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Bulletin 18-2015 der Botschaft der DVR Korea

Am Mittwoch, den 25.03.2015, veröffentlichte die Botschaft der DVR Korea in der BRD ein Bulletin über den Ewigen Präsidenten Kim Il Sung mit dem Titel „Die ewige Sonne von Juche“. Wir wollen unseren Freunden und Genossen das deutschsprachige Originaldokument nicht vorenthalten:

150325 – Bulletin 18 – KIM IL SUNG – Die ewige Sonne von Juche

Nr. 18-2015

25. 03. 2015

Bulletin

Die ewige Sonne von Juche

Präsident Kim Il Sung, der Gründer des sozialistischen Korea, wird von der progressiven Menschheit als ewige Sonne von Juche lobgepriesen.

Er begründete die Juche-Ideologie und schuf die große Leitideologie der souveränen Sache.

In der Weltarena in den 1920er Jahren erfuhr der Befreiungskampf der unterdrückten Nationen gegen die imperialistische Kolonialherrschaft parallel zum revolutionären Kampf der Arbeiterklasse gegen die Ausbeutung durch das Kapital einen rapiden Aufschwung. Auch in Korea, damals ein militärisches Okkupationsgebiet des japanischen Imperialismus, erreichte die antijapanische nationale Befreiungsbewegung ein neues Stadium, erreichte der Kampf der Massen verschiedener Bevölkerungsschichten von Tag zu Tag die Klimax.

Gerade in dieser Zeit trat Präsident Kim Il Sung den Weg des revolutionären Kampfes für die Befreiung des Landes und der Nation an und bahnte sich einen neuen Weg der Revolution und entdeckte dabei die Wahrheit, dass die Volksmassen Herr der Revolution sind und der revolutionäre Kampf auf die Volksmassen gestützt und aus eigener Kraft entfaltet werden muss. Der Präsident legte auf der Konferenz in Kalun im Juni 1930 den Grundsatz der Juche-Ideologie klar und wies davon ausgehend den Weg der koreanischen Revolution. Das war ein historisches Ereignis, das die Begründung der Juche-Ideologie verkündete.

Dank der Begründung dieser Ideologie breitete sich eine neue historische Zeit, die Zeitepoche der Souveränität aus, in der die Volksmassen, die früher das Schicksal der Sklaven fatal hinnahmen und nur Objekt der Geschichte geworden waren, nun als Herr der Welt und des eigenen Schicksals die Epoche selbstständig und schöpferisch gestalteten und sich so den Weg zur Revolution bahnten.

In der Pyongyanger Deklaration auf der Juche-ideologischen Weltkonferenz anlässlich des 100. Geburtstages des Präsidenten Kim Il Sung im April 2012 ist wie folgt erwähnt:

Die Juche-Ideologie wird heute in der Seele der progressiven Völker der Welt tief verwurzelt und zu einer offiziell anerkannten Leitideologie, die unsere Zeit und die ganze historische Zeitepoche der Menschheit repräsentiert.

Unter dem Banner der Juche-Ideologie wird der Kampf der Volksmassen für den Aufbau einer neuen Welt ohne Herrschaft, Abhängigkeit, Einmischung und Druck, in der die Souveränität verwirklicht ist, auf alle Fälle vom Sieg gekrönt sein.“

Durch seine originelle Führung der Songun-Revolution gestaltete er das souveräne Werk und lenkte es auf den Sieg.

Er gründete am 25. April 1932 die antijapanische Volkspartisanenarmee (der Vorläufer der Koreanischen Volksarmee) und begann damit die Führung der Songun-Revolution, zerschlug auf die Waffe gestützt den japanischen Imperialismus, befreite Korea und verwirklichte dann die Sache für den Aufbau der Partei und des Staates.

Die entschiedene Verteidigung der Souveränität des Landes im Koreakrieg (1950-1953), der vom Überfall der USA verursacht wurde, nimmt einen besonderen Platz in seiner Führung der Songun-Revolution ein. Er legte hervorragende militärische Ideen, Strategien und Taktiken dar und führte somit Armee und Volk Koreas zum Sieg und bereitete den USA, die sich als die Stärksten“ in der Welt hinstellten, erstmals in der Geschichte die Niederlage.

