Neues aus Korea

Kommentar der Koreanischen Zentralen Nachrichtenagentur

Die Koreanische Zentrale Nachrichtenagentur (KZNA) veröffentlichte einen Kommentar mit dem Titel „Eine gebührende Strafe“.

Durch die physische Handlung der Demokratischen Volksrepublik Korea, bloß die Maßnahme in der ersten Etappe, sind die südkoreanischen Behörden vernunftlos geworden, als ob es ein Blitz aus heiterem Himmel sei.

Die Hauptverantwortlichen, die die Nord-Süd-Beziehungen zum Endpunkt getrieben haben, behaupten hintereinander: Es ist eine beispiellose und unvernünftige Tat. Der Norden soll volle Verantwortung für die entstandene Situation tragen. Man wird harte Gegenmaßnahme ergreifen.

So handeln sie völlig lächerlich.

Diejenigen, die die DVRK, die ihren Landsleuten die Hand gegeben hatte, dazu veranlasst haben, sich eine richtige Einstellung zum Hauptfeind anzueignen und alle Kontaktkanäle zwischen dem Norden und dem Süden zu sperren, sind eben die südkoreanischen Machthaber. Wenn sie es nicht zugeben wollen und die Verantwortung dafür fürchten, sollen sie auf die letzten zwei Jahre zurückblicken.

Es erregt schon großen Zorn, dass die Südkoreaner in der Zeit, wo sich die DVRK gegen die weltweite Epidemie zu Land und See und in der Luft völlig gesperrt hat, über den Luftraum vom Frontgebiet allerlei Abfälle in die DVRK eindringen ließen und dadurch der Vorbeugungsarbeit große Schwierigkeit bereiteten. Überdies ließen sie die unverzeihliche Tat zur Verleumdung der höchsten Würde der DVRK mit Stillschweigen durchgehen. Doch sie reden von „Freiheit“ und „Menschenrechten“ und versuchen unverschämterweise, sich der Verantwortung dafür zu entziehen. Damit kann man nicht mehr gnädig umgehen.

Die südkoreanischen Machthaber sollen genau wissen, dass alle Maßnahmen der DVRK eine gebührende Strafe für ihre Sünde seien, und mit dummen Äußerungen dazu aufhören, die Verantwortung für die Verschlechterung der Nord-Süd-Beziehungen auf die DVRK abzuwälzen.

Vorbereitung für die Flugblätterverstreuung gegen Südkorea

Der Zorn gegen die Schurken, die die heilige höchste Würde der DVRK verletzten und alle DVRK-Bürger verleumdeten, und die Verräter sowie der Wille zu ihrer Bestrafung werden mit der Zeit immer glühender.

Der Vergeltungskampf der Koreaner dazu, es den Schurken und Verrätern deutlich einzuprägen, dass sie ganz Falsches getan haben, ist zur Flugblätterverstreuung zur Verurteilung der Verbrecher im Süden übergegangen.

Gemäß dem Willen der empörten Bevölkerung, die Flugblätter zur Bestrafung der Südkoreaner, die nicht einmal die elementarste Moral besitzen, zu verstreuen, werden in verschiedenen Gebieten die Vorbereitungsarbeiten für die großangelegte Flugblätterverstreuung gegen den Süden forciert.

Die Publikationsorgane drucken die Flugblätter gegen die südkoreanischen Behörden, die die Hoffnung und Erwartung aller Landsleute, die sich in den Nord-Süd-Vereinbarungen widerspiegelten, 2 Jahre lang mit listigen Worten beleidigt haben.

Die Flugblätter verurteilen die Sünden der südkoreanischen Behörden, die die Nord-Süd-Beziehungen zum Scheitern brachten und durch pro-US-amerikanische Kriecherei vom Volk im Stich gelassen wurden, in allen Einzelheiten.

Die Studenten mehrerer Universitäten und Hochschulen treffen volle Vorbereitungen dazu, nach der Öffnung der Gegenden an der Demarkationslinie und der Genehmigung ihres Vormarschs in die Gegenden gemäß dem entsprechenden Verfahren an der Flugblätterverstreuung teilzunehmen.

Man muss seine Sünden teuer büßen.

Die südkoreanischen Behörden sollen alles, was sie bisher getan haben, zurückbekommen und selber erleben. Erst dann würden sie deutlich begreifen, wie scheußlich es sie stimmt.

Sie haben eine elende Zeit durchzumachen.

Südkorea: Kritik an der Regierung

Laut Meldungen hielten die fortschrittlichen Organisationen wie „Verein der progressiven Kräfte“, „Solidaritätsversammlung der Bürgerinitiativen und Gesellschaftsorganisationen“ und „Friedensversammlung der Religiösen Südkoreas“ und die religiösen Kreise am 17. Juni eine Notzeitsitzung ab und kritisierten die südkoreanischen Behörden.

In einer Erklärung betonten sie: Dass die Süd-Nord-Beziehungen in eine ernste Krise geraten sind, ist darauf zurückzuführen, dass die südkoreanische Regierung nur wörtlich wiederholt, dass sie sich um die Erfüllung der Süd-Nord-Erklärungen bemühen werde, und keine praktische Maßnahme ergriffen habe.

Dem Bericht der südkoreanischen Nachrichtenagentur „Ryonhap News“ zufolge beriefen über 170 Bürgerinitiativen und Gesellschaftsorganisationen in Seoul einschließlich des „Vereins der progressiven Kräfte in Seoul“ am 18. Juni vor dem Blauen Haus eine Pressekonferenz ein und kritisierten die südkoreanische Regierung, die die Erfüllung der Nord-Süd-Vereinbarungen versäumt.

Die Redner hoben hervor: Die gegenwärtige Regierung soll es mit Schmerzen zugeben, dass sie  durch die Nichteinhaltung der Süd-Nord-Vereinbarungen am Bruch der Süd-Nord-Beziehungen schuldig ist. Man soll die Südkorea-USA-Workinggroup auflösen, ein Gesetz für das Verbot der Anti-DVRK-Flugblätterverstreuung festsetzen und mit den gemeinsamen Militärübungen Südkoreas und der USA aufhören.


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