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… Aus einer revolutionären Bewegung erwächst die Forderung, bei der Lösung jeglicher Fragen von der Realität auszugehen, die sich verändert und entwickelt, und den konkreten Bedingungen des betreffenden Landes Rechnung zu tragen.
Der revolutionäre Kampf für den Sozialismus und Kommunismus wird zeitlich bedingt und unter den Verhältnissen des betreffenden Landes geführt. Ein allgemein annehmbares Rezept, das für alle Zeiten und alle Länder gültig sein könnte, kann und wird es niemals geben. Demnach ist jedes Problem stets auf die jeweilige Realität bezogen und schöpferisch zu lösen.
Damit der revolutionäre Kampf gemäß der eigenen Wirklichkeit richtig geführt werden kann, sind Politik, Strategie und Taktik unter exakter Berücksichtigung der subjektiven und objektiven Faktoren für die Revolution im eigenen Land festzulegen. Wer das ignoriert, wird bei deren Ausarbeitung in Subjektivismus geraten und der Revolution und dem Aufbau großen Schaden zufügen.
Im revolutionären Kampf ist es unerlässlich, den eigenen Kräften und dem politisch-ideologischen Faktor größere Bedeutung beizumessen. Wenn die eigenen Kräfte gestählt sind und die Volksmassen ein hohes Bewusstsein haben, kann die Revolution auch unter anderen ungünstigen Bedingungen aus eigener Initiative vorangebracht werden. Bei der Festlegung von Richtlinien der Revolution sind die eigenen Kräfte und der politisch-ideologische Faktor als das Wesentliche zu betrachten und durch dessen Stärkung tatkräftige gesellschaftliche Veränderungen zu bewirken. …
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Heute jährt sich zum ersten Male der Tag der Veröffentlichung des richtungsweisenden Werks von Kim Jong Un „Unter dem hoch erhobenen Banner der sozialistischen Agrarthesen in der Landwirtschaft Erneuerungen schaffen“.
Dieses Werk erleuchtet den Weg zum Aufbau einer großen und wirtschaftlich starken Nation, in dem an der landwirtschaftlichen Front der heiße Wirbelwind der Produktion und Innovation entfacht wird.
Das Werk kann hier heruntergeladen werden.
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… Das Volk jedes Landes ist verpflichtet, nicht nur gegen Aggression und Abhängigkeit aufzutreten und die Souveränität des eigenen Landes unentwegt zu bewahren, sondern auch gegen die Imperialisten und die nach Vormacht Strebenden aufzutreten, die die Souveränität anderer Länder beeinträchtigen. Nicht nur der Verletzung des eigenen, sondern auch der Unterdrückung der Souveränität der anderen muss man sich widersetzen.
Das ist also der wahre Standpunkt für die Verteidigung der Souveränität. Der revolutionäre Kampf der Volksmassen gegen die Imperialisten und die nach Vormacht Strebenden, die die Souveränität missachten, und für den Sieg der großen Sache – des Sozialismus und Kommunismus – verstärkt und entwickelt sich unablässig. Der Strom der Geschichte, das Streben der Menschen nach der Souveränität, kann durch nichts aufgehalten werden. Nicht nur das heutige, sondern auch das künftige historische Zeitalter gehört den Volksmassen, die um die Souveränität kämpfen. …
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Einmal führte eine europäische Jugendforschungsorganisation unter den Jugendlichen von 16 bis 24 Jahren in mehr als 50 Städten eine Umfrage durch. 40 % der Befragten hielten Diebstahl für selbstverständlich, und die Hälfte antwortete ganz ungehemmt, sie habe schon mal Drogen genommen. Wegen dieser jungen Menschen, die nur Selbst- und Habsucht ersterben, erklingt überall in der ganzen Welt die Stimme der Besorgnis, dass die Welt auf eine aussichtslose Zeit gestoßen ist.
Aber in der DVR Korea zeigt sich eine ganz andere Wirklichkeit.
In der Jugendzeit für das Vaterland und Volk mehr arbeiten und Heldentaten vollbringen zu wollen ist der einhellige Herzenswunsch der koreanischen Jugendlichen. Deshalb schmücken die jungen Menschen ihre Wehrdiensttage mit Heldentaten, und schlagen die jungen Intellektuellen als Kernformation für die Einnahme der Festung der Spitzenwissenschaft und -technik eine Bresche für den Aufbau einer Wirtschaftsmacht. Dank ihnen werden beim Aufbau eines sozialistischen aufblühenden Staates viele Erfolge erreicht. Sie nehmen schwere und große Bauobjekte wie das Songun-Jugendkraftwerk Paektusan und die Bauarbeiten zur Rekonstruktion und Instandsetzung der Eisenbahnstrecke im nördlichen Binnenland ganz auf sich und erfüllen diese Aufgaben. Unter ihnen kommen die sozialen schönen Taten, sich für Gesellschaft und Kollektiv hinzugeben, stark zur Geltung.