Auch im Kampf um den Nachkriegswiederaufbau, die sozialistische Revolution und um den sozialistischen Aufbau hielt er stets an der Richtlinie dafür fest, das Schwergewicht auf die Waffengewalt, aufs Militärwesens zu legen, und baute einen mächtigen sozialistischen Staat auf, der mit aller Konsequenz das Prinzip – Souveränität in der Politik, Selbstständigkeit in der Wirtschaft und Selbstschutz in der Landesverteidigung in die Tat umsetzte.

Die glänzenden Siege und Erfolge, die er im Laufe seiner originellen Führung der Songun- Revolution in den zweimaligen revolutionären Kriegen gegen die starken imperialistischen Staaten USA und Japan, in der antiimperialistischen antifeudalistischen und demokratischen Revolution, in der sozialistischen Revolution, also in der sozialen Revolution beider Etappen und beim sozialistischen Aufbau in mehreren Etappen erreichte, ermutigten nachhaltig die revolutionären Völker in der Welt in ihrem Kampf um die Souveränität. Die Länder Afrikas, das früher als ein koloniales Kontinent“ und als ein Kontinent der Finsternis“ bezeichnet wurde, errangen die nationale Unabhängigkeit und traten in die Neugestaltung der Gesellschaft ein, und auch in Lateinamerika, das einst erbliches Lehen“ und stiller Hügel auf der Rückseite“ der USA genannt wurde, wird weitgehend der Kampf gegen Imperialismus, für Souveränität und Sozialismus geführt.

Präsident Kim Il Sung leitete ein neues Zeitalter ein, in dem internationale Beziehungen auf der Grundlage der Souveränität entwickelt werden.

Er sah in der Souveränität das Grundprinzip zwischenstaatlicher Beziehungen und in der Ausübung der völligen Gleichheit und der Souveränität die unverletzbare eiserne Regel der auswärtigen Tätigkeit.

Dank seinem Standpunkt von prinzipieller Bedeutung und seinem energischen Wirken konnte erreicht werden, dass in der Deklaration auf der Konferenz der Vertreter der Kommunistischen und Arbeiterparteien der sozialistischen Länder im November 1957 die völlige Gleichheit, die Souveränität, die gegenseitige Achtung, die Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten und die kameradschaftliche Zusammenarbeit als Prinzipien der Wechselbeziehungen zwischen den revolutionären Parteien zueinander festgelegt wurden, dass diese Prinzipien in der Erklärung auf der Konferenz der Vertreter der Kommunistischen und Arbeiterparteien aller Länder im November 1960 erneut bestätigt und betont wurden.

In seiner Führungstätigkeit wirkte er darauf hin, dass Korea bei der Lösung aller Probleme auf dem internationalen Schauplatz mit Recht die Souveränität ausübte. Als die USA-Imperialisten sowohl 1962 die gegen das kubanische Volk gerichtete karibische Krise heraufbeschwörten als auch 1964 die gegen das vietnamesische Volk gerichtete Affäre auf dem Bacbo-Golf fabrizierten, veranlasste er Korea dazu, dass es nach dem Prinzip der Souveränität hoch und teuer den eigenen Standpunkt von prinzipieller Bedeutung in Bezug auf jene Situation zum Ausdruck brachte, ohne Absichten anderer zu erraten und dem Standpunkt der großen Staaten zu folgen.

Er war der vertrauteste Genosse und Freund der Revolutionäre und der progressiven Persönlichkeiten der ganzen Welt, traf in seinen Lebzeiten mit über 70 000 ausländischen Persönlichkeiten aus 136 Ländern einschließlich von Staatsoberhäuptern, Partei- und Regierungschefs zusammen und besprach mit ihnen ernsthaft Fragen im Zusammenhang damit, Revolution und Aufbau eigenständig zu bewältigen und eine neue Welt aufzubauen, wo die Souveränität verwirklicht ist. Als die Völker vieler Länder bei der Neugestaltung der Gesellschaft Engpässe hatten und Schwierigkeiten durchmachten oder wegen der Überfälle und der Einmischung der Imperialisten auf harte Proben gestellt wurden, erwies er ihnen freigebig materielle und moralische Unterstützung und Hilfe.

