Korea: Für eine neue Zeit der selbstständigen Vereinigung

Korea - Karte - Umrisse - blau

Mit AiP-D Meinung am Ende des Artikels!

„Lasst uns die Herausforderung der inneren und äußeren Anti-Vereinigungs-Kräfte zum Scheitern bringen und eine neue Zeit der selbstständigen Vereinigung eröffnen!“, das ist die von Kim Jong Un bei der Neujahrsansprache dargestellte Losung, die das koreanische Volk in diesem Jahr bei der Bewegung um die Vereinigung des Vaterlandes hoch erheben soll.

Die koreanische Nation erleidet über 70 Jahre die Tragödie der Spaltung. Sie lebte tausende Jahre lang auf einem Territorium mit einer Kultur als homogene Nation. Jedoch seit der Mitte des 20. Jahrhunderts lebt sie, in Nord und Süd geteilt, unter Zwietracht und Konfrontation. Das Leid und die Tragödie daraus sind unermesslich. Vor der koreanischen Nation stellt sich die Vereinigung als eine dringlichste und lebenswichtigste Aufgabe, die nicht mehr aufgeschoben werden darf.

Kim Jong Un erhellt bei der Neujahrsansprache darüber, die Einmischung der äußeren Kräfte zurückzuweisen und gemäß dem Streben und den Forderungen der Nation die Fragen betreffend die innerkoreanischen Beziehungen und die Vereinigung des Vaterlandes selbstständig zu lösen.

Zur Zeit des Endes des 2. Weltkrieges besetzten die US-Imperialisten auf Vorwand von „Entwaffnung“ der japanischen Imperialisten Südkorea. Seitdem beabsichtigten sie die ewige Spaltung der Koreanischen Halbinsel, ließen die Kriegsrüstungen, darunter die Atomwaffen, in großer Menge in Südkorea eindringen und hielten die Kriegsmanöver gegen die Republik ab, wodurch sie den Frieden und die Sicherheit auf der Koreanischen Halbinsel brachen. Jedes Mal, wenn sich die Atmosphäre für die nationale Einheit und die Vereinigung zwischen dem Norden und Süden erhöhte und die Phase zur Versöhnung entstand, verschärften sie mit der Konfrontation und den Kriegsmanövern die Lage absichtlich und verhinderten durch Aufhetzung der Anti-Vereinigungs-Kräfte von Südkorea die Strömung zur Vereinigung. Die Geschichte und die Wirklichkeit zeigen deutlich, die Frage auf die Vereinigung des Landes werde niemals gemäß dem Streben und dem Interessen der koreanischen Nation gelöst und die Kriegsgefahr und die Konfrontation der Nation nicht vermieden, wenn man auf die äußeren Kräfte angewiesen und ihnen willfährig ist. Die ganze Nation muss gegen die kriecherischen landesverräterischen Machenschaften der Anti-Vereinigungs-Kräfte für die Kooperation mit äußeren Kräften unerschütterlich kämpfen.

Auf der Koreanischen Halbinsel die Kriegsgefahr zu bannen und den Frieden und die Sicherheit zu verteidigen, das ist die Grundbedingung der Verwirklichung der Vereinigung des Landes.

Infolge der aggressiven Strategie der USA für die Herrschaft über Asien und der besinnungslosen Kriegsmachenschaften gegen unsere Republik verwandelt sich heute die Koreanische Halbinsel ins größte Spannungsgebiet der Welt, in den Herd eines Nuklearkrieges. Jedem ist es klar, in Feuerwölken eines Krieges die Vereinigung nicht zu besprechen und, auch wenn es geht, selbst die Besprechung sinnlos zu sein.

Die Republik legte in den letzten Jahren die wichtigen Vorschläge für die Entspannung der Lage und die Beschaffung einer friedlichen Situation auf der Koreanischen Halbinsel vor und bot tüchtige Anstrengungen für deren Verwirklichung auf. Sogar im Vorjahr gab sie den USA die Vorschläge, das gemeinsame Militärmanöver mit Südkorea aufzuhören und das Waffenstillstandsabkommen durch ein Friedensabkommen zu ersetzen. Jedoch all diese zog keinen Erfolg infolge des gefahrvollen Kriegsmanövers und der provokatorischen Machenschaften durch die USA und der südkoreanischen Behörde. Die USA und die südkoreanische Behörde müssen die gefahrvollen aggressiven Kriegsmanövern aufgeben und mit militärischen Provokationen aufhören, die die Spannung auf der Koreanischen Halbinsel spitzen.

