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Kim Jong Il: Über die Juche-Ideologie (18)

… Der zielstrebige revolutionäre Kampf setzt voraus, den Bedingungen der Epoche und der eigenen konkreten Realität gemäß aktiv nach neuen Prinzipien und Wegen der Revolution sowie des Aufbaus zu suchen.

Das ist vor allem für unsere Gegenwart bedeutsam, in der Revolution und Aufbau außergewöhnliche neue Dimensionen angenommen haben sowie zahlreiche neue theoretische und praktische Probleme entstanden sind. Diese Epoche erfordert, die führende Theorie, Strategie und Taktik der Revolution entsprechend den Realitäten zu begründen und die revolutionäre Theorie der Arbeiterklasse schöpferisch weiterzuentwickeln.

In der theoretischen Tätigkeit unserer Partei, die übereinstimmend mit den heutigen Erfordernissen der revolutionären Praxis die Grundsätze und Wege der Revolution eigenschöpferisch ausgearbeitet hat, wurden die revolutionären Prinzipien des Marxismus-Leninismus verteidigt und die revolutionäre Theorie der Arbeiterklasse auf einer höheren Stufe weiterentwickelt; sie gab damit ein hervorragendes Beispiel.

In der Revolution und beim Aufbau ist es wichtig, einen kritischen und schöpferischen Standpunkt gegenüber den Erfahrungen anderer Länder zu beziehen.

Sie spiegeln schließlich deren sozialhistorische Bedingungen und nationale Besonderheiten wider. Für das eigene Land gibt es darin Brauchbares, Nützliches, Aspekte, die der eigenen Wirklichkeit entsprechen, aber auch Dinge, bei denen dies nicht zutrifft. Von den Erfahrungen anderer Länder sind nur solche zu übernehmen, die dem eigenen Land nutzen. Aber selbst dabei darf niemand undifferenziert vorgehen, sondern jeder muss die eigenen Realitäten berücksichtigen. Diesen Standpunkt gilt es unbedingt zu wahren.

Die Erfahrungen anderer muss man beachten, besser ist jedoch, dass man sich an die eigenen hält.

Falsch ist das Bestreben, das Fremde unkritisch zu übernehmen und von guten Erfahrungen anderer Länder nicht aufrichtig lernen zu wollen. Es geht also um die Einstellung zu den Erfahrungen anderer Länder. Wir sind gegen die dogmatische Haltung, dass man die schöpferische Position verlässt, fremde Erfahrungen verherrlicht und das, was der eigenen Realität widerspricht, voll und ganz übernimmt, denn dieser Standpunkt hindert uns daran, eine den Erfordernissen der revolutionären Entwicklung und den Bestrebungen des Volkes unseres Landes gemäß zielklare Politik auszuarbeiten, und hemmt schließlich das Voranschreiten der Revolution und des Aufbaus.

Die Methode, wonach alles entsprechend den eigenen realen Bedingungen schöpferisch zu bewältigen ist, erweist sich als wissenschaftlich fundiert und revolutionär und ermöglicht es, Kriechertum und Dogmatismus eine Abfuhr zu erteilen sowie die Revolution und den Aufbau erfolgreich durchzuführen. …


Kim Jong Il: Über die Juche-Ideologie (17)

… Aus einer revolutionären Bewegung erwächst die Forderung, bei der Lösung jeglicher Fragen von der Realität auszugehen, die sich verändert und entwickelt, und den konkreten Bedingungen des betreffenden Landes Rechnung zu tragen.

Der revolutionäre Kampf für den Sozialismus und Kommunismus wird zeitlich bedingt und unter den Verhältnissen des betreffenden Landes geführt. Ein allgemein annehmbares Rezept, das für alle Zeiten und alle Länder gültig sein könnte, kann und wird es niemals geben. Demnach ist jedes Problem stets auf die jeweilige Realität bezogen und schöpferisch zu lösen.

Damit der revolutionäre Kampf gemäß der eigenen Wirklichkeit richtig geführt werden kann, sind Politik, Strategie und Taktik unter exakter Berücksichtigung der subjektiven und objektiven Faktoren für die Revolution im eigenen Land festzulegen. Wer das ignoriert, wird bei deren Ausarbeitung in Subjektivismus geraten und der Revolution und dem Aufbau großen Schaden zufügen.