Die Treue zu Partei und Führer, der Geist des selbstlosen Dienstes für Vaterland und Volk, das edle moralische Pflichtgefühl, die hohe Organisiertheit und Diszipliniertheit und die Arbeitsamkeit und Gutmütigkeit – das sind die geistigen und moralischen Charakterzüge der koreanischen Jugend. Rückblickend haben die koreanischen Jungendliche im Verlauf ihrer fast ein Jahrhundert langen Geschichte die Heldentaten vollbracht und stolze Siege erreicht. In der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts, in der die Herrschaft des japanischen Imperialismus endete und die Befreiung des Landes erreicht wurde, bildeten sie im antijapanischen revolutionären Kampf eine Hauptformation, bei der Neugestaltung Koreas und im Vaterländischen Befreiungskrieg (1950-1953) spielten sie eine avantgardistische Rolle, schlugen die Bresche beim Aufbau des Sozialismus in verschiedener Etappen und im in den 1990er Jahren geführten Kampf um den Schutz des Sozialismus. Die stolzerfüllte Tradition der koreanischen Jugendbewegung ist ein teures Ergebnis, das von den Führern gebracht wurde.
Die großen Führer Kim Il Sung und Kim Jong Il, die die Jugendfrage als eine Hauptsache, von der das künftige Schicksal des Landes, der Nation und der Revolution abhängt, betrachteten, legten die originelle Ideen und Theorien über die Jugendbewegung dar, erhellten in jeder Zeit und Etappe der Revolution ihren Weg und leiteten sie energisch.
Der hoch verehrte Genosse Kim Jong Un, der die Ideen über die Jugendbewegung und die Führung der großen Generalissimusse genau so fortsetzt, betrachtet die Bevorzugung der Jugend als eine ewige strategische Richtlinie der Partei der Arbeit Koreas und der Revolution. Er ließ jedes Jahr den Jugend-Tag als ein großes Fest des Landes glänzen und das Landestreffen der Jugendliche mehrmals organisieren. Den jungen Wissenschaftlern und Sportlern, die Würde und Macht des Landes vor aller Welt demonstrierten, wurde eine große wohlwollende Güte zuteil, während er die einfachen jungen Menschen, die im Dienst für den Schutz des Vaterlandes den Heldentod fanden, auf der Höhe des ewigen Lebens stehen lässt.
Seine Liebe wird gerade Nährstoff für die Entwicklung der Jugend zur Stütze des Landes und aktiven Truppe der Gesellschaft. Die koreanische Jugend vertraut und folgt ihrem Führer von ganzem Herzen und unterstützt die Ideen und Führung der Partei unbedingt und absolut.
Die jungen Leute, die ihre liebe Heimat, wo sie aufgewachsen sind, verlassen, neue Wurzel ihres Lebens an der mühevollen und schweren Arbeitsstelle und Wachposten schlagen, das Leiden anderer als ihr eigenes betrachten und sich für Kollektiv und Genossen hingeben, sind gerade die Jugend Koreas. Sie gehen ihren eingeschlagenen Weg lachend weiter, auch wenn er schwierig ist, und gestalten mit ihren Händen ein schönes neues Leben, ohne vor Schwierigkeiten zurückzuweisen. Und sie eignen sich edle und zivilisierte die edlen geistig-moralischen Qualitäten an und verkörpern eine revolutionäre Lebensauffassung, sich für Gesellschaft und Kollektiv hinzugeben.
Heute ist zum 69. Jahrestag der Gründung des Sozialistischen Jugendverbandes „Kim Il Sung“ die koreanische Jugend mit dem glühenden Elan erfüllt, zum Vortrupp und zu treuen Fortsetzern der Partei, die Kim Jong Uns Führung aktiv unterstützen, heranzuwachsen.
