Konferenz zu militärpolitischen Fragen im asiatisch-pazifischen Raum

Am Dienstag, den 05. April 2016 fand in Berlin (ehem. Hauptstadt der DDR) auf Einladung des Kollegiums der AiP-D eine Konferenz zu militärpolitischen Fragen im asiatisch-pazifischen Raum statt, bei der wir die Ehre hatten, dass der Genosse Oberst a. D. Bernd Biedermann (Militäraufklärer der NVA in Brüssel bei der NATO 1985-1989) das Grundsatzreferat hielt, das wir im Folgenden veröffentlichen. Der Genosse Biedermann ist u. a. (Mit-)Autor mehrerer sehr interessanter und lehrreicher militärpolitischer Bücher:

Offizier, Diplomat und Aufklärer der NVA

Vom Kanonier zum Militärattaché der DDR

Krieg am Himmel Luftprovokationen, Spionageflüge, Flugzeugentführungen

Der Fla-Raketenkomplex S-300PMU in der NVA

Diese empfehlen wir auch Nicht-Militärs dringend zum Studium, um die Aggressivität, Lügen und Geschichtsverfälschungen des US-Imperialismus und seiner Handlanger auf wissenschftlicher Ebene besser kennenzulernen.

Bernd Biedermann

Der Interessengegensatz USA-China

Zur strategischen und militärischen Lage in der asiatisch-pazifischen Region

    1. Einleitung

    2. Die asiatisch-pazifische Region (Westpazifik) – ein strategisch wichtiger Raum

    3. Die Strategie der USA – eine Bedrohung fundamentaler chinesischer Interessen

    4. Die Strategie der VR China – ihre Streitkräfte heute und in Zukunft

Einleitung

Als die chinesische Volksbefreiungsarmee am 1. Oktober 2009 anlässlich des 60. Jahrestags der Gründung der VR China eine Ehrenparade zeigte, wurde deutlich, dass China auf dem Weg zu einer bestimmenden Macht in der Welt ist. Die Marschblöcke der hatten 25 Soldaten bzw. Soldatinnen in einem Glied und 20 Glieder im Block, je Block also 500 Mann! Sie zeigten alle eine nahezu unglaubliche Exaktheit in der Seitenrichtung, den Abständen und in der Haltung der Waffen sowie im Gleichmaß der Schritte. Ähnlich beeindruckend waren die motorisierten Truppen der teilnehmenden Waffengattungen. Ihre Technik, die hauptsächlich aus chinesischer Produktion stammte, war mehrheitlich modern und vielgestaltig.

Die Zuschauer in Peking und die Menschen an den Fernsehgeräten im ganzen Land waren stolz auf ihre Streitkräfte und viele hatten immer wieder Freudentränen in den Augen.

Auf dem 18. Parteitag wurde betont, dass man der Sicherheit zur See, im Weltraum und im Internet große Bedeutung beimisst. Wozu die chinesische Wissenschaft und Technik in der Lage ist, unterstrich die Landung eines Moduls auf dem Mond am 14. 12. 2013. Der 140 kg schwere ausgesetzte Rover Yutu (Jadehase) hat dann drei Monate lang die geologische Struktur des Mondes erfasst. In 10 bis 15 Jahren sollen chinesische Taikonauten auf dem Mond landen.

Die asiatisch-pazifische Region (Westpazifik) – ein strategisch bedeutsamer Raum

Die wichtigsten Anrainer dieser Region sind:

  • Russland

  • Nord- und Südkorea

  • China und Taiwan

  • Japan

  • Vietnam

  • die Philippinen

  • Indonesien

  • und die pazifischen Inseln (von den USA verwaltet: Palau, Pulo Ana, Guam) u.a.

Die USA, die selbst kein Anrainer dieser Region sind, unterhalten militärische Stützpunkte

  • in Südkorea (28.500 Mann),

  • auf Japan (60.000 Mann),

  • auf Guam (US-Marinehafen, Andersen Air Force Base, CIA-Einrichtungen)

  • in Thailand,

  • auf den Philippinen (turnusmäßige Präsenz),

  • in Malaysia,

  • auf den Kokos-Inseln,

  • in Australien (Robertson Barracks Darwin, AFB Tindall, Marinebasis Stirling)

  • und auf Neuseeland (Flugplatz Christchurch).

Die Länder der asiatisch-pazifischen Region haben fast alle lange Küsten. Wichtige Seeverbindungen dieser Region führen durch Meerengen, so z.B.

Die La Perouse-Straße zwischen den Inseln Sachalin (Ru) und Hokkaido (Japan),

die Tsushima-Straße (Meerenge zwischen Südkorea und Japan),

die Straße von Taiwan und

die Straße von Malakka, einer der wichtigsten Seewege der Welt, zwischen der Halbinsel Malakka (Malaysia) und der Insel Sumatra (Indonesien).