Im revolutionären Kampf ist es unerlässlich, den eigenen Kräften und dem politisch-ideologischen Faktor größere Bedeutung beizumessen. Wenn die eigenen Kräfte gestählt sind und die Volksmassen ein hohes Bewusstsein haben, kann die Revolution auch unter anderen ungünstigen Bedingungen aus eigener Initiative vorangebracht werden. Bei der Festlegung von Richtlinien der Revolution sind die eigenen Kräfte und der politisch-ideologische Faktor als das Wesentliche zu betrachten und durch dessen Stärkung tatkräftige gesellschaftliche Veränderungen zu bewirken. …


Empfang für Delegation der AiP-D in der Botschaft der DVR Korea

Am Freitag, den 06.02.d.J., weilte eine Delegation der Antiimperialistischen Plattform Deutschlands unter der Leitung ihres Vorsitzenden Genossen Michael Koth auf Einladung des Außerordentlichen und Bevollmächtigten Botschafters der DVR Korea in der BRD, S.E. Genossen Ri Si Hong, aus Anlass des Tages des Leuchtenden Sterns (73. Geburtstag des Genossen Kim Jong Il am 16.02.) in der Botschaft der DVR Korea.

Der Botschafter dankte in einer Rede für die gute Zusammenarbeit mit unserer Organisation und wies auf die komplizierte internationale Lage, ausgelöst durch die verbrecherischen Machenschaften der US-Imperialisten, der südkoreanischen Marionetten und anderer Lakaien, hin. Er bezog sich explizit auf die Neujahrsansprache des Genossen Kim Jong Un, in der die Hand der Versöhnung Richtung Südkorea ausgestreckt wurde. Genosse Michael Koth dankte S.E. dem Botschafter für den warmherzigen Empfang und die Atmosphäre tiefer brüderlicher Verbundenheit. Er betonte, dass sich unsere Organisation als Fortsetzer der Traditionen des Antiimperialistischen Solidaritätskomitees der DDR, das unter Leitung von Genossen Kurt Seibt (ZK der SED) stand, sieht und unter völlig anderen gesellschaftlichen Verhältnissen heute die Fahne der internationalen Solidarität hoch hält. In allen behandelten Fragen wurde völlige Übereinstimmung erzielt.

Unser Vorsitzender Michael Koth überreichte S.E. dem Botschafter der DVR Korea zwei Originalseiten der Mecklenburgischen Landes-Zeitung aus dem Jahre 1950 mit Artikeln zum Korea-Krieg. Wir bedanken uns auch sehr bei der Botschaft für das herrliche geschmackvolle kalte Büffet.

Unserer Delegation gehörten u.a. die Abteilungsleiter Kultur und Korea, Landwirtschaft, Singebewegung, Antizionistische Maßnahmen und Jugendfragen an.

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Bulletin 11-2015 der Botschaft der DVR Korea

Am Dienstag, den 10.02.2015, veröffentlichte die Botschaft der DVR Korea in der BRD ein Bulletin über das revolutionäre Leben von Kim Jong Il. Wir wollen unseren Freunden und Genossen das deutsche Originaldokument nicht vorenthalten:

150210 – Bulletin 11 – KIM JONG IL – Ein Leben für die Zukunft

Nr. 11-2015

10. Feb. 2015

Bulletin

Ein Leben für die Zukunft

Kim Jong Il (1942-2011), der ewige Vorsitzende des Verteidigungskomitees der DVR Korea, unterstützte zeitlebens das Vorhaben des Präsidenten Kim Il Sung (1912-1994) und setzte sich mit aller Hingabe für die mächtige, aufblühende und lichtvolle Zukunft Koreas ein.

Für die Zukunft!

Das war sein glühender patriotischer Geist, von dem sein ganzes Leben durchdrungen war.

Er hielt zeitlebens unbeirrt an dem Prinzip fest, mehr Wert auf das Morgen als das Heute zu legen.

Im gesamten Verlauf der Führung des Landes und Volkes arbeitete er immer in der Voraussicht auf Jahrzehnte und Jahrhunderte und unter Bevorzugung der Zukunft des Vaterlandes jede Richtlinie und Politik aus und behandelte jede Frage.

Ende des letzten Jahrhunderts, in dem die antisozialistische Offensive der vereinten imperialistischen Kräfte auf Korea konzentriert war und sogar beispiellose Naturkatastrophen hinzukamen, musste das koreanische Volk die härtesten Schwierigkeiten durchmachen. In dieser Zeit inspizierte Kim Jong Il unter dem hoch erhobenen Banner von Songun ununterbrochen Truppen der Volksarmee vor Ort. In Gedanken an die wegen der Lebensmittelknappheit Not leidende Bevölkerung vergoss er im Herzen blutige Tränen, aber er wandte kostbare Geldmittel, die als ganzer Bestand der Staatskasse galten, für die Einführung der CNC-Technik auf, die für die Zukunft der Maschinenbauindustrie bestimmt ist. Das war seine beste Wahl, denn er hatte dem Volk nicht eine zeitweilige Lebensstabilität, sondern ewigen Hort des Lebens zu schaffen und lieber seine eigene Kraft zu entwickeln, als prunkvolle Maschinen aus dem Ausland zu beziehen.

