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Hervorragender Patriot Kim Jong Il

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Genosse Kim Jong Il führte zu seinen Lebzeiten ein patriotisches Leben für das Gedeihen des Landes und das Glück der kommenden Generationen.

150215 - RS - KIM JONG IL - Geburtshaus Geheimlager Paektusan - 위대한 선군령장의 업적 혁명의 성지와 더불어 영원하리 - 위대한 장군님을 주체의 태양으로 영원히 높이 받들어모실 천만군민의 마음 백두산밀영고향집에로 끝없이 달리고있다

Kim Jong Il, der am 16. Februar Juche 31 (1942) in Paektusan, dem heiligen Gebirge der koreanischen Revolution, zur Welt kam, besaß schon in seiner Kindheit leidenschaftliche Liebe zum Heimatland und wuchs zum großen Revolutionär.

Für ihn bedeuteten das Heimatland und das Volk das Wertvollste, das man sein ganzes Leben lang glorifizieren und schützen sollte. Seit dem ersten Tag seines revolutionären Wirkens widmete er mit dem festen Entschluss, Herr der koreanischen Revolution zu werden, alles der patriotischen Arbeit. Überzeugt davon, dass die Verteidigung des Landes die größte Vaterlandsliebe ist, hinterließ Kim Jong Il im Jahr 1960 die erste Spur für die Songun-Revolution, also die Armee bevorzugende Revolution. Dutzende Jahre lang legte er trotz des Schnees, Regens und stürmenden kalten Windes den schweren und langen Weg für die Songun-Revolution zurück.

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Überall im Lande wie in den Posten an der vordersten Frontlinie Panmunjom, auf den Bergen Osongsan, Taedoksan und auf der Höhe 1211 sind die Spuren Kim Jong Ils für die Songun-Revolution zu sehen.

An Jong Nam, leitender Mitarbeiter des Volkskomitees der Stadt Pyongyang, sagt:  „Ich erinnere mich noch daran, dass ich vom Bericht über die Vorortanleitung unseres Feldherrn am 15. April 1997 tief beeindruckt war. Unser Volk begeht den 15. April als Tag der Sonne, das größte Fest der Nation. Doch an jenem Tag besuchte der Feldherr Kim Jong Il einen Posten an der vordersten Frontlinie. Auch die Lage von damals war zugespitzt. Zu beliebiger Zeit konnte ein Krieg durch die Kriegsprovokationen der Imperialisten ausbrechen. Da suchte der Feldherr mit dem Willen zum Schutz der Heimat die Höhe 1211, den Posten an der vordersten Frontlinie. Er bestieg die Wachtstelle an der Front, von der man die feindliche Stellung in Sicht bekam. Den Offizieren und Soldaten der Volksarmee gab er Siegeszuversicht.“

Einst baten seine Mitarbeiter ihn darum, nicht mehr zu gefährlichen Orten zu fahren. Darauf erwiderte er: Sie haben die sozialistische Ordnung gern. Daher sollen Sie das Klassenbewusstsein verstärken, um diese zu schützen. Wenn Sie die zeitweilige Schwierigkeit nicht überwinden, werden Sie zu Sklaven. Sollen Sie zu Sklaven oder zu selbständigen Gardisten werden?

Mit dem Willen zum Entscheidungskampf setzte er den Weg der Songun-Revolution fort. So schützte er das Heimatland und festigte das Fundament für das Glück des Volkes.

Einst erzählte er über den starken und aufblühenden Staat, den er entwarf und errichten wollte. Es sei zwar ein Land mit kleinem Territorium und kleiner Bevölkerungszahl, aber ein starker und gedeihender Staat des Sozialismus, in dem alles reich vorhanden sei und das Volk glücklich lebe.

Das Gedeihen des Heimatlandes und das Glück des Volkes, das war das größte Ideal des Feldherrn Kim Jong Il. Für das Heimatland legte er den schwersten Gewaltmarsch ununterbrochen fort.

Ri Dok Jong, Lehrer an der Kim-Il-Sung-Universität, sagt:  „In der vergangenen Zeit des schweren Marsches war die Wirtschaftslage des Landes sehr hart. Der Feldherr bewahrte die eiserne Wahrheit, dass darin der beste Patriotismus besteht, die Kraft für Gedeihen der Heimat zu stärken, und setzte seinen schweren Marsch fort. Er gab sich der patriotischen Arbeit hin, indem er innerlich sang, er gehe mit Hoffnung den Weg weiter, auch wenn niemand davon wüsste.“

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Die heutige Realität ist die edle Frucht der endlosen Mühe und Hingabe des Feldherrn für sein liebes Vaterland und das Glück des Volkes.

