Schlagwort-Archive: Demokratische Volksrepublik Korea
… Zur Durchsetzung des Prinzips der Selbstverteidigung muss die politisch-ideologische Überlegenheit der Volksstreitkräfte in starkem Maße zur Geltung gebracht werden.
Den entscheidenden Faktor für den Sieg im Krieg bilden nicht etwa die Waffen oder die Technik, sondern der große politische Enthusiasmus und die hohe revolutionäre Selbstaufopferung der Armee und der Volksmassen, die von der Gerechtigkeit ihrer Sache überzeugt sind. Der edle revolutionäre Geist, für die Freiheit und Befreiung des Volkes zu kämpfen, die unwandelbare Treue zur Partei und zum Führer, die außergewöhnliche Opferbereitschaft und der Massenheroismus, sogar die blühende Jugend und das Leben für das Vaterland und die Revolution bereitwillig ohne Zögern hinzugeben, die revolutionäre Kameradschaft zwischen den Kommandeuren und Soldaten und ihre engen Bande mit dem Volk wie auch die bewusste militärische Disziplin usw. – darin wurzelt die politisch-ideologische Überlegenheit, die nur eine Armee des Volkes, eine Armee der Revolution haben kann. Wie die Geschichte der revolutionären Kriege beweist, vermag eine Revolutionsarmee, die politisch-ideologisch zuverlässig gewappnet ist, auch mit unterlegener Bewaffnung selbst den mit modernsten Waffen ausgerüsteten Gegner zu besiegen. Die politisch-ideologische Überlegenheit ist geradezu der wesenseigene Vorzug einer revolutionären Streitmacht und die Quelle ihrer Unbesiegbarkeit.
Deshalb gilt es, die Armee politisch-ideologisch zu festigen, das diesbezügliche Niveau ihrer Angehörigen ständig zu heben, um mittels der politisch-ideologischen Vorzüge der revolutionären Volksstreitkräfte die imperialistische Aggressionsarmee besiegen zu können. …
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… Wir wollen, wie Kim Il Sung hervorhob, keinen Krieg, fürchten ihn aber keineswegs und betteln auch nicht bei den Imperialisten um Frieden. Der einzig richtige Weg zur Verteidigung der nationalen Unabhängigkeit und des Friedens wie auch für den Triumph der revolutionären Sache besteht darin, den Aggressionskrieg der Imperialisten mit einem Befreiungskrieg zu beantworten, der konterrevolutionären Gewalt mit der revolutionären Gewalt entgegenzutreten sowie sich in steter Abwehrbereitschaft vor Aggressionen und Kriegsmachenschaften der Imperialisten zu halten.
Aus diesem Grund ist das Prinzip der Selbstverteidigung unbedingt durchzusetzen.
Das ist die militärische Garantie der politischen Unabhängigkeit und wirtschaftlichen Selbstständigkeit und die Gewähr, die Aggressionen und Interventionen des Imperialismus zurückzuschlagen, die politische Unabhängigkeit und wirtschaftliche Selbstständigkeit zu bewahren, die Errungenschaften der Revolution und die Sicherheit des Volkes aufrechtzuerhalten.
