Schlagwort-Archive: Demokratische Volksrepublik Korea

Die Koreaner vermissen den geliebten Feldherrn Kim Jong Il sehr

KIM JONG IL - sonnenhelles Lächeln mit Paektusan und Strahlen 2 - 위대한 령도자 금정일동지는 영원히 우리와 함께 계신다
Seit dem plötzlichen Tod vom Genossen Kim Jong Il sind drei Jahre vergangen. Als die Koreaner die Hiobsnachricht wie ein Blitz aus heiterem Himmel hörten, vergossen sie tagelang bittere Tränen. Am Tag, an dem es ganz stark schneite, schrien sie weinend, dass Kim Jong Il nicht von ihnen gehen dürfe, und standen dem Wagen mit seinem Sarg im Wege. Doch er ging nicht von den Koreanern, sondern lebt in ihren Herzen fort. Überall im ganzen Land sind die Bilder vom hell lächelnden Kim Jong Il zu sehen.

Freundlich und herzlich ist sein Lächeln der Liebe.
Wenn ich sein gütiges und lächelndes Antlitz sehe,
fühle ich mich ganz glücklich wie an Frühlingstagen.
141213 - SK - Die Koreaner vermissen den Feldherrn KIM JONG IL - 01 141213 - SK - Die Koreaner vermissen den Feldherrn KIM JONG IL - 02
Auf dem Hügel Mansudae in der Hauptstadt Pyongyang stehen die Bronzestatuen von den Generalissimussen Kim Il Sung und Kim Jong Il. Mit den Antlitzen aus der Zeit, wo sie sich stets unter dem Volk befanden, wünschen sie den Koreanern eine helle Zukunft. Sie scheinen die glücklichen Gelächter, die Gesänge und das Lesen der Kinder aus den Fenstern der Wohnungen zu hören und die freudvollen Gesichter der Hauptstädter auf den Straßen zu sehen. Die Koreaner blicken auf das gütige Antlitz von Kim Jong Il und erinnern sich dabei voller Rührung an ihn, der ihre Arbeitsplätze und Wohnungen besucht hatte.
141213 - SK - Die Koreaner vermissen den Feldherrn KIM JONG IL - 03 141213 - SK - Die Koreaner vermissen den Feldherrn KIM JONG IL - 04
Kim Su Ho, der in der Hausgemeinschaft 31, Straßengemeinschaft Somun, Stadtbezirk Jung, Stadt Pyongyang, wohnt, und Mun Kang Sun, Arbeiterin des Pyongyanger Textilwerkes „Kim Jong Suk“, sagen Folgendes: „Meine Familie lebt in einer Wohnung in der Mansudae-Straße, die von Kim Jong Il besucht wurde. Jedes Mal wenn ich die Wohnung betrete, kommt mir ein Schild, auf dem die Worte ‚Wohnung, die Kim Jong Il besucht hat‘ zu lesen ist, in Sicht und empfinde ich große Sehnsucht nach ihm. Ich habe das Gefühl, als trete er mit einem hellen Lächeln in die Wohnung ein.“
„Ich kann den Tag, an dem ich mich mit Kim Jong Il zum Andenken fotografieren ließ, nie vergessen. Noch heute klingen mir seine lobenden und gütigen Worte in die Ohren. Ich habe den Eindruck, als besuche er wiederum unser Werk und sehe meine Webstühle. Ich möchte ihm berichten, dass ich, Weberin, eine Heldin geworden bin, eine Familie gegründet und nun einen hübschen Sohn bekommen habe. “
Bis zur letzten Zeit seines großartigen Lebens setzte er den Weg zur Vor-Ort-Anleitung ununterbrochen fort, um unserer Bevölkerung ein wohlhabendes Leben zu gewährleisten. Alles, was er dem koreanischen Volk schenken wollte, wird vom Marschall Kim Jong Un dem Volk zur Verfügung gestellt.
141213 - SK - Die Koreaner vermissen den Feldherrn KIM JONG IL - 05
Auch die Wohnhäuser der Pädagogen der Kim-Il-Sung-Universität, Zwillingsgebäude an einem landschaftlich schönen Ort in der Nähe von der Uni, wurden dank seiner Fürsorgen errichtet. Der Kabinettsleiter der Literaturhochschule an der Kim-Il-Sung-Universität, Ryu Myong Ho, spricht: „Das lange Gedicht ‚Schaut in die glänzende Zukunft meines Vaterlandes!‘, das ich geschrieben habe, hat folgende Verse:
Noch heute können wir …
die fesselnden Worte vom Marschall Kim Jong Un
nicht vergessen.
Ich kann ein Notizbuch vom Genossen Kim Jong Il,
das ich einst sah, nicht vergessen.
Darin wurde eine Sache mit einem roten Kreis
besonders hervorgehoben, und zwar
die Wohnhäuser der Pädagogen der Kim-Il-Sung-Uni.
Oh, unser Kim Jong Il machte im Notizbuch,
das er bis zum letzten Moment seines Lebens
sorgfältig bewahrte, mehrmals einen roten Kreis.
Kim Jong Il, der den Pädagogen von Ryongnamsan
das glücklichste Leben in der Welt gewährleistet hatte,
ging mit Notizen für weitere Fürsorgen von uns.

