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KIM JONG UN: Der Wunsch des Volkes

Im April Juche 101 (2012) wählten die Koreaner den hochverehrten Genossen KIM JONG UN in die höchsten Ämter der Partei der Arbeit Koreas und des Staates.

Damit ging der Wunsch der Koreaner in Erfüllung. Es war ein großes erfreuliches Ereignis in der Geschichte der Nation, das von enormer historischer Bedeutung für die Fortsetzung und Vollendung der Sache von Juche ist.

Heute erinnern sich die Koreaner voller Rührung an die unvergänglichen Verdienste von KIM JONG UN darum, Korea weltberühmt gemacht zu haben.

In vergangenen 7 Jahren führte KIM JONG UN das koreanische Volk und brachte die Landeskraft des sozialistischen Korea auf das höchste Niveau in der Geschichte der Nation.

Er proklamierte den Kimilsungismus-Kimjongilismus als ewige Leitideologie der Partei der Arbeit Koreas und des Staates, erklärte die ewige Strategie der koreanischen Revolution und den grandiosen Plan für den Aufbau eines starken Staates und erhellte damit den Weg zur Verstärkung der Landeskraft.

Er sorgte dafür, dass auf allen Gebieten wie Politik, Militärwesen, Wirtschaft, Wissenschaft, Technik und Kultur große bewundernswerte Fortschritte erzielt wurden. weiterlesen

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Bulletin 23-2015 der Botschaft der DVR Korea

Die Botschaft der DVR Korea hat am Mi, den 13.05.2015 das Bulletin Nr. 23-2015 herausgegeben. Wir wollen unseren Freunden und Genossen das Originaldokument nicht vorenthalten:

150513 – Bulletin 23 – KIM JONG IL und seine unvergänglichen Verdienste

Nr. 23-2015

13. Mai 2015

Bulletin

Kim Jong Il und seine unvergänglichen Verdienste

um den Ausbau der Partei

Am 19. Juni 1964, heute vor 51 Jahren, begann der Lenker Kim Jong Il (1942-2011) seine Arbeit im ZK der PdAK.

Im ganzen Verlauf seiner Führung der PdAK sah er in der Festigung und Weiterentwicklung der Partei einzig und allein zur Partei Kim Il Sungs (1912-1994), ihres Gründers, seine größte Aufgabe und erfüllte sie auf glänzende Weise.

Er stellte das revolutionäre Gedankengut Kim Il Sungs, die Juche-Ideologie, als die einzige Leitideologie der PdAK heraus und verkündete die Umgestaltung der ganzen Gesellschaft getreu der Juche-Ideologie als das oberste Programm der Partei.

Dank seiner Führung festigte und entwickelte sich weiter die PdAK zu einer ideellen reinen Körperschaft, in sich geschlossenen organisatorischen Ganzheit und einheitlichen Gemeinschaft des Handelns, in der das einheitliche ideologische System und das einheitliche Führungssystem des Führers unerschütterlich durchgesetzt sind.

Aufgrund der Umtriebe der modernen Revisionisten wurde damals in vielen sozialistischen Regierungsparteien die führende Autorität der Führer befleckt und hatte die sozialistische Weltbewegung Turbulenzen zu meistern und tausend Qualen zu erleiden. Seinerzeit hielt die PdAK hoch das Banner der Sache des Führers für den Parteiausbau und stabilisierte felsenfest die organisatorische und ideologische Einheit und Geschlossenheit der Partei um Kim Il Sung als Zentrum. Das war ein wertvolles Ergebnis der durchdringenden Einstellung Kim Jong Ils zum Führer, seines außergewöhnlichen Scharfblicks, seiner prinzipienfesten und entschlossenen politischen Entscheidung und seines bewährten Führungstalents.

Kim Jong Il baute die PdAK zu einer Partei aus, die mit den Volksmassen ein in sich vollendetes Ganze bildet, das Schicksal des Volkes voll und ganz verantwortet und ihm treuergeben dient.

Er blickte ein wichtiges Prinzip des Parteiaufbaus und eine mit der Existenz der Partei zusammenhängende Frage darin, die wie die Blutsverwandtschaft enge Verbundenheit der Partei und der Volksmassen zu festigen und die Massenbasis der Partei zu konsolidieren. Er setzte sich dafür ein, dass die Massenlinie der PdAK mit aller Konsequenz zum Durchbruch kam und alle Parteiorganisationen und -funktionäre stets unter das Volk gingen und als dessen treue Diener lebten und arbeiteten.

