Schlagwort-Archive: 15. Juni 2000

Korea: Gemeinsame Mitteilung vom 8. Februar

Am 8. Februar veröffentlichte auf der Konferenz der Vorsitzenden der Nord-, Süd- und Ausland-Direktionen im Gemeinsamen Nationalkomitee für die Verwirklichung der gemeinsamen Erklärung vom 15. Juni folgende gemeinsame Mitteilung:

In großer Erwartung und unter ebensolcher Anteilnahme im In- und Ausland fand vom 7. bis 8 Februar 2017 in Shenyang (China) die Konferenz der Vorsitzenden der Nord-, Süd- und Ausland-Direktionen im Gemeinsamen Nationalkomitee für die Verwirklichung der gemeinsamen Erklärung vom 15. Juni statt.

Besprochen wurden auf der Konferenz praktische Fragen dafür, in diesem bedeutsamen Jahr, in dem sich die Veröffentlichung der historischen gemeinsamen Erklärung vom 4. Juli und die der Deklaration vom 4. Oktober zum 45. bzw. zum 10. Male jähren, mit der vereinten Kraft der ganzen Nation die innerkoreanischen Beziehungen zu verbessern und eine neue Phase für die selbstständige Vereinigung einzuleiten. Dann wurde wie folgt vereinbart: weiterlesen

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Grußbotschaft der AiP-D an den verehrten Genossen Kim Jong Un zum 15. Juni

Die Antiimperialistische Plattform Deutschland (AiP-D) übermittelte dem hochverehrten Genossen Kim Jong Un ehrerbietig eine Grußbotschaft zum 16. Jahrestag der historischen gemeinsamen Erklärung vom 15. Juni 2000 über die Botschaft der DVR Korea in Berlin.

2016-06-15 - KIM JONG UN - Grußadresse zum 16. Jahrestag Erklärung vom 15. Juni 2000 - End


USA-Imperialisten: Zerstörer des Friedens und Rädelsführer des Krieges

Der Frieden ist ein einstimmiger Wunsch der Völker. Jedoch der Frieden, zu dem die Menschheit so wünscht, ist noch nicht verwirklicht. Die Lage in mehreren Regionen und Ländern ist instabil, und das glückliche Leben der Völker wird unbarmherzlich mit Füßen getreten. Infolge der Kriege werden die schuldlosen Menschen zum Tod und Leid gezwungen, die Städte und Dörfer verbrannten und wertvolle Kulturschätzen zerstört.

Der Urheber, der den Wunsch der Menschheit zum Frieden mit den Füßen tritt, ist der US-Imperialismus, der als seine Hauptaufgabe die Aggression und die Kriege betrachtet. Die USA verüben von erstem Tag ihrer Entstehung auf dem Erdball zahlreiche militärische Aggressionen und Kriege.

Nach dem 2. Weltkrieg stellten sie die Weltherrschaft durch die Kräfte als Hauptaufgabe ihrer auswärtigen Strategie fest und verübten überall in der Welt die militärischen Einmischungen und Aggressionen. In den 1950er Jahren gab es in Asien, Afrika und Lateinamerika wurden die Militärputsche häufig inszeniert und der Frieden zerstört. Das war ein Produkt der Aggressionspolitik der USA. In Asien gab es nach dem 2. Weltkrieg bis zu Mitte 1960er Jahren 23 Male, in Afrika von 1960 bis 1968 20 Male und in Lateinamerika in 1950er Jahren in 20 Ländern Militärputsch.

Die USA fabrizierten in mehreren Ländern die inneren Streitigkeiten und Militärputsche und verübten unter dem Vorwand „Schutzen des Friedens“ öffentliche militärische Einmischung in die Innenpolitik deren Länder. Und sie zögerten nicht auch die offene Aggression in die Länder, die antiimperialistisch und souverän orientiert sind und sich in wichtigen militärstrategischen Stellungen befinden. Die militärische Aggression gegen Panama und Grenada in 1980er Jahren, der Luftangriff auf Jugoslawien in 1990er Jahren und die bewaffneten Überfälle auf Afghanistan und Irak sind die treffenden Beispiele.

Auch die in jüngster Zeit komplizierten Sachlagen in Ukraine sind schließlich von den USA verursacht.

Die USA-Imperialisten lassen auf der Koreanischen Halbinsel ununterbrochen die Kriegsgefahr entstehen und bedrohen den Frieden. Mit dem Ziel, die Republik zu überfallen und in der nordostasiatischen Region die Militärherrschaft herzustellen, halten 70 Jahre lang Südkorea besetzt und verübten unaufhörlich die Kriegsprovokationen. Wegen der USA gab es auf der Koreanischen Halbinsel schon einen Krieg (25. Juni 1950 – 27. Juli 1953). Trotzdem sie bei diesem Krieg eine erbitterte Niederlage erlitten, lauern sie auf die Gelegenheit zur Aggression gegen unsere Republik, verübten hintereinander ihre militärischen Provokationen und entfalten die Kriegsmanöver.

Vorfall des bewaffneten US-Spionageschiffes „Pueblo“, Vorfall des großen Spionageflugzeuges „EC-121“, „Vorfall in Panmunjom“ …

Die groß angelegten Militärmanöver, bei denen die umfangreichen Aggressionskontingente auf der Koreanischen Halbinsel und deren Umgebung jährlich stationiert und durchführt werden, darunter „Team Spirit“, „RIMPAC“, „Ulji Freedom Guardian“…

Die US-Imperialisten brachten in Südkorea die verschiedenartigen Atomwaffen und -ausrüstungen und verwandelten es in weltgrößtes Atomwaffenarsenal. Sie klammern sich an die Machenschaften darum, unserer Republik einen atomaren ersten Schlag zu versetzen.