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Am 17. Januar Juche 35 (1946), also vor 69 Jahren, wurde der Sozialistische Jugendverband Kim Il Sung gegründet. Aus diesem Anlass erinnert sich das koreanische Volk voller Rührung an die unvergänglichen Verdienste des Präsidenten Kim Il Sung und des Feldherrn Kim Jong Il, die die koreanische Jugendbewegung zum Sieg und Ruhm geführt haben.

Am 17. Januar Juche 35 (1946) hielt Kim Il Sung auf der Delegiertenkonferenz der demokratischen Jugendorganisationen Nordkoreas die historische Rede „Zur Gründung des demokratischen Jugendverbandes Nordkoreas“ und proklamierte dort die Gründung des DJV Nordkoreas. An diesem bedeutsamen Tag riefen die koreanischen Jugendlichen hoch „Es lebe General Kim Il Sung!“. Seit Gründung des DJV Nordkoreas schrieben die koreanischen Jugendlichen unter der klugen Leitung der Partei und des Führers eine glänzende Geschichte.
Getreu der Idee des Präsidenten Kim Il Sung über die Neugestaltung der Heimat setzten sich die Jugendlichen mit der Fahne ihres Verbandes an der Spitze auf dem Lande und in den Fabriken für Bodenreform und für die Verstaatlichung der wichtigen Industriezweige patriotisch und aufopferungsvoll ein. Im erbitterten Vaterländischen Befreiungskrieg stürmten die jungen Soldaten für Partei, Führer, Heimat und Volk auf den Platz des Entscheidungskampfes. Die koreanischen Jugendlichen schufen beim Wiederaufbau in der Nachkriegszeit und beim Aufbau des Sozialismus Wunder und führten Aufschwünge herbei. Der demokratische Jugendverband Nordkoreas wurde später in den Verband der Sozialistischen Jugend der Arbeit Koreas umbenannt.

In Widerspiegelung des Willens der Jugendlichen, die unvergänglichen Verdienste des Präsidenten
Kim Il Sung um die Entwicklung der Jugendbewegung zu verteidigen und zu glorifizieren, entwickelte er sich im Januar Juche 85 (1996) zum Sozialistischen Jugendverband Kim Il Sung.
Die glänzenden Traditionen der koreanischen Jugendbewegung setzten sich im großen Vertrauen des Feldherrn Kim Jong Il unablässig fort. Weil die Revolution von Generation zu Generation fortgesetzt werden müsse, solle man die Jugendlichen gut heranbilden, wies Kim Jong Il hin. Er veröffentlichte viele klassische Werke, darunter „Die gegenwärtige Epoche und die Aufgaben der Jugend“, “ Die Jugendbewegung unseres Landes auf eine neue höhere Stufe entwickeln“ und „Die Idee des Genossen Kim Il Sung über die Jugendbewegung und seine Führungsverdienste glorifizieren“. Mit diesen erhellte er in allen Epochen und auf allen Etappen der Revolution den Weg der Jugendbewegung licht. Er legte die Losung „Liebt die Jugendlichen!“ dar und ließ in der ganzen Gesellschaft eine Atmosphäre der Gewichtlegung auf Jugend herrschen. Im Mai Juche 99 (2010) suchte Kim Jong Il den Bauplatz des Songun-Jugendwasserkraftwerkes Paektusan auf und sagte dort, dank dem aufopferungsvollen Einsatz der Jugendlichen werden überall die monumentalen Bauwerke wie das Songun-Jugendwasserkraftwerk Paektusan errichtet.

Weil die große Truppe von vitalen Jugendlichen beim Aufbau des Sozialismus die Hauptrolle spiele, würden die Traditionen der Sache der koreanischen Revolution unbeirrt fortgesetzt. Die koreanische Jugendbewegung entwickelt sich dank der klugen Führung vom Marschall Kim Jong Un weiter. Er las im Januar Juche 101 (2012) einen Brief von Mitarbeitern des Zentralvorstandes des Sozialistischen Jugendverbandes Kim Il Sung und schickte ihnen seine eigenhändigen Schriften darüber, dass durch die energischen Schritte der Jugendlichen die gedeihende Zukunft bald zu erleben sei.
Die koreanischen Jugendlichen beherzigen heute das große Vertrauen und die Liebe von Kim Il Sung, Kim Jong Il und Kim Jong Un und schlagen an der Spitze der Verteidigung der Heimat und der schweren Bereiche des Aufbaus des gedeihenden Vaterlandes die Bresche. Sie werden zu Schöpfern der Heldentaten und Herren der Epoche.