Seine Vaterlandsliebe überliefern heute im ganzen Land alle Blumen, Bäume und Pflanzen. Wenn er üppige Wälder und geebnete weite Erde sah, freute er sich dabei sehr und nannte diese liebevoll grüne Berge und Felder. Für jeden ist das Vaterland wertvoll. Doch der Feldherr hegte große Vaterlandsliebe und hielt jede Pflanze, jeden Stein, jedes Dorf und jede Straße, Fabrik und Farm für wertvoll.

Wir sollen die Heimat in das schönste, stärkste und würdevollste Land verwandeln, das war sein Kredo. Er war ein hervorragender Patriot, der sein ganzes Leben der patriotischen Sache für Gedeihen des Landes und das Glück des Volkes hingab.

Alle Armeeangehörigen und Bewohner eifern ihm in seiner Vaterlandsliebe nach. Mit dem Kim-Jong-Il-Patriotismus werden die ganze Armee und das ganze Volk in diesem Land unter der Führung des hochverehrten Genossen Kim Jong Un unbedingt einen starken und aufblühenden Staat des Sozialismus errichten.


Kim Jong Il: Über die Juche-Ideologie (21)

… Die politische Tätigkeit ist mit den Methoden der Überzeugung und Erziehung zu leisten. Sie ist Arbeit mit den Menschen, die zum Ziel hat, ihr Bewusstsein zu mobilisieren. Bürokratische Methoden, das Befehlen und Kommandieren, vermögen niemals bewusste Aktivität hervorzurufen. Allein die Überzeugung und Erziehung, geduldiges Erläutern und Wachrütteln können die Menschen mit der revolutionären Ideologie wappnen, deren revolutionären Elan und unerschöpfliche Schaffenskraft optimal zur Geltung bringen und auch die Verbindung der Partei mit den Massen festigen.

Die politische Arbeit muss durch vielfältige Formen und Methoden sowie mit neuem Schwung durchgeführt werden. Sie findet unter verschiedenen Bedingungen und Situationen statt und ist eine schöpferische Arbeit mit Menschen, deren Niveau und Eigenschaften unterschiedlich sind. Sie darf deshalb nicht nach einem fertigen Rezept und Schema durchgeführt werden, sondern muss der Wirklichkeit entsprechen, mit mannigfaltigen Formen und Methoden, gehaltvoll und operativ erfolgen.

Die politische Arbeit, die die breitesten Schichten des Volkes erzieht und mobilisiert, muss in den Massen selbst entfaltet werden, denn mit der Kraft einiger weniger kann sie nicht bewältigt werden. Revolutionäre müssen fähig sein, unter den Massen politisch, erzieherisch und organisatorisch zu wirken.

Die Methode, wonach einer zehn Mitmenschen, zehn hundert und hundert tausend Personen erziehen und in Bewegung bringen, ist, wie Kim Il Sung feststellte, hervorragend, die zahlreiche Menschen zur Mitwirkung an der politischen Arbeit bewegt und diese Aktivität zu ihrer eigenen Angelegenheit macht.

Die politische Arbeit muss eng mit der revolutionären Praxis verknüpft werden, weil sie das wichtige Ziel verfolgt, die revolutionären Aufgaben ergebnisreich zu erfüllen. Die politische Aktivität muss in der Revolution und beim Aufbau praktische Erfolge bringen, nach denen sie zu beurteilen ist. Politische Arbeit, die mit den revolutionären Aufgaben nichts gemein hat und kaum zur Revolution und zum Aufbau beiträgt, ist nutzlos.

Wir müssen uns weiter an das Prinzip halten, nach dem vor allem politisch zu wirken ist und dessen Richtigkeit und Lebenskraft in der revolutionären Praxis bestätigt wurden, und den Sozialismus und Kommunismus schneller und besser aufbauen. …


Kim Jong Il: Über die Juche-Ideologie (20)

… Die erfolgreiche Verwirklichung der revolutionären Aufgaben macht es notwendig, der politischen Arbeit den Vorrang zu geben und so die Menschen zu erziehen und zu mobilisieren.

