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Wird ein Maidan gegen Weißrussland geplant? Teil 2

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Wird einen Maidan gegen Weißrussland geplant? Teil 2

(Teil 1 hier)

Von Eduard Popov

Englische Version: http://www.fort-russ.com/2016/12/unholy-alliance-belarusian-and.html

Deutsche Übersetzung: Felix A.

https://libyensoli.files.wordpress.com/2016/12/36718-screen2bshot2b2016-11-042bat2b17-40-53.png?w=490

Eduard Popov, geboren 1973 in Konstantinovka, Region Donezk, ist ein Absolvent der Staatlichen Universität Rostow am Don mit PhD in Geschichte und Philosophie. 2008 gründete er das Zentrum für Ukrainische Studien der Südlichen Bundesuniversität Russlands in Rostow am Don. 2009-2013 war er der Gründungsleiter des  Schwarzem Meer-kaspischen Zentrums des russischen Instituts für Strategische Studien, einen analytischen Instituts der Präsidialverwaltung Russlands. Im Juni 2014 hat Popov die Errichtung der Repräsentanz der Volksrepublik von Donezk in Rostow am Don angeführt. Er hat an humanitären Hilfeleistungen in Donbass aktiv teilgenommen und ist ein Gastmitwirkender zu verschiedenen Medien aus Donbass wie die Kosakische Mediengruppe in Lugansk gewesen. Popov hat zum Fort Russ seit dem Juni 2016 aktiv beigetragen.

Unheilige Verbindung: Belarussische und ukrainische Neo-Nazis planen Maidan in Minsk

Fortgesetzt vom Teil 1

Im Laufe der letzten Wochen hat die Ukraine versucht, Russland und Weißrussland gegeneinander zu bringen. Zur gleichen Zeit haben ukrainische Behörden auf einen Maidan in Minsk gehofft. Zufall oder nicht, ist auch eine riesige Menge an Waffen und Kämpfern aus  der Ukraine in Weißrussland geströmt. Zusätzlich zu den weißrussischen Neo-Nazis, die bei den ukrainischen freiwilligen Bataillonen in Donbass gekämpft haben, fangen selbst  ukrainische Kämpfer an, in das Land einzudringen.

Die belarussischen Behörden und die Öffentlichkeit haben auch einen großen Zulauf von Flüchtlingen aus der Ukraine zur Kenntnis genommen – Wir reden von ungefähr Zehntausende. Für Dutzende oder sogar Hunderte von Kämpfern, die über Erfahrung in Straßenkämpfen mit der Polizei verfügen, ist es leicht, sich in diese Masse zu verschmelzen. Im Juli 2014 hat der Autor dieser Linien dieselbe “Aufstellung” beobachtet: Starken jungen Männern mit minimalen Besitz und ohne Frauen und Kinder, die, sich als „Flüchtlinge“ ausgebend, auf eine organisierte und effiziente Weise die Grenze nach Russland durchquert haben. Später ist es bekannt geworden, dass ukrainische Kämpfer in russisches Territorium auf solcher Art und Weise eingedrungen sind, um einen zukünftigen Maidan in Moskau vorzubereiten. Aber in Russland ist es gescheitert. Werden sie jetzt versuchen, ein Maidan in Weißrussland zu organisieren?

Und doch ist eine andere Tendenz in den letzten wenigen Tagen bemerkt worden. Am 29. November sind Berichte darüber gekommen, dass Kiew Minsk seines Status als der Hauptvermittlertreffpunkt des Konfliktes in Donbass berauben könnte. Wie die ukrainische Ausgabe von Radio Svoboda berichtete, wurde das von die Vorsitzende des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten der Verkhovna Rada, Anna Gopko, festgesetzt. Ihrer Meinung nach, unterstützt Minsk den Kreml offen. Der Grund für solch eine Beschuldigung war Weißrusslands Verweigerung, die UN-Resolution der Ukraine auf Menschenrechtsverletzungen in der Krim am 15. November zu unterstützen. “Wir hatten gesagt, dass Minsk eine neutrale Plattform für die Verhandlungen ist, aber nach der Stimme, können wir nicht mehr darauf zählen”, so Gopko.

