Bulletin 68-2015 der Botschaft der DVR Korea

Die Botschaft der DVR Korea hat am Dienstag, den 22.12.2015 das Bulletin Nr. 68-2015 aus Anlass des 98. Geburtstages (24.12.1917) der antijapanischen Heldin Kim Jong Suk herausgegeben. Wir wollen unseren Freunden und Genossen das Dokument nicht vorenthalten:

Bulletin 68 als PDF

Nr. 68-2015

22. Dezember 2015

Bulletin

Antijapanische Heldin

Der 24. Dezember ist der Geburtstag Kim Jong Suks (1917-1949), der antijapanischen Heldin.

Sie wurde zu der Zeit, als das koreanische Volk unter militärischer Okkupation (19051945) durch Japan litt, in einer armen Bauernfamilie in Hoeryong, Bezirk Nord-Hamgyong im Norden Koreas, geboren. Sie schlug schon als Mädchen im zweiten Lebensjahrzehnt den Weg zum Kampf für die Rettung des Schicksals des Landes und Volkes ein.

Im September 1935 trat sie in die von Kim Il Sung geführte Koreanische Revolutionäre Volksarmee (KRVA) ein.

Von jener Zeit bis zur Befreiung Koreas (15. August 1945) nahm sie an zahlreichen Schlachten teil und machte sich einen Namen als antijapanische Heerführerin.

Ihr größtes Verdienst war es, dass sie auf jedem Feld der erbitterten antijapanischen Gefechte den Heerführer Kim Il Sung todesmutig verteidigt hatte.

In den Tagen des harten bewaffneten antijapanischen Kampfes gab es zahllose kritische Augenblicke, in denen Gewehrmündungen von Militär und Polizei des japanischen Imperialismus unmittelbar auf Kim Il Sung gerichtet waren. Jedes Mal schützte Kim Jong Suk als lebende Wehr und Schutzschild seine persönliche Sicherheit vor Lebensgefahren.

Die Schlacht bei Dashahe, die im Juni 1940 geliefert wurde, ist ein Beispiel dafür. Damals richtete die japanische Armee ihre Speerspitze auf die Vernichtung des Hauptquartiers der KRVA und trieb hunderttausende Mann starke Streitkräfte zur Strafexpedition“ an. Die japanische Armee, die auf der Suche nach dem Hauptquartier der KRVA war, entdeckte bei Dashahe die Haupttruppe der KRVA und überschüttete sie wild mit MG-Feuer. Kim Il Sung erkannte sogleich die Situation und die natürlich-geografische Beschaffenheit der Umgebung, ließ die MG-Gruppe die gegnerische Feuerkraft niederhalten und erteilte allen anderen Soldaten den Befehl, auf einen vor ihnen stehenden Berg schnell zu steigen. Sie bezogen im Nu die günstige Stellung und nahmen die Feinde unter massiertes Feuer. Die Situation nahm eine plötzliche Wendung, und die Feinde gerieten völlig in die Defensive. Aber die Gegner trauten ihrer zahlenmäßigen Überlegenheit und leisteten hartnäckig Widerstand. Zwischen dem Gegner und der KRVA entbrannte ein erbittertes Feuergefecht. Kim Il Sung führte auf einem Felsen am Bergabhang das Gefecht. Kim Jong Suk schützte seine persönliche Sicherheit und beobachtete scharf das Gefechtsfeld. Da entdeckte sie die Feinde, die sich auf dem abschüssigen Schilffeld des Bergabhangs, mit Gewehren auf Kim Il Sung visierend, unbemerkt heranschlichen. In diesem gefährlichen Augenblick deckte sie ohne Zögern mit ihrem Körper Kim Il Sung, schoss den vordersten Gegner mit einem treffsicheren Schuss tot. Inzwischen drehte sich Kim Il Sung um und schoss über ihre Schulter den nächsten Feind nieder. Die zwei Pistolen gaben abwechselnd Feuer, wodurch die sich auf dem Schilffeld einschleichenden Feinde in Sekundenschnelle völlig vernichtet wurden.