Die Pseudopolitiker haben die Zukunft des Landes und der Nation nicht im Sinne und verfolgen nur ihre eigenen Interessen und Beliebtheit.

Im Unterschied zu ihnen sah Kim Jong Il die lichtvolle Zukunft des Vaterlandes voraus und legte rastlos den schwierigen Weg zu deren Verwirklichung zurück. Darin liegt seine hervorragende Charaktereigenschaft als großer Mann.

Sein Leben lang plante er alle Arbeiten großzügig und trieb sie mit maximalem Tempo voran und rückte der Zukunft näher.

Es war sein fester Wille und seine unerschütterliche Überzeugung, auch unter schlimmsten Umständen unablässig Türme der ewigen Reichtümer für das Vaterland und die Nachwelt zu errichten und alles Mögliche von der Zukunft maximal vorzuverlegen. In seinem Herzen waren nicht die Wörter Stagnation“, Unmöglichkeit“ und mäßig; sein Wille, das Ideal des Volkes möglichst schnell zu verwirklichen, blieb trotz der größten Prüfungen und Schwierigkeiten unerschütterlich.

Dank seiner festen Überzeugung und seines Willens wurden in Korea Ende des letzten Jahrhunderts, in der schwierigsten Zeit, ununterbrochen viele großartige Arbeiten, die auch in guten Zeiten schwierig sind, blitzschnell und gleichzeitig unternommen: Künstliche Erdsatelliten wurden hundertprozentig mit eigener Kraft und Technik gebaut und gestartet, die groß angelegte Flurbereinigung und der Bau der natürlich fließenden Wasserwege vorgenommen und das ganze Land bewaldet und gartenarchitektonisch gestaltet. Es wurden viele Kraftwerke, Musterbetriebe der Epoche der Wissensökonomie und Obstproduktionsbasen von Weltgeltung errichtet und Sehenswürdigkeiten wie z. B. Kuwol- und Chilbo-Gebirge und die Große Tropfsteinhöhle Ryongmun erschlossen sowie viele andere Projekte für die lichtvolle Zukunft des Landes durchgeführt.

Die DVR Korea, um deren Schicksal die Welt besorgt war, trotzte unerhörten schlechten Verhältnissen, übertraf alle Erwartungen der internationalen Gesellschaft und leitete eine neue Epoche für den Aufbau eines mächtigen sozialistischen Staates ein. Das war fürwahr ein historisches Ereignis, das sich nicht anders als ein Wunder ausdrücken lässt.

Das Leben Kim Jong Ils war ein Leben erhabener Selbstlosigkeit, in dem er sich für die glänzende Zukunft des Vaterlandes und Volkes mit ganzer Hingabe einsetzte.

Es war sein Lebensziel und -sinn, für den Aufbau eines mächtigen Vaterlandes und das Glück des Volkes mit aller Hingabe zu arbeiten.

Einmal sagte er zu den Funktionären: Wenn ich auf dem Weg der Vor-Ort-Anleitungen Armeeangehörigen und Bürger treffe, bitten sie mich immer, nun rechtzeitig Mahlzeit zu halten, zu schlafen und mich auszuruhen, so auf meine Gesundheit zu achten. Ich verstehe ja ihre herzliche Sorge für den eigenen Lenker. Aber ich bin eher ein Sohn des Volkes als Führer eines Landes. Ich habe als ein Sohn des Volkes noch viel zu tun. Ich kann mich keinen Augenblick ausruhen, bevor ich unser Land zum weltweit vorzüglichsten aufblühenden Staat entwickle und unserem Volk ermögliche, im vereinigten Vaterland das glücklichste und wohlhabendste Leben nach Herzenslust zu genießen. Ich halte es als größte Ehre, Glück und Stolz, für das Vaterland und Volk mit ganzer Hingabe zu arbeiten.

Er arbeitete tags- und nachtsüber und setzte den Weg der Vor-Ort-Anleitungen für das Erstarken und Aufblühen des Vaterlandes und für das Glück des Volkes ununterbrochen fort, wobei er im fahrenden Zug oder Auto kurzes Schläfchen hielt und Reisklöße einnahm sowie wegen der geistigen und körperlichen Überanstrengungen an einer schweren Krankheit litt. Die gesamte Länge des von ihm zurückgelegten Weges zu Vor-Ort-Anleitungen beträgt ca. 669 844 km und gleicht einer rund 17-maligen Erdumkreisung. Er suchte insgesamt ca. 14 290 Einheiten auf.

