Bericht zur Online-Konferenz der AiP-D

Bericht zur Online-Konferenz der AiP-D über das erhabene Wesen des hochverehrten Generalissimus KIM JONG IL

Teilnehmer: Genossen Michael Koth, Arnulf Piontek, Bernd Brückner, Holger Sude, Ingo Stawitz

Es fand am 8. Februar 2021 eine Online-Konferenz der Antiimperialistischen Plattform Deutschland (AiP-D) über das erhabene Wesen des hochverehrten Generalissimus KIM JONG IL.

Unser Vorsitzender Genosse Michael Koth eröffnete die Online-Konferenz mit einer Schweigeminute. Anschließend bemerkte er: „Als ich das Kapitel „Ein Leben für das Volk“ las, musste ich an unsere Delegationsreise 2016 in die DVR Korea auf Einladung der Partei- und Staatsführung denken. Es war, als ob alles wieder vormeinem geistigen Auge erschien.“ Er zitierte:

„Zu seinen Lebzeiten sagte er zu Funktionären: Was versteht man unter menschliches Leben? Das ist ein Leben, das man für Vaterland und Volk hingibt. Unser menschliches Leben ist nichts anderes. Es ist unser menschliches Leben, für die Prosperität und Entwicklung des Vaterlandes und das Glück des Volkes mit ganzer Hingabe zu arbeiten. Ich werde selbstloser denn je dafür kämpfen, unserem auf dieser Welt hervorragendsten Volk ein Leben im Wohlstand zu gewähren. Ich werde mehr arbeiten und dem Volk ein besseres Leben gewährleisten.

Mit dieser Lebensauffassung gab KIM JONG IL sein ganzes Leben hin und beschritt und beschritt den Weg um des Volkes willen. Er suchte zu seinen Lebzeiten 14 290 Einheiten auf und ließ auf dem 669 840 km langen Weg seine Spuren der Selbstlosigkeit zurück.

Am ersten Sonntag im Dezember 2011, letzte Zeit seines Lebens, suchte er den Rummelplatz des modern sanierten Jugendparks Kaeson in Pyongyang auf. Jener Tag war außergewöhnlich schneidend und eisig. Die Belegschaft des Jugendparks sagte ihm fragend, warum er bei so schlechtem stürmischem Wetter gekommen sei, zumal es ja doch viele schöne Tage gebe. Darauf erwiderte er: Ich muss an solchem Tag kommen, damit die Bürger an herrlichen Tagen hierherkommen können.

Auch am vorgestrigen Tag seines Ablebens suchte er das Pyongyanger Musikinformationszentrum Hana und das Handelszentrum im Kwangbok-Wohnviertel auf, arbeitete tags darauf bis in die späte Nacht in seinem Dienstzimmer und traf mit dem Leben des Volkes zusammenhängende Maßnahmen. In derselben Nacht machte er sich mit dem Zug wieder auf den Weg zu Vor-Ort-Anleitung. In diesem Zugwagen hörte sein Herz zu schlagen auf.

Jener Tag war der 17. Dezember 2011, also vor 9 Jahren.“

Genosse Koth sagte: „Wir hatten dort im Musikinformationszentrum Hana im Kwangbok-Wohnviertel eine sehr herzliche Begegnung mit der Führerin, die uns mit bewegten Worten berichtete, wie sie die Begegnung mit dem geliebten Führer Genosse KIM JONG IL persönlich erlebt hatte. Sie sagte sinngemäß: ‚Er kam um einiges später, wir machten uns schon große Sorgen. Er lächelte, entschuldigte sich und sagte, dass sich dieses leider nicht vermeiden ließ, nun aber sei er voll für uns da. Als ich ihn ansah, erschrak ich doch ein wenig, denn er sah gesundheitlich nicht gut aus. Ich bat ihn im Namen aller, sich doch zu schonen, und die Vor-Ort-Anleitung – wenn es geht – nur kurz durchzuführen. Augenblicklich danach lachte er sein berühmtes gütiges Lachen und sagte, dass wir uns keine Sorgen machen müssten, und die Anleitung sei ihm eine Herzensangelegenheit. Als wir zwei Tage später die furchtbare Nachricht von seinem Ableben erhielten, war es, als ob Himmel und Erde aufgebrochen waren. Er war wahrlich ein gütiger Mensch und ein hervorragender Führer.‘ Genosse Piontek, wie hast du diese historische Begegnung in Erinnerung?“