Präsident Kim Il Sung, der das Zeitalter der Souveränität einleitete und sein ganzes Leben für den siegreichen Fortschritt der souveränen Sache der Menschheit einsetzte, wird im Herzen aller Menschen der Welt, die nach der Souveränität streben, als ewige Sonne von Juche aufbewahrt sein.


Das Banner der Souveränität beleuchtet den Weg der Menschheit (1)

Begründung der Juche-Ideologie

Die Juche-Ideologie wurde von Kim Il Sung begründet.

Kim Il Sung, der Mitte in 1920er Jahren den Kampfweg zur Befreiung Koreas von der militärischen Okkupation (1905-1945) durch die japanischen Imperialisten beschritt, analysierte die Lehren aus dem bisherigen Massenkampf gegen Japan.

Damals dachten die jenen, die sich in Korea Anhänger der nationalen Befreiungsbewegung nannten, nicht daran, unter die Volksmassen zu gehen, sie in einer Organisation zusammenzuschließen und zum revolutionären Kampf aufzurufen. Sie waren von den Volksmassen losgelöst, befassten sich ohne klare Richtlinie nur mit sektiererischen Machtkämpfen und Phrasendreschen.

Kim Il Sung, der solche Unzulänglichkeiten und Begrenztheiten der antijapanischen nationalen Befreiungsbewegung in Korea durchschaute, empfand aus tiefster Seele, dass die Revolution nicht in der Weise, von jemandem anerkannt zu werden oder ihn darum zu bitten, sondern in eigener Verantwortung durchgeführt und jede Frage selbstständig und schöpferisch gelöst werden muss.

Auf der Konferenz der leitenden Funktionäre des Kommunistischen Jugendverbandes und des Antijapanischen Jugendverbandes in Kalun im Sommer Juche 19 (1930) beleuchtete er den Grundsatz der Juche-Ideologie und legte die einzigartige Richtlinie der koreanischen Revolution dar. In seiner historischen Referat „Der Weg der koreanischen Revolution“ wies er darauf hin, man müsse unbeirrt den Standpunkt und die Haltung beziehen, dass das koreanische Volk Herr der koreanischen Revolution ist und diese auf jeden Fall mit der eigenen Kraft des koreanischen Volkes und gemäß der Realität Koreas verwirklicht werden muss. Nur dann sei es möglich, richtige Richtlinien und Wege festzulegen und die heilige Sache, die Befreiung des Vaterlandes, zu realisieren.

Die von ihm begründete Juche-Ideologie, bedeutet, kurz gesagt, dass die Volksmassen Herr der Revolution und des Aufbaus sind und über die Kraft verfügen, die Revolution und den Aufbau voranzutreiben. Mit der Begründung der Juche-Ideologie konnte sich der revolutionäre Kampf des koreanischen Volkes für die Realisierung der Souveränität endlich auf der Grundlage seiner richtigen Richtschnur auf dem geraden Weg entwickeln.

Während des Kampfes für die konsequente Durchsetzung der Juche-Ideologie in allen Bereichen der Revolution und des Aufbaus führte Kim Il Sung die nationalen Befreiung, die soziale Revolution in zwei Etappen und den sozialistischen Aufbau in vielen Etappen zum Sieg und erwarb sich reiche und wertvolle Verdienste und Erfahrungen.

Kim Jong Il systematisierte die Juche-Ideologie allumfassend, entwickelte und bereicherte sie mit tiefgründigen Grund- und Lehrsätzen; er definierte das geniale revolutionäre Gedankengut von Kim Il Sung als Kimilsungismus.