Weil wir in diesen Wohnhäusern, die von fesselnden Fürsorgen zeugen, leben, vermissen wir
Kim Jong Il sehr.“

Ich vermisse sein freundliches Lächeln.
Er ruft mich immer zu sich.

Je größer das Glück des Volkes wird, desto stärker wird seine Sehnsucht nach Kim Jong Il. Sowohl die Leute, die mit verschiedenen Fischen und Fleischverarbeitungsprodukten das Fleisch- und Fischgeschäft Mansugyo verlassen, als auch die Frauen, die im Brusttumorinstitut bei der Pyongyanger Entbindungsklinik die Fürsorgen der unentgeltlichen medizinischen Betreuung genießen, werden bei Erinnerung an Kim Jong Il zu Tränen gerührt, und aus den Fenstern der Wohnungen der Changjon-Straße strahlen die Lichter. Kim Jong Il hätte sich sehr gefreut, wenn er es gesehen hätte. Mit diesem Gedanken lebten die Koreaner.
141213 - SK - Die Koreaner vermissen den Feldherrn KIM JONG IL - 06 141213 - SK - Die Koreaner vermissen den Feldherrn KIM JONG IL - 07
141213 - SK - Die Koreaner vermissen den Feldherrn KIM JONG IL - 08 141213 - SK - Die Koreaner vermissen den Feldherrn KIM JONG IL - 09
Sie starteten den Erdsatelliten „Kwangmyongsong 3“ Nr. 2 und bauten neue herrliche Straßen, ausgezeichnete Bauwerke und neue modernste Fabriken. So dachten sie 3 Jahre, und zwar über 1000 Tage, lang stets an Genossen Kim Jong Il. Selbst nach Tausend und Zehntausend Jahren können sie ihn nicht vergessen. Dank dieser ewigen Sehnsucht lebt Kim Jong Il mit den Koreanern ewig fort.

Wie die Sonne, die die Welt erhellt,
strahlt sein Lächeln weltweit.
Seine väterliche Liebe zum Volk
wird ewig überliefert.
Der Heerführer Kim Jong Il weilt unter uns,
er lebt als die Sonne fort.
Die Antiimperialistische Plattform Deutschlands entbietet dem hochverehrten Marschall Kim Jong Un und dem gesamten koreanischen Volk seine höchste Ehrerbietung im Gedenken an den hochverehrten Generalissimus Kim Jong Il!

Kim Jong Il: Über die Juche-Ideologie (2)

… Die Juche-Ideologie ist eine neue philosophische Idee, in der der Mensch im Mittelpunkt steht.

Wie Kim Il Sung erklärt hat, beruht die Juche-Ideologie auf dem philosophischen Grundsatz, dass der Mensch Herr über alles ist und alles entscheidet. Diese Lehre beantwortet die Grundfrage der Philosophie, in deren Mittelpunkt der Mensch steht, und beleuchtet das philosophische Prinzip, dass der Mensch Herr über alles ist und alles entscheidet.

Der Mensch ist Herr über alles – das bedeutet, dass der Mensch Herr der Welt und seines eigenen Schicksals ist. Der Mensch entscheidet alles – das besagt, dass der Mensch bei der Umgestaltung der Welt und bei der Gestaltung seines eigenen Schicksals die entscheidende Rolle spielt. Das philosophische Grundprinzip der Juche-Ideologie sieht den Menschen im Mittelpunkt und bestimmt danach die Stellung und Rolle des Menschen in der Welt. Kim Il Sung legte dar, dass der Mensch als ein gesellschaftliches Wesen von Souveränität, Schöpfertum und Bewusstsein geprägt ist. Der Mensch ist natürlich auch ein materielles Wesen, aber nicht ein einfaches, sondern das höchst entwickelte, ein besonderes Produkt der Entwicklung der materiellen Welt. Als sich der Mensch aus dem Tierreich löste, trat er bereits als besonderes Wesen auf. Während alles andere lebende Materie zur objektiven Welt gehört, die sich anpasst und so ihre Existenz erhält, lebt und entwickelt sich der Mensch, indem er die Welt erkennt, verändert und sie sich dienstbar macht. Der Mensch als Herr der Welt nimmt deshalb eine besondere Stellung ein und spielt eine ebensolche Rolle, weil er ein gesellschaftliches Wesen ist, der Souveränität, Schöpfertum und Bewusstsein eigen sind.