Genosse Piontek antwortete: „Ich hatte in Vorbereitung auf unsere Delegationsreise extra den Wunsch geäußert, auf den letzten Spuren des geliebten Führers zu wandeln, um ihm auf diese Weise noch näher zu sein. Diesem Wunsch wurde mit der Besichtigung Rechnung getragen. Ich erinnere mich, dass die Führung sehr bewegend und beeindruckend war, weil die Liebe, die er dem Volk gegenüber allseitig bezeigte, tatsächlich zu spüren war. Diese spiegelte sich auch in den mehrfachen Vor-Ost-Anleitungen wider, die er im Musikinformationszentrum Hana durchführte. Er schenkte dieses Informationszentrum den Künstlern, damit sie gemäß den Erfordernissen der sich entwickelnden Musikkunst nicht nur koreanische sondern auch ausländische Musik studieren können. Die Führung ergriff uns alle, und tief bewegt verließen wir das Gebäude.“

Genosse Sude erklärte daraufhin: „Ihr wisst alle, dass militärgeschichtliche Fragen und der Untergang der Sowjetunion eines meiner Spezialgebiete sind, und die Aussagen vieler Militärs, die ich gelesen habe, bestätigen die Aussagen des Artikels „Fasziniert von großem Mann“, in dem bewiesen wird, dass der geliebte Genosse KIM JONG IL ein Leuchtfeuer für alle revolutionären Militärs (nicht nur in der ehemaligen Sowjetunion, war, weil er unerschütterlich an ihrer Seite stand.“ Nun zitierte Genosse Sude aus dem Text:

„Staats- und Regierungschefs, Persönlichkeiten der politischen, wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Kreise vieler Länder der Welt lobpriesen KIM JONG IL, den Vorsitzenden des Verteidigungskomitees der DVRK, als den „hervorragendsten Revolutionär in der Welt“, „großen Politiker in der Welt“, den „vortrefflichen Führer“ und ein „Vorbild für die Politiker“.

Unter denjenigen, die von seinem Persönlichkeitsbild als großer Mann angetan war und ihn adorieren, gibt es Wladimir Berjodschin, General außer Dienst.

Er trug schon in der Jugendzeit Soldatenuniform und setzte sich selbstlos dafür ein, mit der Waffe die Sicherheit des Landes zu schützen. Im Alter von 18 Jahren begann er als Marinesoldat seinen Militärdienst, wirkte über 30 Jahre als Offizier in der Pazifischen Flotte, in der Flotte des Schwarzen Meeres und der Nord-Flotte und avancierte zum General der Seestreitkräfte der Sowjetunion.

Er war voller Würde und Stolz darauf, Armeeangehöriger einer Großmacht zu sein, bedauerte aber sehr die tragische Wirklichkeit, dass die Sowjetunion mit einer über 70-jährigen Geschichte Anfang der Neunzigerjahre des vergangenen Jahrhunderts aufgelöst wurde und der Sozialismus zusammenbrach.

Er begann nach einem neuen Weg zu suchen. Da es eine Zeit war, in der die Imperialisten und die Verräter am Sozialismus ihre antisozialistischen Machenschaften verstärkten, wusste er weder ein noch aus. Er richtete sein Augenmerk auf die DVRK, die trotz der antisozialistischen Generaloffensive der Imperialisten Sieg auf Sieg erringt und die sozialistische Bewegung der Welt anführt. Er wiederholte seine Nachforschungen, um dessen Geheimnis herauszufinden.

Nach wiederholten Studien gelangte er zu der Erkenntnis, dass Koreas Sieg auf Sieg darin begründet ist, dass es in seiner Mitte einen großen Mann weiß, der in sich selbst unter den schlimmsten Verhältnissen unerschütterlichen ungewöhnlichen Schneid und Willen wie auch herausragende politische Fähigkeit als angeborenes Naturell vereint hat.