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… Die Imperialisten und anderen Reaktionäre nehmen den Mund voll, als ob zwischen dem Kommunismus und dem Nationalismus ein Abgrund bestünde, der nicht zu überbrücken ist, um in die Nation einen Keil des Haders und der Uneinigkeit hineinzutreiben, aber der Kommunismus und der Nationalismus haben ein gemeinsames Anliegen und Bestreben, nämlich die Liebe zu Vaterland und Nation. Der nationale Zusammenschluss ist unerreichbar, wenn aufgrund der Beschränktheit des Nationalismus dessen progressive Seite ignoriert und abgewiesen wird. Im Gegensatz zum Kommunismus steht nicht der Nationalismus im Allgemeinen, sondern der bürgerliche Nationalismus, der im Gewand des Nationalismus die gemeinsamen Interessen der Nation den Interessen einer Hand voll von Elementen der Ausbeuterklasse unterwirft, ebenso der nationale Egoismus und Chauvinismus. Wir hoben die Gemeinsamkeit, die Liebe zur Nation und die Wertschätzung des nationalen Charakters, als Hauptsache heraus, verwirklichten initiativreich die Geschlossenheit und Zusammenarbeit mit den Nationalisten, führten sie unermüdlich in einer Weise, dass diese bis ins Letzte den Weg der Liebe zu Vaterland und Nation gehen, im Kampf um die nationale Unabhängigkeit und den Sozialismus ihr Schicksal mit den Kommunisten teilen und einen großen Beitrag leisten. …
Das vollständige Werk findet sich als pdf-Datei unter:
http://www.naenara.com.kp/de/book/download.php?3+3027
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Unsere Organisation hat der Botschaft der DVR Korea in der BRD in der vergangenen Zeit sechs weitere Grußbotschaften an den hochverehrten Genossen Kim Jong Un überreicht (s.u). Damit bekräftigen wir unsere unverbrüchliche Freundschaft und Solidarität mit dem gerechten Kampf des koreanischen Volkes für Selbstbestimmung und unabhängige Entwicklung unter der Anleitung des hochverehrten Genossen Kim Jong Un.





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Am 25. Dezember 1989 wurden Nicolae und Elena Ceaușescu nach einer lächerlichen Farce von Schauprozess ermordet. Die Drahtzieher der Konterrevolution saßen in Moskau, Washington und Tel Aviv. Wer diese These für überspannt hält, kann natürlich sofort aufhören mit dem Lesen oder sich mit den nachfolgenden Argumenten auseinandersetzen.
1. Der Weg Nicolae Ceaușescus von seiner Zeit, als er als Stadtguerillakämpfer der KP Rumäniens in Bukarest auch seine spätere Frau Elena kennenlernte (1943/44), war in den folgenden Jahrzehnten durchaus widersprüchlich.
2. In den Jahren von 1945 an bis 1962 war er ein treu ergebener Kader der Partei- und Staatsführung auf mittlerer Ebene. Nachdem er 1963 zum Generalsekretär der KP Rumäniens gewählt wurde, führte er bis zum August 1968 einen antiimperialistischen Kurs durch. Er versuchte mehrfach eine Versöhnung zwischen Peking, Tirana und Moskau zu erreichen. Nach der Hilfeleistung der sozialistischen Staaten für die von der Konterrevolution bedrohte ČSSR ging er in mehreren Etappen auf pro-westlichen Kurs über. Das kam unter anderem darin zum Ausdruck, dass er zeitweise durch die Anerkennung Israels eine pro-zionistische Haltung einnahm und alle bürgerlichen Zeitungen und Regierungen ihn bis etwa 1977/8 zum Liebling des Westens und Kämpfer gegen den „sowjetischen Solzialimperialismus“ kürten. In dieser Zeit begann auch die Schuldenaufnahme bei westlich-kapitalistischen Staaten, die bis zum Jahr 1980 ca. 36 Mrd. US$ betrug.
