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Zur Verwirklichung der historischen Sache zur Gründung der Partei der Arbeit Koreas

Kim Il Sung bei der Rede auf dem Gründungsparteitag der Partei der Arbeit

 

Seit der Gründung der Partei der Arbeit Koreas (10. Oktober 1945) ist es schon über 70 Jahre her. In der mit Sieg und Ruhm gekrönten Geschichte der Partei der Arbeit Koreas (PdAK) sind unvergängliche Verdienste vom Präsidenten Kim Il Sung, die die historische Sache zur Gründung der Partei verwirklicht hat, eingeprägt.

Mit dem großen Vorhaben, das von japanischen Imperialisten geraubte Land wiederzuerlangen, trat er früh den Weg der Revolution an. Damals analysierte er die Lage der antijapanischen nationalen Befreiungsbewegung und suchte nach dem wahren Weg der koreanischen Revolution.

Dabei sah er ein, dass es unmöglich war, gestützt auf Kommunisten in der Anfangsperiode und Nationalisten, die sich mit Fraktionskämpfen beschäftigten und nur ihren Interessen und Strategien verfolgten, die große Sache, die Befreiung des Vaterlandes zu erringen. So gründete er am 17. Oktober Juche 15 (1926) mit den Jungkommunisten der neuen Generation, die nicht mit Kriecherei und Dogmatismus behaftet waren, als Rückgrat den Verband zur Zerschlagung des Imperialismus (VZI).

Der Verband sah seine aktuelle Aufgabe in der Zerschlagung des japanischen Imperialismus und der Erreichung der Befreiung und Unabhängigkeit Koreas. Als sein Endziel wurden die Errichtung des Sozialismus und Kommunismus in Korea und darüber hinaus die Zerschlagung des Imperialismus und der Aufbau des Kommunismus in der Welt formuliert.

Das Programm des Verbandes wurde zur Grundlage des Programms der PdAK, das von ihm dargestellte Prinzip der Souveränität zum Prinzip beim Aufbau und Tätigkeit der Partei und die von ihm herangebildeten Revolutionäre der neuen Generation zum Rückgrat bei der Gründung der Partei.

Auf der Konferenz leitender Funktionäre des Kommunistischen Jugendverbandes (KJV) und des Antiimperialistischen Jugendverbandes (AJV) im Sommer 1930 legte er eine Richtlinie vor, vor allen anderen die Parteigrundorganisationen zu bilden, ständig zu erweitern und zu verstärken und die Vorbereitungen für die Gründung der Partei eng mit dem antijapanischen Kampf zu verbinden.

Am nächsten Tag nach der Konferenz wurde aus Cha Kwang Su, Kim Hyok, Choe Chang Gol, Kye Yong Chun, Kim Won U, Choe Hyo Il und den anderen Mitgliedern die erste Parteiorganisation – Genossenverein „Konsol“ – gebildet. Der Verein wurde zum Ursprung der künftig zu gründenden Partei und war eine Stammorganisation für die Organisierung und Erweiterung der Parteiorganisationen.

Nach der Gründung der ersten Parteiorganisation erweiterte er überall die Parteiorganisationen.

Daraufhin wurde im Oktober des gleichen Jahres in Onsong des Bezirkes Nord-Hamgyong, im Norden Koreas, mit den Kern bildenden Mitgliedern der revolutionären Organisationen die Parteiorganisation gebildet. In kurzer Frist wurden innerhalb der Antijapanischen Volkspartisanenarmee (AVPA), in Ostmandschurei und nördlichen Grenzgebieten am Fluss Tuman viele Parteigrundorganisationen ins Leben gerufen.

Mit der Umwandlung der AVPA in die Koreanische Revolutionäre Volksarmee (KRVA) wurde in 1934 auch das Parteikomitee der KRVA gebildet. Daraufhin wurde es ermöglicht, die Parteiorganisationen aller Ebenen einheitlich zu führen und die gesamte antijapanische Revolution parteilich anzuleiten.

Danach legte er Anfang 1936 den Kurs darauf dar, durch nachhaltige Vorbereitungen für Gründung der Partei zuverlässige organisatorische und ideologische Grundlage zu schaffen, um entsprechend der Lage rechtzeitig die Gründung der Partei zu erklären.

Nach diesem Kurs wurden die Parteiorganisationen aller Ebenen innerhalb der KRVA noch zuverlässiger gefestigt. Daneben wurden die Parteiorganisationen im Innern Koreas und Wohngebieten der Koreaner in der Mandschurei ausgebaut. Für deren Anleitung wurden das Aktionskomitee der Partei im Landesinnern, Kreisparteikomitee Changbai und Aktionskomitee der Partei in der Ostmandschurei ins Leben gerufen.