Das Prinzip der Selbstverteidigung durchsetzen heißt, aus eigener Kraft den eigenen Staat zu schützen. Natürlich kann er hierbei von Bruderländern und Freunden unterstützt werden. Man darf sich aber nicht von anderen erwarten, dass sie sein eigenes Land verteidigen. Die Hauptkraft sind jedenfalls die eigenen Kräfte, die vorbereitet sein müssen, damit auch die Hilfe von außen wirksam wird. Deshalb muss man sich in der Landesverteidigung vor allem auf das Vermögen des eigenen Volkes und die eigene Verteidigungsmacht stützen. Der Schutz des Landes ist auch Sache des Volkes für sich selbst. Wenn sich das Volk unter der Führung der revolutionären Partei als geschlossenes Ganzes zum nationalen Befreiungskampf und zum Schutze des Vaterlandes erhebt, kann es jeden imperialistischen Aggressor schlagen und die Unabhängigkeit des Landes sowie die Errungenschaften der Revolution verteidigen. …
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Die Erklärung des Verteidigungskomitees
der DVR Korea
Im Lauf der Zeit geht die anachronistische Anti-Korea-Politik des US-Imperialismus, eines unverschämte Räubers, immer mehr zum unvernünftigen hysterischen Konfrontationswahnsinn über. Diesbezüglich hat am 4. Februar das Verteidigungskomitee der DVR Korea im Auftrag eine Erklärung, die den grundsätzlichen Standpunkt der Armee und des Volkes Koreas dem In- und Ausland veröffentlicht, wie folgt abgegeben:
1. Unter den Bedingungen, dass die Anti-Korea-Politik des US-Imperialismus, des unverschämten Räubers, unsinnig und äußerst tyrannisch wird, wird auch das gerechte Vorgehen unserer Armee und unseres Volkes gegen sie immer härter.
Solange die feindliche Politik des räuberischen US-Imperialismus gegen die DVRK in den äußersten Grenzen weiterhin tyrannisch geworden ist, werden unsere Armee und unser Volk den Grad der gerechten Entgegnung umso grenzenloser erhöhen, je böswilliger die Verleumdung der Bande von Obama gegen uns, je stärker das Maß von brutaler Sanktion und Druck und je größer Format und Breite der auf uns gezielten Kriegsmanöver wird.
2. Unter den Verhältnissen, dass die militärische Strategie des räuberischen US-Imperialismus gegen die DVRK in das Stadium zur Entfesselung eines Aggressionskrieg übergeht, wird die gerechte Reaktion unserer Armee und unseres Volkes ihren Fokus darauf richten, den USA die bitterste schreckliche Katastrophe zu bereiten.
Unsere Armee und unser Volk sind dazu entschlossen, die letzte Seite des endgültigen Untergangs, welche die nur mit Niederlagen geschriebene schändliche Geschichte der USA abschließen wird, nicht irgendwo anders, sondern eben auf dem Boden der USA mit unserem Paektusan-Gewehr schön zu schreiben.
Es ist unsere entschiedene Wahl, wenn die USA mit konventioneller Waffengewalt einen aggressiven Krieg erzwingen, mit dem konventionellen Krieg unserer Art, wenn sie mit atomarer Waffengewalt einen aggressiven Krieg entfesseln, mit dem atomaren Schlag unserer Art und, wenn sie einen „Zusammenbruch“ durch Cyber-Krieg versuchen, mit dem geschickten Cyber-Krieg unserer Art das Ende der USA schneller herbeizuführen.
3. Soweit der unverschämte Räuber, US-Imperialismus, unsere Ideologie zu vernichten und unsere Ordnung verzweifelt zu „stürzen“ versucht, haben wir kein Bedürfnis nach einer Verhandlung mit den gemeinen USA und keinen Gedanken zum Umgang mit ihnen – das ist die Entscheidung unserer Armee und unseres Volkes.
Unsere Armee und unser Volk teilen der Obama-Administration der USA formell mit, dass wir kein Bedürfnis zu einer Verhandlung mit den USA als Gegenseite und keinen Gedanken zu einem Untergang mit ihnen haben, solange der unverschämte Räuber US-Imperialismus im künftigen traurigen Schicksal seine jämmerliche Lage vergisst und laut redet, uns zu „stürzen“.
Unsere Tradition des ständigen Sieges und die mit Schande und Niederlage erfüllte Tradition des US-Imperialismus in der bisherigen Geschichte der Konfrontation zwischen der DVRK und den USA werden sich von gestern bis heute und auch morgen unverändert fortsetzen.
Der räuberische US-Imperialismus, der über Jahrhunderte hinweg auf ihre feindliche Politik gegen die DVRK verrückt geworden ist, muss beherzigen, dass die albtraumhafte Stunde, in der er auf seinem Boden, Festland der USA, seinen ganz schrecklichen letzten Untergang erfahren wird, von Minute zu Minute, von Sekunde zu Sekunde näher kommt.