Korea, ein kleines Land, weicht selbst vor hartnäckigen Blockaden und Druck der Imperialisten, vor Prüfungen und Schwierigkeiten, durch die andere Länder schon zehnmal, ja hundertmale zusammengebrochen wären, nicht zurück und schreckte nicht zurück und schritt vorwärts. Er schlussfolgerte, dass diese Wirklichkeit das Resultat der hervorragenden Führungstätigkeit KIM JONG ILs ist.“

Genosse Sude erläuterte daraufhin, dass er noch einen weiteren Aspekt des geliebten Führers hervorheben wolle, in dem er die Lüge des Klassenfeindes über den „Personenkult“ entlarvt. Er zitierte:

„,Genosse KIM JONG IL! Er ist fürwahr ein unbesiegbarer Heerführer, der die Kühnheit selbst ist, ein großer Politiker.‘ Das ist die Schrift, die Berjodschin bei Auswertung seines Lebens hinterließ.

Nicht nur er, sondern auch Politiker und Massenmedien des Westens waren von KIM JONG ILs Persönlichkeitsbild als großer Mann fasziniert.

Hier die Worte, die Solobec, Oberforscher eines US-amerikanischen Institutes, in den Neunzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts beim Interview mit der Zeitung ‚The New York Times‘ gesprochen hatte.

‚Die Führungskunst des Führers KIM JONG IL ist Erstaunen übersteigend bewundernswürdig, Neid übersteigend faszinierend und Ausgezeichnetheit übersteigend groß. Wegen beruflicher Besonderheit richtete ich meine große Aufmerksamkeit auf die großen Männer seit Menschengedenken… Was für ein großer Mann ist Exzellenz
KIM JONG IL? Auch die Computer unseres Institutes mit weltgrößter Kapazität vermögen nicht darauf Antwort zu geben.‘“

Genosse Piontek sagte: „Es ist also fürwahr so, dass der sog. Personenkult nicht ‚von oben‘ angeordnet, sondern aus den tiefen Emotionen und der größten Bewunderung der eigenen Volksmassen und der Ausländer hervorgeht.

Genosse Brückner, ehem. Leiter des Personenschutzes des Genossen Erich Honecker, sagte nun: „Genossen, gestattet mir, dass ich etwas weiter aushole, und auf meine jahrzehntelange Tätigkeit in den Reihen des MfS verweisen möchte, und mich mit dem Argument westlicher Kreise an uns auseinandersetzen möchte, in dem es fast gebetsmühlenartig hieß, wir seinen gefühllose Apparatschiks gewesen, und unsere Persönlichkeiten waren angeblich degeneriert. Dasselbe „Argument“ oder besser gesagt dieselben Verleumdungen wurden auch immer über den geliebten Führer
Genossen KIM JONG IL in gemeinster Weise verbreitet. Der Text mit der Überschrift „Eine gefühlvolle Persönlichkeit“, den ich euch jetzt vorlesen möchte, beweist das Gegenteil:

„KIM JONG IL war ein sehr gefühlsvoller Mensch.

Von Kindheit an besaß er den Charakter von starker Menschlichkeit und Optimismus und weilte gern unter seinen Freunden und Massen. Er fühlte sich in die Lage der anderen ein, war immer sehr vernünftig und verständnisvoll. Deshalb schütteten seine Freunde schon in seiner Kindheit ihm ihr Herz aus und folgten ihm. Das Kollektiv mit ihm war immer voller Lebenskraft, schwungvoll und in freudiger Stimmung.

Er hatte gewöhnlich große Vorliebe für Musik und Literatur. Als er ab und zu allein war, hörte er Musik oder verbrachte mit dem Lesen die Zeit.

Er schrieb schon in der Schulzeit mehrere Gedichte und Liedtexte wie ‚Unser Klassenzimmer‘, ‚Gedanken an die Freundschaft‘, ‚Das Lied des Glückwunsches‘ und ‚Meine Mutter‘, und deren Niveau war auch für Experten bewunderungswürdig.