Das erhabene Antlitz Kim Jong Ils, der sich für die lichtvolle Zukunft des Vaterlandes und Volkes mit ganzer Hingabe einsetzte, wird nicht nur in den Herzen des koreanischen Volkes, sondern auch der fortschrittlichen Menschheit auf ewig erstrahlen.


Kim Jong Il: Über die Juche-Ideologie (16)

… Kim Il Sung schuf bereits während des antijapanischen revolutionären Kampfes die den Kommunisten eigene revolutionäre Arbeitsmethode, die eigenschöpferische Arbeitsmethode.

Sie ermöglicht es den Volksmassen, die Position als Herr der Revolution und des Aufbaus zu wahren und ihrer Rolle vollauf zu entsprechen. Diese kommunistische Arbeitsmethode hat zum Inhalt: ständig zu den Massen gehen, die realen Verhältnisse tiefgründig erfassen, richtige Wege zur Lösung der Probleme finden, die unterstellten Organe durch die übergeordneten umsichtig unterstützen, in allen Arbeiten die politische Tätigkeit in den Vordergrund rücken, dadurch die Massen zur Erfüllung der revolutionären Aufgaben bewusst mobilisieren und alle Fragen ohne Schematismus und großes Gewese entsprechend den konkreten Verhältnissen und dem Milieu schöpferisch lösen. Diese Arbeitsmethode verlangt stets, Leben und Tod, Freud und Leid mit den Massen zu teilen, mit persönlichem Beispiel den Massen voranzugehen, sie anzuleiten und durch schlichten, bescheidenen und wohlwollenden Umgang all ihre schöpferische Initiative zu wecken.

Diese eigenschöpferische Arbeitsmethode steht im völligen Gegensatz zu der Praktik, mit Geld und Knute die Menschen anzutreiben, oder zu der Manier des Administrierens und des Herumkommandierens.

Die Partei der Arbeiterklasse muss stets sowohl vor und nach der Machtergreifung als auch im revolutionären Kampf und beim Aufbau die revolutionäre Arbeitsmethode anwenden. Sie hat sie besonders nach der Machtergreifung entsprechend der Wirklichkeit ständig zu vervollkommnen als Voraussetzung, den revolutionären Enthusiasmus der Massen und ihre schöpferische Aktivität wirksam zur Geltung zu bringen sowie den Aufbau des Sozialismus und Kommunismus tatkräftig voranzubringen. Das dient auch dazu, Erscheinungen des Bürokratismus und des Administrierens, die in Regierungsparteien auftreten können, zu verhüten. Es ist eine prinzipielle Frage in der Revolution und beim Aufbau, dass sich die Partei der Arbeiterklasse an die revolutionäre Arbeitsmethode hält, auf die Massen zu vertrauen und ihre Schaffenskraft zu mobilisieren.

Unsere Pflicht ist es, die von Kim Il Sung geschaffene und praktizierte revolutionäre Arbeitsmethode konsequent anzuwenden sowie die Schaffenskraft der Volksmassen voll zu entfalten, um die Revolution und den Aufbau zügiger voranzubringen. …


Kim Jong Il: Über die Juche-Ideologie (15)

… Erfolge in der Revolution und beim Aufbau hängen schließlich davon ab, wie die Schaffenskraft der Volksmassen mobilisiert wird.

Nur mit Hilfe der Volksmassen ist es möglich, jedes schwierige Problem zu meistern, denn sie sind die entscheidende Triebkraft, um die Revolution und den Aufbau zügig voranzubringen.

Folglich ist es notwendig, entsprechend ihren Bedürfnissen und Bestrebungen eine klug durchdachte Politik zu erarbeiten und diese zu ihrer eigenen Sache zu machen.

Es sind die Volksmassen, die die Wirklichkeit sehr gut kennen und reiche Erfahrungen haben. Wer es versteht, das Anliegen und die Bedürfnisse der Volksmassen zu erfassen und zu verallgemeinern, vermag auch eine richtige Orientierung zu geben, die ihren Bestrebungen und Interessen entspricht, ihre Herzen zu entflammen und sie zum Kampf zu beflügeln. Bliebe dabei ihr Wille unberücksichtigt, könnten in der Leitung der Revolution und des Aufbaus subjektivistische Fehler auftreten und damit die Schaffenskraft der Massen erlahmen.

Wir brauchen nicht nur Richtungen, die dem Willen und den Bestrebungen der Volksmassen entsprechen, sondern sie sind ihnen auch gründlich zu erläutern und zu ihrer Sache selbst zu machen.