Die Revolution und der Aufbau werden von den Menschen vollzogen, und die Erfolge im revolutionären Kampf und beim Aufbau des Sozialismus und Kommunismus hängen deshalb von der Arbeit mit den Menschen ab, die ihrem Wesen nach politische Tätigkeit und deren Objekt das Bewusstsein der Menschen ist. Diese Arbeit in den Vordergrund zu stellen heißt, vor allem die Volksmassen mit der Politik der Partei vertraut zu machen und ihren revolutionären Enthusiasmus zu erhöhen, damit sie sich bewusst und aktiv dem revolutionären Kampf und der Aufbauarbeit widmen und dabei gute Ergebnisse erzielen. Die Revolution wird überhaupt durch den bewussten Kampf verwirklicht. Niemand darf dazu gezwungen werden oder dies für ein Entgelt tun. Hier geht es einzig und allein um politische Überzeugung und bewusstes Handeln. Ein unwandelbares Prinzip im revolutionären Kampf besteht folglich in erster Linie darin, stets politisch zu wirken und so das Selbstbewusstsein und die Aktivität der Menschen zu erhöhen.

Das ist eine Forderung, die dem Wesen der sozialistischen Ordnung entspringt. In der sozialistischen Gesellschaft sind die Volksmassen – im Gegensatz zur kapitalistischen Gesellschaft, in der sie unterdrückt und ausgebeutet werden – Herren über alles, und so ist es gesetzmäßig, sich auf ihr hohes politisches Bewusstsein und ihre revolutionäre Aktivität zu stützen. Durch vorrangige politische Arbeit die bewusste Aktivität der Werktätigen, der Herren der Revolution, zu erhöhen, ist Voraussetzung dafür, die Vorzüge der sozialistischen Ordnung zu entfalten und den sozialistischen Aufbau dynamisch voranzubringen.

In erster Linie politisch wirksam zu sein, bedeutet nicht, die staatliche und fachliche, die technische und wirtschaftliche Arbeit außer Acht zu lassen.

Wie aus der Darlegung Kim Il Sungs zu ersehen ist, muss die politische Arbeit vorangehen, die mit den anderen genannten Arbeiten richtig zu verbinden ist. Der Aufbau des Sozialismus und Kommunismus ist ein höchst organisiertes und zugleich kompliziertes Vorhaben, das in der ganzen Gesellschaft nach einem Plan verläuft und auf der Grundlage der neuesten Wissenschaft und Technik zu meistern ist. Dieses Vorhaben setzt kategorisch eine präzise staatliche organisatorische Arbeit sowie eine wissenschaftlich begründete technische und ökonomische Tätigkeit voraus. Diese Sache geht jedoch erst dann zügig voran, wenn in erster Linie politische Arbeit geleistet wird. Lässt man sie außer Acht und klammert sich nur an eine fachliche, technische oder ökonomische Betätigung, kann keine revolutionäre Aufgabe gut gelöst werden. …


Kim Jong Il: Über die Juche-Ideologie (19)

… In der revolutionären Bewegung kommt dem Selbstbewusstsein der Volksmassen die entscheidende Rolle zu. Daher gilt es, in der Revolution und beim Aufbau unbedingt die Ideologie in den Mittelpunkt zu rücken und die ideologische Umformung, die politische Arbeit zur Erhöhung des Bewusstseins und der Aktivität der Volksmassen allen anderen Tätigkeiten voranzustellen.

(1) VORRANG GEBÜHRT DER IDEOLOGISCHEN UMFORMUNG

Die ideologische Umformung ist wichtig, um Menschen kommunistischen Typs heranzubilden.

Eine der bedeutenden revolutionären Aufgaben zur Umgestaltung der ganzen Gesellschaft getreu der Juche-Ideologie sah Kim Il Sung darin, alle Mitglieder der Gesellschaft zu revolutionieren, nach dem Vorbild derArbeiterklasse umzuformen und zu intellektualisieren und sie so als kommunistische Menschen unserer Prägung zu entwickeln.