Er betrieb allseitig eine Politik der Menschlichkeit und Güte – eine Politik der Liebe und des Vertrauens und eine breit angelegte Politik. Dank seiner Führungstätigkeit vermochte die PdAK ihre Macht als eine Partei, die auch inmitten von weltweiten politischen Wechselfällen und Prüfungen erstmals in der Geschichte eine einmütige Geschlossenheit von Führer, Partei und Massen glänzend verwirklichte, die ganze Gesellschaft in eine einträchtige sozialistische große Familie verwandelte, genoss in den gewöhnlichen wie auch harten Zeiten unverändert bei den breiten Massen absolute Unterstützung und ebensolches Vertrauen und führte das Werk des sozialistischen Aufbaus auf den siegreichen Weg zu veranschaulichen.

Er festigte und entwickelte weiter die PdAK zu einer mächtigen politischen Kraft, die das Werk der Songun-Revolution hervorragend führt.

Er betrat früh mit Kim Il Sung den Weg zur Führung der Songun-Revolution und widmete der Stärkung und Weiterentwicklung der Koreanischen Volksarmee (KVA) tiefe Aufmerksamkeit. Dadurch erreichte er, dass die Führung der KVA durch die PdAK unentwegt realisiert und die Linie für die Umformung der ganzen Armee getreu der Juche-Ideologie konsequent durchgesetzt wurde.

Insbesondere entsprechend den Forderungen der in 1990er Jahren des letzten Jahrhunderts veränderten Umwelt und der Entwicklung der Lage institutionalisierte er die Songun-Politik als Hauptpolitikstil des Sozialismus und festigte und entwickelt die PdAK zu einer politischen Organisation zur Führung der Songun-Revolution weiter.

Er hielt Songun als den Lebensfaden der Partei und Revolution im Griff und löste alle Fragen nach dem Prinzip der Voranstellung des Militärwesens. Er stellte die Volksarmee als die Hauptformation des sozialistischen Werkes in den Vordergrund, setzte ununterbrochen den langen Weg der Songun-Revolution fort und lenkte unermüdlich die Volksarmee, damit sie ihrer Mission und Rolle als Bannerträger der Songun-Revolution vollauf nachkam.

Und er sorgte dafür, dass alle Parteimitglieder den politischen und ideologischen Charakterzügen der Volksarmee aktiv nacheiferten und unter allen Parteiorganisationen und -funktionären der revolutionäre und kämpferische Arbeitsstil der Volksarmee, ihre parteipolitischen Arbeitsmethoden und ihr lebendiges Vorbild der Aufeinanderabstimmung der militärischen und politischen Arbeit breit verallgemeinert wurden. Dadurch wurden der revolutionäre Charakter, die Organisiertheit, die Diszipliniertheit und die geschlossene Kraft der PdAK außergewöhnlich gefestigt und erhöhten sich weiter führende Autorität und Rolle gegenüber der Revolution und dem Aufbau.

Kim Jong Il bildete Koreas Armee und Volk zu starken der Geisteskraft heran und bewog sie dazu, bei der Bewerkstelligung der Sache der PdAK, des Werkes für den Aufbau eines mächtigen sozialistischen Staates säkulare Umwälzungen und Wundertaten zu vollbringen.

Die PdAK, geführt von ihm, der er frühzeitig die Parteiarbeit in eine Beschäftigung mit den Menschen, eine Beschäftigung mit deren Ideen und Gefühl, unumkehrbar verwandelt hatte, bekam in der Revolution und Aufbauarbeit das Gedankengut als Hauptsache fest in den Blick, stellte die politische und ideologische Arbeit als ersten Prozess aller Angelegenheiten heraus, erhöhte so den revolutionären Elan und schöpferische Aktivität der Volksmassen allseitig und brachte gestützt darauf das grandiose historische Werk für die Umgestaltung der Natur und Gesellschaft und die Umformung der Menschen getreu der Juche-Ideologie dynamisch voran.

Er veröffentlichte Mitte der 1990er Jahre des vergangenen Jahrhunderts „Die ideologische Arbeit in den Vordergrund stellen – ein unumgängliches Erfordernis der Verwirklichung des sozialistischen Werkes“, „Der Sozialismus ist eine Wissenschaft“ und andere Arbeiten. Und er erwirkte, dass die Flamme der ideologischen Revolution noch heftiger aufloderte. So zog er die Armee und das Volk zu Starken in Idee und Kredo, zu geisteskräftig Starken, heran, die vom unumgänglichen Sieg des Sozialismus überzeugt sind. Das wurde zu einer mächtigen Garantie dafür, dass Koreas Armee und Volk im Kampf um den Schutz des Sozialismus und beim Aufbau eines aufblühenden Staates stets Siege erringen konnten.