Was China angeht, so ist die Tatsache von Bedeutung, dass in einem Streifen von 500 bis 1000 km Breite eines etwa 3200 km langen Abschnitts der insgesamt 18.000 km langen Küste der größte Teil der Bevölkerung, des Wirtschaftspotenzials und fast alle Metropolen des Landes konzentriert sind. Auf einer Gesamtfläche des Landes von 9,6 Millionen km 2 beträgt die Bevölkerungsdichte etwa 139 Menschen je Quadratkilometer. Über die Seehäfen wird der überwiegende Teil der Importe und Exporte abgewickelt. Kein Wunder also, wenn China eine „aktive Verteidigung auf See“ betreibt.
Im neuen Weißbuch 2015 heißt es:
„Die See- und Ozeangebiete spielen hinsichtlich eines stabilen Friedens, einer anhaltenden Stabilität und gesicherten Entwicklung Chinas eine besondere Rolle. Die traditionelle Auffassung, dass das Land wichtiger sei als die See, muss überwunden werden. Der Schutz der maritimen Rechte und Interessen ist für China von außerordentlicher Bedeutung. China muss in Übereinstimmung mit seinen Sicherheits- und Entwicklungserfordernissen eine moderne maritime Militärstruktur entwickeln, um seine Souveränität, maritimen Rechte und Interessen zu gewährleisten. China muss die strategischen Bedingungen sicherstellen, um sich selbst zu einer Seemacht zu entwickeln.“

Territoriale Streitfragen mit Nachbarstaaten existieren um die

  • Kurilen und einige kleinere Inseln (zwischen Russland und Japan)

  • weitere Inselgruppen im Ostchinesischen Meer wie die Senkaku-Inseln (China und Japan) u.a.

  • Paracel- und Spratley-Inseln (China und Vietnam)

  • das Scarborough-Riff (China und Philippinen)

Der im Herbst 2012 eskalierte Streit um die von Japan nach wie vor beanspruchten Senkaku-Inseln, die die Chinesen Diaoyutai nennen und in deren Umfeld Erdgasvorkommen vermutet werden, hat die ohnehin bestehenden starken antijapanischen Stimmungen in der chinesischen Bevölkerung angeheizt. China beruft sich auf das Potsdamer Abkommen, wonach alle durch Japan rechtswidrig okkupierten Territorien zurückzugeben sind. Die USA hatten die Inseln zusammen mit dem Okinawa-Archipel nach 1945 unter ihre Kontrolle genommen und nach dem Abzug ihrer Truppen unter Missachtung des Potsdamer Abkommens Japan überlassen. Dadurch tragen sie eine Mitverantwortung für die entstandene Lage. Im Zuge der jüngsten Zuspitzung erklärte der damalige US-Verteidigungsminister Panetta, der Sicherheitspakt mit Japan erstrecke sich auch auf die Senkaku-Inseln. Damit haben die USA in einer umstrittenen Territorialfrage völkerrechtswidrig Partei ergriffen. Das passt in die Eindämmungsstrategie gegen China, das diese Angelegenheit ernst nehmen muss. Der Schutz der territorialen Einheit des Landes gilt als hohe Pflicht jeder chinesischen Regierung, ist ein wichtiges Kriterium für ihre Legitimation. Deshalb erklärte die chinesische Regierung, nachdem Japan die Senkaku-Inseln an einen Privatmann verkaufen wollte, eine Luftidentifikationszone über den Inseln. Das bedeutet, dass Luftfahrzeuge nur nach vorheriger Anmeldung in diese Zone einfliegen dürfen. Prompt schickten die USA zwei Bomber B-52 von Guam auf einen Flug zu den Inseln, natürlich ohne sie anzumelden. Als die Chinesen nicht direkt darauf reagierten, flogen einige Tage später auch japanische Flugzeuge durch diese Zone. Nachdem die Medien darüber berichtet hatten, kam es in der chinesischen Öffentlichkeit zu eindeutigen Meinungsäußerungen. Man forderte, gegen solche Aktionen vorzugehen. Praktisch ist das für China kein Problem. Die Inseln liegen ca. 300 km vor der chinesischen Küste und sind deshalb durch Abfangjäger ohne weiteres erreichbar. Man könnte also jederzeit bei Einflügen, die nicht angemeldet sind, dagegen vorgehen. Während für die USA und Japan schon wegen der Entfernung ihrer Stützpunkte von den Senkaku-Inseln jeder Flug dahin problematisch ist, könnte China permanente Präsenz zeigen. Das wäre aber nur die eine Seite des Problems. Auf der anderen Seite würde ein militärischer Konflikt um ein paar Felsen im Meer dem Ansehen Chinas in der Region sehr schaden. Es muss darauf achten, Ängste nicht zu nähren, die wegen seiner wachsenden Stärke in einigen Nachbarländern ohnehin aufkommen.