Der Aufbau des Sozialismus und Kommunismus setzt voraus, die Produktivkräfte zu entfalten und die sozialen Verhältnisse zu verändern. Zugleich sind die Menschen selbst zu allseitig entwickelten Menschen kommunistischen Typs umzuformen. Wie hoch das Entwicklungsniveau der Produktivkräfte und wie reich die Gesellschaft an materiellen Gütern sein mag, sie kann nicht als die kommunistische Gesellschaft betrachtet werden, wenn die Menschen, Herren der Gesellschaft, noch nicht kommunistisch umgeformt sind.

Die Heranbildung der Menschen zu solchen souveränen und schöpferischen Kräften erfordert, sie mit der kommunistischen Ideologie und den Erkenntnissen der modernen Wissenschaft und Technik auszurüsten und ihr kulturelles Niveau zu erhöhen.

Das Augenmerk ist vor allem darauf zu richten, dass sie sich die kommunistische Ideologie zu Eigen machen.

Die Umformung des Menschen bedeutet ihrem Wesen nach die Umformung seiner Ideologie. Die Ideologie bestimmt den Wert und die Würde des Menschen. Folglich geht es in erster Linie um die Umformung seiner Ideologie.

Die diesbezügliche ideologische Erziehung der Menschen ist schwerer als die Veränderung ihrer materiellen Lebensbedingungen und als die Erhöhung ihres kulturellen und technischen Niveaus. Das Bewusstsein der Menschen wird von ihrer sozialökonomischen Lage und ihren materiellen Lebensbedingungen beeinflusst, das heißt jedoch nicht, dass es sich deshalb von selbst verändert, weil sich ihre sozialökonomische Lage und die materiellen Bedingungen des gesellschaftlichen Lebens wandeln. Die Überbleibsel der alten Ideologie sind überaus hartnäckig. Die ideologische Erziehung ist also eine komplizierte und langwierige Arbeit, die nur durch energischen Kampf bewältigt werden kann.

Sie ist auch eine tiefgreifende Revolution, ein Kampf für die endgültige Ausmerzung der Rudimente der überlebten Gesellschaft im Bewusstsein der Menschen und für die Ausrüstung der Werktätigen mit der fortschrittlichen Ideologie der Arbeiterklasse, mit der kommunistischen Ideologie. Sie bildet die Hauptform des Klassenkampfes in der sozialistischen Gesellschaft, in der die Ausbeuterklassen liquidiert worden sind. Auch nach Errichtung der sozialistischen Ordnung muss man das Eindringen der reaktionären Ideologie und Kultur der Imperialisten verhindern und gleichzeitig konsequent die ideologische Revolution verwirklichen, damit die Rudimente der alten Ideologie im Bewusstsein der Menschen ausgemerzt und sie mit der neuen, kommunistischen Ideologie gewappnet werden können.

Hauptsächlich geht es darum, die revolutionäre Weltanschauung, die Anschauung über die Revolution herauszubilden. …


Kim Jong Il: Über die Juche-Ideologie (18)

… Der zielstrebige revolutionäre Kampf setzt voraus, den Bedingungen der Epoche und der eigenen konkreten Realität gemäß aktiv nach neuen Prinzipien und Wegen der Revolution sowie des Aufbaus zu suchen.

Das ist vor allem für unsere Gegenwart bedeutsam, in der Revolution und Aufbau außergewöhnliche neue Dimensionen angenommen haben sowie zahlreiche neue theoretische und praktische Probleme entstanden sind. Diese Epoche erfordert, die führende Theorie, Strategie und Taktik der Revolution entsprechend den Realitäten zu begründen und die revolutionäre Theorie der Arbeiterklasse schöpferisch weiterzuentwickeln.

In der theoretischen Tätigkeit unserer Partei, die übereinstimmend mit den heutigen Erfordernissen der revolutionären Praxis die Grundsätze und Wege der Revolution eigenschöpferisch ausgearbeitet hat, wurden die revolutionären Prinzipien des Marxismus-Leninismus verteidigt und die revolutionäre Theorie der Arbeiterklasse auf einer höheren Stufe weiterentwickelt; sie gab damit ein hervorragendes Beispiel.

In der Revolution und beim Aufbau ist es wichtig, einen kritischen und schöpferischen Standpunkt gegenüber den Erfahrungen anderer Länder zu beziehen.

