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Im Folgenden veröffentlichen wir eine Erklärung des Botschafters der Bolivarischen Republik Venenzuela in der BRD, S. E. Ramón Orlando Maniglia Ferreira:

Venezuela steht für eine in Freundschaft gereichte Hand, es ist ein Land der Zuneigung und Solidarität.
Unter Bezugnahme auf den “International Emergency Economic Powers Act (IEEPA)” und das vom Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika am 18. Dezember 2014 unterzeichnete Gesetz “Venezuela Defense of Human Rights and Civil Society Act of 2014″ hat Barack Obama am 09. März einen 2015 Präsidialdekret aufgrund der „[…] außergewöhnlichen Bedrohung für die Außenpolitik und nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten durch die Situation in Venezuela“ erlassen.
Das ist nach den Worten unseres rechtmäßig gewählten Präsidenten Nicolás Maduro Moros die bisher in der Geschichte Venezuelas gewaltigste Aggression der Vereinigten Staaten gegenüber unserem Land. Diese Art von Maßnahmen lässt auf ein Unvermögen schließen, die venezolanische Realität zu verstehen und noch viel weniger die Existenz einer souveränen, vom Volk verabschiedeten Verfassung zu akzeptieren, die sämtliche Verfahrensweisen zur Lösung von Problemen sowie möglichen Krisensituationen und Streitfällen beinhaltet.
Bereits während des Putschversuches gegen Hugo Chávez Frías vom 11. April 2002 wurde die Funktionalität der konstitutionellen Verfahrensweisen unter Beweis gestellt. Dieser Putsch wurde auf internationaler Ebene sehr schnell vom damaligen US- Präsidenten George W. Bush anerkannt. Das venezolanische Volk lehnte diesen feigen Akt jedoch ab. Sie setzten den rechtmäßigen Präsidenten erneut in sein Amt ein und die Verfassung in Kraft.
Bei diesem Vorgang berief sich das Volk auf Artikel 333 unserer Verfassung, der besagt, dass jeder Bürger oder jede Bürgerin mit öffentlichen Befugnissen oder ohne öffentliche Befugnisse die Pflicht hat, dabei mitzuwirken, dass die Verfassung wiederhergestellt wird. Darüber hinaus steht in Artikel 152 derselben Verfassung nicht nur die übliche Achtung der Souveränität und die Nicht-Einmischung in die Angelegenheiten anderer Länder festgeschrieben, sondern auch der unumstößliche Friedenswille Venezuelas als verfassungsmäßige Vorgehensweise und als Lösung von internationalen Streitigkeiten. Oder um es mit den Worten unseres allgegenwärtigen Präsidenten Hugo Chávez zu sagen: “… im Rahmen der Verfassung alles, außerhalb nichts.“
Aufgrund der Uneinigkeit über das gewünschte Staatsmodell sind immer wieder Schwierigkeiten aufgetreten, deren Existenz wir anerkennen und zu deren Lösung wir uns voll und ganz auf die erwähnten konstitutionellen Verfahrensweisen stützen.
Einige Probleme werden aber verschärft, wenn unangemessene Erklärungen, wie die Obamas, Aktionen am Rande der Legalität in unserem Land fördern. Der Inhalt seiner Erklärung rechtfertigt sämtliche gewalttätigen und verfassungsfeindlichen Aktionen gegen unser Volk und den venezolanischen Staat. Uns als ein die Sicherheit der Vereinigten Staaten bedrohendes Volk zu betrachten, ist nichts weiter als ein beschämender Versuch der Verschleierung seiner wahren Interventionsinteressen, die im Gegensatz zur Bolivarischen Revolution stehen.
Wir haben in der Geschichte unserer 204 Jahre währenden Unabhängigkeit niemals einen Krieg gegen unsere Nachbarstaaten geführt. Darauf sind wir sehr stolz. Wir sind ein Volk, das sich dem Frieden und der Solidarität verschrieben hat. Auch vor dem Hintergrund der uns durch den niedrigen Rohölpreis entstehenden Gefahren werden wir unsere Unterstützung der Benachteiligsten unseres Volkes sowie unserer Brudervölker in den Amerikas, Asien, Nahen Osten, Afrika und Europa nicht aufgeben. Venezuela steht für eine in Freundschaft gereichte Hand, es ist ein Land der Zuneigung und Solidarität.