Es ist offensichtlich, dass die Ukraine unter einen “neutralen Status” nur eine bedingungslose Unterstützung der ukrainischen Positionen versteht. Auch Russland könnte übrigens eine lange Liste von Beschwerden zu den Behörden von Weißrussland präsentieren, in denen  sie Mangel an “der Neutralität” anklagen. Aber Russland hat solche Ansprüche nicht gestellt und hat nicht vorgeschlagen, Minsk durch einen verschiedenen Verhandlungstreffpunkt zu ersetzen. Russlands Beschwerden zu Weißrussland, oder genauer zu Präsidenten Lukaschenko, sind einer völlig verschiedenen Natur: Nämlich, dass Lukaschenko seine Verpflichtungen als Verbündeter nicht erfüllt (Russland und Weißrussland sind Mitglieder des Vereinigungsstaates). Jedoch hat Moskau immer betont, dass es Weißrusslands Staatssouveränität und seinen neutralen Status respektiert.

Die Ukraine ist sehr eifersüchtig und meiner Meinung nach, ist sie in ihren Beziehungen und Handlungen zu seinen Nachbarn und Partnern kurzsichtig. Der ukrainische Staat und seine Diplomatie sind nur 25 Jahre alt und sind deshalb in ihrem Säuglingsalter. Daher benimmt sich die Ukraine wie ein unartiges Kleinkind, das jedes Unabhängigkeitsgefühl als Feindschaft interpretiert. Das neueste Beispiel davon war, als italienische und türkische Delegationen die Krim im Oktober und November besucht haben. Die Mitglieder dieser Delegationen wurden bedroht, mit dem einschließen ihrer Namen auf der Liste der „Persona non grata“ des ukrainischen Außenministeriums. Tatsächlich hat das Ministerium ihnen offiziell damit gedroht.

Aber Weißrussland ist ein Sonderfall. Verschieden als bei Italien und der Türkei haben die Ukrainer gegen Weißrussland ein Arsenal der Rache. Wieder zum Anfang des Artikels zurückkehrend, konnte sich diese Rache in den Versuchen des Organisierens von „Maidan“  und Straßenunruhen in Minsk mit der Teilnahme von weißrussischen und ukrainischen Neo-Nazis äußern. Der Waffenfluss und der Zulauf von „Flüchtlingen“ aus der Ukraine, über die Präsident Lukaschenko nervös gewarnt hat, geben mindestens einen ernsten Grund, an das Drehbuch der Ukraine zu denken – Die Vorbereitung eines belarussischen Maidan.

Im September 2016 wurde es berichtet, dass die Zahl von ukrainischen Flüchtlingen in Weißrussland zu 160,000 gestiegen sei. Das wurde von Weißrusslands Außenminister, Vladimir Makei, bekannt gegeben. Für ein Land von 10 Millionen wie Weißrussland sind 160,000 Menschen eine enorme Zahl.

Unfreundliche Charakterisierung der gesetzlichen Regierung der Republik Weißrussland als das “Regime von Lukashenko”, große Zuläufe von Waffen und von Migranten (Infiltration durch zukünftige Maidankämpfer?), und Beschuldigungen, dass Minsk mit Moskau unter einer Decke steckt… Ist alles nur ein Zufall, alles zur gleichen Zeit?

Der menschliche, technische und psychologische Grundstein für einen Belarussischen Maidan wird wörtlich vor unseren Augen vorbereitet. Und das ist gerade die Spitze des Eisbergs. Was die Ukraine noch mit ihren belarussischen “Brüder” vorhat, ist reine Vermutung.