Kim Il Sung hat diese wesentlichen Eigenschaften des Menschen ergründet und somit eine neue philosophische Definition über den Menschen gegeben. …


Kim Jong Il: Über die Juche-Ideologie (1)

… Wenn sich die Volksmassen von einer progressiven Ideologie leiten lassen, können sie zu großartigen Gestaltern der Geschichte werden. Natürlich spielen nicht alle progressiven Ideologien in der gesellschaftlichen Entwicklung ein und dieselbe Rolle. Je nachdem, wie sie das Streben und das Interesse der Volksmassen vertreten und inwiefern sie ihnen einen richtigen Kampfweg weisen, sind sie von unterschiedlicher Tragweite. Auch vor der Entstehung der Arbeiterklasse gab es Ideologien, die die Bestrebungen der progressiven Klassen der Gesellschaft widerspiegelten. Die ideologischen Strömungen der Vergangenheit waren allerdings historisch und klassenmäßig begrenzt und so auch ihre Bedeutung für die gesellschaftliche Entwicklung. …

… Zu der Zeit, als Kim Il Sung den Weg der Revolution betrat, war es nötig, eine völlig neue Analyse zu erstellen. Es war geboten, die Revolution gemäß der neuen historischen Lage voranzubringen. Demnach mussten die Arbeiterklasse, das ganze Volk jedes Landes als bewusste Herren aller Probleme entsprechend ihrer eigenen realen Bedingungen auftreten. Das war besonders für unser Land wichtig, in dem die Geschichte eine Reihe von besonderen Merkmalen in ihrer Entwicklung aufwies und die Revolution deshalb besonders kompliziert war. …

… Nehmen wir aber die Kommunisten und Nationalisten unseres Landes, die sich in den zwanziger Jahren angeblich mit der nationalen Befreiungsbewegung befassten. Sie dachten nicht daran, zu den Volksmassen zu gehen, auf sie einzuwirken und sie zu organisieren und zum revolutionären Kampf aufzurufen, sondern, losgelöst von ihnen, stritten sie untereinander lediglich und um die Hegemonie, und droschen unendlich viel leeres Stroh. Anstatt die Massen zusammenzuschließen, spalteten sie sich durch ewige Fraktionskämpfe. …

… Hinzu kam, dass sich damals in der antijapanischen Befreiungsbewegung und der kommunistischen Bewegung unseres Landes die Kriecherei sehr stark auswirkte und der Revolution Hindernisse in den Weg stellte. Die Nationalisten und Pseudomarxisten gaben ihre üble Gewohnheit, Kriecherei und Fraktionskämpfe, wodurch bereits in der Vergangenheit das Land in den Abgrund geführt wurde, nicht auf, und dachten nicht daran, die Revolution aus eigener Kraft zu verwirklichen, sondern glaubten törichter Weise daran, dass man mit Hilfe fremder Kräfte die Unabhängigkeit erreichen kann. Leute, die so taten, als läge ihnen die kommunistische Bewegung am Herzen, bildeten Gruppierungen und ersuchten nur um die Anerkennung der Komintern. Losgelöst von den historischen Bedingungen und der Realität unseres Landes, das eine koloniale und halbfeudale Gesellschaft war, trachteten sie danach, bestehende Theorien und Erfahrungen fortschrittlicher Kräfte anderer mechanisch zu übernehmen. …

Das gesamte Werk ist abrufbar unter:

http://www.naenara.com.kp/de/book/download.php?3+3004

 


Infos über die DVR Korea (Nord)

Liebe interessierte Nutzer und Leser!

Im Folgenden geben wir einige Verweise auf Netzseiten der DVR Korea bekannt. Wir würden uns freuen, wenn davon rege Gebrauch gemacht würde, denn sie geben das wahre Bild der DVR Korea wieder. VIELEN DANK!