Angesichts dieser Überlegungen lehnen wir das von Präsident Obama am 09. März erlassene Dekret entschieden ab. Wir lehnen auch die von ihm offen betriebene aggressive Interventionspolitik ab, die sich gegen den Willen des venezolanischen Volkes richtet, der in den letzten 15 Jahren durch mehr als 15 Urnengänge zum Ausdruck gebracht wurde.
Lassen Sie mich zum Abschluß, den Artikel 1 der Verfassung der Bolivarischen Republik Venezuela zitieren:
„Die Bolivarische Republik Venezuela ist unwiderruflich frei und unabhängig und gründet ihr moralisches Erbe und ihre Werte von Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit und weltweiten Frieden auf die Lehren von Simón Bolívar, dem Befreier

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Erklärung des Sprechers des Generalstabes der KVA

Trotz der starken Proteste und Verurteilung im In- und Ausland schlugen die US-Imperialisten und die südkoreanischen Marionetten vom 2. März an erneut den Weg dazu ein, ihre abenteuerlichen gemeinsamen Militärmanöver „Key Resolve“ und „Foal Eagle“ gewaltsam durchzuführen. Diesbezüglich veröffentlichte am 1. März der Sprecher des Generalstabes der KVA eine Erklärung wie folgt:
Schon wurden die Operationsverbände der Land-, See- und Luftstreitkräfte der US-Aggressionsarmee, die für diese Manöver eingesetzt werden, in Südkorea und in dessen Umgebung aufgestellt. Große Kontingente der südkoreanischen Marionettenarmee, des Kriegsknechts des USA-Vorgesetzten, traten in Kampfbereitschaft ein.
Fasziniert von der Kriegshysterie schlossen sich die Truppen anderer Satellitenstaaten wie Großbritanniens, Frankreichs, Australiens und Kanadas dieser Militäraktion an.
Die gemeinsamen Militärmanöver „Key Resolve“ und „Foal Eagle“, die bis zum 24. April fortdauern werden, sind gefährliche nukleare Kriegsübungen gegen den Norden, die darauf abgezielt sind, beim Kriegsfall auf der Koreanischen Halbinsel die US-Aggressionstruppen schnell einzusetzen und an der vordersten Frontlinie zu stationieren, überraschende Präventivschläge durch die Streitkräfte der „Alliierten“ zu versetzen, unsere Führungsspitze zu „beseitigen“ und sogar das Ziel auf die „Eroberung von Pyongyang“ zu erreichen.
Die Lage auf der Koreanischen Halbinsel wird erneut an den Rand eines äußerst gefährlichen und angespannten Krieges getrieben.
Angesichts der entstandenen Lage veröffentlichte der Generalstab der KVA seinen prinzipienfesten Standpunkt vor der Welt wie folgt:
1. Unter der Bedingung, dass die gefährliche Kriegsübung der US-Imperialisten und der ihnen hörigen Kräfte gegen den Norden begonnen wurde, wird unsere revolutionäre Streitmacht keinesfalls über die entstandene ernsthafte Lage hinwegsehen.
Die US-Imperialisten und die ihnen hörigen Kräfte müssen sich darüber im Klaren sein, dass all unsere Schlagmittel auf dem Boden und See, im Gewässer und Luftraum und Cyber-Raum stets auf festgelegte Ziele visieren und vor dem Abschuss sind.
2. Sie müssen genau wissen, dass unsere revolutionäre Streitmacht der kleinsten Verletzung unseres Territoriums, Luftraums und Territorialgewässers durch die US-Imperialisten und die ihnen hörigen Kräfte niemals verzeihen wird.
Die gemeinsamen Militärmanöver „Key Resolve“ und „Foal Eagle“ sind die äußerst unverhohlene Verletzung unserer Souveränität und Würde und ernsthafte militärische Provokation, die nicht zu rechtfertigen sind.
Im Fall, dass sie in allen Orten, wo unsere Souveränität ausgeübt wird, einen Funken für die Provokation zünden, mit unverzüglichen Gegenschlägen zu erwidern – das ist der unerschütterliche Standpunkt unserer revolutionären Streitmacht.
3. Die US-Imperialisten und die ihnen hörigen Kräfte müssen genau kennen, dass mit ihren berüchtigten und böswilligen Aggressionsmachenschaften, die unter dem Aushängeschild des Friedens inszeniert werden, in dieser hellen Welt immer nichts auszurichten ist.
Eine umfangreiche kontinentale Umkreisung zu bilden und das Fernostgebiet und den asiatischen Kontinent in solche Gegenden, wo nur die Willkür und Eigenmächtigkeit der USA zugelassen werden, zu verwandeln – das ist eine wahre Absicht der erweiterten Anti-Korea-Politik der böswilligen USA.