Koreas Armee und Volk änderten trotz größerer Mängel an allem mit unbeugsamer Geisteskraft grundlegend das Antlitz des Landesterritoriums, beschleunigten die Modernisierung der Volkswirtschaft und ihre Umgestaltung auf der Basis der Informationsindustrie und leiteten bei der wissenschaftlichen und technischen Entwicklung des Landes sowie beim Aufbau der sozialistischen Kultur eine große Blütezeit ein. Das ist ein Ergebnis der Führung Kim Jong Ils mit Vorausblick, der in der Revolution und Aufbauarbeit seine vorrangige Kraft für die Festigung der ideologischen Position eingesetzt hatte.

Seine Verdienste um den Bereich des Ausbaus der Partei werden mit dem endlos Sieg auf Sieg erringenden sozialistischen Korea in alle Ewigkeit erstrahlen.


Bulletin 18-2015 der Botschaft der DVR Korea

Am Mittwoch, den 25.03.2015, veröffentlichte die Botschaft der DVR Korea in der BRD ein Bulletin über den Ewigen Präsidenten Kim Il Sung mit dem Titel „Die ewige Sonne von Juche“. Wir wollen unseren Freunden und Genossen das deutschsprachige Originaldokument nicht vorenthalten:

150325 – Bulletin 18 – KIM IL SUNG – Die ewige Sonne von Juche

Nr. 18-2015

25. 03. 2015

Bulletin

Die ewige Sonne von Juche

Präsident Kim Il Sung, der Gründer des sozialistischen Korea, wird von der progressiven Menschheit als ewige Sonne von Juche lobgepriesen.

Er begründete die Juche-Ideologie und schuf die große Leitideologie der souveränen Sache.

In der Weltarena in den 1920er Jahren erfuhr der Befreiungskampf der unterdrückten Nationen gegen die imperialistische Kolonialherrschaft parallel zum revolutionären Kampf der Arbeiterklasse gegen die Ausbeutung durch das Kapital einen rapiden Aufschwung. Auch in Korea, damals ein militärisches Okkupationsgebiet des japanischen Imperialismus, erreichte die antijapanische nationale Befreiungsbewegung ein neues Stadium, erreichte der Kampf der Massen verschiedener Bevölkerungsschichten von Tag zu Tag die Klimax.

Gerade in dieser Zeit trat Präsident Kim Il Sung den Weg des revolutionären Kampfes für die Befreiung des Landes und der Nation an und bahnte sich einen neuen Weg der Revolution und entdeckte dabei die Wahrheit, dass die Volksmassen Herr der Revolution sind und der revolutionäre Kampf auf die Volksmassen gestützt und aus eigener Kraft entfaltet werden muss. Der Präsident legte auf der Konferenz in Kalun im Juni 1930 den Grundsatz der Juche-Ideologie klar und wies davon ausgehend den Weg der koreanischen Revolution. Das war ein historisches Ereignis, das die Begründung der Juche-Ideologie verkündete.

Dank der Begründung dieser Ideologie breitete sich eine neue historische Zeit, die Zeitepoche der Souveränität aus, in der die Volksmassen, die früher das Schicksal der Sklaven fatal hinnahmen und nur Objekt der Geschichte geworden waren, nun als Herr der Welt und des eigenen Schicksals die Epoche selbstständig und schöpferisch gestalteten und sich so den Weg zur Revolution bahnten.

In der Pyongyanger Deklaration auf der Juche-ideologischen Weltkonferenz anlässlich des 100. Geburtstages des Präsidenten Kim Il Sung im April 2012 ist wie folgt erwähnt:

Die Juche-Ideologie wird heute in der Seele der progressiven Völker der Welt tief verwurzelt und zu einer offiziell anerkannten Leitideologie, die unsere Zeit und die ganze historische Zeitepoche der Menschheit repräsentiert.

Unter dem Banner der Juche-Ideologie wird der Kampf der Volksmassen für den Aufbau einer neuen Welt ohne Herrschaft, Abhängigkeit, Einmischung und Druck, in der die Souveränität verwirklicht ist, auf alle Fälle vom Sieg gekrönt sein.“

Durch seine originelle Führung der Songun-Revolution gestaltete er das souveräne Werk und lenkte es auf den Sieg.