Die neue Strategie der USA – eine Bedrohung fundamentaler chinesischer Interessen

Zunächst zum Begriff „Bedrohung“:

Die sog. Bedrohungsperzeption umfasst sowohl die emotionale als auch die rationale Wahrnehmung einer empfundenen bzw. tatsächlich vorhandenen Bedrohung. Daraus erklärt sich auch, dass eine bestimmte Bedrohung höchst unterschiedlich wahrgenommen wird.

Was die chinesische Führung jedoch in jedem Fall rationell wahrnehmen musste, das waren die Ausführungen von US-Präsident Barak Obama am 17. November 2011 in einer Rede vor dem australischen Parlament. Danach stehe im Mittelpunkt des außen- und machtpolitischen Interesses der Vereinigten Staaten nicht länger die Großregion des Mittleren Ostens, wie dies in den letzten zehn Jahren der Fall gewesen sei, sondern man wolle sich nunmehr auf Asien und die Pazifik-Region konzentrieren. Wörtlich erklärte Obama in Canberra: „Meine Orientierung ist eindeutig. Vor dem Hintergrund unserer zukünftigen Pläne werden wir im Haushalt die erforderlichen Mittel bereitstellen, um unsere starke militärische Präsenz in der Region aufrecht zu erhalten.“

Während die Obama-Administration sich bemüht, es so darzustellen, als richte sich diese Politik nicht speziell gegen China, sind die Folgen seit geraumer Zeit deutlich zu erkennen: Die vorrangige Orientierung der US-amerikanischen Militärstrategie ist nicht mehr auf den Kampf gegen den Terrorismus, sondern auf die Eindämmung des Wirtschaftswunderlandes in Asien ausgerichtet – und zwar um jeden Preis und trotz der damit verbundenen Risiken. Das sei nötig, weil diese Region nunmehr das „Schwerkraftzentrum“ der Weltwirtschaft bilde. Wollten die USA ihren Status als unangefochtene Weltmacht Nummer Eins behalten, müssten sie nach dieser Theorie ihre Vormachtstellung in der Region wiederherstellen und den chinesischen Einfluss zurückdrängen. Das sei in den kommenden zehn Jahren die wichtigste außenpolitische Herausforderung. Laut der damaligen Außenministerin Hillary Clinton müssten sich die USA genau überlegen, wo sie sich auf eine Machtprobe einlassen und ihre begrenzten Instrumente, bei denen es sich größtenteils um militärische Machtmittel handelt, einsetzt. Angesichts der zentralen strategischen Bedeutung Asiens für eine Weltmachtstellung bedeute dies, dass man dort seine Ressourcen konzentrieren müsse.

Ein solches strategisches Konzept mit seiner deutlichen Konzentration auf den militärischen Faktor hinterlässt einen gefährlichen und provozierenden Eindruck. Die angekündigten Schritte gehen in Richtung einer verstärkten Militärpräsenz in der Region. Die Errichtung eines großen Stützpunktes im australischen Darwin macht deutlich, dass es den USA Ernst ist damit.

Dazu haben die USA das „Air-Sea-Battle-Konzept“ entwickelt. Es wurde von General A. Schwartz (Chief of Staff der USAF) und Admiral Joanthan W. Greenert (Chief of Naval Operation) ausgearbeitet und ist Ausdruck der neuen US-Strategie 2012. Schon die Benennung spricht für sich: „Sustaining U.S.Global Leadership, Priorities fort the 21st Century Defense“ (Aufrechterhaltung der globalen Führung der USA, Prioritäten für die Verteidigung im 21. Jahrhundert). Inzwischen wurde das Konzept umbenannt in „Joint Concept for Access and Maneuvre in the Global Commons/JAM-GC“. Es setzt auf enges Zusammenwirken der Luftstreitkräfte und der Marine in der taktisch-operativen Ebene, die die Hauptlast möglicher Konflikte oder konventioneller Kriege im asiatisch-pazifischen Raum tragen sollen. Sie haben die Handlungs- und Operationsfreiheit der USA auf See, in der Luft, im Cyberraum und im Weltall durch schnelle, flexible Präsenz in Spannungsgebieten zu gewährleisten. Das Konzept zielt deshalb in erster Linie auf den asiatisch-pazifischen Raum, weil von China angeblich eine wachsende Bedrohung für die USA ausgeht. Chinas Strategie sei zwar defensiv angelegt, jedoch offensiv gegen die militärische Präsenz regionaler Staaten und der USA gerichtet. Es ist wie mit den beiden Nachbarn, von denen derjenige, der dem anderen ans Zeug will, sich darüber aufregt, dass dieser sich einen Hund zum Schutz seines Hauses angeschafft hat.

Nicht chinesische Schiffe kreuzen vor der US-amerikanischen Küste, sondern US-amerikanische vor der chinesischen!

