… Kriechertum und überlebte Anschauungen jeglicher Art müssen bekämpft werden, um die Eigenständigkeit in der Ideologie zu verwirklichen.
Eigenständigkeit in der Ideologie bedeutet geradezu die Befreiung der Menschen von den überholten Ideen und die ideologische Revolution zur Herausbildung einer neuen, der auf der Juche-Ideologie beruhenden Weltanschauung. Das erfordert, alle dieser Weltanschauung wesensfremden überkommenen Ideen zurückzuweisen und insbesondere dem Kriechertum den Garaus zu machen.
Das Kriechertum bedeutet Untertanengeist, der sich in der Verherrlichung und Anbetung großer und entwickelter Länder äußert, ist der nationale Nihilismus, der sich darin äußert, das eigene Land, die eigene Nation zu unterschätzen und sie herabzuwürdigen. Wer mit Kriechertum behaftet ist, himmelt andere an und gehorcht ihnen, auch den Revisionisten und Dogmatikern.
Aus der Definition Kim Il Sungs ist ebenfalls zu ersehen, dass ein kriecherischer Mensch ein Versager ist, ein Land, falls sich eine Nation ebenso verhält, zu Grunde geht sowie Revolution und Aufbau, wenn eine Partei davon betroffen ist, zum Untergang verurteilt sind.
Über alle Maßen schädlich und gefährlich ist heute das Kriechertum besonders gegenüber dem USA-Imperialismus, das sich in der Furcht vor den USA und ihrer Vergötterung äußert und das den revolutionären Völkern gewaltigen Abbruch tut. Die Schädlichkeit der Katzbuckelei vor dem USA-Imperialismus wirkt sich gegenwärtig in Südkorea besonders krass aus. Diese Gedanken der Unterwürfigkeit, die die imperialistischen USA-Aggressoren und deren Lakaien verbreiten, sind das verheerendste ideologische Gift, das das National- und Klassenbewusstsein der Südkoreaner paralysiert und das wertvolle Kulturerbe und die schönen Bräuche unserer Nation zersetzt. Ohne die verstärkte Bekämpfung der unter der südkoreanischen Bevölkerung herrschenden Gedanken der Furcht vor den USA und ihrer Anbetung und ohne das intensivere Ringen um die Erhöhung des nationalen Selbstbewusstseins ist weder der Sieg der südkoreanischen Revolution noch die selbstständige Vereinigung der Heimat denkbar.
Im Kampf gegen das Kriechertum und für die Verwirklichung der Eigenständigkeit in der Ideologie geht es um eine ernste Frage, die über das Schicksal der Revolution entscheidet. Wir werden diesen Kampf immer mehr aktivieren, um der koreanischen Revolution zum endgültigen Triumph zu verhelfen. …
Im Namen des Kollegiums (Leitung) der Antiimperialistischen Plattform Deutschland protestiert unsere Organisation gegen eine unverschämte Provokation, während der Internationalen Berliner Filmfestspiele (Berlinale) Deutschland in ein Podium antikommunistischen und antisozialistischen Wahnsinns zu verwandeln, indem man den Anti-DVRK-Hetzfilm „The Interview“ zeigen will. Deutschland hat schon auf Grund seiner Vergangenheit die besondere Aufgabe, Terrorismus und staatlich geförderte Hetze gegen Staatschefs, Nationen und Bevölkerungsgruppen entschieden entgegenzutreten. Dass hier sogar das Staatsoberhaupt eines souveränen und unerschrocken gegen den US-Imperialismus kämpfenden Landes ermordet werden soll, ist besonders unerträglich. Dies kann auch nicht mit „künstlerischer Feiheit“ begründet werden, denn dann könnte man auch alle terroristischen Anschläge, wie z. B. den jüngsten Anschlag auf Charlie Hebdo, als „künstlerische Freiheit“ betiteln, sozusagen als besondere Form der „Aktionskunst“. Wir distanzieren uns ausdrücklich von allen Formen von Gewalt, auch psychischer, die hier bei diesem Hetzfilm zweifelsohne zugrunde liegt. Besonders verabscheuungswürdig ist die Tatsache, dass mit diesem Film die höchste Würde der DVR Korea und des koreanischen Volkes verletzt und verhöhnt wird.