 


Wird ein „Maidan“ gegen Weißrussland geplant? (Teil 1)

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Wird ein „Maidan“ gegen Weißrussland geplant? Teil 1

(Teil 2 hier)

Von Eduard Popov

Englische Version: http://www.fort-russ.com/2016/11/ukrainian-neo-nazis-set-their-sights-on.html

Deutsche Übersetzung: Felix A.

https://libyensoli.files.wordpress.com/2016/12/36718-screen2bshot2b2016-11-042bat2b17-40-53.png

Eduard Popov, geboren 1973 in Konstantinovka, Region Donezk, ist ein Absolvent der Staatlichen Universität Rostow am Don mit PhD in Geschichte und Philosophie. 2008 gründete er das Zentrum für Ukrainische Studien der Südlichen Bundesuniversität Russlands in Rostow am Don. 2009-2013 war er der Gründungsleiter des  Schwarzem Meer-kaspischen Zentrums des russischen Instituts für Strategische Studien, einen analytischen Instituts der Präsidialverwaltung Russlands. Im Juni 2014 hat Popov die Errichtung der Repräsentanz der Volksrepublik von Donezk in Rostow am Don angeführt. Er hat an humanitären Hilfeleistungen in Donbass aktiv teilgenommen und ist ein Gastmitwirkender zu verschiedenen Medien aus Donbass wie die Kossakische Mediengruppe in Lugansk gewesen. Popov hat zum Fort Russ seit dem Juni 2016 aktiv beigetragen.

 

Ukrainische Neo-Nazis zielen auf Lukaschenko und Weißrussland

 

Außer die Abspaltung der Krim und Donbass und die verfehlte Wirtschaftspolitik, gibt es eine andere Folge des Coups in der Ukraine: Nämlich die Verschlechterung der Beziehungen mit den Nachbarn des Landes, und nicht nur mit Russland. Das Image der Ukraine ist in anderen Ländern ebenso ernstlich getrübt worden.

Ich habe bereits oft über polnisch-ukrainische Beziehungen für das Fort Russ geschrieben, und ich hoffe, dieses Thema fortzusetzen, da es regelmäßig mit neuem Material bereichert wird. Es scheint, nach den Brexit, dass die Ukraine langsam einen anderen wichtigen Lobbyisten von seinen Interessen an der Europäischen Union verliert: Warschau.

Weißrussland ist jetzt zur Liste von Nachbarn hinzugefügt worden, die beginnen, die Ukraine mit einem Argwohn zu behandeln, die an Feindschaft grenzt.

Am 22. Oktober hat ein seltsames Ereignis stattgefunden, in dem ein ukrainisches Kampfjet vorhatte, ein Zivilflugzeug der weißrussische Linie Belavia zum Landen zu zwingen oder, es nötigenfalls niederzuschießen. Glücklicherweise ist das nicht geschehen. Zwei Wochen später hat Poroschenko eine vage Entschuldigung (ohne jede Erklärung) seinem weißrussischen Kollegen Alexander Lukaschenko angeboten. Aber wie weißrussische Beobachter bemerkt haben, sind diejenigen, die dieses Ereignisses schuldig sind, trotz den Versicherungen von Poroschenko nicht bestraft worden.

Der Verfall der Ukrainisch-Belarussischen Beziehungen ist im November weitergegangen, diese negative Tendenz beschleunigt sich.

Am 17. November hat der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko russischen Journalisten über einen Fluss von geschmuggelten Waffen aus der Ukraine erzählt. Die Behauptung von Lukashenko wurde durch den zahlreichen, obgleich sensationalistischen, weißrussischen Medien bestätigt. Die Sorgen der Belarussen sind verständlich: Der Fluss von Waffen führt durch eine sehr lange Grenze (1200 km) mit der Ukraine durch, die definitionsgemäß nicht dicht kontrolliert werden kann. Objektiv sind Weißrusslands Grenzwächter unfähig, alle Löcher zu bedecken und die Versorgungskanäle zu blockieren. Dazu kommt auch noch, dass nicht nur Waffen, sondern auch weißrussische und ukrainische Neo-Nazis, die unter den Bataillonen in Donbass gekämpft haben, in Weißrussland von der Ukraine hineilen konnten.