Wenn sie daran denken, dass sie mit solchen Machenschaften in dieser helllichten Welt einschließlich der Koreanischen Halbinsel etwas ausrichten können, ist das ja völlig töricht.
Die US-Aggressoren, die südkoreanischen Marionetten, die anderen ihnen hörigen Kräfte werden über Generationen hinweg bereuen und sich an die Brust schlagen, welche nicht wiedergutzumachende Folgen aus dieser gewaltigen Durchführung der gemeinsamen Militärmanöver „Key Resolve“ und „Foal Eagle“ gezogen werden.


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Im Herzen des koreanischen Volkes, das den Geburtstag von Kim Jong Il begeht, erklingen hoch die Lieder der Verehrung gegenüber ihm. Davon gibt es auch das Lied „Der Heerführer – der Sohn der Partisanen“.
Kim Jong Il wurde am 16. Februar Juche 31 (1942) als Sohn des Partisans geboren. Damals wurde unter dem koreanischen Volk der bewaffnete antijapanische Kampf entfaltet, um die Wiedergeburt des von den japanischen Imperialisten geraubten Vaterlandes zu erreichen.

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Hinterlasse einen Kommentar | Schlagwörter: 73. Geburtstag, antijapanischer Kampf, Blockade, Demokratische Volksrepublik Korea, DVR Korea, DVRK, Geburtstag, Heerführer, Imperialismus, japanische Imperialisten, Kampf, Kim Il Sung, Kim Jong Il, Kim Jong Suk, Korea, Koreanische Volksarmee, KVA, Naturkatastrophen, Nord-Korea, Nordkorea, Partei der Arbeit Koreas, Partisan, Partisanen, Partisanenkampf, PdAK, Revolution, Songun, Songun-Revolution, Souveränität, Sozialismus, Unabhängigkeit, US-Imperialismus, Vaterland, Verehrung, Wiedergeburt, Wirtschaftssanktionen | Veröffentlicht inAgitprop, Analyse, Asien, Geopolitik, Gesellschaft, Imperialismus, Korea, Meldungen, Nachrichten
… Wir wollen, wie Kim Il Sung hervorhob, keinen Krieg, fürchten ihn aber keineswegs und betteln auch nicht bei den Imperialisten um Frieden. Der einzig richtige Weg zur Verteidigung der nationalen Unabhängigkeit und des Friedens wie auch für den Triumph der revolutionären Sache besteht darin, den Aggressionskrieg der Imperialisten mit einem Befreiungskrieg zu beantworten, der konterrevolutionären Gewalt mit der revolutionären Gewalt entgegenzutreten sowie sich in steter Abwehrbereitschaft vor Aggressionen und Kriegsmachenschaften der Imperialisten zu halten.
Aus diesem Grund ist das Prinzip der Selbstverteidigung unbedingt durchzusetzen.
Das ist die militärische Garantie der politischen Unabhängigkeit und wirtschaftlichen Selbstständigkeit und die Gewähr, die Aggressionen und Interventionen des Imperialismus zurückzuschlagen, die politische Unabhängigkeit und wirtschaftliche Selbstständigkeit zu bewahren, die Errungenschaften der Revolution und die Sicherheit des Volkes aufrechtzuerhalten.
Das Prinzip der Selbstverteidigung durchsetzen heißt, aus eigener Kraft den eigenen Staat zu schützen. Natürlich kann er hierbei von Bruderländern und Freunden unterstützt werden. Man darf sich aber nicht von anderen erwarten, dass sie sein eigenes Land verteidigen. Die Hauptkraft sind jedenfalls die eigenen Kräfte, die vorbereitet sein müssen, damit auch die Hilfe von außen wirksam wird. Deshalb muss man sich in der Landesverteidigung vor allem auf das Vermögen des eigenen Volkes und die eigene Verteidigungsmacht stützen. Der Schutz des Landes ist auch Sache des Volkes für sich selbst. Wenn sich das Volk unter der Führung der revolutionären Partei als geschlossenes Ganzes zum nationalen Befreiungskampf und zum Schutze des Vaterlandes erhebt, kann es jeden imperialistischen Aggressor schlagen und die Unabhängigkeit des Landes sowie die Errungenschaften der Revolution verteidigen. …
Hinterlasse einen Kommentar | Schlagwörter: Aggression, Aggressionen, Demokratische Volksrepublik Korea, DVR Korea, DVRK, Frieden, Imperialismus, KDVR, Kim Il Sung, Kim Jong Il, Korea, Krieg, Landesverteidigung, Nord-Korea, Nordkorea, Revolution, Selbstverteidigung, Unabhängigkeit, US-Imperialismus, USA, Vaterland, Verteidigung | Veröffentlicht inAgitprop, Analyse, Asien, Aus der Schatzkammer des Kimilsungismus & Kimjongilismus, Korea, Meldungen, Nachrichten
Heute jährt sich zum ersten Male der Tag der Veröffentlichung des richtungsweisenden Werks von Kim Jong Un „Unter dem hoch erhobenen Banner der sozialistischen Agrarthesen in der Landwirtschaft Erneuerungen schaffen“.