Bestimmte Tendenzen, über die Filmkunst die Machenschaften des US-Imperialismus und seiner Handlanger zu verteidigen bzw. deren Verbrechen zu beschönigen, sind allerdings nicht neu. Hier einige Beispiele:
a) Spätestens nach dem Einmarsch sowjetischer Truppen 1979 in Afghanistan begann eine von Hollywood gesteuerte massive Filmpropagandakampagne gegen die legitime Regierung Afghanistans unter Präsident Nadschibullāh (der aus eigener Kraft zumindest zwei Drittel seines Landes kontrollierte und versuchte, aus einem mitteralterlichen Feudalsystem einen frühsozialistischen Staat zu entwickeln).
b) Ab 1980/1 erkoren Hollywood und die hinter ihnen stehenden Kräfte die sog. polnische Solidarność mit dem angeblichen Elektriker und wirklichen CIA-Agenten Lech Wałęsa zum Filmprojekt. Das Machwerk von Andrzej Wajda („Der Mann aus Eisen“ [Człowiek z żelaza]) stellt die gesamte polnische Geschichte als einen ewigen Konflikt zwischen ihnen und Russland bzw. der Sowjetunion dar, wobei natürlich der große Bösewicht im Osten steht.
c) Als letztes Beispiel sei noch folgende Anekdote erwähnt: nachdem Erich Honecker auf einer großen Jugendkundgebung vor dem Palast der Republik (wenige Monate nach der Stationierung sowjetischer Mittelstreckenraketen auf dem Territorium der DDR [als Antwort auf eine geplante NATO-Aggression]) wörtlich den Massen zurief: „Wir sagen hier ganz offen bei aller Freundschaft: weg mit dem Teufelszeug in Ost und West, das wird den Frieden sichern!“ kamen die Veranstalter (oder besser gesagt ihre Hintermänner) auf die provokative Idee, einen jener unsäglichen Rambo-Filme ins Festivalprogramm der Westberliner Berlinale aufzunehmen.
Man stelle sich einmal vor, Filmschaffende aus den USA würden mit Hilfe immenser Finanzsummen in Form von Rubel oder koreanischen Won einen Film produzieren, dessen Hauptinhalt darin bestünde, dass eine als Reporterteam getarnte Gruppe von Kundschaftern Merkel, Gauck oder Obama um ein Interview ersuchen mit dem Endziel, diese Personen zu liquidieren und eine pro-russische bzw. pro-DVRK-Regierung an die Macht zu bringen. Sicherlich hätte der Wseten dann eine Steilvorlage für noch mehr Sanktionen oder sogar militärische Interventionen.
In der Februar-Ausgabe der Monatszeitschrift COMPACT gibt es einen sehr lesenswerten Artikel zum Film mit vielen Hintergründen, nicht zuletzt auch über das Hacken der SONY-Rechnersysteme.
Eine gute Analyse der aggressiven Machenschaften der USA gegen die DVRK bietet der Artikel „Korea sucht Frieden, Obama droht mit Krieg“ (Neue Solidarität, Nr. 3, 14.01.2015, Seite 9, Rubrik Eurasien).
Am Montag, den 02.02.2015, veröffentlichte die Botschaft der DVR Korea in der BRD ein Bulletin zum Thema eines ausgewogenen Herangehens an die Probleme der koreanischen Halbinsel und Nordostasiens. Wir wollen unseren Freunden und Genossen das englische Originaldokument nicht vorenthalten.
Am Montag, den 02.02.2015, veröffentlichte die Botschaft der DVR Korea in der BRD ein Bulletin mit einer Stellungnahme des Außenministeriums der DVR Korea bezüglich der Äußerungen eines US-Diplomaten zum Dialog mit der DVR Korea, die von der offiziellen Nachrichtenagentur KCNA veröffentlicht wurde. Wir wollen unseren Freunden und Genossen das englische Originaldokument nicht vorenthalten.
… Die revolutionären Potenzen der Massen sind unerschöpflich, können sich jedoch nicht in hohem Maße entfalten, wenn sie ideologisch nicht wachgerüttelt sind. Solche Massen sind, selbst wenn sie ausgebeutet und unterdrückt werden, außer Stande, sich zum revolutionären Kampf zu erheben und die Natur und Gesellschaft entsprechend ihren Bedürfnissen erfolgreich umzugestalten. Nur die Massen, die sich ihrer Klasseninteressen bewusst sind, können ihre revolutionären Potenzen effektiv ausschöpfen und den Sieg der Revolution erringen.