Schließlich setzen die Volksmassen die gesamte Linie der Partei durch. Sie akzeptieren die Politik der Partei erst dann als das Lebenswichtigste und ringen mit hohem Enthusiasmus und Schöpfertum, wenn sie deren Richtigkeit und die Wege zu ihrer Verwirklichung erkannt haben. Eine Richtlinie, von der sie nicht überzeugt sind, vermag sich im Leben kaum zu bewähren.

Die Massen müssen als politische Kraft vereint sein, um, gestützt auf ihr Schöpfertum, Revolution und Aufbau meistern zu können. …


Bulletin 10-2015 der Botschaft der DVR Korea

Am Sonnabend, den 07.02.2015, veröffentlichte die Botschaft der DVR Korea in der BRD ein Bulletin über die Gründung der regulären Streitkräfte des sozialistischen Korea am 08.02.1948 durch den Genossen Kim Il Sung. Wir wollen unseren Freunden und Genossen das deutsche Originaldokument nicht vorenthalten:

150207 – Bulletin 10 – KIM IL SUNG – Der 8. Februar 1948 – Gründung der regulären Streitkräfte des sozialistischen Korea

 

Nr. 10-2015

07. Feb. 2015

Bulletin

Der 8. Februar 1948

Am 8. Februar 1948, also vor 67 Jahren, haben die regulären Streitkräfte des sozialistischen Korea ihre Gründung verkündet.

Rückblickend wurde am 25. April 1932, als sich Korea unter der militärischen Okkupation durch Japan (19051945) befand, von Kim Il Sung die Antijapanische Volkspartisanenarmee, Vorgängerin der Koreanischen Volksarmee, gegründet. Unter seiner Führung entfaltete die Partisanenarmee mitten in Schwierigkeiten ohne staatliches Hinterland und Unterstützung durch eine reguläre Armee einen blutigen Partisanenkrieg gegen die eine Mio. Mann starke Kwantungarmee Japans, die sich als „Führer“ Asiens ausgab, und befreite am 15. August 1945 Korea.

Unmittelbar nach der Befreiung des Landes beschleunigte Kim Il Sung auf der Grundlage der wertvollen Erfahrungen des Aufbaus der Armee, die im Feuer des bewaffneten antijapanischen Kampfes gesammelt wurden, den Aufbau einer regulären Streitmacht.

Die Gründung einer regulären nationalen Armee war damals in Korea nicht nur eine unabdingbare Forderung für den Aufbau des souveränen und unabhängigen Staates, sondern auch eine dringliche Aufgabe, die damit im Zusammenhang stand, dass die USA zur Verwirklichung ihrer Ambition für die Weltherrschaft in Südkorea, in die Hälfte Koreas, ihre Truppen einmarschieren und so das ganze Korea besetzt halten wollten.

Kim Il Sung begann zuallererst mit der Arbeit für die Ausbildung von militärischen und politischen Kadern.

Seinerzeit hatte Korea Mangel an Kadern, die die reguläre Armee zu befehligen hatten.

In dieser Lage setzte er die meisten antijapanischen Kämpfer für den Aufbau einer regulären Armee ein und hielt sie dazu an, nicht nur zum Rückgrat der künftig ins Leben zu rufenden Volksarmee zu werden, sondern auch bei der Heranbildung der Militärkader die Hauptrolle zu spielen.

Um die für die Gründung einer regulären Armee dringlich notwendigen militärischen und politischen Kader auszubilden, ließ er reguläre militärische Lehranstalten errichten und sie ausbauen und verstärken.

So erstand vorerst die Pyongyanger Schule, die erste reguläre militärische Bildungseinrichtung in Korea und die erste Basis für die Ausbildung von militärischen und politischen Kadern, die zum Aufbau der modernen regulären Streitkräfte beizutragen hatte. Kim Il Sung initiierte die Gründung der Schule, wählte deren Baugrundstück und besuchte Anfang Januar 1946 die Schule, hielt vor dem Lehrkörper und den Studenten des ersten Durchgangs die erste Vorlesung und trat im Februar vor Ort mit einer Rede zu Ehren der Einweihung der Schule auf. Er wurde zum Ehrendirektor und kümmerte sich sorgfältig um die militärische Bildungsarbeit in der Schule und um das Leben der Studenten.

Er trennte von der Pyongyanger Schule die Funktion für die Ausbildung von Militärkadern ab und gründete im Juli 1946 die Zentrale Schule für die Ausbildung von Kadern für Sicherheitsfragen, um Militärkader aller Waffengattungen und Spezialsoldaten fachlich heranzubilden. Er besuchte danach mehrmals diese Schule und leitete sie an, dass sie die militärische Ausbildungsarbeit nicht auf die Weise eines anderen Landes, sondern auf die Art und Weise Koreas leistete. Entsprechend den Forderungen der Lage und den realen Verhältnissen des Landes legte er auch die Dauer der Ausbildung der Schule nicht wie in anderen Ländern für drei Jahre, sondern ein Jahr fest.