Kim Jong Un bemerkte bei der Neujahrsansprache: Sich um den Frieden auf der Koreanischen Halbinsel und die Sicherheit der Region mit Geduld zu bemühen, ist unveränderter Standpunkt der Republik. Wenn die Aggressoren und Provokateure aber die Republik auch nur im Geringsten antasten, wird sie dies niemals dulden und mit dem unversöhnlichen gerechten heiligen Krieg, dem Krieg zur Vereinigung des Vaterlandes, antworten.

Um in diesem Jahr die Bewegung zur Vereinigung des Vaterlandes erfolgreich voranzutreiben, gilt es, die gemeinsamen Vereinbarungen der Nation wertzuschätzen und auf dieser Grundlage den Weg für die Verbesserung der innerkoreanischen Beziehungen zu eröffnen.

Die drei Prinzipien für die Vereinigung des Vaterlandes von Souveränität, friedlicher Vereinigung und großem nationalem Zusammenschluss (1972), und die Gemeinsame Erklärung vom 15. Juni (2000) und die Deklaration vom 4. Oktober (2007) sind die gemeinsamen Programme der Nation für die Vereinigung, die Nord und Süd vereinbarten und in Innern und Außen verkündeten. Deren Gerechtigkeit und die Lebenskraft sind schon im ganzen historischen Verlauf der Bewegung für die Vereinigung des Vaterlandes unter Beweis gestellt. Dass die südkoreanische Behörde nicht die vergebliche Systemkonfrontation anstreben, sondern ihren Willen zeigen, die genannten Prinzipien und die Gemeinsame Erklärung vom 15. Juni und die Deklaration vom 4. Oktober, in denen der einmütige Wille der Nation zusammengefasst ist, zu achten und aufrichtig auszuführen, ist die Frage. Die südkoreanische Behörde soll den Geist der Vereinbarungen des vorjährigen dringlichen Nord-Süd-Kontaktes auf hoher Ebene wertschätzen und Abstand davon nehmen, gegen ihn gerichtete oder die Atmosphäre der Dialoge zerstörende Handlungen zu begehen. Wer Unglück erleidet, ist die koreanische Nation, und wer im Trüben fischt, sind die äußeren Kräfte, wenn sich Nord und Süd gegeneinander konfrontieren und kämpfen.

Kim Jong Un wies darauf hin, mit allen, die von Herzen Aussöhnung und Zusammenschluss der Nation, Frieden und Vereinigung wünschen, egal, wer sie sind, die Frage der Nation und die der Vereinigung freimütig und offen zu besprechen.

Die gesamte koreanische Nation im Norden, im Süden und im Ausland soll die Herausforderungen und Störmachenschaften der inneren und äußeren Anti-Vereinigungs-Kräfte zurückweisen und auf diesem Boden unter dem Banner „Durch unsere Nation selbst“ unbedingt einen aufblühenden und starken vereinigten Staat errichten, wie er bei der Neujahrsansprache dieses Jahres erhellt hatte.

AiP-D Meinung: Dieser Text belegt eindeutig, wer ehrlich für eine Vereinigung des Vaterlandes arbeitet und wer die Saboteure von Verhandlungen sind.

Saboteure sind – wie sollte es anders sein – natürlich die US-Imperialisten und ihre jämmerlichen Lakaien, die jede Form von Annäherung trotz ihrer Lippenbekenntnisse torpedieren. Dabei sind sie durchaus findig. Mal nehmen sie einen völlig legitimen Atomwaffentest des Nordens zum Vorwurf, die Beziehungen zu verschlechtern und weiter an der Sanktionsschraube zu drehen, die die DVR Korea sowieso nicht mehr trifft, mal erfinden sie Menschenrechtsprobleme im Norden, mal provozieren sie ganz offen mit Militärübungen zur Eroberung der DVR Korea. Und immer wieder sagen sie dazu, dass sie die bestehende Ordnung in der DVR Korea stürzen wollen. Mit solchen Kriegshetzern und Vereinigungsgegnern kann man eigentlich gar nicht verhandeln.

Doch trotzdem streckt Genosse Kim Jong Un die Hand für ehrliche und aufrichtige Verhandlungen entgegen. Wir wissen ganz genau: die USA wollen keinen Frieden und schon gar keine Vereinigung auf der koreanischen Halbinsel. Sonst wäre nämlich der heißeste Konfliktherd im Fernen Osten befriedet, und es gäbe keine Ausreden mehr für das verstärkte militärische Engagement der USA in Südkorea, Japan, auf den Philippinen und im westlichen Pazifik. Daher schüren sie gezielt die Konfrontation zwischen den koreanischen Teilstaaten, nicht zuletzt auch um China und Russland weiter militärisch einkreisen zu können.

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