Die Erfahrung der Zusammenarbeit zwischen belarussischen und ukrainischen Neo-Nazis geht Jahrzehnte zurück. Mindestens seit den 1990er Jahren haben Kämpfer der ukrainischen Nationalversammlung oder der ukrainischen Nationalen Selbstverteidigungsorganisation ihren weißrussischen “Brüder” in Protesten gegen Präsidenten Lukaschenko unterstützt. Heute machen sich Neo-Nazis aus Weißrussland sogar nicht mehr die Mühe, ihre Pläne zu verbergen, Kampferfahrung und Waffen in der Ukraine zu gewinnen (indem sie in ukrainischen Bataillonen kämpfen), um dann ihre Erfahrung und Sachkenntnisse nach ihrem heimischen Weißrussland zu übertragen. Ihre Absicht ist Lukaschenkos Regierung zu stürzen.

Die Sorge des belarussischen Präsidenten über den Fluss von Waffen und potenziellen  Kämpfern ist nicht unbemerkt in der Ukraine gegangen. Die Behauptung vom 26. November der Stellvertreterin der Verkhovna Rada Irina Friz, ehemalige Pressesprecherin von Poroschenko, sollte in diesen Zusammenhang bewertet werden. In ihren Wörtern, “bereitet der Kreml eine Massenskalaprovokation gegen die Ukraine auf dem Territorium Weißrusslands vor. Das konnte an die Vorbereitung gebunden werden, durch fünffach die Eisenbahnaufstellungen des Ministeriums der russischen Verteidigung in der Richtung auf Weißrussland für 2017 zuzunehmen. Das Ziel dieser Handlung könnte die Liquidation des Regimes von Lukaschenko und die Aufstellung von russischen Truppen sein, um die direkten [russischen] Staatskontrolle zu erlangen… Diese Provokation könnte mit der Teilnahme von Bürgern ausgeführt werden, die an Kampfoperationen in Donbass beteiligt waren… sowie von Agenten, die in die Sicherheitskräfte der Republik Weißrussland eingedrungen sind.”

Ein bisschen vorher hat die Leiterin des Ausschusses der Rada für Internationalen Angelegenheiten, Anna Gopko, vor der Drohung Weißrusslands gewarnt, in die Ukraine einzufallen.

Was gibt es hinter diesen Behauptungen, und welche Ziele verfolgen sie? Ein allgemeiner Beschluss besteht darin, dass diese Behauptungen an die obengenannte Behauptungen Lukaschenkos gebunden werden, die von der weißrussischen Presse zitiert wurden.

Bezüglich spezifischer Beschlüsse:

Zuallererst will ich Aufmerksamkeit auf die Phrasierung der Behauptung von Friz lenken. “Regime von Lukaschenko” ist eine offensichtlich unfreundliche Phrasierung, die zweifellos  die Einstellung zur Schau stellt, die der Kiewer Regierung gegenüber dem gesetzlichen Präsidenten des Nachbarstaates hat, der seinerseits immer brüderlichen Gefühle zu den ukrainischen Leuten wiederholt festgesetzt hat.

Zweitens ist es kein Zufall, dass die ukrainischen Behörden Freiwillige aus Weißrussland erwähnt haben, die auf der Seite der Republiken von Donbass kämpfen. Die grundlosen Beschuldigungen gegen sie, die gesetzliche Regierung von Weißrussland stürzen zu wollen, bezieht sich auf einen logischen, obgleich naiver Versuch, die Aufmerksamkeit der Regierung von Weißrussland und KGB von jenen zahlreichen belarussischen Neo-Nazis abzulenken, die wirklich das “Regime von Lukashenko” zu stürzen planen.

2015 in Donbass habe ich mich mit weißrussischen Freiwilligen der Volksrepublikenmiliz von Donezk getroffen. Wie sie selbst sagten war ihr Hauptgrund, um nach Donbass zu kommen, den Faschismus zu bekämpfen. Es lohnt sich zu erwähnen, dass Weißrussland jeden vierten Bürger während der Jahre des Großen Patriotischen Krieges verloren hat, und es die  ukrainische Nazikollaborateure von der Organisation des ukrainischen Nationalisten und ukrainischer Aufständischer Armee meistenteils die Scharfrichter waren. Selbstverständlich gab es unter ihnen kein Gespräch von Plänen, Lukaschenko zu stürzen. Vielleicht hatten die Freiwilligen aus Weißrussland nicht die wärmsten Gefühle für Lukaschenko, aber sie haben vollkommen verstanden, dass das Stürzen der gesetzlichen Regierung auf eine kriminelle Weise Weißrussland zum Wiederholen des katastrophalen ukrainischen Drehbuches führen würde. Diese Leute können als die Verteidiger von einem weißrussischen Anti-Maidan und daher als natürlichen Verbündeten von Lukaschenko präsentiert werden.