Mindesten die Hälfte der gegenwärtig verfügbaren 10 Flugzeugträger der USA ist für den permanenten Einsatz im Westpazifik vorgesehen. Sie stellen für China eine potenzielle Bedrohung und permanente Provokation dar.

Seit Jahren führen die USA Kriege in großer Entfernung vom eigenen Staatsgebiet, während China in seiner langen Geschichte nie weitab vom eigenen Land militärisch aktiv wurde und seit über 30 Jahren an keinem Krieg beteiligt ist.

Die neue Energiesituation und das US-amerikanische Kalkül

In den letzten Jahrzehnten waren die Vereinigten Staaten massiv von Erdölimporten aus dem Nahen und Mittleren Osten und aus Afrika abhängig. In dieser Zeit war China durch seine eigene Erdölförderung noch weitgehend autark. Hier einige Angaben:

2001 verbrauchten die USA 19,6 Mio. Barrel Erdöl täglich (1 Barrel=159 Liter), während ihre Eigenproduktion nur bei 9 Mio. Barrel lag. Jeden Tag mussten demzufolge 10,6 Mio. Barrel importiert werden.

China verbrauchte im gleichen Jahr nur 5 Mio. Barrel pro Tag wovon lediglich 1,7 Mio. Barrel importiert werden mussten.

Inzwischen haben sich die Relationen wesentlich verändert. Nach Ansicht der US-Regierung hat sich das Blatt gewendet. Infolge des chinesischen Wirtschaftswachstums und einhergehend mit der Entstehung einer beachtlichen Mittelschicht, deren Angehörige sich bereits viele private Autos gekauft haben, hat sich der Verbrauch an Erdöl um ein Vielfaches erhöht. 2008 verbrauchte China bereits 7,8 Mio. Barrel täglich. Lt. Berechnungen des US-amerikanischen Energieministeriums könnte der Erdölverbrauch im Jahr 2020 bei über 13 Mio. Barrel pro Tag liegen. Da die Eigenproduktion nur gering erhöht werden kann, werden die Importe entsprechend ansteigen. Nach Schätzungen werden die Importe bis zum Jahr 2035 auf 11,6 Mio. Barrel täglich hochschnellen.

Um bei der Energieerzeugung nicht in eine einseitige Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu geraten, setzt die chinesische Führung verstärkt auf die Kernenergie. Gegenwärtig entstehen in China 28 neue Atomkraftwerke neuester Technologie, die eine entschieden höhere Sicherheit im Betrieb gewährleisten. Die radioaktiven Reste werden durch die sog. Transmutation (Bestrahlung) in kurzlebige Elemente mit geringer Halbwertszeit (z.B. Plutonium 239) umgewandelt und stellen damit keine unzumutbare Belastung für die Umwelt dar. Dennoch wird die Energiesituation Chinas durch die rasante Entwicklung der Volkswirtschaft auch in Zukunft nicht unproblematisch sein.

Zugleich arbeitet man in China intensiv an der Entwicklung und Nutzung sog. erneuerbarer Energien. Dazu zwingt allein die prekäre Umweltsituation in einigen Ballungsgebieten. Auf dem Gebiet der Solartechnik nimmt China schon jetzt einen Spitzenplatz in der Technologie ein. Bei der Produktion von Wasser- und Windkraftgeneratoren liegt China seit Jahren auf Platz 1 in der Welt. Dennoch wird die Energiesituation Chinas durch die rasante Entwicklung der Volkswirtschaft auch in Zukunft nicht unproblematisch sein.

Die USA sehen derweil einer verbesserten Energieversorgung entgegen. Man verspricht sich vom Zugang zu eigenen Erdgasvorkommen, die in großen Tiefen fest im Mergel oder Gestein gebunden sind, riesige Energiereserven. Um dieses Erdgas zu fördern, wurde das sog. Fracking-Verfahren entwickelt. Über entsprechende Bohrungen werden Chemikalien in die gasführenden Schichten gepresst, die das Gas freisetzen, das dann unter Druck zur Oberfläche gelangt. Außerdem will man die eigene Erdölförderung erhöhen und das Rohöl durch neue Verfahren weiter aufspalten. Durch diese Entwicklung soll sich die Abhängigkeit der USA von der Einfuhr fossiler Brennstoffe wesentlich verringern. Inzwischen formiert sich in den betroffenen Gebieten der USA, in denen das Fraking-Verfahren bereits zu gravierenden Schäden in der Umwelt und besonders im Bereich Trinkwasser geführt hat, der Widerstand gegen die Öl- und Gaskonzerne. Nach neuesten Informationen soll sich in diesem Zusammenhang eine riesige Spekulationsblase entwickelt haben, weil Anleger auf Anraten der Gas- und Mineralölkonzerne große Teile des Grund und Bodens erworben haben, bei denen es nicht erwiesen ist, ob überhaupt Gas in der Tiefe gebunden ist.