Sie spiegeln schließlich deren sozialhistorische Bedingungen und nationale Besonderheiten wider. Für das eigene Land gibt es darin Brauchbares, Nützliches, Aspekte, die der eigenen Wirklichkeit entsprechen, aber auch Dinge, bei denen dies nicht zutrifft. Von den Erfahrungen anderer Länder sind nur solche zu übernehmen, die dem eigenen Land nutzen. Aber selbst dabei darf niemand undifferenziert vorgehen, sondern jeder muss die eigenen Realitäten berücksichtigen. Diesen Standpunkt gilt es unbedingt zu wahren.

Die Erfahrungen anderer muss man beachten, besser ist jedoch, dass man sich an die eigenen hält.

Falsch ist das Bestreben, das Fremde unkritisch zu übernehmen und von guten Erfahrungen anderer Länder nicht aufrichtig lernen zu wollen. Es geht also um die Einstellung zu den Erfahrungen anderer Länder. Wir sind gegen die dogmatische Haltung, dass man die schöpferische Position verlässt, fremde Erfahrungen verherrlicht und das, was der eigenen Realität widerspricht, voll und ganz übernimmt, denn dieser Standpunkt hindert uns daran, eine den Erfordernissen der revolutionären Entwicklung und den Bestrebungen des Volkes unseres Landes gemäß zielklare Politik auszuarbeiten, und hemmt schließlich das Voranschreiten der Revolution und des Aufbaus.

Die Methode, wonach alles entsprechend den eigenen realen Bedingungen schöpferisch zu bewältigen ist, erweist sich als wissenschaftlich fundiert und revolutionär und ermöglicht es, Kriechertum und Dogmatismus eine Abfuhr zu erteilen sowie die Revolution und den Aufbau erfolgreich durchzuführen. …


Kim Jong Il: Über die Juche-Ideologie (17)

… Aus einer revolutionären Bewegung erwächst die Forderung, bei der Lösung jeglicher Fragen von der Realität auszugehen, die sich verändert und entwickelt, und den konkreten Bedingungen des betreffenden Landes Rechnung zu tragen.

Der revolutionäre Kampf für den Sozialismus und Kommunismus wird zeitlich bedingt und unter den Verhältnissen des betreffenden Landes geführt. Ein allgemein annehmbares Rezept, das für alle Zeiten und alle Länder gültig sein könnte, kann und wird es niemals geben. Demnach ist jedes Problem stets auf die jeweilige Realität bezogen und schöpferisch zu lösen.

Damit der revolutionäre Kampf gemäß der eigenen Wirklichkeit richtig geführt werden kann, sind Politik, Strategie und Taktik unter exakter Berücksichtigung der subjektiven und objektiven Faktoren für die Revolution im eigenen Land festzulegen. Wer das ignoriert, wird bei deren Ausarbeitung in Subjektivismus geraten und der Revolution und dem Aufbau großen Schaden zufügen.

Im revolutionären Kampf ist es unerlässlich, den eigenen Kräften und dem politisch-ideologischen Faktor größere Bedeutung beizumessen. Wenn die eigenen Kräfte gestählt sind und die Volksmassen ein hohes Bewusstsein haben, kann die Revolution auch unter anderen ungünstigen Bedingungen aus eigener Initiative vorangebracht werden. Bei der Festlegung von Richtlinien der Revolution sind die eigenen Kräfte und der politisch-ideologische Faktor als das Wesentliche zu betrachten und durch dessen Stärkung tatkräftige gesellschaftliche Veränderungen zu bewirken. …


Bulletin 11-2015 der Botschaft der DVR Korea

Am Dienstag, den 10.02.2015, veröffentlichte die Botschaft der DVR Korea in der BRD ein Bulletin über das revolutionäre Leben von Kim Jong Il. Wir wollen unseren Freunden und Genossen das deutsche Originaldokument nicht vorenthalten:

150210 – Bulletin 11 – KIM JONG IL – Ein Leben für die Zukunft

Nr. 11-2015

10. Feb. 2015

Bulletin

Ein Leben für die Zukunft

Kim Jong Il (1942-2011), der ewige Vorsitzende des Verteidigungskomitees der DVR Korea, unterstützte zeitlebens das Vorhaben des Präsidenten Kim Il Sung (1912-1994) und setzte sich mit aller Hingabe für die mächtige, aufblühende und lichtvolle Zukunft Koreas ein.

Für die Zukunft!

Das war sein glühender patriotischer Geist, von dem sein ganzes Leben durchdrungen war.