So ist es offensichtlich, dass Kiew, mindestens auf dem Niveau von höheren Abgeordneten der Verkhovna Radas, versucht, Minsk zu manipulieren, damit Belarus Russland zu misstrauen beginnt – Und gleichzeitig eine Ablenkungsmanöver durchführt, um die Anklagen gegen die Ukraine für die Flüsse von Waffen und Kämpfern die in Weißrussland geraten, zu vertuschen. Jedoch, in diesen Behauptungen, offenbaren die ukrainische Abgeordnete ihre eigenen echten Pläne und ihre echte Einstellungen zum “Regime von Lukaschenko.”

Die Ereignisse der letzten Tage haben diesen Beschluss bestätigt. Wir werden uns demnächst diesen ausführlicher zuwenden.


Humanitäre Katastrophe in der Ostukraine

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Nach einem aktuellen Bericht von Amnesty International bahnt sich in der Ostukraine, insbesondere in den von schweren Kämpfen gezeichneten Gebieten Lugansk und Donetsk eine humanitäre Katastrophe an.

Das UN-Flüchtlingshilfswerk ergänzte, das besonders ältere Menschen und Kinder von der „Straf“-Politik Kiews betroffen sind. So ist ein Großteil der Menschen in der betreffenden Region auf Rentengelder und Sozialhilfe angewiesen, deren Auszahlung die Kiewer NATO-Regierung bislang verweigert. Zudem ist die Infrastruktur infolge der schweren Bombardements im letzten Jahr noch immer stark angeschlagen, was sich gerade im aktuell harten Winter katastrophal auswirkt.

Hilfskonvois, organisiert vom russischen Roten Kreuz, werden nach wie vor von westukrainischen Freischärlern behindert und dringen nicht zur notleidenden Bevölkerung vor, die – so scheint es – von der Maidan-gelenkten Soldateska ausgehungert werden soll. Der tschechische Premierminister Krivosheev sprach in diesem Zusammenhang von einem Kriegsverbrechen, verübt von Banditen, das von Kiew zumindest stillschweigend toleriert wird. Bedenkt man die mehr als fragwürdige Belagerungstaktik aus dem letzten Jahr, als willkürlich Strom und Wasser abgestellt worden sind, scheint diese Einschätzung nicht unrealistisch zu sein.

Im Zuge der immer bedrohlicheren Lage für die im Konflitgebiet lebenden Zivilisten nehmen auch die Fluchtlingsströme weiter zu. Insgesamt ist die Zahl der Toten seit Ausbruch des Konflikts im April letzten Jahres auf 4.700, die Zahl der Verwundeten auf 10.300 angestiegen.

Sollte sich in absehbarer Zeit keine Verbesserung der Lage einstellen, dürften diese Zahlen noch weiter steigen.

http://rt.com/news/221019-ukraine-humanitarian-catastrophe-amnesty/


Estlands Außenminister: Starke Hinweise, dass Maidan-Führer Scharfschützen für Blutbad am Maidan anheuerten (Compact-Magazin)

Geschrieben von: Martin Müller-Mertens 5. März 2014 unter International

Wurde das Kiewer Massaker vom 20. Februar durch gedungene Mörder der Maidan-Führer angerichtet? Darauf deutet ein jetzt im Internet veröffentlichtes Telefonat vom 26. Februar zwischen Estlands Außenminister Urmas Paet und der EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton hin. In dem Gespräch berichtet der estnische Politiker unmittelbar nach seinem Kiew-Besuch von massiven Hinweisen darauf, dass die Opfer unter Demonstranten und Sicherheitskräften von den selben Schützen getötet wurden; von Provokateuren, angeheuert durch Leute aus der “neuen Koalition”. Asthon wirkte von dieser Information nicht sonderlich überrascht. Nach Angaben der estnischen Online-Zeitung Delfi hat das Ministerium die Echtheit der Aufnahme bestätigt; Paet selbst wollte die Veröffentlichung nicht kommentieren.