Für China ergibt sich aus der veränderten Energiesituation der USA in der Perspektive eine relative strategische Schwächung, aus der eine bestimmte Bedrohung erwächst. Zwar wird die Volksrepublik weiter einen Teil ihrer Erdölimporte über Pipelines aus Kasachstan und Russland erhalten, aber der größte Teil wird weiterhin von Tankern aus dem Nahen und Mittleren Osten, Afrika und Lateinamerika über Seewege herangeschafft werden müssen. Diese Seewege können von der US-amerikanischen Kriegsmarine kontrolliert, behindert oder unterbrochen werden. Gegenwärtig versucht die US-Administration, gerade diese Meeresregion unter die Kontrolle der US-amerikanischen Marine zu bringen. Eine deutliche Modernisierung und ein entsprechender Ausbau der chinesischen Marine scheinen unvermeidlich. Darüber hinaus ist damit zu rechnen, dass China engere militärische Beziehungen zu Russland und den zentralasiatischen Mitgliedsländern der Schanghai-Organisation (Kasachstan, Kirgisien, Tadschikistan und Usbekistan) entwickeln wird. Immer wieder aufkommenden Unkenrufen zum Trotz, das ökonomische Wachstum Chinas könne unmöglich anhalten, wuchs das Volumen und das Niveau der chinesischen Volkswirtschaft kontinuierlich. Das vom XVIII. Parteitag der KPCh vorgegebene Ziel, die USA bis 2020 auf dem Gebiet des Brutto-Inland-Produkts (BIP) einzuholen, wurde bereits 2014 erreicht.

Wesentliche Garanten für die Stabilität der chinesischen Volkswirtschaft und des politischen Systems liegen darin, dass

  • die Kommunistische Partei Chinas die entscheidende und bestimmende politische Kraft ist,

  • Grund und Boden Volkseigentum sind und nicht privatisiert werden dürfen,

  • die Schlüsselindustrien Staatseigentum sind,

  • die Banken unter der vollständigen Kontrolle des Staates stehen, der über die Verwendung der Gewinne entscheidet (Drei der fünf weltgrößten Banken sind chinesische Banken, wobei die Industrie- und Handelsbank Chinas die größte Bank der Welt ist.),

  • und dass die wichtigsten Bereiche des Transportwesen (Eisenbahn, Luft- und Seetransport) sich in den Händen des Staates befinden.

Die Strategie der VR China – ihre Streitkräfte heute und morgen

China strebt erklärtermaßen keine Vorherrschaft an, will aber den ihm zustehenden Platz in der Welt wieder einnehmen, ohne eine militärische Expansion zu betreiben. Es sei hier nur daran erinnert, dass im 15. Und 16. Jahrhundert China alleinige Großmacht war und bis 1820 mehr Güter produzierte als Europa. Seine Vormachtposition hatte es nicht mit militärischer Stärke errungen, sondern mit seiner Wirtschaftskraft, seiner Kultur und Bildung.

Heute jedoch spielt der militärische Faktor angesichts der Konfrontation mit den USA neben einer weiteren erfolgreichen ökonomischen Entwicklung eine wichtige Rolle. China muss deshalb zur Sicherung seiner strategischen Interessen über eine glaubwürdige Abschreckung und adäquate Streitkräfte verfügen. Es gibt keine Anzeichen dafür, dass sich die chinesische Führung auf einen Rüstungswettlauf einlassen wird. Das hat sie schon während des Kalten Krieges nicht getan und ist damit gut gefahren. Die gegenwärtig steigenden Rüstungsausgaben sind auf die anstehende Modernisierung der Streitkräfte zurückzuführen, die bei einem relativ niedrigen Niveau einsetzte. Auf dem 3. Plenum des ZK der KPCh im November 2013 wurde auch eine Vertiefung der Reform der Landesverteidigung angemahnt. Wahrscheinlich wird dabei auch die Anzahl der Militärbezirke verringert.

Welche Teilstreitkräfte hat die Volksbefreiungsarmee heute? Wie werden sie sich im Weiteren entwickeln?

Teilstreitkräfte (TSK) der VBA sind die

  • Landstreitkräfte (LaSK)

  • Marine

  • Luftstreitkräfte (LSK)

  • Strategische Raketentruppen (2. Artillerie)

LaSK:

Es gibt kein einheitliches Führungsorgan für alle LaSK. Der Generalstab führt die sieben Militärbezirke (MB) mit ihren Einheiten, Truppenteilen, Verbänden und Armeen.

In den MB, die nach dem Regionalprinzip noch einmal in Militärdistrikte unterteilt sind, gibt es insgesamt 18 Armeegruppen (AK).

Die LaSK umfassen:

mobile Kampftruppen, Garnisonen, Grenzschutztruppen und Küstenwache.

