Stellungnahme vom Vorsitzenden des Koreanischen Asien-Pazifik-Friedenskomitees

Der Vorsitzende des Koreanischen Asien-Pazifik-Friedenskomitees, Kim Yong Chol, gab am 9. Dezember eine Stellungnahme ab.

In der Stellungnahme hieß es:

Auch nach unserer Warnung am 5. Dezember sind die unangemessenen und gefährlichen Worte und Ausdrücke vom US-Präsidenten zu hören.

Am 5. Dezember erklärten wir eindeutig unseren Standpunkt, dass wir künftig beobachten, ob der US-Präsident die uns reizenden Ausdrücke, die die Atmosphäre der Auseinandersetzung verschärfen, weiter wiederholen würde, und die Sache anders behandeln werden, falls er absichtlich wiederum merkwürdige Worte und Ausdrücke gegen uns benutzt.

Wie weltbekannt ist, behauptete Trump auf den Pressekonferenzen und in seinem Beitrag vom 7. und 8. Dezember: er denke zwar nicht, dass Nordkorea die Einmischung in die Wahlen in den USA wünsche, werde dies jedoch beobachten. Wenn Nordkorea feindselig handle, werde er in Überraschung geraten. Und mit der feindseligen Handlung werde Nordkorea alles verlieren.

So sprach er skrupellos die Worte und Ausdrücke, mit denen er jemanden irgendwie bedrohen wollte.

Das ruft bei uns große Enttäuschung hervor.

Daran ist deutlich zu erkennen, dass er ein alter Mann ohne Geduld ist.

Man kann erkennen, dass Trump in große Unruhe geraten ist.

Es könnte wiederum die Zeit kommen, wo wir diesen leichtsinnigen und gedankenlosen alten Mann einen „senilen Greis“ nennen sollen.

Wir machen erneut klar, dass der Vorsitzende des Komitees für Staatsangelegenheiten der DVRK bisher keinerlei reizende Worte gegen den US-Präsidenten fallen ließ.

Vielleicht hält er sich zurück. Immerhin hat er es noch nicht getan.

Wenn es so weitergeht, wird sich meiner Meinung nach die Erkenntnis unseres Vorsitzenden verändern.

Wenn Trump seine Bemerkung auf uns gerichtet hat, sollte er wissen, dass die Großtuerei und Autorität des Typs von Trump für uns etwas abnormal und unvernünftig wirken und jedes Wort seiner Bemerkung zu verspotten ist.

Trotz der komischen Stimme von Trump sind wir dazu nicht gewillt, die zukünftige Frage zu berücksichtigen, und sind deswegen nicht besorgt. Trump weiß zu wenig von Korea. Wir haben nichts mehr zu verlieren.

Auch wenn die USA uns einiger Sachen berauben mögen, können sie die unbeugsamen Koreaner niemals um Selbstbewusstsein, Kraft und Zorn gegen die USA bringen.

Trump meinte, eine bestimmte Handlung seitens der DVRK würde ihn in Überraschung bringen, und das kann selbstverständlich passieren.

Wenn er nicht überrascht ist, was er eigentlich sein sollte, werden wir es sehr bedauern.

Es ist bald Jahresende.

Wenn Trump den Willen und die Weisheit zum Stopp des Konflikts hätte, wäre es besser, sich mehr Zeit für ernsten Kummer und ernste Kalkulation dafür zu nehmen, als lächerliche Großtuerei und drohende Ausdrücke anzuwenden.

Aber die Verzögerungstaktik ist kein gutes Rezept.

Wenn es den USA an Mut und Weisheit fehlt, sollen sie die Realität, in der mit der Zeit ihre Sicherheit weiter schwer gefährdet wird, kummervoll beobachten.


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