Facebook-Seite

Auslandsrundfunk Stimme Koreas in Deutsch

Nachrichtenagentur KCNA tagesaktuell in Englisch

Nachrichtenagentur KCNA-Archiv in Englisch

Naenara („mein Land“) in Deutsch

Naenara („mein Land“) tagesaktuelle koreanische Sendung für das Ausland

Parteizeitung Rodong Sinmun in Englisch

Parteizeitung 로동신문 in Koreanisch

Parteizeitung 로동신문 in Koreanisch als tagesaktuelle pdf-Datei

Pyongyanger Rundfunk 평양방송《민족대단결》 in Koreanisch

Uriminjokkiri („Durch unser Volk selbst“) in Englisch

Uriminjokkiri („Durch unser Volk selbst“) in Koreanisch

Uriminjokkiri („Durch unser Volk selbst“) bei YouTube

KIM IL SUNG Universität in Pyongyang

Illustrierte Korea in Englisch

Illustrierte Korea in Englisch als pdf

Illustrierte Korea 화보《조선》in Koreanisch

Magazin Korea Today in Englisch

Magazin Korea Today in Englisch als pdf

Außenhandelszeitschrift Foreign Trade of the Democratic People’s Republic of Korea in Englisch

Wochenzeitung Pyongyang Times in Englisch

Korea Education Fund in Englisch

Ryugyong in Koreanisch

Ryomyong in Koreanisch


Kim Il Sung: Die historischen Erfahrungen bei der Weiterentwicklung der Partei der Arbeit Koreas (PdAK), Pyongyang 1986 (6)

… Bei der Neugestaltung der Gesellschaft ist natürlich wichtig, die Wirtschaft gut voranzubringen. Das darf uns aber nicht dazu verleiten, das Schwergewicht nur darauf zu legen und den Ausbau der Landesverteidigung zu vernachlässigen. Ein selbständiger unabhängiger Staat muss beide Bereiche berücksichtigen und sie entsprechend der Lage gezielt miteinander verbinden.

Unsere Partei schenkte dieser Sache stets große Aufmerksamkeit. Als in Folge der unverhohlenen Versuche der Feinde zur Aggression eine Kriegsgefahr vor der Tür stand, nahm sie Kurs auf die gleichzeitige Entwicklung der Wirtschaft und der Landesverteidigung und setzte große Kraft für den zweitgenannten Bereich ein. Auf diese Weise verstärkten wir ständig die materiell-technische Basis der Rüstungsindustrie, was uns in die Lage versetzte, die notwendigen Waffen und technischen Kampfmittel selbst zu produzieren.

Die bei uns entstandene militärpolitische Lage erfordert heute die weitere Verstärkung unserer revolutionären Streitkräfte. Im Einklang mit den sich daraus ergebenden Erfordernissen müssen wir unsere Volksarmee allseitig ausbauen und alle Vorbereitungen für den Fall eines Krieges treffen, der als Folge der feindlichen Provokation zum beliebigen Zeitpunkt eintreten kann, damit wir ihm immer entgegentreten können …


Kim Il Sung: Die historischen Erfahrungen bei der Weiterentwicklung der Partei der Arbeit Koreas (PdAK), Pyongyang 1986 (5)

… Zu einer ihrer [die Partei, die Red.] wichtigsten Aufgaben gehört der genossenschaftliche Zusammenschluss der Einzelbauernwirtschaften. Angesichts der objektiven Bedingungen nach dem Krieg nahm unsere Partei Kurs darauf, noch vor der technischen Rekonstruktion der Landwirtschaft deren Wirtschaftsform sozialistisch umzugestalten und brachte dynamisch die Genossenschaftsbewegung voran.

Zu jener Zeit behaupteten die parteifeindlichen Konterrevolutionäre, dass der genossenschaftliche Zusammenschluss verfrüht sei, weil die Industrie noch unterentwickelt ist und es noch keine modernen Landmaschinen gibt, und traten gegen den von unserer Partei gewiesenen Kurs auf. Es ist natürlich wahr, dass das Niveau der Produktivkräfte und der technischen Entwicklung seinerseits nicht hoch war. Der genossenschaftliche Zusammenschluss in der Landwirtschaft muss aber nicht unbedingt nach der Industrialisierung erfolgen. Er muss trotz des niedrigen Standes der Produktivkräfte und der technischen Entwicklung unverzüglich verwirklicht werden, sofern das Leben die Veränderung der alten Produktionsverhältnisse dringend fordert und revolutionäre Kräfte vorbereitet sind, die das bewältigen können.