Die LaSK verfügen über alle Waffengattungen, Dienste und Spezialtruppen, die eine moderne Armee braucht, darunter auch eine starke Truppenluftabwehr. Im Bestand befinden sich über 2000 ballistische Raketen und ca. 7000 Kampfpanzer.

Die Personalstärke der LaSK beträgt etwa 1.600.000 (Männer und Frauen, ca. 600.000 davon sind Wehrpflichtige).

***

Marine:

Die Marine ist eine strategische TSK. Sie gliedert sich in die

  • U-Boot-Truppe

  • Schiffstruppe

  • Seefliegerkräfte

  • Marineinfanterie und Küstenverteidigungskräfte.

Demnächst werden Flugzeugträgerverbände hinzukommen.

Insgesamt ist die Marine unterteilt in die

  • Nordflotte mit Stab in Qingdao (Provinz Shangdong)

  • Ostflotte mit Stab in Ningbo (Provinz Zhejiang)

  • Südflotte mit Stab in Zhanjiang (Provinz Guangdong)

Den Flotten unterstehen Flottillen, Marinefliegerkräfte und Marineinfanterie.

Aktueller Schiffsbestand 2013:

Atom-U-Boote 5

Nukleare Angriffs-U-Boote 8

Konventionelle U-Boote 48

Zerstörer 26

Fregatten 53

Amphibische Schiffe 51

Raketenschnellboote 86

Total 277

Die Küstenverteidigungskräfte sind in 25 Küstenbereichen organisiert. Insgesamt gibt es 35 selbständige Verbände, die hauptsächlich mit Lenkwaffen-Komplexen zur Bekämpfung von Schiffseinheiten ausgerüstet sind.

Die Marineinfanterie besteht aus 2 Brigaden mit zusammen etwa 10.000 Mann.

Personalstärke der Marine: 255.000 (inkl. 40.000 Wehrpflichtige)

Mit der Indienststellung des ersten Flugzeugträgers „Liaoning“ erfährt die Marine eine bedeutende Stärkung. Welcher Flotte der Träger zugeordnet wird, ist noch nicht bekannt.

Bekannt ist allerdings, dass weitere folgen werden. Die Flugzeuge der „Liaoning“ vom Typ J-15 (eine Version der russischen Su-33), wie auch der Hubschrauber Z-8 (basiert auf dem russischen Ka-31), werden in China produziert.

Z. Z. sind außerdem sechs atomar getriebene U-Boote der Jin-Klasse in Bau, die mit ballistischen Lenkwaffen bestückt werden.

Es ist unschwer zu erkennen, dass China sich auf die wachsende Bedrohung seiner Küstenregion durch die US-Navy einstellt. (Dazu am Ende des Vortrags noch mehr.)

***

LSK:

Die Luftstreitkräfte sind ebenfalls eine strategische TSK. Sie bestehen aus

  • Fliegertruppen FT

  • Luftverteidigung des Landes LV (Bodenluftabwehr)

  • Luftlandetruppen LLT

  • elektronische Abwehr

  • elektronische Aufklärungstruppen

Die FT bestehen aus 34 Fliegerdivisionen (FD), die auf die Militärbezirke aufgeteilt sind. Eine FD besteht generell aus zwei Regimentern. In der Ausrüstung befinden sich:

80 Bomber

1600 Jagdflugzeuge

800 Mehrzweckflugzeuge

620 Jagdbomber

82 Aufklärungsflugzeuge

9 Frühwarn- und Kontrollflugzeuge

Es gibt einen selbständigen Verband von Transportflugzeugen mit 2 Regimentern. Zum Bestand gehören Boeing 737, Canadair RJ, Tu-154, An-24, -26, -30, Y-5, Y-7.

Das Luftlandekorps besteht aus drei LL-Divisionen.

Luftverteidigung (LV):

Die VR China hat traditionell immer Wert auf eine starke Luftverteidigung gelegt. Die VBA erhielt z.B. noch vor der NVA die ersten Fla-Raketen-Komplexe aus der Sowjetunion (1959). Der erste Abschuss eines Höhenaufklärers durch eine Fla-Rakete sowjetischer Produktion erfolgte nicht, wie lange angenommen wurde, am 1. Mai 1960 bei Swerdlowsk, sondern schon am 7. Oktober 1959 bei Peking.

  • Flugabwehr-Raketen-Truppen (FRT). Sie stellen die Hauptfeuerkraft der Luftverteidigung des Landes dar. Peking und Schanghai zählen zu den wenigen Zentren in der Welt, die über eine hochwirksame Luft- und kosmische Verteidigung verfügen, darunter eine Modifikation des russischen S-300.

  • Jagdfliegerkräfte (JFK). Sie sind die mobilen und weitreichenden Mittel der Luftverteidigung. Gegenwärtig läuft die Ausrüstung mit modernen Kampfflugzeugen eigener Produktion, die in ihren taktisch-technischen Daten US-amerikanischen und russischen Typen nahe kommen.