Im März 1946 rief er zwecks Aufbaus der Luft- und Seestreitkräfte in der Pyongyanger Schule eine Fliegerkasse, die zum Stamm der koreanischen Luftstreitkräfte werden wird, ins Leben, und konstituierte im Juli des darauf folgenden Jahres die Schule für die Seesicherheitskader, damit auch Militärkader dieses Bereiches mit Blick auf die Zukunft herangebildet werden konnten.

Demnach konnte in Korea die Frage der militärischen und politischen Kader, die beim Aufbau der regulären Streitkräfte als die schwierigste Frage aufgeworfen wurde, ihre erfolgreiche Lösung finden.

Kim Il Sung organisierte die Kernformation der modernen regulären Streitkräfte und verstärkte darauf gestützt Truppen und Einheiten verschiedener Waffengattungen und Teilstreitkräfte.

Mitte August 1946 legte er die Notwendigkeit der Bildung einer Kernformation der modernen regulären Streitkräfte, das Prinzip der Bildung dieser Truppe, ihre Größe und Position dar und ließ die neu zu formierende Truppe als Ausbildungsanstalt für Sicherheitskader bezeichnen. So konnte diese Ausbildungsanstalt, die Kerntruppe der modernen regulären Streitkräfte, etabliert werden, deren Rückgrat antijapanische Streiter waren und die ihre Basis in den von der Pyongyanger Schule herangebildeten militärischen und politischen Kadern und in den unmittelbar nach der Befreiung des Landes überall gebildeten Sicherheitsabteilungen, Eisenbahn- und Grenzschutztruppen hatte.

Kim Il Sung richtete auf die Organisierung der Truppen der Teilstreitkräfte und Waffengattungen, die für den Aufbau der regulären Streitkräfte notwendig waren, große Aufmerksamkeit.

Er ließ in verschiedenen Orten des Landes Zweigstellen des Aviatikervereins mit Flugtechnikern und Arbeiter- und Bauernjugendlichen organisieren und bildete durch deren Vereinigung im Dezember 1945 den Aviatikerverein Koreas. Im August 1947 formierte er zum ersten Mal in Korea mit den Absolventen der Fliegerklasse der Pyongyanger Schule und Flugtechnikern die Fliegertruppe der Pyongyanger Schule.

Kim Il Sung wandte auch den Aufbau der Seestreitkräfte große Kraft auf, organisierte im Jahr 1946 die Seesicherheitsabteilung, damit sie die Küstenschutzaufgaben erfüllte. Er bildete durch Zusammenschluss der Kräfte der Seesicherheitsabteilungen der einzelnen Gebiete die Seesicherheitsabteilungen des Ost- und Westmeers.

Unter seiner Führung wurde auch die Vorbereitungsarbeit für die Organisierung der Artillerie-, Pionier-, Nachrichtentruppen und anderer Truppen von wichtigen Waffengattungen aktiv beschleunigt.

Kim Il Sung schenkte auch der Arbeit für die Schaffung der Basis für die selbstständige Waffenindustrie tiefe Aufmerksamkeit.

Unmittelbar nach der Befreiung des Landes suchte er Anfang Oktober 1945 die Waffenwerkstätte in Pyongyang auf, obwohl er seinerzeit viele Orte zu besuchen und viele Einheiten vor Ort anzuleiten hatte.

Damals bestand in Korea keine Basis für die Rüstungsindustrie. Es gab weder Technik noch Ausrüstungen noch Finanzmittel, die für den Bau einer Waffenfabrik notwendig waren, ja es fehlte Korea auch Techniker und qualifizierte Arbeiter dafür.

Aber er überwand alle Schwierigkeiten und schuf mit der Konzeption, die regulären Streitkräfte mit modernen Waffen und technischen Kampfmitteln auszurüsten, auf Trümmerfeldern die erste Waffenproduktionsbasis.

Auf diesem Weg produzierte die Arbeiterklasse Koreas in kurzer Zeit nach der Befreiung aus eigener Kraft Gewehre, Geschützgeschosse und Handgranaten, mit denen sich die reguläre Armee ausrüsten konnte, und stellte moderne Kriegsschiffe auf der See in Dienst.

Am 8. Februar 1948 fand in Pyongyang schließlich die feierliche Militärparade statt, auf der die Gründung der Koreanischen Volksarmee (KVA) als eine reguläre Armee verkündet wurde.

Das war ein Ereignis von großer Bedeutung im Schicksal des sozialistischen Korea und bei seiner Stärkung und Weiterentwicklung.