Unsere Partei achtete darauf, dass bei der Anleitung der Genossenschaftsbewegung das Prinzip der Freiwilligkeit strikt eingehalten wurde. Zwangsmethoden lehnten wir dabei ab, verstärkten aber unter den Bauern die ideologische Erziehung, damit sie aus eigenem Antrieb in die Genossenschaften eintraten, führten diese Bewegung in Etappen durch, um Erfahrungen zu sammeln, und überzeugten sie anhand der praktischen Beispiele von der Überlegenheit der Genossenschaften. Ferner legten wir unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Vermögenslage der Bauern und ihres unterschiedlichen ideologischen Reifegrades die Formen der Genossenschaften fest und überließen es ihnen, je nach ihrem Wunsch eine davon zu wählen. …


Kim Jong Il: Zu einigen Fragen der Erziehung in der Juche-Ideologie (3)

… Da der Führer das Zentrum der sozialpolitischen Gemeinschaft ist, sollten auch die revolutionäre Pflichttreue und die Kameradschaft in diesem Sinne gewahrt werden. Sie kommen in den Beziehungen zwischen dem Führer und seinen Mitstreitern in ihrer erhabensten Form zum Ausdruck. In einem sozialpolitischen Organismus, in dem die Menschen das gleiche Schicksal haben, wirken das revolutionäre Pflichtbewusstsein und die Kameradschaft, die jedoch nicht absolut sein können, weil kein einzelnes Mitglied den Mittelpunkt des Seins der sozialpolitischen Gemeinschaft darstellen kann. Der Führer als das Gehirn des sozialpolitischen Organismus vertritt jedoch die Existenz der Gemeinschaft. Deshalb sind die Treue zum Führer und die Kameradschaft absolut und vorbehaltlos. …

… Der Analyse der Fehler im gegenwärtigen Parteileben nach zu urteilen, mangelt es jedoch manchem unserer Funktionäre immer noch am richtigen Verständnis für das Subjekt der Revolution. Das ist besonders daraus ersichtlich, dass sie keine feste Ansicht dazu haben, den Führer als Mittelpunkt des sozialpolitischen Organismus zu betrachten. Sie haben kein unerschütterliches revolutionäres Credo, Freude und Leid mit der Partei zu teilen, in deren Mittelpunkt der Führer steht. Demnach bewahren sie nicht das Prinzip, wonach die Hinweise des Führers und die Orientierung der Partei absolut und vorbehaltlos zu akzeptieren und durchzuführen sind, und wenn sie auf Schwierigkeiten stoßen, verfallen sie in Defätismus, werden schwankend und verstehen sich glänzend auf’s Manipulieren. …


Kim Jong Il: Zu einigen Fragen der Erziehung in der Juche-Ideologie (2)

… Genosse Kim Il Sung wies zum ersten Mal in der Geschichte darauf hin, dass es für einen Menschen neben seinen physischen auch ein sozialpolitisches Leben gibt, das sich von dem ersteren unterscheidet. Das fortlebende sozialpolitische Leben ist losgelöst von der Ganzheit von Führer, Partei und Volksmassen, der sozialpolitischen Gemeinschaft, undenkbar. Nur die Zugehörigkeit zu dieser Gemeinschaft ermöglicht es dem einzelnen Menschen, ein immer bestehendes sozialpolitisches Leben zu erreichen. Da der sozialpolitische Organismus die Mitwirkung zahlreicher Menschen voraussetzt, ist ein Zentrum notwendig, das die Lebenstätigkeit der gesellschaftlichen Gemeinschaft einheitlich führt. Das Zentrum für das Leben des einzelnen Menschen ist das Gehirn. Ebenso ist das Zentrum für die Existenz der sozialpolitischen Gemeinschaft der Führer als Gehirn des Kollektivs. Das rührt daher, dass er von zentraler Position aus die Tätigkeit dieses Organismus einheitlich lenkt. Der Führer ist das Zentrum, das die souveränen Ansprüche und Interessen der Volksmassen analysiert, zusammenfasst und zu einem Ganzen vereint. Gleichzeitig ist er Mittelpunkt, der die schöpferischen Aktivitäten der Volksmassen zu deren Verwirklichung einheitlich führt. Ein Mensch kann erst dann seine Verbindung zum Führer als dem Zentrum des sozialpolitischen Organismus aufs Engste gestalten und seine sozialpolitische Existenz lebenswert machen, wenn er sich als ein Mitglied einer Parteiorganisation oder einer sozialpolitischen Organisation unter Führung der Partei organisatorisch und ideologisch aktiv betätigt. …

