Stellungnahme des Ersten Vizeaußenministers der DVR Korea Kim Kye Gwan

Von strategischer Entschlossenheit dafür – der hässlichen Geschichte der Beziehungen  zwischen  der  DVRK  und  den  USA  ein  Ende  zu  setzen  –  nahm Kim Jong Un, Vorsitzender des Komitees für Staatsangelegenheiten der DVR Korea, den USA-Außenminister Mike Pompeo zweimalig in Empfang und traf wahrhaft gewichtige und wagemutige Maßnahmen zu Frieden und Stabilität auf der Koreanischen Halbinsel und in der Welt.

In Erwiderung der erhabenen Absicht von Kim Jong Un drückte Präsident Trump seinen Standpunkt über die Liquidierung der Feindseligkeit mit tiefen historischen Wurzeln und die Verbesserung der Beziehungen zwischen der DVR Korea und den USA aus. Das schätzte ich positiv ein und erwartete, dass das nahende DVRK-USA-Gipfeltreffen zu einem großen Schritt dafür wird, die Milderung der Lage auf der Koreanischen Halbinsel voranzutreiben und ausgezeichnete Zukunft zu gestalten.

Aber zurzeit, da das oben erwähnte Gipfeltreffen vor der Tür steht, werden in den USA die stark provozierenden Schmähreden gegen den Gesprächspartner aufs Geratewohl geführt. Solche äußerst unvernünftigen Handlungen enttäuschen mich.

Die hochrangigen Beamten vom Weißen Haus und Außenministerium wie Staatssicherheitsberater Bolton behaupten nach Gutdünken irgendwelche libysche Weise beim Verzicht auf das Atomprogramm, „kontrollierbare nachprüfbare und unumkehrbare Denuklearisierung“ und „völlige Abschaffung der Raketen und der ABC-Waffen“ , indem sie die Methode „vorheriger Verzicht auf das Atomprogramm, nachherige Entschädigung“ in Umlauf bringen.

Das ist ja ein Ausdruck ihrer völlig üblen Absicht dazu, ohne Lösung der Fragen durch Gespräche im Wesentlichen unseren würdevollen Staat zum Schicksal von Libyen und Irak, wo sich ihre Länder den Großmächten zur Verfügung gestellt und zusammengebrochen waren, zu zwingen.

Solche Handlungen der USA erregen meinen Zorn. Daher muss ich daran zweifeln, ob die USA die Verbesserung der Beziehungen zwischen der DVRK und den USA durch gesunde Gespräche und Verhandlungen wahrhaft gewünscht hatten.

Die Welt kennt klar und eindeutig, unser Land ist kein Staat wie Libyen und Irak, welche ihr erbittertes Ende erlebt hatten.

Das ist ja selbst blödsinnig, Libyen, das im Anfangsstadium des Atomprogramms gewesen ist, mit unserem Atomwaffen besitzenden Staat zu vergleichen.

Wir haben schon anschaulich erklärt, welches Wesen Bolton hat. Auch zurzeit haben wir die Ablehnung gegen ihn.

Jedes Mal, wenn in vergangenen Jahren die DVRK-USA-Gespräche veranstaltet wurden, mussten wir wegen der Schurken wie Bolton komplizierte Wechselfälle erleben. Falls die Trump-Administration ihre vergangene Geschichte vergisst und den Ratschlägen der „Patrioten“ folgt, die von der libyschen Methode beim Verzicht auf das Atomprogramm faseln, ist allseitige Aussicht der DVRK-USA-Beziehungen einschließlich des künftigen DVRK-USA-Gipfeltreffens ganz klar und eindeutig.

Schon haben wir den Willen zur Denuklearisierung der Koreanischen Halbinsel ausgedrückt und mehrmals erklärt, dementsprechende Voraussetzung bestehe darin, der Anti-Korea-Politik der USA und deren atomaren Bedrohungen und Erpressungen ein Ende zu setzen.

Aber unter dem Fehlurteil, unsere Großzügigkeit und wagemutige Maßnahmen sei ein Ausdruck der Willensschwäche, versuchen die USA der Öffentlichkeit vorzugaukeln, als sei unsere Aktion auf ihre Offensive für Sanktionen gegen uns und Druck auf uns zurückzuführen.

Die USA reden von ökonomischer Entschädigung und Vergünstigungen gegen Verzicht auf unser Atomprogramm. Wir haben niemals in Erwartung von den USA den Wirtschaftsaufbau vorangebracht und werden uns auch künftig keinesfalls an solches Handelsgeschäft klammern.

Die Trump-Administration besteht darauf, dass sie im Unterschied zu vorangegangenen Administrationen den anderen Weg gehen wird. Aber sie klammert sich wie bisherige Administrationen an abgenutzte Entwürfe über die Anti-Korea-Politik. Das ist ja völlige kindische Komödie.

Falls Präsident Trump den Fehler seiner Vorgänger wiederholt, wird er im Gegenteil zu seiner eigentlichen Absicht, die größten Erfolgswerke, die seine Vorgänger nicht erreichen konnten, zu schaffen, als noch grausamerer misslungener Präsident wie bisherige Präsidenten dastehen.

Falls die Trump-Administration mit der Aufrichtigkeit für die Verbesserung der Beziehungen zwischen der DVRK und den USA zum DVRK-USA-Gipfeltreffen kommt, wird sie unsere gebührende Erwiderung ernten. Aber wenn sie uns in die Sackgasse geraten lässt und nur zum einseitigen Verzicht auf Atomprogramm zu zwingen versucht, werden wir kein Interesse für solche Gespräche haben und müssen die Teilnahme am herannahenden DVRK-USA-Gipfeltreffen wieder überprüfen.

16. Mai Juche 107 (2018)

Pyongyang

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