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02.03.1919 Gründungstag der Dritten Internationale (Komintern)

Die AiP-D erinnert mit Stolz an die Gründung der Dritten Internationale (Komintern) durch W. I. Lenin und J. W. Stalin am 02. März 1919 in Moskau. Wir begehen diesen Gedenktag nicht aus der angeblichen Sucht unserer Organisation, historische Gedenktage „abzufeiern“ sondern als aktive Anleitung zum Handeln in der Gegenwart. Wir ersparen uns einen geschichtlichen Ablauf der KI hier abzuliefern, weil besonders in den letzten 10 Jahren Dank der offensiven Geschichtspolitik unseres Freundes und Genossen W. W. Putin in Russland in verschiedensten Sprachen (auch in deutsch) wissenschaftlich-sachliche Werke über die bis dahin größte Organisation der Unterdrückten dieser Erde publiziert wurden, die freilich in der „freiesten Demokratie auf deutschem Boden“ häufig nur Bückware sind. Was wir aber möchten ist, bei allen Fehlern und Irrtümer der Komintern, die historisch durchaus zu entschuldigen sind, auf ihre großen historischen Taten und Ruhmesblätter zu verweisen und dies „nur“ aus der Sicht deutscher Patrioten und Sozialisten. weiterlesen


Kim Jong Il: An W. I. Lenin

Am 4. August 2001 trug sich auf dem Roten Platz in Moskau eine schockierende Begebenheit zu.

Kim Jong Il hatte das Lenin-Mausoleum besucht.

Der Rote Platz in Moskau, wo die sterbliche Hülle Lenins aufgebahrt liegt, galt zur Zeit der früheren Sowjetunion als die heilige Stätte der Sowjetunion und zugleich der Weltrevolution. Die Parteiführer und Staatsoberhäupter der sozialistischen Länder, die der Sowjetunion einen Besuch abstatteten, hielten es für guten Brauch und Sitte, das Lenin-Mausoleum aufzusuchen und Lenin, dem großen Führer der internationalen Arbeiterklasse und dem Gründer der KPdSU und des Sowjetstaates, Ehrerbietung zu erweisen.

Aber nach dem Zerfall der Sowjetunion erlitt diese Gepflogenheit Abbruch. Verleumdungen und Beleidigungen über Lenin wurden öffentlich zugelassen und sogar offen zur Beseitigung des Lenin-Mausoleums aufgerufen.

Die Kim Jong Il begleitenden Funktionäre vermochten ihre Besorgnis darüber nicht zu verbergen, dass er in dieser zugespitzten Situation das Lenin-Mausoleum besuchen wollte.

Er sagte zu ihnen: Während des diesmaligen Besuches will ich auf jeden Fall das Lenin-Mausoleum aufsuchen, egal wer auch immer uns was nachsagen mag. Ich habe vor, es mit der moralischen Pflichttreue eines wahrhaften Revolutionärs zum Führer aufzusuchen. Falls jemand mir bezüglich meines Besuchs Vorwürfe macht, wird er sich, egal wer er ist, selbst als niederträchtiger Mensch entlarven, der Unverstand über moralische Pflichttreue stellt.

Die Perlen glänzen auch im Schlamm. Wenn wir in einer Zeit, in der das Mausoleum des Führers der Arbeiterklasse der Welt von den Renegaten der Revolution schmählich verlassen und beleidigt wird, würdevoll dieses Mausoleum aufsuchen, wird man klar und eindeutig wissen, was die heilige moralische Pflichttreue des wahren Revolutionärs ist. …

Kim Jong Il sagte entschlossen:

„Wir müssen wie geplant das Lenin-Mausoleum besuchen, egal wer uns was nachsagen mag.“

Als der Wagenkonvoi mit seinem Fahrzeug am Roten Platz angelangt war, dort, wo Lenin ruhte, staunten seine Begleiter, hatte doch die russische Seite, die bis frühmorgens keine Auskunft über die Form des Besuchs des Lenin-Mausoleums erteilt hatte, unbemerkt die Empfangsvorbereitungen getroffen und sogar eine Ehrenformation aufgestellt.