Pyongyang, 04.02.Juche 104 (2015)
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Heute jährt sich zum ersten Male der Tag der Veröffentlichung des richtungsweisenden Werks von Kim Jong Un „Unter dem hoch erhobenen Banner der sozialistischen Agrarthesen in der Landwirtschaft Erneuerungen schaffen“.
Dieses Werk erleuchtet den Weg zum Aufbau einer großen und wirtschaftlich starken Nation, in dem an der landwirtschaftlichen Front der heiße Wirbelwind der Produktion und Innovation entfacht wird.
Das Werk kann hier heruntergeladen werden.
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… Die Schaffung einer selbstständigen Nationalwirtschaft benötigt eine eigene solide Roh- und Brennstoffbasis.
Eine Abhängigkeit von ausländischen Roh- und Brennstoffen wäre gleichbedeutend damit, die Wirtschaft aufs Spiel zu setzen. Die auf Selbstständigkeit, Stabilität und die Perspektive gerichtete Wirtschaft muss unbedingt eine eigene Roh- und Brennstoffbasis haben und den diesbezüglichen Bedarf im Wesentlichen selbst decken. Die Naturschätze des Landes gilt es deshalb maximal zu mobilisieren und rationell zu nutzen und überhaupt die Struktur einer selbstständigen Industrie zu entwickeln, die sich auf die einheimischen Roh- und Brennstoffe stützt.
Das Prinzip, aus eigener Kraft zu schaffen, bedeutet nicht, solch eine Wirtschaft hinter verschlossenen Türen zu entwickeln. Das richtet sich gegen die ökonomische Vorherrschaft und Abhängigkeit durch andere Länder, keineswegs aber gegen die internationale wirtschaftliche Zusammenarbeit. Insbesondere die enge wirtschaftliche und technische Zusammenarbeit der sozialistischen und der aufstrebenden Länder spielt eine große Rolle für ihre ökonomische Selbstständigkeit und die Stärkung ihrer Wirtschaftsmacht. …
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Am Donnerstag, den 05.02.2015, veröffentlichte die Botschaft der DVR Korea in der BRD ein Bulletin über Organisation und Anleitung der Übung der Teilstreitkräfte der Koreanischen Volksarmee durch Kim Jong Un. Wir wollen unseren Freunden und Genossen das deutsche Originaldokument nicht vorenthalten:
150205 – Bulletin 9 – KIM JONG UN – Organisation und Anleitung der Übung der Teilstreitkräfte
Nr. 09-2015
05. Feb. 2015
Bulletin
Organisation und Anleitung der Übung
der Teilstreitkräfte
Auf Initiative vom Marschall Kim Jong Un, Oberster Befehlshaber der KVA, wurde die Übung der Teilstreitkräfte zum Schlag gegen das feindliche Ziel auf dem Meer durchgeführt.
Die Übung wird mit dem Ziel durchgeführt, die Kampfmethode dafür zu vervollkommnen, Überraschungs- und Sturmangriff auf den Flugzeugträger der US-Imperialisten, der für militärische Schläge auf strategische Objekte unseres Landes ins Operationsgebiet des südlichen Landesteils eingedrungen ist, in der Luft und im Wasser durchzuführen, und Kampfweisen und -führungen der Kampffliegerstafetten und U-Boot-Truppen sowie deren Kooperation einzuüben.
Er erkundigte sich nach den Reihenfolgen und Methoden der Schläge der Teilstreitkräfte auf eine Insel („einen feindlichen Flugzeugträger“) und erteilte zuerst der Gardedivision und den Regimentern der Luftstreitkräfte den Befehl zum Start für den Kampf.
Beim Ansehen des Tiefstflugs der Kampfflieger und deren Aktion zum überraschenden Angriff mithilfe von Sprüngen war er sehr zufrieden.
Es gelang den Kampffliegern, durch überraschende und kontinuierliche Schläge auf die wichtigen Stellen des „feindlichen Flugzeugträgers“ die Operationsfähigkeit dessen Schlagverbandes zu zermürben und vom Kampf abzutrennen.