Im antijapanischen Krieg legte Kim Jong Suk beispiellosen Mut, außergewöhnliche Klugheit, treffsichere Schießkunst und herausragende Kühnheit und Selbstlosigkeit an den Tag.

Sie machte sich im Kampf um den Schutz des Partisanengebiets Chechangzi berühmt, an dem sie nach ihrem Eintritt in die KRVA zum ersten Mal teilnahm.

In diesem Kampf, der im Oktober 1935 stattfand, besiegten nur 100 Partisanen und die Partisanengebietsbewohner die rund 10 000 Mann Strafexpeditionskräfte“ des japanischen Imperialismus. In diesem Gefecht erfasste Kim Jong Suk schnell den schwachen Punkt des Feindes, schlug prächtige Pläne vor, die Feinde in die Defensive zu drängen, und trug gewaltig zum Sieg im Kampf bei.

Ihre hervorragende Klugheit kam in vielen Gefechten, darunter im Gefecht in der Gegend von Naitoushan, in dem die Partisanen unter Ausnutzung der unbesonnenen Angriffstaktik des Feindes im Nu ganze Scharen Feinde niedermähten, vollauf zur Veranschaulichung.

Sie besaß eine mysteriöse Schießkunst, die so war, dass man sagte, ihre Kugeln hätten auch Augen. In der Schlacht um die Kreisstadt Fusong im August 1936 nahm sie in jeder Hand eine Pistole, schoss im Nu über zehn feindliche Soldaten nieder, und in der Schlacht bei Hongtoushan im Februar 1937 streckte sie ohne einzigen Fehlschuss etwa 40 Feinde nieder. Mit solcher Schießkunst vollbrachte sie in den Gefechten, darunter in den Gefechten bei Naitoushan und im Gebiet nahe Erdaogang im Kreis Antu, exorbitante Heldentaten.

Sie leistete mit beispielloser Kühnheit und Selbstlosigkeit einen gewaltigen Beitrag zum Sieg in Gefechten. Ihre Kampfverdienste zeigten sich deutlich in den großen Gegen- offensivkämpfen im Frühling 1938. Für ihre außergewöhnlichen Kampfverdienste erhielt sie von Kim Il Sung eine Auszeichnung.

In der ganzen Periode des antijapanischen Krieges erwarb sie sich glänzende Kampfverdienste und hinterließ viele episodenhafte Erzählungen: Sie führte alleine zahlreiche Feinde in die Irre, schützte so die Sicherheit ihrer Truppe; sie stimmte in einer Begegnungsschlacht mit einer großen feindlichen Truppe laut ein Lied an und versetzte sie in Angst und Schrecken. Sie fertigte im tiefen Wald ohne ordentliche Nähmaschinen mit wenigen Mitstreiterinnen in nur 20 Tagen 600 Uniformen an.

In den Tagen des letzten Entscheidungskampfes für die Befreiung des Vaterlandes wurde sie als Erste zu einer Fallschirmspringerin und ermutigte ihre Mitstreiter dazu, sich neue Kampfmethoden anzueignen.

Sie erwarb sich auch durch geschickte und bewährte politische Tätigkeit große Verdienste darum, die Volksmassen verschiedenster Kreise und Schichten zum heiligen Krieg für die Befreiung des Vaterlandes aufzurufen.

Seinerzeit nannten die Partisanen und die Bevölkerung sie liebe- und respektvoll Heerführerin der Partisanenarmee“ und antijapanische Heldin“, und es verbreiteten sich viele Legenden, die ihre Kampfverdienste überlieferten.

Die Losungen, die die antijapanischen Kämpfer an Bäume in Urwäldern anschrieben, haben folgenden Inhalt:

„Zwanzigmillionen zählende Nation! Kommandeure für die Unabhängigkeit Koreas sind Kim Il Sung und Kim Jong Suk“, „Kim Jong Suk, die antijapanische Feldherrin vom Paektu-Gebirge, ist eine unübertreffliche Heldin, die Korea zur Welt brachte“, „Die Heerführerin vom Paektu-Gebirge vernichtet Japaner, indem sie plötzlich wie Geister erscheint und verschwindet und Himmel und Erde in der Gewalt hat“ …

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