In Fortsetzung der revolutionären Sache der großen Generalissimusse definierte Kim Jong Un die Juche-Ideologie als Kimilsungismus-Kimjongilismus und erklärte sie als die ewige Leitideologie der Partei der Arbeit Koreas.

Ri Hong Su, Lehrer der Kim-Il-Sung-Universität


Bulletin 10-2015 der Botschaft der DVR Korea

Am Sonnabend, den 07.02.2015, veröffentlichte die Botschaft der DVR Korea in der BRD ein Bulletin über die Gründung der regulären Streitkräfte des sozialistischen Korea am 08.02.1948 durch den Genossen Kim Il Sung. Wir wollen unseren Freunden und Genossen das deutsche Originaldokument nicht vorenthalten:

150207 – Bulletin 10 – KIM IL SUNG – Der 8. Februar 1948 – Gründung der regulären Streitkräfte des sozialistischen Korea

 

Nr. 10-2015

07. Feb. 2015

Bulletin

Der 8. Februar 1948

Am 8. Februar 1948, also vor 67 Jahren, haben die regulären Streitkräfte des sozialistischen Korea ihre Gründung verkündet.

Rückblickend wurde am 25. April 1932, als sich Korea unter der militärischen Okkupation durch Japan (19051945) befand, von Kim Il Sung die Antijapanische Volkspartisanenarmee, Vorgängerin der Koreanischen Volksarmee, gegründet. Unter seiner Führung entfaltete die Partisanenarmee mitten in Schwierigkeiten ohne staatliches Hinterland und Unterstützung durch eine reguläre Armee einen blutigen Partisanenkrieg gegen die eine Mio. Mann starke Kwantungarmee Japans, die sich als „Führer“ Asiens ausgab, und befreite am 15. August 1945 Korea.

Unmittelbar nach der Befreiung des Landes beschleunigte Kim Il Sung auf der Grundlage der wertvollen Erfahrungen des Aufbaus der Armee, die im Feuer des bewaffneten antijapanischen Kampfes gesammelt wurden, den Aufbau einer regulären Streitmacht.

Die Gründung einer regulären nationalen Armee war damals in Korea nicht nur eine unabdingbare Forderung für den Aufbau des souveränen und unabhängigen Staates, sondern auch eine dringliche Aufgabe, die damit im Zusammenhang stand, dass die USA zur Verwirklichung ihrer Ambition für die Weltherrschaft in Südkorea, in die Hälfte Koreas, ihre Truppen einmarschieren und so das ganze Korea besetzt halten wollten.

Kim Il Sung begann zuallererst mit der Arbeit für die Ausbildung von militärischen und politischen Kadern.

Seinerzeit hatte Korea Mangel an Kadern, die die reguläre Armee zu befehligen hatten.

In dieser Lage setzte er die meisten antijapanischen Kämpfer für den Aufbau einer regulären Armee ein und hielt sie dazu an, nicht nur zum Rückgrat der künftig ins Leben zu rufenden Volksarmee zu werden, sondern auch bei der Heranbildung der Militärkader die Hauptrolle zu spielen.

Um die für die Gründung einer regulären Armee dringlich notwendigen militärischen und politischen Kader auszubilden, ließ er reguläre militärische Lehranstalten errichten und sie ausbauen und verstärken.

So erstand vorerst die Pyongyanger Schule, die erste reguläre militärische Bildungseinrichtung in Korea und die erste Basis für die Ausbildung von militärischen und politischen Kadern, die zum Aufbau der modernen regulären Streitkräfte beizutragen hatte. Kim Il Sung initiierte die Gründung der Schule, wählte deren Baugrundstück und besuchte Anfang Januar 1946 die Schule, hielt vor dem Lehrkörper und den Studenten des ersten Durchgangs die erste Vorlesung und trat im Februar vor Ort mit einer Rede zu Ehren der Einweihung der Schule auf. Er wurde zum Ehrendirektor und kümmerte sich sorgfältig um die militärische Bildungsarbeit in der Schule und um das Leben der Studenten.