So kam der Aufbau von Parteiorganisationen im Landesmaßstab und im gesamtnationalen Umfang zügig voran. Es wurde ein wohl geordnetes mächtiges Organisations- und Leitungssystem der Partei geschaffen, innerhalb dessen sich alle Parteiorganisationen unter der einheitlichen Führung des Parteikomitees der KRVA bewegten. Und die parteiliche Anleitung der gesamten koreanischen Revolution wurde noch mehr verstärkt. Infolgedessen wurde im antijapanischen revolutionären Kampf ununterbrochener Aufschwung herbeigeführt. Und das koreanische Volk setzte endlich der kolonialen Herrschaft ein Ende und erreichte die Befreiung des Landes.

So wurde während des antijapanischen revolutionären Kampfes die organisatorische und ideologische Grundlage der Partei standhaft gefestigt und die Vorbereitungen für Parteigründung erfolgreich durchgeführt. Deswegen  war  es  möglich,  in  kurzer  Frist,  knapp  zwei  Monate  nach  der  Befreiung (15. August 1945), die PdAK ins Leben zu rufen.

Die unvergänglichen Verdienste von Kim Il Sung, Gründer der PdAK, werden mit seinem ehrwürdigen Namen und mit der Geschichte der siegreichen PdAK für immer erstrahlen.

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Kim Il Sung: Die ewige Sonne von Juche

Der Präsident Kim Il Sung ist der hervorragende Führer, den das koreanische Volk in seiner jahrtausendelangen Geschichte erstmals begrüßt und hoch verehrt hat, und die Sonne von Juche, die in den Herzen der Menschheit auf ewig verweilt.

Schon im zweiten Lebensjahrzehnt trat er den Weg der Revolution an und begründete die unvergängliche Juche-Ideologie, erhellte den wahren Weg der koreanischen Revolution und krönte die harten Jahrzehnte mit heroischem Kampf und Großtaten.

Er besiegte in einer Generation zwei mächtige tyrannischste imperialistischen Gegner und führte den zweimaligen Wiederaufbau, soziale Revolution in zwei Etappen und den sozialistischen Aufbau zum Sieg und errichtete dadurch den starken sozialistischen, souveränen, selbstständigen und zum Selbstschutz fähigen Staat.

Bis zum Ende seines großen Lebens setzte er sich für Aufblühen des Landes und Verwirklichung der souveränen Sache der Menschheit ein. Deswegen erstrahlen seine revolutionären Verdienste als die hervorragendsten Leistungen im 20. Jahrhundert.

Unter dem Banner der Souveränität führte er die Revolution und den Aufbau zum stetigen Sieg. weiterlesen


Es lebe die Große Sozialistische Oktoberrevolution!

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Lest und studiert „Die Wahrheit“ – Organ der AiP-D Bezirksverwaltung Berlin !

DW - 013 - KIM IL SUNG


Kim Il Sung: Werke – Band 43 (1)

Das Autorenkollektiv der AiP-D wird aus Anlass des Tages der Sonne (103. Geburtstag vom verehrten Genossen Kim Il Sung am 15. April) von heute an täglich aus dem Band 43 der Werke des Ewigen Präsidenten Kim Il Sung zitieren. Alle folgenden Zitate stellen eine hervorragende Hilfe bei der Analyse der Gründe des Scheiterns des Sozialismus in Osteuropa – somit auch in der DDR – dar.

Während die imperialistischen Machenschaften als einer der Gründe unter fortschrittlichen Menschen wohlbekannt sind, was unsere Niederlage angeht, gibt es, was eigene Fehler und die Verwirrung nach dem Untergang der Sowjetunion angeht, heute unter den revolutionären Kräften völlig unterschiedliche Einschätzungen. Wir sind der Meinung, dass die vorliegende großartige Schrift alle Antworten – und zwar in strenger aber wissenschaftlich gerechter Art und Weise – für die Gegenwart gibt.

Wenn die deutsche Arbeiter- und Volksbewegung sich in einer offenen Diskussion den Aussagen dieses epochalen Werkes schon vor zwei Jahrzehnten gestellt hätte (anstatt alles, was aus dem sozialistischen Korea und von seinen Führern kommt, totzuschweigen oder zu verteufeln), würden wir heute, was den Volkswiderstand angeht, nicht in einer so desolaten und erbärmlichen Situation sein. Während es weltweit – und sogar in Ansätzen auch in Europa – großartige Veränderungen in Richtung Souveränität und Abkoppelung vom US-Imperialismus gibt, hinken wir in unserem Vaterland bei der Zersplitterung der Kräfte weit hinter den objektiven Möglichkeiten für positive gesellschaftliche Veränderungen hinterher.