Anschließend gaben im Hinterhaltwassergebiet die U-Boot-Truppen kontinuierliche Torpedoangriffe gegen vor den Schlägen der Fliegerstafetten bestürzte Gegner.
Die diesmalige Übung demonstrierte den Geist der Unbesiegbarkeit der heroischen Koreanischen Volksarmee vor aller Welt. Die Übung der Teilstreitkräfte wurde gemäß den Forderungen der von Kim Jong Un festgestellten Kampfmethode koreanischer Prägung in der Luft und im Wasser erfolgreich durchgeführt.
Kim Jong Un meinte, es sei notwendig, die Übung der Teilstreitkräfte zum Schlag gegen den Schlagverband der US-Imperialisten mit dem Flugzeugträger zu aktivieren; er gab programmatische Hinweise zur Verbesserung der Operationsfähigkeit der Teilstreitkräfte.
Er bemerkte, dass unsere Generation eine in der Geschichte der US-Marine schändliche Seite nochmals schreiben und die US-Imperialisten dazu veranlassen muss, bisher noch nicht erlebte schreckliche Angst und Furcht und erbitterte Niederlage durch einen Krieg mit uns auf ihrem Territorium zu erleiden.
Er verkündete entschieden, dass wir nicht mehr den Willen dazu haben, mit tollwütigen Hunden zu verhandeln, die die von unserem Volk gewählte Ideologie und Ordnung als „Totalitarismus“ diffamieren und davon unverhohlen faseln, die sozialistische Ordnung, Existenzgrundlage, die unser Volk noch wertvoller wie sein Leben betrachtet, durch irgendwelche „Veränderung“ umzustürzen; voller Überzeugung sagte er, dass wir den vom US-Imperialismus gewünschten und ausgewählten Kriegen, Operationen und Kämpfen aller Formen entgegentreten können und in voller Bereitschaft dazu sind, allerlei Kriege einschließlich eines konventionell geführten Kriegs und des Atomkriegs zu erwidern.
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… Voraussetzung für die Souveränität auf politischem Gebiet ist es, in den auswärtigen Beziehungen die Souveränität und die Gleichberechtigung vollauf auszuüben.
Die Souveränität einer Partei und eines Staates kommt schließlich in den Auslandsbeziehungen zum Ausdruck. Es erweist sich als eine Grundfrage für die Sicherung der politischen Souveränität, in den auswärtigen Beziehungen das volle Recht auf Souveränität und Gleichberechtigung zu gewährleisten. Die Souveränität ist heiliges Recht aller revolutionären Parteien, aller Länder und Nationen. In der Welt gibt es große und kleine Parteien und Länder wie auch wirtschaftlich entwickelte und zurückgebliebene Nationen, doch sie alle sind gleichberechtigt und souverän. Niemand darf das souveräne Recht des anderen verletzen oder es preisgeben.
Souveränität steht keineswegs im Widerspruch zum Internationalismus, sondern ist vielmehr eine Grundlage für dessen Festigung. So wie eine von der Revolution des eigenen Landes getrennte Weltrevolution undenkbar ist, kann es auch keinen Internationalismus geben, der von der Souveränität losgelöst ist. Die internationalistische Geschlossenheit beruht an sich auf Freiwilligkeit und Gleichberechtigung. Sie kann aber erst dann freiwillig, gleichberechtigt, wahrhaftig und stabil sein, wenn sie auf der Souveränität beruht.
Unsere Partei verfolgt den Kurs, gegen den Imperialismus aufzutreten, die nationalen Befreiungsbewegungen in den Kolonien und die internationale Arbeiterbewegung zu unterstützen, dem Sozialismus und Kommunismus weiterhin entgegenzuschreiten sowie auf der Grundlage der Einhaltung der Prinzipien der Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten, der gegenseitigen Achtung, der Gleichberechtigung und des gegenseitigen Vorteils die Geschlossenheit mit den sozialistischen Ländern und der kommunistischen Weltbewegung zu festigen. …
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… Kriechertum und überlebte Anschauungen jeglicher Art müssen bekämpft werden, um die Eigenständigkeit in der Ideologie zu verwirklichen.