Er trennte von der Pyongyanger Schule die Funktion für die Ausbildung von Militärkadern ab und gründete im Juli 1946 die Zentrale Schule für die Ausbildung von Kadern für Sicherheitsfragen, um Militärkader aller Waffengattungen und Spezialsoldaten fachlich heranzubilden. Er besuchte danach mehrmals diese Schule und leitete sie an, dass sie die militärische Ausbildungsarbeit nicht auf die Weise eines anderen Landes, sondern auf die Art und Weise Koreas leistete. Entsprechend den Forderungen der Lage und den realen Verhältnissen des Landes legte er auch die Dauer der Ausbildung der Schule nicht wie in anderen Ländern für drei Jahre, sondern ein Jahr fest.

Im März 1946 rief er zwecks Aufbaus der Luft- und Seestreitkräfte in der Pyongyanger Schule eine Fliegerkasse, die zum Stamm der koreanischen Luftstreitkräfte werden wird, ins Leben, und konstituierte im Juli des darauf folgenden Jahres die Schule für die Seesicherheitskader, damit auch Militärkader dieses Bereiches mit Blick auf die Zukunft herangebildet werden konnten.

Demnach konnte in Korea die Frage der militärischen und politischen Kader, die beim Aufbau der regulären Streitkräfte als die schwierigste Frage aufgeworfen wurde, ihre erfolgreiche Lösung finden.

Kim Il Sung organisierte die Kernformation der modernen regulären Streitkräfte und verstärkte darauf gestützt Truppen und Einheiten verschiedener Waffengattungen und Teilstreitkräfte.

Mitte August 1946 legte er die Notwendigkeit der Bildung einer Kernformation der modernen regulären Streitkräfte, das Prinzip der Bildung dieser Truppe, ihre Größe und Position dar und ließ die neu zu formierende Truppe als Ausbildungsanstalt für Sicherheitskader bezeichnen. So konnte diese Ausbildungsanstalt, die Kerntruppe der modernen regulären Streitkräfte, etabliert werden, deren Rückgrat antijapanische Streiter waren und die ihre Basis in den von der Pyongyanger Schule herangebildeten militärischen und politischen Kadern und in den unmittelbar nach der Befreiung des Landes überall gebildeten Sicherheitsabteilungen, Eisenbahn- und Grenzschutztruppen hatte.

Kim Il Sung richtete auf die Organisierung der Truppen der Teilstreitkräfte und Waffengattungen, die für den Aufbau der regulären Streitkräfte notwendig waren, große Aufmerksamkeit.

Er ließ in verschiedenen Orten des Landes Zweigstellen des Aviatikervereins mit Flugtechnikern und Arbeiter- und Bauernjugendlichen organisieren und bildete durch deren Vereinigung im Dezember 1945 den Aviatikerverein Koreas. Im August 1947 formierte er zum ersten Mal in Korea mit den Absolventen der Fliegerklasse der Pyongyanger Schule und Flugtechnikern die Fliegertruppe der Pyongyanger Schule.

Kim Il Sung wandte auch den Aufbau der Seestreitkräfte große Kraft auf, organisierte im Jahr 1946 die Seesicherheitsabteilung, damit sie die Küstenschutzaufgaben erfüllte. Er bildete durch Zusammenschluss der Kräfte der Seesicherheitsabteilungen der einzelnen Gebiete die Seesicherheitsabteilungen des Ost- und Westmeers.

Unter seiner Führung wurde auch die Vorbereitungsarbeit für die Organisierung der Artillerie-, Pionier-, Nachrichtentruppen und anderer Truppen von wichtigen Waffengattungen aktiv beschleunigt.

Kim Il Sung schenkte auch der Arbeit für die Schaffung der Basis für die selbstständige Waffenindustrie tiefe Aufmerksamkeit.

Unmittelbar nach der Befreiung des Landes suchte er Anfang Oktober 1945 die Waffenwerkstätte in Pyongyang auf, obwohl er seinerzeit viele Orte zu besuchen und viele Einheiten vor Ort anzuleiten hatte.

