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02.03.1919 Gründungstag der Dritten Internationale (Komintern)

Die AiP-D erinnert mit Stolz an die Gründung der Dritten Internationale (Komintern) durch W. I. Lenin und J. W. Stalin am 02. März 1919 in Moskau. Wir begehen diesen Gedenktag nicht aus der angeblichen Sucht unserer Organisation, historische Gedenktage „abzufeiern“ sondern als aktive Anleitung zum Handeln in der Gegenwart. Wir ersparen uns einen geschichtlichen Ablauf der KI hier abzuliefern, weil besonders in den letzten 10 Jahren Dank der offensiven Geschichtspolitik unseres Freundes und Genossen W. W. Putin in Russland in verschiedensten Sprachen (auch in deutsch) wissenschaftlich-sachliche Werke über die bis dahin größte Organisation der Unterdrückten dieser Erde publiziert wurden, die freilich in der „freiesten Demokratie auf deutschem Boden“ häufig nur Bückware sind. Was wir aber möchten ist, bei allen Fehlern und Irrtümer der Komintern, die historisch durchaus zu entschuldigen sind, auf ihre großen historischen Taten und Ruhmesblätter zu verweisen und dies „nur“ aus der Sicht deutscher Patrioten und Sozialisten. weiterlesen


Festveranstaltung der AiP-D zum Tag des Leuchtenden Sterns

Am Sonnabend, den 14.02. fand in einem Arbeiterlokal im Ostteil Berlins aus Anlass des Tages des Leuchtenden Sterns, dem 73. Geburtstag des hochverehrten Genossen Kim Jong Il am 16.02., die Festveranstaltung der AiP-D im Beisein von Vertretern der Botschaft der DVR Korea in der BRD statt.

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Nach den Ausführungen unseres Vorsitzenden Genossen Michael Koth und der herzlichen Erwiderung eines Vertreters der DVRK-Botschaft kam es zu einer mehrstündigen herzlichen und konstruktiven Diskussion über die Gründe des Scheiterns des Sozialismus auf deutschem Boden und seines Aufblühens auf der koreanischen Halbinsel. Ein koreanischer Genosse würdigte historisch zurückblickend, trotz aller Fehler und Irrtümer, die historischen Verdienste der SED bei der Entwicklung und Vertiefung der internationalen Solidarität besonders im Bruderbund mit der DVRK seit den 1950er Jahren. Bei dieser Gelegenheit überreichte unser Vorsitzender Genosse Michael Koth (fast schon traditionell) eine weitere historische Ausgabe der Originalausgabe des Organs der SED in Mecklenburg (Landes-Zeitung) aus dem Jahre 1950.

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Zugegen war auch ein Genosse der DDR-Nachrichtenagentur ADN Zentralbild, der von seinen historischen Erlebnissen während des Besuches des großen Führers Genossen Kim Il Sung 1984 in der DDR berichtete, als er mit ihm persönlich mehrfach zusammentraf. Desweiteren bereitete der Genosse die Reisen von Erich und Margot Honecker in die DVR Korea logistisch vor.

Ein Höhepunkt des Abends war der Besuch des Genossen Oberst a.D. Dr.jur. Reinhard Grimmer, der kurze Anekdoten aus seinem bewegten Leben erzählte und auch ein vertrauensvolles Gespräch mit dem Genossen von ADN Zentralbild führte. Wir gedachten der Gründung des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) am 08.02.1950 durch Genossen Wilhelm Zaisser (dem legendären General Gomez aus dem Spanischen Bürgerkrieg) mit einem Toast.

Weiterhin war der letzte Minister des Amtes für Nationale Sicherheit (AfNS), Genosse Wolfgang Schwanitz zufällig im Objekt anwesend. Es kam zu einer herzlichen kurzen Begegnung zwischen ihm und unserem Vorsitzenden Michael Koth.

Während der Festveranstaltung wurden zur Freude der Anwesenden auch Dokumentarfilme aus der DVR Korea vorgeführt.

Der Abend verlief in gewohnt herzlicher und kämpferischer Atmosphäre.

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Erklärung des Sprechers des DVRK-Außenministeriums

Angesichts der beharrlichen Machenschaften der USA und der ihnen hörigen Kräfte, die höchste Würde unserer Republik herabzusetzen, hat der Sprecher des Außenministeriums der DVR Korea am 21. Januar eine Erklärung abgegeben:

Laut Meldungen stellten die USA jüngst den verrufenen unerwünschten Film „The Interview“, der unsere Republik verleumdet und den Terrorismus agitiert, bei den Internationalen Berliner Filmfestspielen (Berlinale) in Deutschland vor.

Die herrschende Klasse der USA haben sich, von krankhafter Ablehnung und konstitutioneller Feindseligkeit befallen, mit verwegenen Provokationen beschäftigt und eine Pseudo-Filmproduktionsfirma dazu aufgehetzt, den tollkühn unsere höchste Würde herausfordernden Film zu produzieren und zu verbreiten, was Hass und Wut unserer Armee und unseres Volkes geschürt hat.

Alle Tatsachen zeigen, dass die USA trotz unserer wiederholten Mahnung zuletzt den Weg zur extremen Konfrontation für Beschädigung unserer größten Interessen und für politische, wirtschaftliche und militärische Erdrosselung unserer Republik gehen.

Die Anti-DVRK-Machenschaften der USA, die mit allen gemeinen Mitteln allseitig und bösartig ausgeübt werden, stellen eine offene Terror- und Kriegsaktion gegen einen souveränen Staat dar und werden zur ernsten Gefahr für den Frieden der Region und der Welt.

In solche Versuche der USA reiht sich Deutschland ein, das in den zwei Weltkriegen an der Spitze der Menschheit unermessliches Unglück, Leid und Katastrophe verursacht hatte.

Obwohl dieses Land für Entschädigung nach dem Krieg Reklame macht, sind die Aggression, Ausplünderung und Vernichtung von Menschenrassen wie Judenermordung in der Geschichte und im Gedächtnis der Menschheit weiterhin lebendig eingeprägt.

Die Vorführung des Films, der unsere höchste Würde beschädigt und verleumdet und den Terror gegen einen Staat offen agitiert, hat nichts mit der von Deutschland demonstrierten „Meinungsfreiheit“ zu tun und weist ein klares Aufhetzen zum Terror auf, weil dies nicht dem Ziel und Wesen der Internationalen Berliner Filmfestspiele entspricht.

In Europa sind Ansporn und Lob zum Terror als Verbrechen wie Terror anerkannt und die meisten Länder infolge des größten Terrors in Frankreich und vielen Ländern in Unruhe und Panik versetzt.

Dass gerade in dieser Zeit auf dem europäischen Boden unverhohlen der Agitationsfilm für Terror vorgeführt wird, widersetzt sich der in ganz Europa aufkeimenden Stimmung gegen den Terror, was ein Selbstwiderspruch ist.

Den Führer mit Todesverachtung zu schützen ist unser oberstes Prinzip, das sich nicht verändern lässt, mag auch Zeit ins Land gehen und die Generationen zehn-, ja auch hundertmal wechseln. Hierin kann es kein kleinliches Handeln und keinen Kompromiss geben.

Die USA und Deutschland sollen die Vorführung des gegen unsere Republik gerichteten Films bei den internationalen Filmfestspielen sofort aufgeben.

Diejenigen, die unsere Souveränität und Würde ignorieren und sich mit gefährlichen Terrorversuchen und politischen Provokationen befassen, und diejenigen, die sich daran beteiligen, werden alle nicht der gnadenlosen und gerechten Strafe entgehen.

Pyongyang, 21.01.Juche 104 (2015)