Er hielt zeitlebens unbeirrt an dem Prinzip fest, mehr Wert auf das Morgen als das Heute zu legen.

Im gesamten Verlauf der Führung des Landes und Volkes arbeitete er immer in der Voraussicht auf Jahrzehnte und Jahrhunderte und unter Bevorzugung der Zukunft des Vaterlandes jede Richtlinie und Politik aus und behandelte jede Frage.

Ende des letzten Jahrhunderts, in dem die antisozialistische Offensive der vereinten imperialistischen Kräfte auf Korea konzentriert war und sogar beispiellose Naturkatastrophen hinzukamen, musste das koreanische Volk die härtesten Schwierigkeiten durchmachen. In dieser Zeit inspizierte Kim Jong Il unter dem hoch erhobenen Banner von Songun ununterbrochen Truppen der Volksarmee vor Ort. In Gedanken an die wegen der Lebensmittelknappheit Not leidende Bevölkerung vergoss er im Herzen blutige Tränen, aber er wandte kostbare Geldmittel, die als ganzer Bestand der Staatskasse galten, für die Einführung der CNC-Technik auf, die für die Zukunft der Maschinenbauindustrie bestimmt ist. Das war seine beste Wahl, denn er hatte dem Volk nicht eine zeitweilige Lebensstabilität, sondern ewigen Hort des Lebens zu schaffen und lieber seine eigene Kraft zu entwickeln, als prunkvolle Maschinen aus dem Ausland zu beziehen.

Die Pseudopolitiker haben die Zukunft des Landes und der Nation nicht im Sinne und verfolgen nur ihre eigenen Interessen und Beliebtheit.

Im Unterschied zu ihnen sah Kim Jong Il die lichtvolle Zukunft des Vaterlandes voraus und legte rastlos den schwierigen Weg zu deren Verwirklichung zurück. Darin liegt seine hervorragende Charaktereigenschaft als großer Mann.

Sein Leben lang plante er alle Arbeiten großzügig und trieb sie mit maximalem Tempo voran und rückte der Zukunft näher.

Es war sein fester Wille und seine unerschütterliche Überzeugung, auch unter schlimmsten Umständen unablässig Türme der ewigen Reichtümer für das Vaterland und die Nachwelt zu errichten und alles Mögliche von der Zukunft maximal vorzuverlegen. In seinem Herzen waren nicht die Wörter Stagnation“, Unmöglichkeit“ und mäßig; sein Wille, das Ideal des Volkes möglichst schnell zu verwirklichen, blieb trotz der größten Prüfungen und Schwierigkeiten unerschütterlich.

Dank seiner festen Überzeugung und seines Willens wurden in Korea Ende des letzten Jahrhunderts, in der schwierigsten Zeit, ununterbrochen viele großartige Arbeiten, die auch in guten Zeiten schwierig sind, blitzschnell und gleichzeitig unternommen: Künstliche Erdsatelliten wurden hundertprozentig mit eigener Kraft und Technik gebaut und gestartet, die groß angelegte Flurbereinigung und der Bau der natürlich fließenden Wasserwege vorgenommen und das ganze Land bewaldet und gartenarchitektonisch gestaltet. Es wurden viele Kraftwerke, Musterbetriebe der Epoche der Wissensökonomie und Obstproduktionsbasen von Weltgeltung errichtet und Sehenswürdigkeiten wie z. B. Kuwol- und Chilbo-Gebirge und die Große Tropfsteinhöhle Ryongmun erschlossen sowie viele andere Projekte für die lichtvolle Zukunft des Landes durchgeführt.

Die DVR Korea, um deren Schicksal die Welt besorgt war, trotzte unerhörten schlechten Verhältnissen, übertraf alle Erwartungen der internationalen Gesellschaft und leitete eine neue Epoche für den Aufbau eines mächtigen sozialistischen Staates ein. Das war fürwahr ein historisches Ereignis, das sich nicht anders als ein Wunder ausdrücken lässt.

Das Leben Kim Jong Ils war ein Leben erhabener Selbstlosigkeit, in dem er sich für die glänzende Zukunft des Vaterlandes und Volkes mit ganzer Hingabe einsetzte.

Es war sein Lebensziel und -sinn, für den Aufbau eines mächtigen Vaterlandes und das Glück des Volkes mit aller Hingabe zu arbeiten.