Er gründete am 25. April 1932 die antijapanische Volkspartisanenarmee (der Vorläufer der Koreanischen Volksarmee) und begann damit die Führung der Songun-Revolution, zerschlug auf die Waffe gestützt den japanischen Imperialismus, befreite Korea und verwirklichte dann die Sache für den Aufbau der Partei und des Staates.

Die entschiedene Verteidigung der Souveränität des Landes im Koreakrieg (1950-1953), der vom Überfall der USA verursacht wurde, nimmt einen besonderen Platz in seiner Führung der Songun-Revolution ein. Er legte hervorragende militärische Ideen, Strategien und Taktiken dar und führte somit Armee und Volk Koreas zum Sieg und bereitete den USA, die sich als die Stärksten“ in der Welt hinstellten, erstmals in der Geschichte die Niederlage.

Auch im Kampf um den Nachkriegswiederaufbau, die sozialistische Revolution und um den sozialistischen Aufbau hielt er stets an der Richtlinie dafür fest, das Schwergewicht auf die Waffengewalt, aufs Militärwesens zu legen, und baute einen mächtigen sozialistischen Staat auf, der mit aller Konsequenz das Prinzip – Souveränität in der Politik, Selbstständigkeit in der Wirtschaft und Selbstschutz in der Landesverteidigung in die Tat umsetzte.

Die glänzenden Siege und Erfolge, die er im Laufe seiner originellen Führung der Songun- Revolution in den zweimaligen revolutionären Kriegen gegen die starken imperialistischen Staaten USA und Japan, in der antiimperialistischen antifeudalistischen und demokratischen Revolution, in der sozialistischen Revolution, also in der sozialen Revolution beider Etappen und beim sozialistischen Aufbau in mehreren Etappen erreichte, ermutigten nachhaltig die revolutionären Völker in der Welt in ihrem Kampf um die Souveränität. Die Länder Afrikas, das früher als ein koloniales Kontinent“ und als ein Kontinent der Finsternis“ bezeichnet wurde, errangen die nationale Unabhängigkeit und traten in die Neugestaltung der Gesellschaft ein, und auch in Lateinamerika, das einst erbliches Lehen“ und stiller Hügel auf der Rückseite“ der USA genannt wurde, wird weitgehend der Kampf gegen Imperialismus, für Souveränität und Sozialismus geführt.

Präsident Kim Il Sung leitete ein neues Zeitalter ein, in dem internationale Beziehungen auf der Grundlage der Souveränität entwickelt werden.

Er sah in der Souveränität das Grundprinzip zwischenstaatlicher Beziehungen und in der Ausübung der völligen Gleichheit und der Souveränität die unverletzbare eiserne Regel der auswärtigen Tätigkeit.

Dank seinem Standpunkt von prinzipieller Bedeutung und seinem energischen Wirken konnte erreicht werden, dass in der Deklaration auf der Konferenz der Vertreter der Kommunistischen und Arbeiterparteien der sozialistischen Länder im November 1957 die völlige Gleichheit, die Souveränität, die gegenseitige Achtung, die Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten und die kameradschaftliche Zusammenarbeit als Prinzipien der Wechselbeziehungen zwischen den revolutionären Parteien zueinander festgelegt wurden, dass diese Prinzipien in der Erklärung auf der Konferenz der Vertreter der Kommunistischen und Arbeiterparteien aller Länder im November 1960 erneut bestätigt und betont wurden.

In seiner Führungstätigkeit wirkte er darauf hin, dass Korea bei der Lösung aller Probleme auf dem internationalen Schauplatz mit Recht die Souveränität ausübte. Als die USA-Imperialisten sowohl 1962 die gegen das kubanische Volk gerichtete karibische Krise heraufbeschwörten als auch 1964 die gegen das vietnamesische Volk gerichtete Affäre auf dem Bacbo-Golf fabrizierten, veranlasste er Korea dazu, dass es nach dem Prinzip der Souveränität hoch und teuer den eigenen Standpunkt von prinzipieller Bedeutung in Bezug auf jene Situation zum Ausdruck brachte, ohne Absichten anderer zu erraten und dem Standpunkt der großen Staaten zu folgen.