Dieses Werk erleuchtet den Weg zum Aufbau einer großen und wirtschaftlich starken Nation, in dem an der landwirtschaftlichen Front der heiße Wirbelwind der Produktion und Innovation entfacht wird.
Das Werk kann hier heruntergeladen werden.
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Am Montag, den 02.02.2015, veröffentlichte die Botschaft der DVR Korea in der BRD ein Bulletin zum Thema eines ausgewogenen Herangehens an die Probleme der koreanischen Halbinsel und Nordostasiens. Wir wollen unseren Freunden und Genossen das englische Originaldokument nicht vorenthalten.
150202 – Bulletin 8 – Well-balanced approach to the issues on the Korean peninsula and Northeast Asia (Kim Ye Jin, Researcher, Institute for Disarmament and Peace, Ministry of Foreign Affairs, DPRK)
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Heute, am 29.01.2015, jährt sich zum 12. Male die Veröffentlichung des Gesprächs von Kim Jong Il mit verantwortlichen Funktionären des ZK der Partei der Arbeit Koreas (PdAK) zur Songun-Revolution.
In dieser Abhandlung werden das Wesen und die Spezifik der Songun-Politik, die Fragen der Hauptformation der Revolution und andere Fragen beleuchtet, die sich bei der Verstärkung der Rolle der revolutionären Armee und der Realisierung der Songun-Politik stellen.
Aus diesem Anlass gratulieren wir dem koreanischen Volk von Herzen für diese wichtige Abhandlung, die den weiteren Weg des Sieges mittels Songun verdeutlicht, mit dessen Hilfe die DVRK trotz aller Erdrosselungsversuche der US-Imperialisten und ihrer Lakaien kräftig auf dem Weg des Sozialismus unerschütterlich voranschreitet.
Für den interessierten und geneigten Leser hier noch der Verweis auf das vollständige Werk:
http://www.naenara.com.kp/de/book/download.php?3+3033
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… Wir wollen, wie Kim Il Sung hervorhob, keinen Krieg, fürchten ihn aber keineswegs und betteln auch nicht bei den Imperialisten um Frieden. Der einzig richtige Weg zur Verteidigung der nationalen Unabhängigkeit und des Friedens wie auch für den Triumph der revolutionären Sache besteht darin, den Aggressionskrieg der Imperialisten mit einem Befreiungskrieg zu beantworten, der konterrevolutionären Gewalt mit der revolutionären Gewalt entgegenzutreten sowie sich in steter Abwehrbereitschaft vor Aggressionen und Kriegsmachenschaften der Imperialisten zu halten. Aus diesem Grund ist das Prinzip der Selbstverteidigung unbedingt durchzusetzen. Das die militärische Garantie der politischen Unabhängigkeit und wirtschaftlichen Selbständigkeit und die Gewähr, die Agressionen und Interventionen des Imperialismus zurückzuschlagen, die politische Unabhängigkeit und wirtschaftliche Selbständigkeit zu bewahren, die Errungenschaften der Revolution und die Sicherheit des Volkes aufrechtzuerhalten.
Das Prinzip der Selbstverteidigung durchzusetzen heißt, aus eigener Kraft den eigenen Staat zu schützen. Natürlich kann es hierbei von Bruderländern und Freunden unterstützt werden. Man darf sich aber nicht von anderen erwarten, dass sie sein eigenes Land verteidigen. Die Hauptkraft sind jedenfalls die eigenen Kräfte, die vorbereitet sein müssen, damit auch die Hilfe von außen wirksam wird. Deshalb muß man sich in der Landesverteidigung vor allem auf das Vermögen des eigenen Volkes und die eigene Verteidigungsmacht stützen. der Schutz des Landes ist auch eine Sache des Volkes für sich selbst. Wenn sich das Volk unter Führung der revolutionären Partei als geschlossenes Ganzes zum nationalen Befreiungskampf und zum Schutze des Vaterlandes erhebt, kann es jeden imperialistischen Aggressor schlagen und die Unabhängigkeit des Landes sowie die Errungenschaften der Revolution verteidigen. …
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Am 25. Dezember 1989 wurden Nicolae und Elena Ceaușescu nach einer lächerlichen Farce von Schauprozess ermordet. Die Drahtzieher der Konterrevolution saßen in Moskau, Washington und Tel Aviv. Wer diese These für überspannt hält, kann natürlich sofort aufhören mit dem Lesen oder sich mit den nachfolgenden Argumenten auseinandersetzen.