Die Rolle des Denkens und Bewusstseins verstärkt sich ständig, je mehr sich die revolutionäre Bewegung entwickelt. …
… Das Volk jedes Landes ist verpflichtet, nicht nur gegen Aggression und Abhängigkeit aufzutreten und die Souveränität des eigenen Landes unentwegt zu bewahren, sondern auch gegen die Imperialisten und die nach Vormacht Strebenden aufzutreten, die die Souveränität anderer Länder beeinträchtigen. Nicht nur der Verletzung des eigenen, sondern auch der Unterdrückung der Souveränität der anderen muss man sich widersetzen.
Das ist also der wahre Standpunkt für die Verteidigung der Souveränität. Der revolutionäre Kampf der Volksmassen gegen die Imperialisten und die nach Vormacht Strebenden, die die Souveränität missachten, und für den Sieg der großen Sache – des Sozialismus und Kommunismus – verstärkt und entwickelt sich unablässig. Der Strom der Geschichte, das Streben der Menschen nach der Souveränität, kann durch nichts aufgehalten werden. Nicht nur das heutige, sondern auch das künftige historische Zeitalter gehört den Volksmassen, die um die Souveränität kämpfen. …
Dieses Video beleuchtet die Rolle der Medien im Vorfeld und während der Pegida-Proteste. Insbesondere am Ende wird ein Blick auf die Interessensgruppen aus Thinktanks, Wallstreet und Globalisierungsfanatikern geworfen, die allen Völkern des Planeten den Kampf angesagt haben. Eine interessante Diskussionsgrundlage ist diese Analyse allemal. Die Klickzahlen des Videos zeigen außerdem die Relevanz auf.
Von heute an werden wir bis zum Tag des Leuchtenden Sterns, dem 73. Geburtstag des Genossen Kim Jong Il am 16. Februar, täglich aus seinem Werk Über die Juche-Ideologie zitieren. Mögen die Zitate ein Leitfaden für den Kampf gegen Imperialismus und Zionismus sowie Bevormundung der Völker durch andere und Hoffnungsträger sowie Wegweiser für alle Völker sein!
… Die souveräne Position kommt darin zum Ausdruck, das Recht als Herr der Revolution und des Aufbaus wahrzunehmen. Das bedeutet, dass die Volksmassen alle Probleme in der Revolution und beim Aufbau nach eigener Beurteilung und Entscheidung entsprechend ihren Interessen lösen. Das Recht auf die Lösung dieser Probleme steht nur dem Herrn, dem Volk des jeweiligen Landes, zu. Alle diese Probleme in jedem Land müssen unter allen Umständen nach Beurteilung und Entscheidung des Volkes des betreffenden Landes bewältigt werden. Allein dadurch kann das Volk jedes Landes seine Interessen verteidigen, seinen Willen und seine Forderungen durchsetzen. Kein Volk darf Druck und Einmischung von außen zulassen. Durch Druck oder Bindung an andere unfähig zu sein, eigene Probleme selbst zu entscheiden, heißt, das Recht als Hausherr zu verlieren. Wer sich dem Willen der anderen fügt und den eigenen Interessen zuwiderläuft, übt faktisch Verrat am eigenen Recht als Hausherr. …
Als im Jahre 1993 der Philosoph und Kommunist Wolfgang Harich (von seinen eigenen „Genossen“ fast acht Jahre inhaftiert) sich auf einer Veranstaltung der DKP Gruppe Berlin mit einer Meinungsäußerung hervortat, in dem er erklärte, es hätte im Oktober 1990 keine Wiedervereinigung gegeben sondern nur eine völkerrechtswidrige Annexion der DDR, löste er bei fast allen Teilnehmern (und hierbei handelte es sich durchaus um fortschrittliche Menschen) Unverständnis und den Vorwurf völliger Realitätsblindheit aus. Die Organisation „Kommunisten schreiben Kommunisten“, die u. a. von Gerhard Rolack (FDJ-Mitbegründer), Manfred Feist (Abteilungsleiter bei Hermann Axen und nur „nebenbei“ Bruder von Margot Honecker), Karl-Eduard von Schnitzler und unserem heutigen Vorsitzenden Genosse Michael Koth gemeinsam geleitet wurde, waren die einzige Kraft, die von Anfang an den Anschluss nach dem Okkupationsparagraphen 23 des BRD-Grundgesetzes ablehnten. Wenn heute 22 Jahre später fast alle Parteien der russischen Staats-Duma (außer wenigen westlichen Agentenorganisationen) zu denselben Schlüssen kommen, die wir einstmals und immer wieder propagiert haben, löst dies bei uns tiefe Freude und Genugtuung aus. Schade nur, dass viele anständige Genossen, Kameraden und Kampfgefährten diesen historischen Tag nicht mehr miterleben können.