Das Lenin-Mausoleum auf dem Roten Platz, das seit über zehn Jahren von Partei- und Staatschef keines Landes aufgesucht worden war, und der Rote Platz, wo auch der „Posten Nr. 1“ der Ehrenformation spurlos verschwunden war und nur Stille herrschte, waren an diesem Tag von einer festlichen Atmosphäre erfüllt.

Auf die Pflastersteine tretend, an denen sich die hellen Sonnenstrahlen des Hochsommers brachen, schritt Kim Jong Il langsam und hoheitsvoll auf das Lenin-Mausoleum zu.

Vor ihm marschierten junge russische Armeeangehörige mit einem von ihm vorbereiteten Blumenkranz in Händen im Stechschritt.

Obwohl es nur eine kurze Strecke von einigen Schritten war, bewegten sich Journalisten aus Russland und der ganzen Welt geschäftig am Rande, um den historischen Augenblick nicht zu versäumen. Es war ein Moment, in dem ganz Moskau und Russland, ja die ganze Welt das erhabene Antlitz Kim Jong Ils mit verhaltenem Atem verfolgten.

Als die Armeeangehörigen den Kranz niedergelegt hatten und einen Schritt beiseite getreten waren, trat er an den Kranz heran und ordnete das Band.

Die Aufschrift des Bandes wurde sichtbar.

„An W. I. Lenin. Kim Jong Il“

Von den Augen Kim Jong Ils, der wortlos Lenin Ehrerbietung erwies, flossen unendlich feierliche Strahlen.

Die Nachricht von seinem Besuch des Lenin-Mausoleums brachte die Welt in Wallung.

„Der 4. August ist der Tag, an dem das Lenin-Mausoleum, das von allen Reaktionären der Geschichte geschändet wurde, seinen Retter traf.

Kim Jong Ils Besuch des Lenin-Mausoleums war eine mutige Entscheidung, die den für Sozialismus kämpfenden Revolutionären der ganzen Welt endlose Kraft und Schneid gab, und ein historisches Ereignis, das die feste Überzeugung davon bestärkte, dass die sozialistische Bewegung, wenn man einer Persönlichkeit wie Kim Jong Il folgt, unbedingt den Sieg davontragen wird.“

„Die erhabene Ehrfurcht des Führers des sozialistischen Werkes im 21. Jahrhundert vor dem Bahnbrecher des sozialistischen Werkes im 20. Jahrhundert ist ein bewegendes Ereignis, das die außergewöhnliche moralische Pflichttreue Kim Jong Ils als Führer der Sache zur Verwirklichung der Souveränität in der Welt zeigte.“…

Quelle: Naenara


RT Deutsch: DDR-Annexion durch die BRD?

Wurde die DDR durch die BRD annektiert? Dr. Klaus Blessing nimmt dazu bei RT Deutsch Stellung:


Kim Il Sung: Die historischen Erfahrungen bei der Weiterentwicklung der Partei der Arbeit Koreas (PdAK), Pyongyang 1986 (1)

Kim Il Sung: Die historischen Erfahrungen bei der Weiterentwicklung der Partei der Arbeit Koreas (PdAK), Pyongyang 1986, Auszüge (1)