  • Flak-Einheiten. Fliegerabwehrkanonen haben auch heute noch eine Bedeutung für den Schutz der Truppen und von Objekten im Nahbereich. Diese Einheiten sind sehr mobil, verfügen über radar- und videogesteuerte Geschütze mit entsprechender Wirksamkeit.

  • Funkmesstruppen (FuTT). Bei der Größe des chinesischen Territoriums ist es nicht möglich, ein geschlossenes Funkmessfeld über das ganze Land zu entfalten. Da fast 90 Prozent der Bevölkerung in dem ca. 800 km breiten Küstenstreifen leben, ist das auch nicht erforderlich. Die FuTT verfügen über Stationen unterschiedlicher Bestimmung und Reichweite. Mit ihnen können Luftziele in großen Entfernungen sowie in geringen und großen Höhen erfasst und verfolgt werden. Die Technik der FuTT fußt auf sowjetischen Stationen, wird aber heute fast ausschließlich in China produziert.

Die Personalstärke der LSK liegt bei 300.000 bis 330.000 (inkl. 40.000 strategische LSK, bei nur 15.000 Wehrpflichtigen)

***

Strategische Raketentruppen (2. Artillerie)

Die SRT werden direkt von der Zentralen Militärkommission geführt. Zu ihrem Bestand gehören alle landgestützten nuklear bestückten Raketen strategischer und operativer Reichweite.

Die Raketen der SRT befinden sich in sieben Raketenbasen, die je nach ihrer Bestimmung in Brigaden gegliedert sind (3 bis 7 Brigaden je Basis).

Die Gesamtzahl der Raketen mit operativer und strategischer Bedeutung beträgt ca. 800.

Ihre Reichweiten liegen zwischen 2000 bis 12.000 km, darunter gibt es operativ-taktische Raketen mit Reichweiten zwischen 300 und 2400 km.

(Die Marine und die LSK verfügen über see- bzw. luftgestützte Kernwaffeneinsatzmittel.)

Personalstärke SRT: 100.000

Abschließend zu zwei ausgewählten neuen chinesischen Waffensystemen, die hauptsächlich zur Abwehr der Bedrohung durch Flugzeugträger geschaffen wurden:

Dong Feng 21 D

Dabei handelt es sich um eine mobile, landgestützte ballistische Rakete mit einem

konventionellen Sprengkopf. Rw= ca. 1500km. Sie ist hauptsächlich bestimmt zur

Bekämpfung von Flugzeugträgerverbänden. Ihre Treffgenauigkeit soll im Bereich von einigen Metern liegen. Sie kann demzufolge sehr effektiv gegen Flugzeugträger eingesetzt werden, die sich für den Einsatz ihrer bordgestützten Flugzeuge auf mindestens 800 km der Küste nähern müssen.

Tschengdu J-20

Ein mittleres Bombenflugzeug mit Stealtheigenschaften. Es ist hauptsächlich als Träger von speziellen Marschflugkörpern vorgesehen, deren Reichweite über 1000 km beträgt und die speziell zur Bekämpfung von Flugzeugträgern bestimmt sind.

Damit stehen neben Angriffs-U-Booten zwei weitere Waffensysteme zur Abwehr einer Bedrohung durch Überwassereinheiten und Flugzeugträger zur Verfügung.

Dongfeng-41

Eine ICBM der dritten Generation mit Mehrfachsprengköpfen, Rw= 12.000 km

Zu beachten sind auch die Erfolge Chinas in der Weltraumforschung und beim Einsatz von Satelliten zur militärischen Aufklärung und Kommunikation. Sie gewährleisten, dass die Bewegung aller Flugzeugträgerverbände ununterbrochen verfolgt werden kann, um rechtzeitig darauf zu reagieren. Im Jahr 2012 hat die VRCh 18 Weltraumraketen gestartet, darunter einen bemannten Raumflug.

Zu den Verteidigungsausgaben:

Der Anteil der chinesischen Verteidigungsausgaben am Staatshaushalt lag in den letzten 10 Jahren stets zwischen 7 und 8 %.

Nach Angaben von SIPRI (Stockholmer internationales Friedensforschungsinstitut) betrugen sie 143 Mrd. $ im Jahr 2011.

Zum Vergleich die 10 größten Militärhaushalte:

USA 711 Mrd. $

VR China 143

Russland 71,9

GB 62,7

Frankreich 62,5

Japan 59,3

Indien 48,9

Saudi-Arabien 48,5

BRD 46,7

Brasilien 35,4

Die Addition ergibt, dass die USA mit 711 Mrd. $ allein entschieden mehr ausgaben als die anderen neun Staaten zusammen (578,9 Mrd. $).