GESPRÄCH MIT DEM VORSITZENDEN DER ARBEITERPARTEI – KOMMUNISTEN SCHWEDENS

29. Juni Juche 81 (1992)

Teil 1

… Wir sind der Ansicht, dass die den Sozialismus anstrebenden Parteien in der Revolution und beim Aufbau nicht nach einem Modell zu suchen brauchen. Die realen Gegebenheiten der einzelnen Länder sind unterschiedlich. Deswegen gibt es kein Rezept, das den Gegebenheiten eines jeden Landes angepasst ist, und es wird auch kein solches Rezept zu finden sein. Der Marxismus ist kein Dogma, sondern eine schöpferische Lehre. Lenin und Stalin waren beide gegen dogmatisches Verhalten zum Marxismus. Wir sind der Ansicht, dass die Parteien aller Länder die Revolution und den Aufbau vom souveränen Standpunkt aus nach eigener Art und Weise bewältigen müssen, und zwar Korea nach koreanischer und Schweden nach schwedischer Art und Weise. Auch die Generalsekretärin des ZK der Kommunistischen Allunionspartei der Bolschewiki (Nina Andrejewna, d. Red.), die zu meinem 80. Geburtstag zu uns gekommen war, sagte, dass es notwendig sei, den Sozialismus selbständig aufzubauen. Sie versicherte mir, dass sie den Leninismus und die Ideen Stalins wieder beleben werden. Das ist nach meinem Dafürhalten kein schlechtes Unterfangen. Wir sind der Auffassung, dass die besagte Partei nur eine Richtlinie, wie sie das russische Volk wünscht, zu unterbreiten braucht. …


Kim Jong Il: Über die Juche-Ideologie (3)

… Die revolutionäre Bewegung entfaltet sich immer in der konkreten, mannigfaltigen und sich ständig wechselnden Wirklichkeit. Sie tritt Schematismus und Dogmatismus aller Schattierungen entgegen und bekämpft die alte überholte Einstellung, Fremdes mechanisch nachzuahmen. Schematisches Verhalten und dogmatische Denkweise hemmen das Schöpfertum, hindern daran, die sich ständig verändernde Wirklichkeit mit ihrer Vielfältigkeit klar zu erkennen und wissenschaftliche Wege für die Revolution und den Aufbau zu finden. Wer auf dem festen Boden der konkreten Realität steht und eine schöpferische Position zu allem einnimmt, ist fähig, richtige Wege zur Umgestaltung der Natur und Gesellschaft aufzuspüren und sie umsichtig zu nutzen. …

… Ich sage nochmals, Kriechertum und überlebte Anschauungen jeglicher Art müssen bekämpft werden, um die Eigenständigkeit der Ideologie zu verwirklichen.

Eigenständigkeit in der Ideologie bedeutet geradezu die Befreiung der Menschen von den überholten Ideen und die ideologische Revolution zur Herausbildung einer neuen, der auf der Juche-Ideologie beruhenden Weltanschauung. Das bedeutet, dass alle dieser Weltanschauung wesensfremden überkommenen Ideen zurückgewiesen und besonders das Kriechertum das Garaus zu machen.

Das Kriechertum bedeutet Untertanengeist, der sich in der Verherrlichung und Anbetung großer und entwickelter Länder äußert, ist der nationale Nihilismus, der sich darin äußert, das eigene Land, die eigene Nation zu unterschätzen und sie herabzuwürdigen. Wer mit Kriechertum behaftet ist, himmelt andere an und gehorcht ihnen, auch den Revisionisten und Dogmatikern. …


Kim Jong Il: Zu einigen Fragen der Erziehung in der Juche-Ideologie (1)

… Der Defätismus ergibt sich daraus, dass man die Ideologie der Partei und des Führers nicht zur eigenen Gesinnung gemacht hat und der unerschöpflichen Kraft der Volksmassen nicht vertraut. Die Defätisten schenken der Partei, dem Führer und den Volksmassen kein Vertrauen, sondern setzen ihre Erwartung in die kümmerliche Weisheit eines Einzelnen oder in zufällige Glücksfälle. Wer sich mit der revolutionären Einstellung zum Führer ausgerüstet hat und die richtige Ansicht über das Juche vertritt, besitzt den unerschütterlichen Glauben daran, dass es nichts Unerfüllbares gibt, zwischen dem Führer und den Volksmassen.