Im Koreakrieg (1950-1953), der zwei Jahre danach ausbrach, bereitete die KVA den USA, die sich als Stärkste“ in der Welt hinstellten, zum ersten Mal in ihrer Geschichte schmähliche Niederlage und verteidigte ehrenvoll die Souveränität und Würde des Landes.

Auch in den nach dem Krieg bis auf den heutigen Tag andauernden Konfrontationen zwischen der DVRK und den USA durchkreuzte die KVA stets auf Schritt und Tritt die militärischen Bedrohungen und Provokationen der USA und demonstrierte ihr würdevolles Ansehen als stets siegreiche starke Armee vor aller Welt.

Mit dem unbesiegbaren Geist der KVA, die die USA und die ihnen willfährigen Kräfte, die heute überall in der Welt das Feuer des Krieges anzünden und schalten und walten, entschieden in Schach hält und Sieg auf Sieg des sozialistischen Werkes in Korea und den Frieden der Koreanischen Halbinsel zuverlässig sichert, wird der 8. Februar 1948 in der Geschichte für immer erstrahlen.


Kim Jong Il: Über die Juche-Ideologie (14)

… Zur Durchsetzung des Prinzips der Selbstverteidigung muss die politisch-ideologische Überlegenheit der Volksstreitkräfte in starkem Maße zur Geltung gebracht werden.

Den entscheidenden Faktor für den Sieg im Krieg bilden nicht etwa die Waffen oder die Technik, sondern der große politische Enthusiasmus und die hohe revolutionäre Selbstaufopferung der Armee und der Volksmassen, die von der Gerechtigkeit ihrer Sache überzeugt sind. Der edle revolutionäre Geist, für die Freiheit und Befreiung des Volkes zu kämpfen, die unwandelbare Treue zur Partei und zum Führer, die außergewöhnliche Opferbereitschaft und der Massenheroismus, sogar die blühende Jugend und das Leben für das Vaterland und die Revolution bereitwillig ohne Zögern hinzugeben, die revolutionäre Kameradschaft zwischen den Kommandeuren und Soldaten und ihre engen Bande mit dem Volk wie auch die bewusste militärische Disziplin usw. – darin wurzelt die politisch-ideologische Überlegenheit, die nur eine Armee des Volkes, eine Armee der Revolution haben kann. Wie die Geschichte der revolutionären Kriege beweist, vermag eine Revolutionsarmee, die politisch-ideologisch zuverlässig gewappnet ist, auch mit unterlegener Bewaffnung selbst den mit modernsten Waffen ausgerüsteten Gegner zu besiegen. Die politisch-ideologische Überlegenheit ist geradezu der wesenseigene Vorzug einer revolutionären Streitmacht und die Quelle ihrer Unbesiegbarkeit.

Deshalb gilt es, die Armee politisch-ideologisch zu festigen, das diesbezügliche Niveau ihrer Angehörigen ständig zu heben, um mittels der politisch-ideologischen Vorzüge der revolutionären Volksstreitkräfte die imperialistische Aggressionsarmee besiegen zu können. …


Kim Jong Il: Über die Juche-Ideologie (13)

… Wir wollen, wie Kim Il Sung hervorhob, keinen Krieg, fürchten ihn aber keineswegs und betteln auch nicht bei den Imperialisten um Frieden. Der einzig richtige Weg zur Verteidigung der nationalen Unabhängigkeit und des Friedens wie auch für den Triumph der revolutionären Sache besteht darin, den Aggressionskrieg der Imperialisten mit einem Befreiungskrieg zu beantworten, der konterrevolutionären Gewalt mit der revolutionären Gewalt entgegenzutreten sowie sich in steter Abwehrbereitschaft vor Aggressionen und Kriegsmachenschaften der Imperialisten zu halten.

Aus diesem Grund ist das Prinzip der Selbstverteidigung unbedingt durchzusetzen.

Das ist die militärische Garantie der politischen Unabhängigkeit und wirtschaftlichen Selbstständigkeit und die Gewähr, die Aggressionen und Interventionen des Imperialismus zurückzuschlagen, die politische Unabhängigkeit und wirtschaftliche Selbstständigkeit zu bewahren, die Errungenschaften der Revolution und die Sicherheit des Volkes aufrechtzuerhalten.

