Stellungnahme des DVRK-Außenministers

Wir haben eine klare Antwort an die USA

Stellungnahme des Außenministers der
Demokratischen Volksrepublik Korea, Ri Son Gwon

   Seit dem historischen DVRK-USA-Gipfeltreffen vom 12. Juni sind zwei Jahre vergangen.

Was hat die Welt in den vergangenen 732 Tagen in den DVRK-USA-Beziehungen erlebt, und welche Lehre hat die Geschichte hinterlassen.

Klar geworden ist, dass die volle Hoffnung auf die Verbesserung der DVRK-USA-Beziehungen, die vor zwei Jahren unter der besonderen Aufmerksamkeit des Planeten gesetzt worden war, heute in die Verzweiflung der extremen Verschlechterung verwandelt worden ist und der Optimismus für Frieden und Gedeihen auf der Koreanischen Halbinsel im pessimistischen Alptraum verschwunden ist.

Der Wunsch der Völker beider Länder, der DVRK und der USA, den äußerst feindseligen DVRK-USA-Beziehungen ein für allemal ein Ende zu setzen und eine neue Ära der Zusammenarbeit für Frieden und Gedeihen einzuleiten, bleibt nach wie vor unverändert. Aber die Lage auf der Koreanischen Halbinsel verschlechtert sich mit jedem Tag weiter.

Die DVRK-USA-Beziehungen in den letzten zwei Jahren beweisen es eindeutig.

Das Führungsgremium der DVRK ergriff die bedeutungsvollen Maßnahmen zur völligen Abschaffung des Atomtestplatzes im Norden, zur Rückgabe der Gebeine von Dutzenden US-Soldaten und zur Erlassung der Amnestie für Schwerverbrecher aus den USA, die unumstritten eine epochale Entscheidung waren.

Insbesondere traf die DVRK zuerst die großmütige strategische Entscheidung zum Stopp des Atomversuches und des Testschusses der interkontinentalen ballistischen Rakete, um das Vertrauen zwischen der DVRK und den USA zu bilden.

Jedesmal bedankten sich die USA bei uns für diese Sondermaßnahmen. Doch was haben sie als Unterzeichner der Vereinbarungen in den zwei Jahren getan? Darauf sollte man die Aufmerksamkeit richten.

„Kein Raketentest und die Gebeine der US-Soldaten sind zurückgekommen.“

„Auch die gefangengehaltenen Geiseln sind zurückgeholt worden.“

So rühmte sich der Herr vom Weißen Haus, der die Vereinigten Staaten von Amerika vertritt, gelegentlich.

Die USA redeten zwar von der Verbesserung der Beziehungen mit der DVRK, setzten sich jedoch in der Tat für die Zuspitzung der Lage ein. Durch sie hat sich die Koreanische Halbinsel ganz im Gegensatz zur Erhaltung des dauerhaften und stabilen Friedens, worauf sich die DVRK und die USA einigten, in den weltgrößten Kriegsherd verwandelt, wo ständig das Gespenst des Atomkriegs schwebt.

Nach wie vor steht die DVRK auf der Liste der USA für atomaren Präventivschlag, und verschiedene atomare Angriffsmittel der USA sind auf uns gezielt. Das ist die Tatsache von heute.

Die strategischen Atombomber der USA führen immerzu am Himmel von Südkorea die nuklearen Angriffsübungen durch, und ihre Flugzeugträger fahren auf dem Meer in der Umgebung von Südkorea hin und her.

Um die südkoreanische Armee in eine Armee für Angriff zu verwandeln, liefern die USA an Südkorea die Stealth-Kampfflugzeuge, die unbemannten Aufklärer und die weiteren modernen Kriegsrüstungen in Wert von Dutzenden Milliarden US-Dollar, und die südkoreanischen Behörden zahlen dafür enorme Geldsummen in astronomischen Höhen.

Die US-Administration hat durch ihre völlig ungerechten und anachronistischen Handlungen in den vergangenen 2 Jahren offenbart, dass die „Verbesserung der Beziehungen“ zwischen der DVRK und den USA, wovon sie lautstark redete, eben den Umsturz der Staatsordnung, die „Sicherheitsgarantie“ den deutlichen nuklearen Präventivangriff und die „Vertrauensbildung“ die unveränderliche Isolierung und Erdrosselung der DVRK bedeutet.

Alle Tatsachen beweisen erneut klar und eindeutig, dass die USA auch künftig eine lange Drohung gegen unseren Staat, unser System und unser Volk darstellen würden, solange die tief verwurzelte feindselige DVRK-Politik der USA, die mehr als 70 Jahre lang fortgesetzt wird, nicht völlig beseitigt wird.

Zum jetzigen Zeitpunkt stellen wir uns eine Frage:

Trotz der Aufrechterhaltung der Freundschaftsbeziehungen zwischen dem Führungsgremium der DVRK und dem US-Präsidenten haben die DVRK-USA-Beziehungen keine praktische Verbesserung erlebt. Ist es eigentlich nötig, die Hand, die man in Singapur gab, noch immer zu halten?

Bisher hat sich die gegenwärtige US-Administration nur dafür eingesetzt, politische Karriere zu machen.

Wir werden nicht mehr ohne Gegenleistung dem US-Machthaber ein Mittel für die Propaganda für seine Karriere geben.

Ein Versprechen ohne Praxis ist äußerst heuchlerisch.

Das Führungsgremium der DVRK beriet auf der historischen 4. erweiterten Tagung der Zentralen Militärkommission des ZK der Partei der Arbeit Koreas in der 7. Wahlperiode über die staatliche Atomentwicklungsstrategie, die der entstandenen inneren und äußeren Lage entspricht, und erklärte feierlich, dass man die nukleare Kriegsabschreckungskraft des Landes weiter verstärken wird, um der langfristigen nuklearen Kriegsdrohung seitens der USA gewachsen zu sein.

Pompeo und weitere USA-Politiker behaupten wiederholt, dass die Denuklearisierung der Koreanischen Halbinsel ein unveränderliches Ziel der USA sei.

Das unveränderliche strategische Ziel der DVRK ist es, noch stärkere Kraft gegen die langfristige militärische Bedrohung von den USA zu besitzen.

Das ist unsere Antwort an die USA zum 2. Jahrestag des DVRK-USA-Gipfels vom 12. Juni.

Pyongyang, den 12. Juni Juche 109 (2020)


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