Eigenständigkeit in der Ideologie bedeutet geradezu die Befreiung der Menschen von den überholten Ideen und die ideologische Revolution zur Herausbildung einer neuen, der auf der Juche-Ideologie beruhenden Weltanschauung. Das erfordert, alle dieser Weltanschauung wesensfremden überkommenen Ideen zurückzuweisen und insbesondere dem Kriechertum den Garaus zu machen.
Das Kriechertum bedeutet Untertanengeist, der sich in der Verherrlichung und Anbetung großer und entwickelter Länder äußert, ist der nationale Nihilismus, der sich darin äußert, das eigene Land, die eigene Nation zu unterschätzen und sie herabzuwürdigen. Wer mit Kriechertum behaftet ist, himmelt andere an und gehorcht ihnen, auch den Revisionisten und Dogmatikern.
Aus der Definition Kim Il Sungs ist ebenfalls zu ersehen, dass ein kriecherischer Mensch ein Versager ist, ein Land, falls sich eine Nation ebenso verhält, zu Grunde geht sowie Revolution und Aufbau, wenn eine Partei davon betroffen ist, zum Untergang verurteilt sind.
Über alle Maßen schädlich und gefährlich ist heute das Kriechertum besonders gegenüber dem USA-Imperialismus, das sich in der Furcht vor den USA und ihrer Vergötterung äußert und das den revolutionären Völkern gewaltigen Abbruch tut. Die Schädlichkeit der Katzbuckelei vor dem USA-Imperialismus wirkt sich gegenwärtig in Südkorea besonders krass aus. Diese Gedanken der Unterwürfigkeit, die die imperialistischen USA-Aggressoren und deren Lakaien verbreiten, sind das verheerendste ideologische Gift, das das National- und Klassenbewusstsein der Südkoreaner paralysiert und das wertvolle Kulturerbe und die schönen Bräuche unserer Nation zersetzt. Ohne die verstärkte Bekämpfung der unter der südkoreanischen Bevölkerung herrschenden Gedanken der Furcht vor den USA und ihrer Anbetung und ohne das intensivere Ringen um die Erhöhung des nationalen Selbstbewusstseins ist weder der Sieg der südkoreanischen Revolution noch die selbstständige Vereinigung der Heimat denkbar.
Im Kampf gegen das Kriechertum und für die Verwirklichung der Eigenständigkeit in der Ideologie geht es um eine ernste Frage, die über das Schicksal der Revolution entscheidet. Wir werden diesen Kampf immer mehr aktivieren, um der koreanischen Revolution zum endgültigen Triumph zu verhelfen. …
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Im Namen des Kollegiums (Leitung) der Antiimperialistischen Plattform Deutschland protestiert unsere Organisation gegen eine unverschämte Provokation, während der Internationalen Berliner Filmfestspiele (Berlinale) Deutschland in ein Podium antikommunistischen und antisozialistischen Wahnsinns zu verwandeln, indem man den Anti-DVRK-Hetzfilm „The Interview“ zeigen will. Deutschland hat schon auf Grund seiner Vergangenheit die besondere Aufgabe, Terrorismus und staatlich geförderte Hetze gegen Staatschefs, Nationen und Bevölkerungsgruppen entschieden entgegenzutreten. Dass hier sogar das Staatsoberhaupt eines souveränen und unerschrocken gegen den US-Imperialismus kämpfenden Landes ermordet werden soll, ist besonders unerträglich. Dies kann auch nicht mit „künstlerischer Feiheit“ begründet werden, denn dann könnte man auch alle terroristischen Anschläge, wie z. B. den jüngsten Anschlag auf Charlie Hebdo, als „künstlerische Freiheit“ betiteln, sozusagen als besondere Form der „Aktionskunst“. Wir distanzieren uns ausdrücklich von allen Formen von Gewalt, auch psychischer, die hier bei diesem Hetzfilm zweifelsohne zugrunde liegt. Besonders verabscheuungswürdig ist die Tatsache, dass mit diesem Film die höchste Würde der DVR Korea und des koreanischen Volkes verletzt und verhöhnt wird.