Das Prinzip der Selbstverteidigung durchsetzen heißt, aus eigener Kraft den eigenen Staat zu schützen. Natürlich kann er hierbei von Bruderländern und Freunden unterstützt werden. Man darf sich aber nicht von anderen erwarten, dass sie sein eigenes Land verteidigen. Die Hauptkraft sind jedenfalls die eigenen Kräfte, die vorbereitet sein müssen, damit auch die Hilfe von außen wirksam wird. Deshalb muss man sich in der Landesverteidigung vor allem auf das Vermögen des eigenen Volkes und die eigene Verteidigungsmacht stützen. Der Schutz des Landes ist auch Sache des Volkes für sich selbst. Wenn sich das Volk unter der Führung der revolutionären Partei als geschlossenes Ganzes zum nationalen Befreiungskampf und zum Schutze des Vaterlandes erhebt, kann es jeden imperialistischen Aggressor schlagen und die Unabhängigkeit des Landes sowie die Errungenschaften der Revolution verteidigen. …


Erklärung des Verteidigungskomitees der DVR Korea vom 04. Februar

Die Erklärung des Verteidigungskomitees
der DVR Korea

Im Lauf der Zeit geht die anachronistische Anti-Korea-Politik des US-Imperialismus, eines unverschämte Räubers, immer mehr zum unvernünftigen hysterischen Konfrontationswahnsinn über. Diesbezüglich hat am 4. Februar das Verteidigungskomitee der DVR Korea im Auftrag eine Erklärung, die den grundsätzlichen Standpunkt der Armee und des Volkes Koreas dem In- und Ausland veröffentlicht, wie folgt abgegeben:

1. Unter den Bedingungen, dass die Anti-Korea-Politik des US-Imperialismus, des unverschämten Räubers, unsinnig und äußerst tyrannisch wird, wird auch das gerechte Vorgehen unserer Armee und unseres Volkes gegen sie immer härter.

Solange die feindliche Politik des räuberischen US-Imperialismus gegen die DVRK in den äußersten Grenzen weiterhin tyrannisch geworden ist, werden unsere Armee und unser Volk den Grad der gerechten Entgegnung umso grenzenloser erhöhen, je böswilliger die Verleumdung der Bande von Obama gegen uns, je stärker das Maß von brutaler Sanktion und Druck und je größer Format und Breite der auf uns gezielten Kriegsmanöver wird.

2. Unter den Verhältnissen, dass die militärische Strategie des räuberischen US-Imperialismus gegen die DVRK in das Stadium zur Entfesselung eines Aggressionskrieg übergeht, wird die gerechte Reaktion unserer Armee und unseres Volkes ihren Fokus darauf richten, den USA die bitterste schreckliche Katastrophe zu bereiten.

Unsere Armee und unser Volk sind dazu entschlossen, die letzte Seite des endgültigen Untergangs, welche die nur mit Niederlagen geschriebene schändliche Geschichte der USA abschließen wird, nicht irgendwo anders, sondern eben auf dem Boden der USA mit unserem Paektusan-Gewehr schön zu schreiben.

Es ist unsere entschiedene Wahl, wenn die USA mit konventioneller Waffengewalt einen aggressiven Krieg erzwingen, mit dem konventionellen Krieg unserer Art, wenn sie mit atomarer Waffengewalt einen aggressiven Krieg entfesseln, mit dem atomaren Schlag unserer Art und, wenn sie einen „Zusammenbruch“ durch Cyber-Krieg versuchen, mit dem geschickten Cyber-Krieg unserer Art das Ende der USA schneller herbeizuführen.

3. Soweit der unverschämte Räuber, US-Imperialismus, unsere Ideologie zu vernichten und unsere Ordnung verzweifelt zu „stürzen“ versucht, haben wir kein Bedürfnis nach einer Verhandlung mit den gemeinen USA und keinen Gedanken zum Umgang mit ihnen – das ist die Entscheidung unserer Armee und unseres Volkes.

Unsere Armee und unser Volk teilen der Obama-Administration der USA formell mit, dass wir kein Bedürfnis zu einer Verhandlung mit den USA als Gegenseite und keinen Gedanken zu einem Untergang mit ihnen haben, solange der unverschämte Räuber US-Imperialismus im künftigen traurigen Schicksal seine jämmerliche Lage vergisst und laut redet, uns zu „stürzen“.

Unsere Tradition des ständigen Sieges und die mit Schande und Niederlage erfüllte Tradition des US-Imperialismus in der bisherigen Geschichte der Konfrontation zwischen der DVRK und den USA werden sich von gestern bis heute und auch morgen unverändert fortsetzen.

Der räuberische US-Imperialismus, der über Jahrhunderte hinweg auf ihre feindliche Politik gegen die DVRK verrückt geworden ist, muss beherzigen, dass die albtraumhafte Stunde, in der er auf seinem Boden, Festland der USA, seinen ganz schrecklichen letzten Untergang erfahren wird, von Minute zu Minute, von Sekunde zu Sekunde näher kommt.

Pyongyang, 04.02.Juche 104 (2015)