3. Was wir jetzt sagen, mag für manche Spekulation sein, aber spätestens einige Monate nach seinem historischen Besuch beim Großen Führer Genossen Kim Il Sung in Pyongyang 1978 begann er einen Kurswechsel in Richtung nationaler Souveränität, und eine rasche Abkehr von zionistischen Positionen erfolgte ebenfalls. Die nächste Etappe seines Handelns war im Jahr 1983 die Ankündigung, keine westlichen Kredite mehr anzunehmen und die Schulden auf Heller und Pfennig zu tilgen. In dieser Zeit brachten Bürger aller Klassen und Schichten Rumäniens große Opfer, um die nationale Würde und Unabhängikeit ihres Landes wiederherzustellen. Es war die Zeit, als die „Achse“ Bukarest-Berlin (DDR)-Prag-Tirana geschmiedet wurde. Der sich abzeichnende Untergang der Sowjetunion (3 Generalsekretäre in 4 Jahren: Breschnew, Andropov, Tschernjenko) liess Ceaușescu einen eigenen Weg des Sozialismus in rumänischen Farben suchen, und es ist historisch belegt, dass er dafür in den vorgenannten Hauptstädten dieser sozialistischen Länder aktiv Werbung machte. Natürlich war manches nur halbherzig, weil man nicht glauben konnte oder wollte, welch einen konterrevolutionären Weg der Verräter Gorbatschow einschlagen würde.
4. Jetzt begann die Phase, als Ceaușescu vom „Reformkommunisten“ zum stalinistischen Dracula in den westlichen Massenmedien mutierte. Keine Gräuelhetze war zu dumm (z.B. die Meldung von dpa im Jahre 1986, dass er ein sogenannter Autoterrorist sei. Dies bedeutete, dass er sich angeblich im Vollrausch in seinen Luxuswagen setzen würde und nachts in Bukarest gezielt Bürger totfahren würde), als dass diese leider auch in der DDR von vielen Menschen geglaubt wurde, und nicht nur, weil sie regelmäßig Westfernsehen sahen.
5. Als Ceaușescu am 1. Januar 1989 in einer Fernsehansprache verkündete, dass das Land nunmehr völlig schuldenfrei sei und niemals wieder knechtende Kredite annehmen würde, sprach er sozusagen ein vorgezogenes Todesurteil für sich, seine Frau und das sozialistische Rumänien aus. In den darauffolgenden Monaten gab es massive Werbeversuche aus Moskau, Tel Aviv und Washington, ihn erneut in eine Schuldenfalle zu locken. Keiner sprach ab 1988 so offen über die konterrevolutionäre Entwicklung in der Sowjetunion und geißelte den Terror der Zionisten in Palästina wie Ceaușescu.
6. Ceaușescus Sturz wurde durch eine internationale Verschwörung und einen beispiellosen Verrat in den eigenen Reihen erst möglich (Vergleiche beim Sturz von Volksführern wie Saddam Hussein und Muammar Muhammad al-Gaddafi sind angebracht). Die Warnung von Friedrich Engels, die er im Jahre 1849 als Festungskommandant von Rastatt (Baden) aussprach „Der schlimmste Feind ist nicht der Gegner von außen sondern der in den eigenen Reihen…“ wurde leider auch nicht vom Genossen Ceaușescu beachtet. Große Teile der Armeeführung konspirierten im Auftrag ihrer jeweiligen Agentenführer aus Moskau, Tel Aviv und Washington gegen die sozialistische Staatsmacht. Die einzige Kraft, die bis zur letzten Patrone für den Sozialismus in Rumänien kämpfte, waren die Angehörigen der Staatssicherheit Securitatea.
7. Nicolae und Elena Ceaușescu haben bis zum letzten Atemzug die Ideen des Sozialismus in den Farben ihres Landes verteidigt und starben mit den Worten „Das Volk wird sie richten. Es lebe das sozialistische Rumänien!“
Fazit: Ein optimistischer Ausblick sei erlaubt. 25 Jahre danach ist das kapitalistische Rumänien trotz EU- und NATO-Mitgliedschaft wieder das Armenhaus Europas geworden. Doch, wo es Unterdrückung gibt, da gibt es Widerstand. Wir verweisen auf unseren Artikel Eurotopics: Ceaușescu wäre Rumänen lieber als heutige Elite, wonach 66 Prozent der rumänischen Bevölkerung heute Nicolae Ceaușescu wählen würden. Wir sind stolz darauf, Teil einer Weltbewegung zu sein, in der Parteien, Gruppen und Organisationen im breitesten Spektrum im Kampf gegen den US-Imperialismus stehen. Das heißt, dass wir mit allen Kräften in Rumänien, die das Erbe von Nicolae und Elena Ceaușescu würdig vertreten und in der Gegenwart von den koreanischen Genossen weltweit propagiert werden, auf das Engste zusammenarbeiten.
