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DVR Korea: Antwort des Sprechers des Generalstabes der Koreanischen Volksarmee

Die südkoreanischen Marionetten verübten in der verschärften Gegend der militärischen Demarkationslinie erneut bewaffnete Provokation. Diesbezüglich antwortete am 25. Mai der Sprecher des Generalstabes der Koreanischen Volksarmee (KVA) auf die Frage eines Journalisten der KZNA wie folgt:

Die Gegend der militärischen Demarkationslinie ist das verschärfte konfliktreichste Gebiet, wo sich die Gewehrmündungen großer Kontingente beiderseitiger Streitkräfte dauerhaft gegeneinander richten.

Dennoch betrachteten die südkoreanischen Marionetten gegen 16 Uhr am 23. Mai eine Vogelschar über der vordersten Frontgegend in Cholwon (Bezirk Kangwon) als „das Ziehen eines unbekannten Flugkörpers über die militärische Demarkationslinie nach Süden“ und machten unserer Seite ohne Grund die Warnmitteilungen und einen Rummel, indem sie sogar mehr als 450 MG-Schüsse abfeuerten.

Die Marionetten bestehen darauf, fragliche Explosion in der entmilitarisierten Zone sei auf „hölzerne Minen des Nordens“ und auch die Versenkung ihres Kriegsschiffs auf dem Meer auf die „Torpedos des Nordens“ zurückzuführen. Sie betrachten das Ziehen einer Vogelschar nach Süden als „Drohne des Nordens“, mitgebrachte Toilettentür als „Überreste der Drohen des Nordens“ und die Hülle einer Thermosflasche als „Werfergeschoss des Nordens“. So sind sie in völlige geistige Verwirrung verfallen.

Die diesmalige Provokation ist nichts anders als ein Notbehelf, um die Atmosphäre der Kriegsmüdigkeit und Angst vor dem Militärleben, die wegen der sich im hohen Tempo sprunghaft entwickelnden Macht unserer Atomwaffen, unserer ballistischen Raketen in der Marionettenarmee hergestellt sind, zu besänftigen.

Keiner glaubt an unsinnige und unlogische Gerüchte der Kriegsfanatiker der Marionettenarmee über „das Ziehen eines Flugkörpers nach Süden“.

Im Gegenteil dazu werden sie einen üblen Namen als Gewohnheitsverbrecher bei Ränken und Erfindung und dabei nur erbitterten Spott ernten.

Unsere Armee verfolgt scharf ihren wahnsinnigen Rummel der unbesonnenen Herausforderer um eine neue Konfrontation.

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Es ist an der Zeit, mit den Vorhersagen über den Zusammenbruch Nordkoreas aufzuhören

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Choe Sun-Sils Theorie über den Zusammenbruch war im Schamanismus verwurzelt, und viele Vorhersagen der Analysten sind genauso wackelig.

Tim Beal

7. Dezember 2016 (Originalartikel in Englisch hier)

Jedermann ist an der Vorhersage interessiert, dass Nordkorea vor dem Zusammenbruch steht. Diese Vorstellung grassiert schon lange, gewiss seit den frühen 1990er Jahren nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion, wenn nicht schon länger. Peter Hayes and David F. von Hippel schrieben:

„Verfechter der Zusammenbruchtheorie argumentieren seit dem Ende des 2. Weltkriegs, dass die DVR Korea vor dem Zusammenbruch steht.“ Tatsächlich veröffentlichte der anerkannte Experte und Kollege Adrian Foster-Carter am 15. November 2009, dass die DVR Korea „jeden Moment zusammenbrechen könnte,” eine Behauptung, die nicht weniger überzeugend war als die von Foster-Carter im Jahre 1992.

Adrian Foster-Carter fand heraus, dass mit dem Alter Weisheit einhergeht und schrieb im Jahre 2015 mutig und entlarvend:

„Genug des Unsinns. Wenn sich die Fakten ändern sollten, dann ändere ich auch meine Meinung. Wie sieht es bei Ihnen aus, mein Herr?“ Ein ernsthafter Ratschlag, ob Foster-Carter das tatsächlich gesagt hat oder nicht. Ich widerstand bis 2009, musste dann aber Bruce Cumings‘ mächtigen Spott gegen uns alle zugeben, die wir wie folgt dachten: „Wann wird der Status der Beschränktheit endlich aufhören, systematisch falsch zu liegen?“

Der Titel von Foster-Carters Abhandlung (auf 38North) lautete „Obama entlarvt sich als DVR Korea Zusammenbrecher“, und er lamentierte, dass die Illusion eines Zusammenbruchs die US-Politik beherrschte, und hier im Besonderen die „Politik der strategischen Geduld“. Man dachte, dass es keinen Grund gäbe, mit Nordkorea zu verhandeln, wenn dieses doch sowieso dabei war, zusammenzubrechen.

Es gibt nach wie vor keine Änderung in der Annahme des unmittelbar bevorstehenden Zusammenbruchs.

Journalisten, die sich mit Korea nicht gut auskennen, fallen dieser Annahme gerne zum Opfer, da dies eine gute Geschichte abgibt, und weil die Zukunft nicht in der Gegenwart widerlegt werden kann. Und wenn die Zukunft die Medien mit ihrem notorisch kurzen Gedächtnis erreicht, sind die Medien längst weitergezogen.

Einige jüngste Beispiele: Julian Ryall fragte im April beim renommierten deutschen öffentlich-rechtlichen Sender Deutsche Welle (heute kurz: DW): “Steht Nordkorea kurz vor dem Kollaps?“. In den USA schrieb Jamie Metzl einen Artikel im The National Interest in June mit der hervorragend apokalyptischen Überschrift: “Weltuntergang: Der bevorstehende Zusammenbruch Nordkoreas.”

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