1. Der Weg Nicolae Ceaușescus von seiner Zeit, als er als Stadtguerillakämpfer der KP Rumäniens in Bukarest auch seine spätere Frau Elena kennenlernte (1943/44), war in den folgenden Jahrzehnten durchaus widersprüchlich.
2. In den Jahren von 1945 an bis 1962 war er ein treu ergebener Kader der Partei- und Staatsführung auf mittlerer Ebene. Nachdem er 1963 zum Generalsekretär der KP Rumäniens gewählt wurde, führte er bis zum August 1968 einen antiimperialistischen Kurs durch. Er versuchte mehrfach eine Versöhnung zwischen Peking, Tirana und Moskau zu erreichen. Nach der Hilfeleistung der sozialistischen Staaten für die von der Konterrevolution bedrohte ČSSR ging er in mehreren Etappen auf pro-westlichen Kurs über. Das kam unter anderem darin zum Ausdruck, dass er zeitweise durch die Anerkennung Israels eine pro-zionistische Haltung einnahm und alle bürgerlichen Zeitungen und Regierungen ihn bis etwa 1977/8 zum Liebling des Westens und Kämpfer gegen den „sowjetischen Solzialimperialismus“ kürten. In dieser Zeit begann auch die Schuldenaufnahme bei westlich-kapitalistischen Staaten, die bis zum Jahr 1980 ca. 36 Mrd. US$ betrug.
3. Was wir jetzt sagen, mag für manche Spekulation sein, aber spätestens einige Monate nach seinem historischen Besuch beim Großen Führer Genossen Kim Il Sung in Pyongyang 1978 begann er einen Kurswechsel in Richtung nationaler Souveränität, und eine rasche Abkehr von zionistischen Positionen erfolgte ebenfalls. Die nächste Etappe seines Handelns war im Jahr 1983 die Ankündigung, keine westlichen Kredite mehr anzunehmen und die Schulden auf Heller und Pfennig zu tilgen. In dieser Zeit brachten Bürger aller Klassen und Schichten Rumäniens große Opfer, um die nationale Würde und Unabhängikeit ihres Landes wiederherzustellen. Es war die Zeit, als die „Achse“ Bukarest-Berlin (DDR)-Prag-Tirana geschmiedet wurde. Der sich abzeichnende Untergang der Sowjetunion (3 Generalsekretäre in 4 Jahren: Breschnew, Andropov, Tschernjenko) liess Ceaușescu einen eigenen Weg des Sozialismus in rumänischen Farben suchen, und es ist historisch belegt, dass er dafür in den vorgenannten Hauptstädten dieser sozialistischen Länder aktiv Werbung machte. Natürlich war manches nur halbherzig, weil man nicht glauben konnte oder wollte, welch einen konterrevolutionären Weg der Verräter Gorbatschow einschlagen würde.
4. Jetzt begann die Phase, als Ceaușescu vom „Reformkommunisten“ zum stalinistischen Dracula in den westlichen Massenmedien mutierte. Keine Gräuelhetze war zu dumm (z.B. die Meldung von dpa im Jahre 1986, dass er ein sogenannter Autoterrorist sei. Dies bedeutete, dass er sich angeblich im Vollrausch in seinen Luxuswagen setzen würde und nachts in Bukarest gezielt Bürger totfahren würde), als dass diese leider auch in der DDR von vielen Menschen geglaubt wurde, und nicht nur, weil sie regelmäßig Westfernsehen sahen.
5. Als Ceaușescu am 1. Januar 1989 in einer Fernsehansprache verkündete, dass das Land nunmehr völlig schuldenfrei sei und niemals wieder knechtende Kredite annehmen würde, sprach er sozusagen ein vorgezogenes Todesurteil für sich, seine Frau und das sozialistische Rumänien aus. In den darauffolgenden Monaten gab es massive Werbeversuche aus Moskau, Tel Aviv und Washington, ihn erneut in eine Schuldenfalle zu locken. Keiner sprach ab 1988 so offen über die konterrevolutionäre Entwicklung in der Sowjetunion und geißelte den Terror der Zionisten in Palästina wie Ceaușescu.