Die USA haben den Anspruch, innerhalb von 96 Stunden (vier Tagen) überall auf der Welt militärisch präsent zu sein. Die Frage ist nicht, ob sie das durchhalten, sondern wie lange noch?

Fazit

Die VR China hält, wie bisher, weiter daran fest, nicht als Erster Kernwaffen einzusetzen.

Sie beteiligt sich nicht am Wettrüsten. China tut nur soviel wie nötig, um jeden potenziellen Gegner von einem Angriff abzuschrecken.

Das Verhältnis zu Russland ist für China eine strategische Partnerschaft von hohem Symbolgehalt. Beide Staaten haben ein enges politisches Zusammenwirken gegen die Hegemoniebestrebungen der USA entwickelt, verfolgen aber strikt auch eigene Interessen. Identische oder ähnliche Positionen vertreten sie zum Thema einer multipolaren Welt, der Achtung des Völkerrechts, der Nichtweiterverbreitung von Atomwaffen, der Rüstungskontrolle, einer neuen Sicherheitsarchitektur im asiatisch-pazifischen Raum, dem Kampf gegen Terrorismus und Drogen.

Die Kooperation in der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOC) und der BRICS gestaltet sich zunehmend enger. Die von den BRICS-Staaten gegründete gemeinsame Bank soll eine internationale Währung schaffen, die den Dollar als Weltwährung ablösen kann. Zusammen mit den sog. Schwellenländern werden sie in absehbarer Zeit auch der EU und Japan ernsthafte Konkurrenten sein. Das deutet auf die Errichtung einer multipolaren Welt hin, in der es keine Supermacht mehr geben wird.

In jüngster Zeit mehren sich gemeinsame Übungen chinesischer und russischer Streitkräfte.

Beispiele:

  • Gemeinsame Flottenübung im Nordpazifik im Juli 2013,

  • gemeinsame Antiterrorübung auf dem Polygon Tschebakul (Ural) vom 27.07- 15.08.2013,

  • gemeinsame Flottenübung der russischen Pazifikflotte und der chinesischen Ostflotte im Herbst 2014 mit dem Schwerpunkt „Abwehr von Flugzeugträgerverbänden“,

  • Am äußersten Südosten Russlands fand im August 2015 das russisch-
    chinesische Seemanöver „Maritimes Zusammenwirken 2015“ statt. An der achttägigen Übung waren nahmen 22 Schiffe, 20 Flugzeuge und mehr als 500 Marineinfanteristen teil. Der stellvertretende Oberbefehlshaber der chinesischen Marine, Konteradmiral Wang Hai: „Wir müssen bereit sein, jegliche gegenwärtigen Bedrohungen sowie neu entstehende abzuwehren. Wir sollten gut verstehen, dass das friedliche Meer Gewähr für die wirtschaftliche Entwicklung unserer Staaten und die Gewähr für den Frieden in der ganzen Welt ist.“

Am 24. 8.2015 veröffentlichten die Zeitungen Rossiskaja Gaseta und Renmin Ribao einen Beitrag des russischen Außenministers Sergej Lawrow zu den russisch-chinesischen Beziehungen. Unter der Überschrift „Strategische Partnerschaft“ zieht er im Zusammenhang mit dem 70. Jahrestag des Endes des II. Weltkriegs Lehren aus der Geschichte. Sie zeigen, wie wertvoll eine gleichberechtigte, gegenseitig respektvolle Partnerschaft ist, die im Grunde das einzige Mittel zur Verhinderung von Konflikten ist. „Genau diese Philosophie liegt den russisch-chinesischen Beziehungen zugrunde, die gerade ihre beste Phase in der Geschichte erleben und sich konsequent weiter entwickeln. [ … ] Im Grunde handelt es sich dabei um zwischenstaatliche Beziehungen eines neuen Typs, um ein neues Kooperationsmodell für das 21. Jahrhundert.“

Quellen:

· China – Fakten und Zahlen 2012, China Intercontinental Press.

· Chinas Landesverteidigung 2008, Presseamt der Staatsrats der VR China, Januar 2009.

· Rede des US-Präsidenten Barak Obama vor dem australischen Parlament am 17.11.2011.

· „Ein neuer Kalter Krieg in Asien? Obama bedroht China – Das Energie-Kalkül“ von

Michael Klare, 2011.

· Truppendienst-Spezial 2/2011.

· Schweizer Soldat Nr. 01, Januar 2013.

· Zeitschrift für Innere Führung 4/2012, „Chinas Außenpolitik“ von Prof. Dr. B. Gareis.

Helmut Ettinger „Zur Außenpolitik der VR China nach dem 18. Parteitag der KPCh“, (Vortrag vom 23. 4. 2013)

Europäische Sicherheit und Technik, Juli 2013

. Horst Sylla 17. Dresdner Symposium der DSS Nov. 2012

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