… Führer, Partei und Volksmassen bilden lediglich im engen Zusammenschluss einen unvergänglichen sozialpolitischen Organismus. Deshalb dürfen sie nicht voneinander getrennt oder einander entgegengestellt werden. So wie die Volksmassen losgelöst von der Führung durch die Partei und dem Führer kein souveränes Subjekt der Geschichte werden können, kann es ohne die Volksmassen auch keine Existenz der Partei und des Führers als geschichtslenkende politische Führungskraft geben. Der Führer, der keine Verbindung zu den Massen hat, ist kein Führer, sondern ein Individuum, und eine Partei, die sich von den Massen entfernt hat, ist keine Partei, sondern nicht mehr als eine einzelne Gruppe. Aus diesem Grunde wies ich stets mit Nachdruck darauf hin, dass man sich Führer, Partei und Volksmassen niemals getrennt vorstellen darf. …


Kim Jong Il: Zu einigen Fragen der Erziehung in der Juche-Ideologie (1)

… Der Defätismus ergibt sich daraus, dass man die Ideologie der Partei und des Führers nicht zur eigenen Gesinnung gemacht hat und der unerschöpflichen Kraft der Volksmassen nicht vertraut. Die Defätisten schenken der Partei, dem Führer und den Volksmassen kein Vertrauen, sondern setzen ihre Erwartung in die kümmerliche Weisheit eines Einzelnen oder in zufällige Glücksfälle. Wer sich mit der revolutionären Einstellung zum Führer ausgerüstet hat und die richtige Ansicht über das Juche vertritt, besitzt den unerschütterlichen Glauben daran, dass es nichts Unerfüllbares gibt, zwischen dem Führer und den Volksmassen.

Formalismus und Manipulantentum sind letzten Endes darauf zurückzuführen, dass man nicht von der revolutionären Einstellung zum Führer ausgeht. Diese widersprechen grundsätzlich dem herrenmäßigen revolutionären Standpunkt und sind ein Ausdruck des Untertanengeistes. Wir sind keine Lohnempfänger sondern die Herren der Revolution. Wer Fremdes anhimmelt, Kriechertum und Dogmatismus anheim fällt, zeigt jedenfalls, dass ihm die revolutionäre Einstellung zum Führer fehlt. Das revolutionäre Pflichtgefühl und die Kameradschaft verändern sich eigentlich nicht nach den Umständen und Bedingungen. Die Kinder lieben und verehren ihre Eltern, weil eben diese ihnen das Leben gegeben haben und sie großziehen, und nicht deshalb, weil ihre Eltern besser als andere seien oder sie von ihnen irgendwelche Begünstigungen bekommen könnten. …


Buch von Rüdiger Frank: Nordkorea. Innenansichten eines totalen Staates

AiP-D Empfehlung:

http://www.faz.net/aktuell/politik/politische-buecher/nordkorea-es-gilt-das-gesprochene-wort-13283766.html

AiP-D Meinung:

Wenn selbst die konservative FAZ solch eine relativ sachliche und durchaus mit Fakten unterlegte positive Buchbesprechung druckt (während z. B. das Organ der DKP Unsere Zeit seit über 3 Jahren das Bollwerk des Sozialismus auf der Erde, nämlich die DVR Korea, entweder totschweigt oder dümmliche Bemerkungen zur Frage der Rolle der führenden Persönlichkeiten hervorbringt), sollte man dies durchaus positiv anerkennen. Besonders makaber wirkt die Tatsache, dass das „Zentralorgan“ der rheinischen Bourgeoisie (Zitat von K. E. von Schnitzler) die These des Autors „Nordkorea ist lebensfähiger als die untergegangene DDR“ wohlwollend publiziert während angebliche Marxisten und Leninisten auch nach 25 Jahren der Konterrevolution in einer dogmatischen Schockstarre verharren. Dies ist mehr als beachtlich, gleichzeitig aber eben auch sehr traurig. Anscheinend haben sie auch nach über zwei Jahrzehnten noch nicht begriffen, warum ihnen der Laden um die Ohren flog. In dieser Zeit hat die DVR Korea trotz größter Schwierigkeiten das Wunder vollbracht, mit seinem angeblich so starren System viel flexibler auf innere und äußere Veränderungen zu reagieren, als es die alten Kader hier je vermochten. Hier gilt die Frage der alten Griechen „Cui bono?“ (Wem zum Vorteil?).