Es war der blutige Höhepunkt auf dem Maidan – am 20. Februar, 9:00 Uhr morgens rennen Demonstranten über eine Barrikade und direkt auf Polizeiposten zu. Scheinbar unmotiviert. „Warum sie das tun, ist nicht klar“, schrieb etwa der Tagesspiegel. Die Sondereinheiten der ukrainischen Polizei wirken völlig überrascht. Nahe dem Hotel Ukraine, direkt am Maidan, fallen Schüsse. Dutzende Menschen sterben – Demonstranten und Polizisten. Bewaffnete Demonstranten stürmen später das Hotel, durchkämmen die Etagen auf der Suche nach den Scharfschützen. Erneut peitschen Kugeln durch die Luft – zwischen in bewaffneten Maidan-Anhängern und Scharfschützen, die in der Institutska-Straße vermutet werden. Dieses Mal wird jedoch niemand verletzt. Für den Westen ist das Blutbad der Beweis völliger Entmenschung des „Janukowitsch-Regimes“. weiterlesen


Westliche Presselügen über den Ukraine-Putsch entlarft

Der westlich gelenkte Putsch gegen das ukrainische Volk hat starke Unterstützer in den Medienkonzernen. Hier wollen wir in eingen Beispielen diese Popaganda kontern. Ergänzende Kommentare sind gern gesehen.

Verschwörung der Medien aufgedeckt: Ukraine/Kiew: Terroristische Aktionen friedlicher Demonstranten

01.03.2014

Hintergrund Putsch Ukraine: Wer waren die Todesschützen? – Teil 1

02.03.2014

Hintergrund Putsch Ukraine: Wer waren die Todesschützen? – Teil 2

Ukrainische Demonstranten wurden von den USA bezahlt und ausgebildet

26.02.2014

Ukraine – Wahrheit gegen Propaganda

26.01.2014

Kiew – 15 Polizisten tot, 200 Polizisten im Krankenhaus (und Merkel trifft sich mit Klitschko)

18.02.2014


Operation Winterzauber

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Operation Winterzauber

http://www.chartophylakeion.de/blog/2014/02/20/operation-winterzauber/#.UwdSM4WQW24

Was die derzeitige Lage in Kiew betrifft, so kann wahrscheinlich niemand einen halbwegs zutreffenden und objektiven Lagebericht abgeben. Die Infosphäre ist mit zu viel vollkommen verschiedenartiger Information angefüllt, die dazu noch von allen Seiten sofort verzerrt und verdreht wird. Wirklich sicher kann man aus diesem Grunde nur das allereinfachste sagen.

Und das ist zum ersten: der Angriff des bewaffneten Mobs und der Bruch des “Waffenstillstands” hat deutlich gemacht, dass – genau wie in Syrien – die “legale” Opposition in keiner Weise die Lage beherrscht. Bewaffnete Banden und Terroristen sind jetzt die treibenden Kräfte und Subjekte der Ereignisse, während die unsägliche Dreiheit der “Oppositionsführer” nichts anderes ist als die mediale Kulisse für kriminelle Schlägertrupps; sie imitieren Einfluss auf die Ereignisse, rufen zu dem einen auf und fordern das andere – nichts als eine Show. Die Verhandlungen und der gestern vereinbarte Waffenstillstand haben den Rädelsführern des bewaffneten Mobs garantiert, dass die Räumung des “Maidan” in der Nacht nicht stattfindet, und diese Garantie haben sie maximal zu nutzen gewusst – nach Mitteilungen des ukrainischen Innenministeriums war es gerade die vergangene Nacht, als Mengen an am Vortag in Armeelagern im Westen des Landes geraubte Schusswaffen auf den Maidan gekommen sind, und zwar unter Zuhilfenahme und Deckung von Rada-Abgeordneten, die dort zu Vermittlung und Gesprächen zugegen waren.

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