Einmal sagte er zu den Funktionären: Wenn ich auf dem Weg der Vor-Ort-Anleitungen Armeeangehörigen und Bürger treffe, bitten sie mich immer, nun rechtzeitig Mahlzeit zu halten, zu schlafen und mich auszuruhen, so auf meine Gesundheit zu achten. Ich verstehe ja ihre herzliche Sorge für den eigenen Lenker. Aber ich bin eher ein Sohn des Volkes als Führer eines Landes. Ich habe als ein Sohn des Volkes noch viel zu tun. Ich kann mich keinen Augenblick ausruhen, bevor ich unser Land zum weltweit vorzüglichsten aufblühenden Staat entwickle und unserem Volk ermögliche, im vereinigten Vaterland das glücklichste und wohlhabendste Leben nach Herzenslust zu genießen. Ich halte es als größte Ehre, Glück und Stolz, für das Vaterland und Volk mit ganzer Hingabe zu arbeiten.

Er arbeitete tags- und nachtsüber und setzte den Weg der Vor-Ort-Anleitungen für das Erstarken und Aufblühen des Vaterlandes und für das Glück des Volkes ununterbrochen fort, wobei er im fahrenden Zug oder Auto kurzes Schläfchen hielt und Reisklöße einnahm sowie wegen der geistigen und körperlichen Überanstrengungen an einer schweren Krankheit litt. Die gesamte Länge des von ihm zurückgelegten Weges zu Vor-Ort-Anleitungen beträgt ca. 669 844 km und gleicht einer rund 17-maligen Erdumkreisung. Er suchte insgesamt ca. 14 290 Einheiten auf.

Das erhabene Antlitz Kim Jong Ils, der sich für die lichtvolle Zukunft des Vaterlandes und Volkes mit ganzer Hingabe einsetzte, wird nicht nur in den Herzen des koreanischen Volkes, sondern auch der fortschrittlichen Menschheit auf ewig erstrahlen.


Kim Jong Il: Über die Juche-Ideologie (16)

… Kim Il Sung schuf bereits während des antijapanischen revolutionären Kampfes die den Kommunisten eigene revolutionäre Arbeitsmethode, die eigenschöpferische Arbeitsmethode.

Sie ermöglicht es den Volksmassen, die Position als Herr der Revolution und des Aufbaus zu wahren und ihrer Rolle vollauf zu entsprechen. Diese kommunistische Arbeitsmethode hat zum Inhalt: ständig zu den Massen gehen, die realen Verhältnisse tiefgründig erfassen, richtige Wege zur Lösung der Probleme finden, die unterstellten Organe durch die übergeordneten umsichtig unterstützen, in allen Arbeiten die politische Tätigkeit in den Vordergrund rücken, dadurch die Massen zur Erfüllung der revolutionären Aufgaben bewusst mobilisieren und alle Fragen ohne Schematismus und großes Gewese entsprechend den konkreten Verhältnissen und dem Milieu schöpferisch lösen. Diese Arbeitsmethode verlangt stets, Leben und Tod, Freud und Leid mit den Massen zu teilen, mit persönlichem Beispiel den Massen voranzugehen, sie anzuleiten und durch schlichten, bescheidenen und wohlwollenden Umgang all ihre schöpferische Initiative zu wecken.

Diese eigenschöpferische Arbeitsmethode steht im völligen Gegensatz zu der Praktik, mit Geld und Knute die Menschen anzutreiben, oder zu der Manier des Administrierens und des Herumkommandierens.

Die Partei der Arbeiterklasse muss stets sowohl vor und nach der Machtergreifung als auch im revolutionären Kampf und beim Aufbau die revolutionäre Arbeitsmethode anwenden. Sie hat sie besonders nach der Machtergreifung entsprechend der Wirklichkeit ständig zu vervollkommnen als Voraussetzung, den revolutionären Enthusiasmus der Massen und ihre schöpferische Aktivität wirksam zur Geltung zu bringen sowie den Aufbau des Sozialismus und Kommunismus tatkräftig voranzubringen. Das dient auch dazu, Erscheinungen des Bürokratismus und des Administrierens, die in Regierungsparteien auftreten können, zu verhüten. Es ist eine prinzipielle Frage in der Revolution und beim Aufbau, dass sich die Partei der Arbeiterklasse an die revolutionäre Arbeitsmethode hält, auf die Massen zu vertrauen und ihre Schaffenskraft zu mobilisieren.