Bestimmte Tendenzen, über die Filmkunst die Machenschaften des US-Imperialismus und seiner Handlanger zu verteidigen bzw. deren Verbrechen zu beschönigen, sind allerdings nicht neu. Hier einige Beispiele:
a) Spätestens nach dem Einmarsch sowjetischer Truppen 1979 in Afghanistan begann eine von Hollywood gesteuerte massive Filmpropagandakampagne gegen die legitime Regierung Afghanistans unter Präsident Nadschibullāh (der aus eigener Kraft zumindest zwei Drittel seines Landes kontrollierte und versuchte, aus einem mitteralterlichen Feudalsystem einen frühsozialistischen Staat zu entwickeln).
b) Ab 1980/1 erkoren Hollywood und die hinter ihnen stehenden Kräfte die sog. polnische Solidarność mit dem angeblichen Elektriker und wirklichen CIA-Agenten Lech Wałęsa zum Filmprojekt. Das Machwerk von Andrzej Wajda („Der Mann aus Eisen“ [Człowiek z żelaza]) stellt die gesamte polnische Geschichte als einen ewigen Konflikt zwischen ihnen und Russland bzw. der Sowjetunion dar, wobei natürlich der große Bösewicht im Osten steht.
c) Als letztes Beispiel sei noch folgende Anekdote erwähnt: nachdem Erich Honecker auf einer großen Jugendkundgebung vor dem Palast der Republik (wenige Monate nach der Stationierung sowjetischer Mittelstreckenraketen auf dem Territorium der DDR [als Antwort auf eine geplante NATO-Aggression]) wörtlich den Massen zurief: „Wir sagen hier ganz offen bei aller Freundschaft: weg mit dem Teufelszeug in Ost und West, das wird den Frieden sichern!“ kamen die Veranstalter (oder besser gesagt ihre Hintermänner) auf die provokative Idee, einen jener unsäglichen Rambo-Filme ins Festivalprogramm der Westberliner Berlinale aufzunehmen.
Manch einer möge jetzt sagen, das war doch alles in Zeiten des Kalten Krieges. Wir antworten darauf mit der Titelüberschrift der Zeitung Recht und Wahrheit: Der kalte Krieg war nie zu Ende!
Man stelle sich einmal vor, Filmschaffende aus den USA würden mit Hilfe immenser Finanzsummen in Form von Rubel oder koreanischen Won einen Film produzieren, dessen Hauptinhalt darin bestünde, dass eine als Reporterteam getarnte Gruppe von Kundschaftern Merkel, Gauck oder Obama um ein Interview ersuchen mit dem Endziel, diese Personen zu liquidieren und eine pro-russische bzw. pro-DVRK-Regierung an die Macht zu bringen. Sicherlich hätte der Wseten dann eine Steilvorlage für noch mehr Sanktionen oder sogar militärische Interventionen.
In der Februar-Ausgabe der Monatszeitschrift COMPACT gibt es einen sehr lesenswerten Artikel zum Film mit vielen Hintergründen, nicht zuletzt auch über das Hacken der SONY-Rechnersysteme.
Eine gute Analyse der aggressiven Machenschaften der USA gegen die DVRK bietet der Artikel „Korea sucht Frieden, Obama droht mit Krieg“ (Neue Solidarität, Nr. 3, 14.01.2015, Seite 9, Rubrik Eurasien).
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Am Montag, den 02.02.2015, veröffentlichte die Botschaft der DVR Korea in der BRD ein Bulletin zum Thema eines ausgewogenen Herangehens an die Probleme der koreanischen Halbinsel und Nordostasiens. Wir wollen unseren Freunden und Genossen das englische Originaldokument nicht vorenthalten.
150202 – Bulletin 8 – Well-balanced approach to the issues on the Korean peninsula and Northeast Asia (Kim Ye Jin, Researcher, Institute for Disarmament and Peace, Ministry of Foreign Affairs, DPRK)
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