Besonders seine Vorliebe für Musik war außergewöhnlich. Einmal sagte er, dass seine erste Liebe die Musik war. Seine Ansicht und Kenntnisse über die Musikkunst übertrafen das Niveau von Experten und waren so außergewöhnlich, dass sie als genial gelten konnten. Seit den 1970er Jahren des letzten Jahrhunderts wurden in der DVRK sprunghafte Erfolge in den Bereichen der Literatur und Kunst wie z. B. Oper, Drama, Film und Musik erzielt. Sie alle können als ein Kristall betrachtet werden, das KIM JONG ILs Leistungsfähigkeit herbeiführte.

Die chinesische ‚Wochenzeitung über Persönlichkeiten‘ berichtete einmal unter dem Titel ‚Hervorragender ,Filmregisseur‘‘ darüber,
dass KIM JONG IL das Filmschaffen unermüdlich angeleitet hatte, dass er von früh an im Filmwesen bewandert war und sich während der Tätigkeit im ZK der Partei der Arbeit Koreas große Verdienste um die Entwicklung der Filmkunst des Landes erworben hatte.“

Genosse Stawitz meldete sich nun zu Wort: „Ihr gestattet, dass meine Hinweise vielleicht etwas aus dem Ruder laufen, aber angesichts der grausamen Perspektive, die die Jugend im Kapitalismus erwartet, im Vergleich zu dem, was wir zumindest im Bereich der Volksbildung in der DDR schon einmal hatten, unterscheidet sich zu den heutigen Verhältnissen wie Tag und Nacht. Nicht die Jugend ist schuld, sondern das kapitalistische System, das sie zu dem gemacht hat, was sie heute in großen Teilen leider ist. Ich möchte die These aufstellen, dass der geliebte Führer Genosse KIM JONG IL die Werke des großen sowjetischen Pädagogen M. Makarenko nicht nur weiterentwickelt hat, sondern sie auf die höchste Stufe gestellt hat. Ich beweise euch das anhand des Artikels „Enthusiast“:

„In den Beurteilungen einer Lehrerin, die KIM JONG IL in der Schulzeit unterrichtet hatte, gibt es folgende Inhalte:

– Die Wesensart des Schülers KIM JONG IL gleicht einem reißenden Strom, sodass ihm Stagnation fremd ist und er nur nach dem Fortschritt strebt.

– Er hat Charakter, mit jeder Sache fertig zu werden.

Wenn er von jung an mit einer Arbeit anfing, konzentrierte er seinen Geist dermaßen auf diese Arbeit, dass er seine Umgebung völlig vergaß. Einmal merkte er bei der Lektüre gar nicht, dass es draußen donnerte und regnete.

Sein hohes umfassendes Können ist als ein Produkt seiner natürlichen Begabung, gleichzeitig seiner nie lahmenden Leidenschaft und Bemühung zu betrachten.

Es werden die Geschichten überliefert, dass er zur Definierung der Revolutionstheorien des Präsidenten KIM IL SUNG mehr Bücher als die ‚Höhe des Sockels des Monuments der Juche-Ideologie‘ durchlas und tags Unmengen Arbeiten erledigte und bis in die späte Nacht die Arbeit zur Schaffung der Literatur- und Kunstwerke anleitete, sodass seine Mitarbeiter nicht wussten, wann er schlief und aufwachte.

Also in Anbetracht dieser Tatsache kann man den Kampf um ein höheres Tempo in der DVRK (unter Generalmobilmachung aller Kräfte jede Arbeit schnellstmöglich voranzutreiben und zugleich die Qualität auf höchstem Niveau zu gewährleisten) schließlich als die Verkörperung der Schaffensweise von KIM JONG ILs Stil ansehen, die zu einer mächtigen Triebkraft für Sprünge und schnellen Fortschritt beim sozialistischen Aufbau in der DVRK wurde.“

Wir beendeten die Online-Konferenz mit dem Lied „Der Februar ist Frühling“《2월은 봄입니다》.

Mit sozialistischen Grüßen

Michael Koth

(Vorsitzender)

Berlin, den 8. Februar 2021


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s