Ein Kommentar | Schlagwörter: Bukarest, Ceaușescu, Elena, Elena Ceaușescu, Farce, Generalsekretär, Israel, Konterrevolution, KP Rumänien, KP Rumäniens, Moskau, Nicolae, Nicolae Ceausescu, Peking, Reformkommunist, Schauprozess, Sozialismus, Tel Aviv, Tirana, Todesurteil, Unabhängigkeit, Washington, ČSSR | Veröffentlicht inAgitprop, Analyse, Europa, Geopolitik, Imperialismus
Kim Il Sung: Die historischen Erfahrungen bei der Weiterentwicklung der Partei der Arbeit Koreas (PdAK), Pyongyang 1986, Auszüge (2)
… Bei der ideologischen Arbeit muss man linke und rechte Fehler vermeiden, d. h. die angestrebte Zunahme an Mitgliedern darf nicht als Ausflucht dienen, um das Tor der Partei prinzipienlos zu öffnen, und die Wahrung ihrer Reinheit wiederum nicht dazu, den Zugang zur Partei verschlossen zu halten. Im ersten Fall ist es unmöglich, die Reinheit ihrer Reihen zu bewahren, und im anderen bliebe nicht nur die quantitative Zunahme aus, sondern es könnten auch ernste Folgen für die Verbindung der Partei mit den Massen entstehen. Die Grundorganisationen sollten sich mit diesen Tendenzen auseinandersetzen und die Arbeit zur Vergrößerung der Partei nach klassenmäßigen Prinzipien in die richtigen Bahnen lenken und sehr viel Gewicht auf Nachwuchskader legen. …
… Der sozialistische Patriotismus ist mit dem proletarischen Internationalismus verbunden. Nur derjenige, der der Revolution seines Landes treu dient, kann auch der revolutionären Sache der internationalen Arbeiterklasse ergeben sein, denn ein wahrer Internationalist ist immer ein wirklicher Patriot. Unsere Menschen sollten wir immer dazu anhalten, den revolutionären Kampf der progressiven Völker für Frieden und Demokratie, nationale Unabhängigkeit und Sozialismus wirksam zu unterstützen. …
… Die alte Ideologie, die lange im Bewußtsein der Menschen tief verwurzelt bleibt, ist sehr zählebig. Sie kann nur durch die unermüdliche Beeinflussung und intensive ideologische Auseinandersetzung überwunden werden. Es ist unter den Genossen und anderen Werktätigen ein dynamischer Kampf zu entfalten, um die Rudimente der überholten Ideologie mit der Wurzel auszumerzen. Zugleich ist konsequent zu verhindern, dass das Gift der reaktionären Ideologie von außen eindringt. Die Imperialisten versuchen mit Hilfe der ideologischen und kulturellen Invasion die nationale Kultur aller anderen Länder zu vernichten, das gesunde Bewusstsein der Völker zu lähmen und die Menschen zu demoralisieren. Wir müssen kategorisch dagegen auftreten und so das Eindringen der bürgerlichen Ideen und der korrupten, dekadenten Lebensweise, die die Imperialisten verbreiten, verhindern. …
… Die Propaganda sollte stets logisch, realistisch und leicht verständlich sein sowie Überzeugungskraft haben. Die aussagekräftige und kämpferische Agitation muss in bewegender, leidenschaftlicher und emotional flexibler Weise im Einklang mit der Lage und den Gegebenheiten erfolgen. Solch eine ansprechende Propaganda und Agitation können das gewünschte Ergebnis bringen und das entsprechende Ziel erreichen. …
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Kim Jong Il
Am 19. Juni 1964, heute vor 50 Jahren, begann der Lenker Kim Jong Il (1942-2011) seine Arbeit im ZK der PdAK.
Im ganzen Verlauf seiner Führung der PdAK sah er in der Festigung und Weiterentwicklung der Partei einzig und allein zur Partei Kim Il Sungs (1912-1994), ihres Gründers, seine größte Aufgabe und erfüllte sie auf glänzende Weise.
Er stellte das revolutionäre Gedankengut Kim Il Sungs, die Juche-Ideologie, als die einzige Leitideologie der PdAK heraus und verkündete die Umgestaltung der ganzen Gesellschaft getreu der Juche-Ideologie als das oberste Programm der Partei.
Dank seiner Führung festigte und entwickelte sich die PdAK weiter zu einer ideellen reinen Körperschaft in sich geschlossener organisatorischen Ganzheit und einheitlichen Gemeinschaft des Handelns, in der das einheitliche ideologische System und das einheitliche Führungssystem des Führers unerschütterlich durchgesetzt sind. weiterlesen
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