Er war der vertrauteste Genosse und Freund der Revolutionäre und der progressiven Persönlichkeiten der ganzen Welt, traf in seinen Lebzeiten mit über 70 000 ausländischen Persönlichkeiten aus 136 Ländern einschließlich von Staatsoberhäuptern, Partei- und Regierungschefs zusammen und besprach mit ihnen ernsthaft Fragen im Zusammenhang damit, Revolution und Aufbau eigenständig zu bewältigen und eine neue Welt aufzubauen, wo die Souveränität verwirklicht ist. Als die Völker vieler Länder bei der Neugestaltung der Gesellschaft Engpässe hatten und Schwierigkeiten durchmachten oder wegen der Überfälle und der Einmischung der Imperialisten auf harte Proben gestellt wurden, erwies er ihnen freigebig materielle und moralische Unterstützung und Hilfe.

Präsident Kim Il Sung, der das Zeitalter der Souveränität einleitete und sein ganzes Leben für den siegreichen Fortschritt der souveränen Sache der Menschheit einsetzte, wird im Herzen aller Menschen der Welt, die nach der Souveränität streben, als ewige Sonne von Juche aufbewahrt sein.


Das Banner der Souveränität beleuchtet den Weg der Menschheit (1)

Begründung der Juche-Ideologie

Die Juche-Ideologie wurde von Kim Il Sung begründet.

Kim Il Sung, der Mitte in 1920er Jahren den Kampfweg zur Befreiung Koreas von der militärischen Okkupation (1905-1945) durch die japanischen Imperialisten beschritt, analysierte die Lehren aus dem bisherigen Massenkampf gegen Japan.

Damals dachten die jenen, die sich in Korea Anhänger der nationalen Befreiungsbewegung nannten, nicht daran, unter die Volksmassen zu gehen, sie in einer Organisation zusammenzuschließen und zum revolutionären Kampf aufzurufen. Sie waren von den Volksmassen losgelöst, befassten sich ohne klare Richtlinie nur mit sektiererischen Machtkämpfen und Phrasendreschen.

Kim Il Sung, der solche Unzulänglichkeiten und Begrenztheiten der antijapanischen nationalen Befreiungsbewegung in Korea durchschaute, empfand aus tiefster Seele, dass die Revolution nicht in der Weise, von jemandem anerkannt zu werden oder ihn darum zu bitten, sondern in eigener Verantwortung durchgeführt und jede Frage selbstständig und schöpferisch gelöst werden muss.

Auf der Konferenz der leitenden Funktionäre des Kommunistischen Jugendverbandes und des Antijapanischen Jugendverbandes in Kalun im Sommer Juche 19 (1930) beleuchtete er den Grundsatz der Juche-Ideologie und legte die einzigartige Richtlinie der koreanischen Revolution dar. In seiner historischen Referat „Der Weg der koreanischen Revolution“ wies er darauf hin, man müsse unbeirrt den Standpunkt und die Haltung beziehen, dass das koreanische Volk Herr der koreanischen Revolution ist und diese auf jeden Fall mit der eigenen Kraft des koreanischen Volkes und gemäß der Realität Koreas verwirklicht werden muss. Nur dann sei es möglich, richtige Richtlinien und Wege festzulegen und die heilige Sache, die Befreiung des Vaterlandes, zu realisieren.

Die von ihm begründete Juche-Ideologie, bedeutet, kurz gesagt, dass die Volksmassen Herr der Revolution und des Aufbaus sind und über die Kraft verfügen, die Revolution und den Aufbau voranzutreiben. Mit der Begründung der Juche-Ideologie konnte sich der revolutionäre Kampf des koreanischen Volkes für die Realisierung der Souveränität endlich auf der Grundlage seiner richtigen Richtschnur auf dem geraden Weg entwickeln.

Während des Kampfes für die konsequente Durchsetzung der Juche-Ideologie in allen Bereichen der Revolution und des Aufbaus führte Kim Il Sung die nationalen Befreiung, die soziale Revolution in zwei Etappen und den sozialistischen Aufbau in vielen Etappen zum Sieg und erwarb sich reiche und wertvolle Verdienste und Erfahrungen.

Kim Jong Il systematisierte die Juche-Ideologie allumfassend, entwickelte und bereicherte sie mit tiefgründigen Grund- und Lehrsätzen; er definierte das geniale revolutionäre Gedankengut von Kim Il Sung als Kimilsungismus.

In Fortsetzung der revolutionären Sache der großen Generalissimusse definierte Kim Jong Un die Juche-Ideologie als Kimilsungismus-Kimjongilismus und erklärte sie als die ewige Leitideologie der Partei der Arbeit Koreas.

Ri Hong Su, Lehrer der Kim-Il-Sung-Universität