… In unserem Land verbreitete sich unter dem Einfluss der Großen Sozialistischen Oktober-Revolution in Russland der Marxismus-Leninismus und betrat die Arbeiterklasse machtvoll den Schauplatz des Kampfes. Damit begann sich die kommunistische Bewegung auch in unserem Land zu entwickeln, die jedoch schon in ihren Anfangsstadien ernste Schwächen aufwies, so z.B. die Engstirnigkeit. Sie bestanden darin, dass ihre Teilnehmer vom Volk losgelöst und nur auf Sophistereien erpicht waren, die der Revolution keinerlei Nutzen brachten, ebenso auf Kämpfe um die Hegemonität, anstatt zu den Massen zu gehen, sie zu erziehen und zum revolutionären Kampf aufzurufen. In Unterwürfigkeit befangen dachten sie kaum daran, die Partei selbst zu festigen, versuchten, unbedingt von der Komintern anerkannt zu werden, wobei jeder behauptete, nur er sei der legitime, wahre Marxist. Unsere kommunistische Bewegung zu jener Zeit konnte keinen geraden Entwicklungsweg gehen, musste Geburtswehen, Windungen und schlimme Wechselfälle durchmachen. …

… Infolge unserer besonderen historischen Entwicklung und komplizierten Situation im Lande gab es einst innerhalb der Partei nicht wenige Tendenzen des Kriechertums und Dogmatismus. Kriechertum bedeutet Untertanengeist, Verherrlichung und Anbetung großer Länder, ist nationaler Verrat, der die eigene Nation herabwürdigt. Wer mit Kriechertum behaftet ist, himmelt blindlings andere an und gehorcht ihnen, indem er alles Eigene unterschätzt und alles Fremde preist. Die kriecherischen Elemente sind ausnahmslos Dogmatiker. Die historische Erfahrung beweist, dass ein kriecherischer Mensch ein Versager ist, ein Land, falls sich eine Nation ebenso verhält, zugrunde geht sowie Revolution und Aufbau, wenn eine Partei davon betroffen ist, zum Untergang verurteilt sind. Es fügte früher der Entwicklung unserer Nation und unserer kommunistischen Bewegung unermesslichen Schaden zu. …


Ukraine-Krise: Erstens ist es anders, zweitens als man denkt

sdvWenn die Journaille ihre Hochzeit hat, heißt es, sich in der Leseecke fest anschnallen: „EU muß Kriegstreiber im Kreml stoppen“ fordert einer dieser bemitleidenswerten Auftragsschreiber in der so genannten „unabhängigen“ österreichischen Tageszeitung Kurier. Tage zuvor kam ein dem Einschleimen anscheinend ebenfalls zugeneigter Kommentator des mindestens so „unabhängigen“ Blattes Standard zu dem Schluß: „Putins Rußland ist ein Gegner, kein Partner“. Na dann, auf in den Krieg! Da will oder kann keines der Systemmedien aus der Anti-Putin-Liga ausscheren, ist doch zwischen Hamburg und Wien längst, wie die Salzburger Nachrichten im Falle des offensichtlich der Vergessenheit anheimgefallenen Abschußes von MH17 meinten, alles „hinreichend klar“.

Da braucht man dann auch keine Beweise mehr. Wer da noch entgegnen möchte, fällt zwar noch nicht unter ein Verbotsgesetz, wird aber im Handumdrehen als “Putinversteher” an den Pranger gestellt. Nein, verstehen sollen das ganze wirklich die wenigsten, sonst müßte man ja das ganze Drehbuch samt Erstschlag-Szenario gleich wieder umschreiben. Also bleibt vorerst alles beim alten Schmäh. Dieser lautet, der Putin (Anmerkung von mir: liebt übrigens Deutschland, was von deutschen Politikern nicht gesagt werden kann) ist ja wirklich ein schlimmer. weiterlesen


Brigitte Queck: Die Ukraine im Fokus der NATO

Vor kurzem stelle Brigitte Queck im Russischen Haus der Kultur und Wissenschaften in Berlin ihr neues Buch „Die Ukraine im Fokus der NATO, Russland – das eigentliche Ziel“ vor. Dieser Kurzfilm bietet sowohl Einblicke in ihr Refarat als auch in das Buch selbst.


Russland: Aufruf an die Verteidiger des Vaterlandes

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Eine Front gegen den Westen schaffen

Für die russische Einheit unter einem nationalen Führer

Der nachfolgende interessante Text erschien schon im Februar des Jahres auf der russischen Seite RUSNOD.ru

Es bleibt spannend zu beobachten, inwieweit dieser Appell seine Wirkung entfaltet bzw. entfalten wird.

