisierung der Waffen als Verstoß gegen die Resolution bezeichnet wurden. Eine Resolution zu fabrizieren, die das betreffende Land nicht einmal anerkennt, und die Frage auf die Tagesordnung zu bringen, die mit der Souveränität des Landes in Verbindung steht, ist schon eine schwere Beleidigung, Ignoranz und Provokation gegen uns.

Der UNO-Sicherheitsrat problematisiert nicht die Reichweite des Geschosses, sondern das Abfeuern mithilfe der ballistischen Technik an und für sich; das bedeutet, dass wir auf das Recht auf Selbstschutz völlig verzichten sollen.

Außerdem haben wir bis jetzt mit keinem Land irgendeine Vereinbarung über die Beschränkung der Reichweite der Geschosse wie Raketen getroffen und sind an keine internationale Konvention in Bezug darauf gebunden. Die Unterbrechung des Kernwaffentestes und des Abschusses der interkontinentalen ballistischen Raketen durch uns ist ein Wohlwollen und ein Geschenk für den Gesprächspartner und kein Kettenglied der Handlungen dafür, die unannehmbaren Nordkorea-Resolutionen des UNO-Sicherheitsrates anzuerkennen und sie zu befolgen. weiterlesen


Antwort des Sprechers des Außenministeriums der DVR Korea

Durchgeführt wurde erfolgreich der Probeschuss der neu entwickelten strategischen ballistischen Boden-Boden-Mittellangstreckenrakete „Hwasong-12“. Diesbezüglich antwortete am 16. Mai der Sprecher des DVRK-Außenministeriums auf die Frage eines Journalisten der KZNA wie folgt:

Ein großer Erfolg beim Probeschuss der neu entwickelten strategischen ballistischen Boden-Boden-Mittellangstreckenrakete „Hwasong-12“ ist bei der Gewährleistung von Frieden und Stabilität auf der Koreanischen Halbinsel und in deren Region wahrhaft von wichtiger und besonderer Bedeutung und ein großer Sieg des koreanischen Volk, der auch mit nichts aufzuwiegen ist.

Der diesmalige Probeschuss wurde als ein Kettenglied des regelmäßigen Prozesses für die Hochentwicklung der Atomwaffen durchgeführt, die zum Ziel hat, selbstschützende Landesverteidigungskräfte zu festigen. Dieser Probeschuss zielte darauf ab, die taktisch-technischen Daten und technische Eigenschaften der strategischen ballistischen Mittellangstreckenrakete vom neuen Typ, die mit dem leistungsstarken Atomsprengkörper vom großen Gewicht zu versehen ist, zu bestätigen. In Berücksichtigung der Sicherheit der umliegenden Länder wurde der Probeschuss in Schussverfahren in maximal hohem Winkel durchgeführt.

Aber manche Länder faselten bezüglich der Ausübung unseres berechtigten und gerechten Selbstschutzrechts vom bloßen Gerücht wie irgendeine „Verletzungen“ und „Bedrohungen“. Ferner veröffentlichte der UNO-Sicherheitsrat einen offiziellen Bericht, der den Start unserer ballistischen Rakete problematisiert.

Wir weisen den obigen Bericht entschieden zurück, der im Fahrwasser der boshaften gegen unsere Republik gerichteten Machenschaften der USA die Stärkung unserer selbstverteidigenden nuklearen Abschreckungskraft problematisiert hat.

Allein in jüngster Woche führten die USA zweimalige Probeschüsse der ballistischen Interkontinentalraketen durch. Aber der UNO-Sicherheitsrat sah darüber hinweg.

Das Selbstschutzrecht ist das erste Merkmal der Souveränität, und dessen Verleumdung ist wahrlich eine unverhohlene Verletzung der Souveränität und berüchtigte Einmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Länder.

Falls die USA ihre militärischen Provokationen gegen unseren Staat auszuwählen wagen, sind wir dazu bereit, diesen Herausforderungen auf jeden Fall entgegenzutreten.

Das weltweit vervollständigste Waffensystem wird keinesfalls zum ewigen Alleinbesitz der USA, und es wird auf jeden Fall der Tag kommen, an dem auch wir dementsprechende Vergeltungsmittel anwenden können.

In diesem Sinne können die USA genügend erfahren, ob die ballistischen Raketen Koreas tatsächlich die USA bedrohen oder nicht.