Formalismus und Manipulantentum sind letzten Endes darauf zurückzuführen, dass man nicht von der revolutionären Einstellung zum Führer ausgeht. Diese widersprechen grundsätzlich dem herrenmäßigen revolutionären Standpunkt und sind ein Ausdruck des Untertanengeistes. Wir sind keine Lohnempfänger sondern die Herren der Revolution. Wer Fremdes anhimmelt, Kriechertum und Dogmatismus anheim fällt, zeigt jedenfalls, dass ihm die revolutionäre Einstellung zum Führer fehlt. Das revolutionäre Pflichtgefühl und die Kameradschaft verändern sich eigentlich nicht nach den Umständen und Bedingungen. Die Kinder lieben und verehren ihre Eltern, weil eben diese ihnen das Leben gegeben haben und sie großziehen, und nicht deshalb, weil ihre Eltern besser als andere seien oder sie von ihnen irgendwelche Begünstigungen bekommen könnten. …


Buch von Rüdiger Frank: Nordkorea. Innenansichten eines totalen Staates

AiP-D Empfehlung:

http://www.faz.net/aktuell/politik/politische-buecher/nordkorea-es-gilt-das-gesprochene-wort-13283766.html

AiP-D Meinung:

Wenn selbst die konservative FAZ solch eine relativ sachliche und durchaus mit Fakten unterlegte positive Buchbesprechung druckt (während z. B. das Organ der DKP Unsere Zeit seit über 3 Jahren das Bollwerk des Sozialismus auf der Erde, nämlich die DVR Korea, entweder totschweigt oder dümmliche Bemerkungen zur Frage der Rolle der führenden Persönlichkeiten hervorbringt), sollte man dies durchaus positiv anerkennen. Besonders makaber wirkt die Tatsache, dass das „Zentralorgan“ der rheinischen Bourgeoisie (Zitat von K. E. von Schnitzler) die These des Autors „Nordkorea ist lebensfähiger als die untergegangene DDR“ wohlwollend publiziert während angebliche Marxisten und Leninisten auch nach 25 Jahren der Konterrevolution in einer dogmatischen Schockstarre verharren. Dies ist mehr als beachtlich, gleichzeitig aber eben auch sehr traurig. Anscheinend haben sie auch nach über zwei Jahrzehnten noch nicht begriffen, warum ihnen der Laden um die Ohren flog. In dieser Zeit hat die DVR Korea trotz größter Schwierigkeiten das Wunder vollbracht, mit seinem angeblich so starren System viel flexibler auf innere und äußere Veränderungen zu reagieren, als es die alten Kader hier je vermochten. Hier gilt die Frage der alten Griechen „Cui bono?“ (Wem zum Vorteil?).


Kim Il Sung: Die historischen Erfahrungen bei der Weiterentwicklung der Partei der Arbeit Koreas (PdAK), Pyongyang 1986 (1)

Kim Il Sung: Die historischen Erfahrungen bei der Weiterentwicklung der Partei der Arbeit Koreas (PdAK), Pyongyang 1986, Auszüge (1)

… In unserem Land verbreitete sich unter dem Einfluss der Großen Sozialistischen Oktober-Revolution in Russland der Marxismus-Leninismus und betrat die Arbeiterklasse machtvoll den Schauplatz des Kampfes. Damit begann sich die kommunistische Bewegung auch in unserem Land zu entwickeln, die jedoch schon in ihren Anfangsstadien ernste Schwächen aufwies, so z.B. die Engstirnigkeit. Sie bestanden darin, dass ihre Teilnehmer vom Volk losgelöst und nur auf Sophistereien erpicht waren, die der Revolution keinerlei Nutzen brachten, ebenso auf Kämpfe um die Hegemonität, anstatt zu den Massen zu gehen, sie zu erziehen und zum revolutionären Kampf aufzurufen. In Unterwürfigkeit befangen dachten sie kaum daran, die Partei selbst zu festigen, versuchten, unbedingt von der Komintern anerkannt zu werden, wobei jeder behauptete, nur er sei der legitime, wahre Marxist. Unsere kommunistische Bewegung zu jener Zeit konnte keinen geraden Entwicklungsweg gehen, musste Geburtswehen, Windungen und schlimme Wechselfälle durchmachen. …

… Infolge unserer besonderen historischen Entwicklung und komplizierten Situation im Lande gab es einst innerhalb der Partei nicht wenige Tendenzen des Kriechertums und Dogmatismus. Kriechertum bedeutet Untertanengeist, Verherrlichung und Anbetung großer Länder, ist nationaler Verrat, der die eigene Nation herabwürdigt. Wer mit Kriechertum behaftet ist, himmelt blindlings andere an und gehorcht ihnen, indem er alles Eigene unterschätzt und alles Fremde preist. Die kriecherischen Elemente sind ausnahmslos Dogmatiker. Die historische Erfahrung beweist, dass ein kriecherischer Mensch ein Versager ist, ein Land, falls sich eine Nation ebenso verhält, zugrunde geht sowie Revolution und Aufbau, wenn eine Partei davon betroffen ist, zum Untergang verurteilt sind. Es fügte früher der Entwicklung unserer Nation und unserer kommunistischen Bewegung unermesslichen Schaden zu. …