Die Nationale Befreiungsbewegung Rußlands (NOD), die im November 2011 durch W. W. Putin ins Leben gerufen wurde und deren Tätigkeit vom Duma-Abgeordneten J. A. Fjodorow koordiniert wird, leitet mit diesem Aufruf eine neue Etappe des Kampfes zur Verteidigung Rußlands sowie für die völlige Wiederherstellung der staatlichen Souveränität des Landes und damit gleichzeitig der Stärkung seiner Position im internationalen Kampf zur Befreiung der Völker ein. Begleitet wird dies mit dem vom parlamentarischen Klub Russlands in einem über das Internet durchgeführten gesamtrussischen Referendum zu den Hauptfragen der weiteren Entwicklung des Landes. Darin wird zur Abstimmung über folgende Fragen aufgerufen:

  • Für eine Neue Volksverfassung der Russischen Föderation
  • Für Souveränität und Unabhängigkeit von den Okkupanten
  • Für die Nationalisierung der Zentralbank der Russischen Föderation
  • Für die Nationalisierung der strategischen Wirtschaftssektoren der Russischen Föderation.

Wir sehen, jene russischen Politiker, die fest zu Putin stehen, mobilisieren das Volk für die volle Wiederherstellung der staatlichen Souveränität des Landes! Sie wissen, daß eine rechtmäßige multipolare Ordnung in der Welt nicht von allein entsteht. Für Unabhängigkeit und Freiheit muß man kämpfen: außen- und innenpolitisch, ökonomisch, informativ und ideologisch. weiterlesen


Die Kriegsverbrechen in der Ukraine gehen in die zweite Runde

Während die westliche Welt ihre Augen auf das runde Leder in den Stadien Brasiliens richtet (nicht ohne die berechtigten Proteste des Volkes und das immer brutalere Vorgehen der Staatsorgane gegen dasselbige gekonnt auszublenden), geht die verbrecherische „Anti-Terror“-Offensive der Kiew-hörigen Armee in der Ostukraine in die zweite Runde.

So wurde in der Nacht auf Donnerstag die seit Tagen umkämpfte, ostukrainische Stadt Slawjansk von einem massiven Bombardement heimgesucht. Nach verschiedenen Augenzeugenberichten kamen dabei auch Phosphorbomben (seit 1977 international geächtet) zum Einsatz.

Diese mörderischen Waffen, deren verheerende Wirkung unter anderem aus den Bombenangriffen während des zweiten Weltkrieges hinlänglich bekannt ist, sind bei Sauerstoffkontakt selbstentzündlich und brennen über Stunden unter einer Hitzeentwicklung von bis zu 1.300 Grad Celsius. Nicht zuletzt da Brandwaffen eine unberechenbare Streuwirkung haben und daher nur unpräzise eingesetzt werden können, ist ihr Einsatz in Gegenden, in denen sich noch Zivilpersonen aufhalten (wie es in Slawjansk nach wie vor der Fall ist), nach einem Zusatzprotokoll des Genfer Abkommens verboten.

Sollte sich also der Einsatz von Phosphorbomben seitens der ukrainischen Armee bestätigen, wäre dies ein weiterer untrüglicher Beweis für das verbrecherische Vorgehen der Kiewer Kettenhunde gegen das eigene Volk.

In Russland wurde der Vorfall unterdessen mit äußerster Besorgnis zur Kenntnis genommen. Der russische Außenminister Sergey Lavrov kündigte bereits umgehend nach Sichtung des ersten Videomaterials eine ausführliche Untersuchung der Geschehnisse und schnellstmögliche Aufklärung an.

Artikel auf Russia Today

Artikel auf „Alles Schall und Rauch“

 

 

 

 


Der Rocker und der Präsident

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