Damals bestand in Korea keine Basis für die Rüstungsindustrie. Es gab weder Technik noch Ausrüstungen noch Finanzmittel, die für den Bau einer Waffenfabrik notwendig waren, ja es fehlte Korea auch Techniker und qualifizierte Arbeiter dafür.

Aber er überwand alle Schwierigkeiten und schuf mit der Konzeption, die regulären Streitkräfte mit modernen Waffen und technischen Kampfmitteln auszurüsten, auf Trümmerfeldern die erste Waffenproduktionsbasis.

Auf diesem Weg produzierte die Arbeiterklasse Koreas in kurzer Zeit nach der Befreiung aus eigener Kraft Gewehre, Geschützgeschosse und Handgranaten, mit denen sich die reguläre Armee ausrüsten konnte, und stellte moderne Kriegsschiffe auf der See in Dienst.

Am 8. Februar 1948 fand in Pyongyang schließlich die feierliche Militärparade statt, auf der die Gründung der Koreanischen Volksarmee (KVA) als eine reguläre Armee verkündet wurde.

Das war ein Ereignis von großer Bedeutung im Schicksal des sozialistischen Korea und bei seiner Stärkung und Weiterentwicklung.

Im Koreakrieg (1950-1953), der zwei Jahre danach ausbrach, bereitete die KVA den USA, die sich als Stärkste“ in der Welt hinstellten, zum ersten Mal in ihrer Geschichte schmähliche Niederlage und verteidigte ehrenvoll die Souveränität und Würde des Landes.

Auch in den nach dem Krieg bis auf den heutigen Tag andauernden Konfrontationen zwischen der DVRK und den USA durchkreuzte die KVA stets auf Schritt und Tritt die militärischen Bedrohungen und Provokationen der USA und demonstrierte ihr würdevolles Ansehen als stets siegreiche starke Armee vor aller Welt.

Mit dem unbesiegbaren Geist der KVA, die die USA und die ihnen willfährigen Kräfte, die heute überall in der Welt das Feuer des Krieges anzünden und schalten und walten, entschieden in Schach hält und Sieg auf Sieg des sozialistischen Werkes in Korea und den Frieden der Koreanischen Halbinsel zuverlässig sichert, wird der 8. Februar 1948 in der Geschichte für immer erstrahlen.


Russische Duma will Annexion der DDR verurteilen

http://de.sputniknews.com/politik/20150128/300846383.html

AiP-D Meinung:

Als im Jahre 1993 der Philosoph und Kommunist Wolfgang Harich (von seinen eigenen „Genossen“ fast acht Jahre inhaftiert) sich auf einer Veranstaltung der DKP Gruppe Berlin mit einer Meinungsäußerung hervortat, in dem er erklärte, es hätte im Oktober 1990 keine Wiedervereinigung gegeben sondern nur eine völkerrechtswidrige Annexion der DDR, löste er bei fast allen Teilnehmern (und hierbei handelte es sich durchaus um fortschrittliche Menschen) Unverständnis und den Vorwurf völliger Realitätsblindheit aus. Die Organisation „Kommunisten schreiben Kommunisten“, die u. a. von Gerhard Rolack (FDJ-Mitbegründer), Manfred Feist (Abteilungsleiter bei Hermann Axen und nur „nebenbei“ Bruder von Margot Honecker), Karl-Eduard von Schnitzler und unserem heutigen Vorsitzenden Genosse Michael Koth gemeinsam geleitet wurde, waren die einzige Kraft, die von Anfang an den Anschluss nach dem Okkupationsparagraphen 23 des BRD-Grundgesetzes ablehnten. Wenn heute 22 Jahre später fast alle Parteien der russischen Staats-Duma (außer wenigen westlichen Agentenorganisationen) zu denselben Schlüssen kommen, die wir einstmals und immer wieder propagiert haben, löst dies bei uns tiefe Freude und Genugtuung aus. Schade nur, dass viele anständige Genossen, Kameraden und Kampfgefährten diesen historischen Tag nicht mehr miterleben können.