6. Ceaușescus Sturz wurde durch eine internationale Verschwörung und einen beispiellosen Verrat in den eigenen Reihen erst möglich (Vergleiche beim Sturz von Volksführern wie Saddam Hussein und Muammar Muhammad al-Gaddafi sind angebracht). Die Warnung von Friedrich Engels, die er im Jahre 1849 als Festungskommandant von Rastatt (Baden) aussprach „Der schlimmste Feind ist nicht der Gegner von außen sondern der in den eigenen Reihen…“ wurde leider auch nicht vom Genossen Ceaușescu beachtet. Große Teile der Armeeführung konspirierten im Auftrag ihrer jeweiligen Agentenführer aus Moskau, Tel Aviv und Washington gegen die sozialistische Staatsmacht. Die einzige Kraft, die bis zur letzten Patrone für den Sozialismus in Rumänien kämpfte, waren die Angehörigen der Staatssicherheit Securitatea.
7. Nicolae und Elena Ceaușescu haben bis zum letzten Atemzug die Ideen des Sozialismus in den Farben ihres Landes verteidigt und starben mit den Worten „Das Volk wird sie richten. Es lebe das sozialistische Rumänien!“
Fazit: Ein optimistischer Ausblick sei erlaubt. 25 Jahre danach ist das kapitalistische Rumänien trotz EU- und NATO-Mitgliedschaft wieder das Armenhaus Europas geworden. Doch, wo es Unterdrückung gibt, da gibt es Widerstand. Wir verweisen auf unseren Artikel Eurotopics: Ceaușescu wäre Rumänen lieber als heutige Elite, wonach 66 Prozent der rumänischen Bevölkerung heute Nicolae Ceaușescu wählen würden. Wir sind stolz darauf, Teil einer Weltbewegung zu sein, in der Parteien, Gruppen und Organisationen im breitesten Spektrum im Kampf gegen den US-Imperialismus stehen. Das heißt, dass wir mit allen Kräften in Rumänien, die das Erbe von Nicolae und Elena Ceaușescu würdig vertreten und in der Gegenwart von den koreanischen Genossen weltweit propagiert werden, auf das Engste zusammenarbeiten.
Ein Kommentar | Schlagwörter: Bukarest, Ceaușescu, Elena, Elena Ceaușescu, Farce, Generalsekretär, Israel, Konterrevolution, KP Rumänien, KP Rumäniens, Moskau, Nicolae, Nicolae Ceausescu, Peking, Reformkommunist, Schauprozess, Sozialismus, Tel Aviv, Tirana, Todesurteil, Unabhängigkeit, Washington, ČSSR | Veröffentlicht inAgitprop, Analyse, Europa, Geopolitik, Imperialismus
Zum wiederholten Male gab es Berichte in den staatlichen Medien der DVR Korea über unsere gesellschaftlichen Aktivitäten, die gegen den Imperialismus gerichtet sind und die für alle fortschrittlichen Kräfte dieser Erde einen positiven Ansporn bieten, auf dem Weg des Anti-Imperialismus trotz aller Widrigkeiten unbeirrt voranzuschreiten. Hierbei ist die DVR Korea neben anderen fortschrittlichen Staaten als das absolute Leuchtfeuer des Kampfes um nationale Unabhängigkeit und eines Sozialismus in den Farben der jeweiligen Völker zu betrachten.
Die Meldungen umfassten Würdigungen der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA am 16., 20., 24. und 28.11. (Verknüpfung folgt), eine Erwähnung in der Parteizeitung Rodong Sinmun am 24.11. auf der Titelseite und Erwähnungen am 10., 16., 17., 21., 22., 24., 25. und zwei Male am 26.11. im staatlichen Rundfunk 조선중앙방송 und 평양방송《민족대단결》 sowie im staatlichen Fernsehen KCTV《조선중앙텔레비죤》 am 19.11. und 24.11.
Wir werden auch in Zukunft immer fest an der Seite der aufrechten DVRK und aller fortschrittlichen Kräfte der Menschheit stehen zum Nutzen aller Patrioten weltweit! Wir danken den Genossen der DVR Korea, die unsere Klassenbrüder sind, und unsere Waffenbrüder für immer sein werden!
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