Kim Hyong Jik: Für Unabhängigkeit Koreas und nationale Befreiung

In die Geschichte der antijapanischen nationalen Befreiungsbewegung Koreas sind unvergängliche Verdienste von Kim Hyong Jik (1894–1926), Vater des Präsidenten Kim Il Sung, eingegangen. Kim Hyong Jik, der am 10. Juli 1894 in Mangyongdae geboren war, setzte sich sein ganzes Leben lang für die Unabhängigkeit des Landes und die nationale Befreiung.

Mit dem Ziel, das Land von der militärischen Okkupation durch die japanischen Imperialisten (1905–1945) um jeden Fall zu befreien, legte er, von der historischen Lehre aus den wiederholte Misserfolge erleidenden antijapanischen nationalen Befreiungsbewegung ausgehend, die Idee des Jiwon dar. Jiwon heißt, sich weit reichende Ziele zu setzen, um seine eigene Kraft für Wiedererlangung des von fremder Macht geraubten Landes zu stärken und dadurch die japanischen Imperialisten zu zerschlagen.

Er beurteilte, dass der einzige Weg zu der Unabhängigkeit des Landes und dem Aufblühen der Nation der gesamtnationale Zusammenschluss war und für dessen Verwirklichung eine Organisation, die alle patriotischen Kräfte unter einem Banner zusammenschließen kann, gegründet werden sollte. So rief er am 23. März Juche 6 (1917) in Hakdanggol von Pyongyang (damals) die Nationale Liga Koreas (NLK) ins Leben.

Die NLK war eine antijapanische revolutionäre Untergrundorganisation mit dem Ziel, die ganze koreanische Nation zusammenzuschließen, mit der eigenen Kraft der Koreaner die Unabhängigkeit des Landes zu erringen und einen wahrhaft zivilisierten Staat zu errichten. Darin traten die breiten Massen aus verschiedenen Kreisen ein. Deren Unterorganisationen dehnten sich, ganz schweigen vom Inland, aufs Ausland wie auf China aus.

Während des Kampfes im Pyongyanger Gefängnis nach der Festnahme durch japanische Polizei im Herbst 1917 analysierte er die historischen Lehren aus der antijapanischen nationalen Befreiungsbewegung Koreas.

Dabei kam er zur Schlussfolgerung, dass das Subjekt der antijapanischen patriotischen Kräfte die vom antijapanischen Klassenstandpunkt durchdrungenen proletarischen Massen sind, und ein zivilisierter Staat, wo die werktätigen Massen im Wohlstand leben, auch gestützt auf die eigene Kraft der besitzlosen Klasse errichtet werden soll. Nach der Entlassung berief er im Juli 1919 in Chongsudong des Kreises Uiju, Bezirk Nord-Phyongan, eine Versammlung ein und begründete die historische Notwendigkeit der proletarischen Revolution. Auf der Versammlung der Revierleiter und Verbindungsmänner der NLK sowie der Leiter der Organisationen der Unabhängigkeitsbewegung, welche im August des gleichen Jahres in Kuandian Chinas abgehalten wurde, legte er dar, dass es nur durch die proletarische Revolution möglich ist, die japanischen Imperialisten zu zerschlagen, die Unabhängigkeit zu erreichen und eine neue Gesellschaft, die das Interesse der werktätigen Massen verteidigt, aufzubauen.

Aus Anlass dieser Versammlung erfolgte die Kehrtwendung der nationalen Befreiungsbewegung von der nationalistischen Bewegung in die proletarische Revolution. Die von den fortschrittlichen Ideen wachgerüttelten werktätigen Massen wie Arbeiter und Bauern schlossen sich in antijapanischen Organisationen fest zusammen. Die von den NLK-Angehörigen geleiteten bewaffneten Formationen wurden gebildet und entfalteten überall im Lande rege die militärischen Aktivitäten gegen die japanischen Imperialisten.

Er richtete auch eine große Aufmerksamkeit darauf, die Spaltung der Organisationen für die antijapanische Unabhängigkeitsbewegung, die sich für Erweiterung ihrer Einflusssphäre mit Fraktionskämpfen beschäftigten und dabei Zusammenstöße und Blutbad anrichteten, zu verhindern und ihren Zusammenschluss zu verwirklichen und dadurch die Massenbasis für die Unabhängigkeitsbewegung zu verstärken. Unter seiner Leitung wurde die Gesellschaft zur Förderung der Vereinigung der nationalen Organisationen (im August 1925) gebildet, sodass sich die verstreut wirkenden Organisationen für Unabhängigkeitsbewegung unter dem Banner des antijapanischen Kampfes zusammenschlossen und den Kampf für nationale Befreiung einheitlich entfalteten.

Er betrachte die Bildung als eine wichtige Arbeit für Unabhängigkeit des Landes und Zukunft der Nation, errichtete überall, wo er revolutionäre Tätigkeiten entfaltete, die Schulen und setzte als Lehrer alles dafür ein, die Söhne und Töchter des werktätigen Volkes wie Arbeiter und Bauern zu wahrhaften Stützpfeilern der Revolution heranzubilden.

Und er setzte grenzenlose Kraft und Seele dafür ein, seine Söhne zu glühenden Patrioten und großen Revolutionären heranzubilden. Das Gedankengut „Jiwon“, die Bereitschaft auf drei Fälle (zu verhungern, erschlagen zu werden und zu erfrieren), die Idee über die Gewinnung von Gleichgesinnten und zwei Pistole waren das wertvolle revolutionäre Erbe, das er Kim Il Sung hinterlassen hatte.

An den Folgen der Folterung durch die Feinde und des Frostschadens starb er im Alter von 32 Jahren.

Das Vermächtnis des Vaters, unbedingt das Land wiedererlangen, selbst wenn die Knochen dabei zerbrochen und Leiber in Stücke zerrissen werden, hielt Kim Il Sung für ein Leitspruch seines Leben und bildete bewaffnete Formation. Er führte den bewaffneten Kampf gegen Japan zum Sieg und errang endlich im August 1945 das historische Werk – die Befreiung des Landes.

Es ist schon viele Jahre her, aber die Verdienste von Kim Hyong Jik, der hervorragende Führer der antijapanischen nationalen Befreiungsbewegung Koreas, werden in Herzen des koreanischen Volkes auf ewig erstrahlen.

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