Unsere Pflicht ist es, die von Kim Il Sung geschaffene und praktizierte revolutionäre Arbeitsmethode konsequent anzuwenden sowie die Schaffenskraft der Volksmassen voll zu entfalten, um die Revolution und den Aufbau zügiger voranzubringen. …


Kim Jong Il: Über die Juche-Ideologie (15)

… Erfolge in der Revolution und beim Aufbau hängen schließlich davon ab, wie die Schaffenskraft der Volksmassen mobilisiert wird.

Nur mit Hilfe der Volksmassen ist es möglich, jedes schwierige Problem zu meistern, denn sie sind die entscheidende Triebkraft, um die Revolution und den Aufbau zügig voranzubringen.

Folglich ist es notwendig, entsprechend ihren Bedürfnissen und Bestrebungen eine klug durchdachte Politik zu erarbeiten und diese zu ihrer eigenen Sache zu machen.

Es sind die Volksmassen, die die Wirklichkeit sehr gut kennen und reiche Erfahrungen haben. Wer es versteht, das Anliegen und die Bedürfnisse der Volksmassen zu erfassen und zu verallgemeinern, vermag auch eine richtige Orientierung zu geben, die ihren Bestrebungen und Interessen entspricht, ihre Herzen zu entflammen und sie zum Kampf zu beflügeln. Bliebe dabei ihr Wille unberücksichtigt, könnten in der Leitung der Revolution und des Aufbaus subjektivistische Fehler auftreten und damit die Schaffenskraft der Massen erlahmen.

Wir brauchen nicht nur Richtungen, die dem Willen und den Bestrebungen der Volksmassen entsprechen, sondern sie sind ihnen auch gründlich zu erläutern und zu ihrer Sache selbst zu machen.

Schließlich setzen die Volksmassen die gesamte Linie der Partei durch. Sie akzeptieren die Politik der Partei erst dann als das Lebenswichtigste und ringen mit hohem Enthusiasmus und Schöpfertum, wenn sie deren Richtigkeit und die Wege zu ihrer Verwirklichung erkannt haben. Eine Richtlinie, von der sie nicht überzeugt sind, vermag sich im Leben kaum zu bewähren.

Die Massen müssen als politische Kraft vereint sein, um, gestützt auf ihr Schöpfertum, Revolution und Aufbau meistern zu können. …


Kim Jong Il: Über die Juche-Ideologie (14)

… Zur Durchsetzung des Prinzips der Selbstverteidigung muss die politisch-ideologische Überlegenheit der Volksstreitkräfte in starkem Maße zur Geltung gebracht werden.

Den entscheidenden Faktor für den Sieg im Krieg bilden nicht etwa die Waffen oder die Technik, sondern der große politische Enthusiasmus und die hohe revolutionäre Selbstaufopferung der Armee und der Volksmassen, die von der Gerechtigkeit ihrer Sache überzeugt sind. Der edle revolutionäre Geist, für die Freiheit und Befreiung des Volkes zu kämpfen, die unwandelbare Treue zur Partei und zum Führer, die außergewöhnliche Opferbereitschaft und der Massenheroismus, sogar die blühende Jugend und das Leben für das Vaterland und die Revolution bereitwillig ohne Zögern hinzugeben, die revolutionäre Kameradschaft zwischen den Kommandeuren und Soldaten und ihre engen Bande mit dem Volk wie auch die bewusste militärische Disziplin usw. – darin wurzelt die politisch-ideologische Überlegenheit, die nur eine Armee des Volkes, eine Armee der Revolution haben kann. Wie die Geschichte der revolutionären Kriege beweist, vermag eine Revolutionsarmee, die politisch-ideologisch zuverlässig gewappnet ist, auch mit unterlegener Bewaffnung selbst den mit modernsten Waffen ausgerüsteten Gegner zu besiegen. Die politisch-ideologische Überlegenheit ist geradezu der wesenseigene Vorzug einer revolutionären Streitmacht und die Quelle ihrer Unbesiegbarkeit.

Deshalb gilt es, die Armee politisch-ideologisch zu festigen, das diesbezügliche Niveau ihrer Angehörigen ständig zu heben, um mittels der politisch-ideologischen Vorzüge der revolutionären Volksstreitkräfte die imperialistische Aggressionsarmee besiegen zu können. …