Nur in diesem Jahr führten sie die gemeinsamen Militärmanöver „Key Resolve“ und „Foal Eagle“ durch, die auf den urplötzlichen ersten Schlag durch die „Alliierten“-Streitkräfte und auf die „Eroberung von Pyongyang“ abzielten. In unserer Republik gab es der Probeunterwasserschuss der ballistischen Rakete vom schlagkräftigen strategischen U-Boot, um die Souveränität des Landes zu verteidigen und die Aggressionsmachenschaften des Imperialismus zum Scheitern zu bringen. Das problematisieren die USA als „schwere Provokation“ und versuchen das „Thaad“-Antiraketensystem in Südkorea herzustellen

Obwohl die Lage auf der Koreanischen Halbinsel dauerhaft gespannt ist, bricht kein Krieg aus. Das ist voll und ganz dem friedliebenden Standpunkt unserer Republik und deren Anstrengungen zu verdanken.

Soweit die US-Imperialisten auf dem Erdball existieren, können auch in allen Regionen der Welt der Frieden und die Sicherheit nicht gesichert werden. Nur der Kampf gegen die Kriegsprovokationen der US-Imperialisten, des Zerstörers des Friedens, verteidigt standhaft den Frieden, Wunsch der Menschheit.


Bulletin 32-2015 der Botschaft der DVR Korea

Die Botschaft der DVR Korea hat am Do, den 18.06.2015 das Bulletin Nr. 32-2015 herausgegeben. Es enthält den Standpunkt der DVR Korea zur Wiedervereinigung Koreas in englischer Sprache. Wir wollen unseren Freunden und Genossen das Dokument dennoch nicht vorenthalten:

150618 – Bulletin 32 – Stand of DPRK to Bring about Landmark Turn in Improving Inter-Korean Relations Clarified weiterlesen


Grußbotschaften der AiP-D an den verehrten Genossen Kim Jong Un

Die Antiimperialistische Plattform Deutschland beehrte sich, dem hochverehrten Marschall Kim Jong Un zum 15. und 19. Juni Grußbotschaften zu übermitteln:

Grußbotschaft zum 15. Juni

Grußbotschaft zum 19. Juni


Die unvergänglichen Verdienste um die Vereinigung des Vaterlandes

150614 - SK - Die unvergänglichen Verdienste um die Vereinigung des Vaterlandes - 01 - Gemeinsame Nord-Süd-Erklärung für die Vereinigung des Vaterlandes

Die unvergänglichen Verdienste um die Vereinigung des Vaterlandes

Am 15. Juni Juche 89 (2000) wurde in Korea die Gemeinsame Nord-Süd-Erklärung für die Vereinigung des Vaterlandes veröffentlicht. Seit diesem historischen Tag sind 15 Jahre vergangen. Aus Anlass dieses Tages, der in die Geschichte der Bewegung für die Vereinigung des Vaterlandes glänzend einging, erinnern sich die Koreaner an die historischen Tage, in denen unter der klugen Führung von Genossen Kim Il Sung und Kim Jong Il die programmatischen Richtschnüre für die Vereinigung des Vaterlandes geschaffen wurden.

Die Drei Chartas für die Vereinigung des Vaterlandes

Präsident Kim Il Sung hinterließ dem Vaterland und Volk die Drei Chartas für die Vereinigung des Vaterlandes als ein patriotisches Erbe.

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Bulletin 31-2015 der Botschaft der DVR Korea

Die Botschaft der DVR Korea hat am Fr, den 12.06.2015 das Bulletin Nr. 31-2015 herausgegeben. Es enthält eine Stellungnahme zur historisch wichtigen Gemeinsamen Nord-Süd-Erklärung vom 15.06.2000 und den Standpunkt der DVR Korea zur Wiedervereinigung Koreas. Wir wollen unseren Freunden und Genossen das Dokument nicht vorenthalten:

150612 – Bulletin 31 – Gemeinsame Nord-Süd-Erklärung vom 15. Juni

 

Nr. 31-2015

12. Juni 2015

Bulletin

Gemeinsame Nord-Süd-Erklärung vom 15. Juni

Vor 15 Jahren im Juni Juche 89(2000) wurde in Pyongyang, Hauptstadt der Demokratischen Volksrepublik Korea (DVRK), beim Nord-Süd-Gipfel zum ersten Mal in der Geschichte die Gemeinsame Nord-Süd-Erklärung vereinbart.

Die Gemeinsame Erklärung vom 15. Juni ist das gemeinsame nationale Grundsatzprogramm, das sogar von der Generalversammlung der Vereinten Nationen begrüßt wurde.

Die Tatsache, daß sich im Zeitalter der Vereinigung vom 15. Juni die Beziehungen zwischen Nord und Süd positiv entwickelten, wie zum Beispiel der rege Austausch und die Zusammenarbeit in vielen Gebieten, gemeinsame Auftritte und Anfeuerung bei internationalen Sportspielen, hat dies bewiesen.

Nach der Teilung Koreas vor 70 Jahren durch die fremden Kräfte hat Präsident Kim Il Sung Anfang 1970er Jahre dem In- und Ausland anhand der historischen Gemeinsamen Erklärung vom 4. Juli die 3 Prinzipien der Vereinigung des Vaterlandes – Souveränität, friedliche Vereinigung und großen nationalen Zusammenschluß – feierlich klargemacht und somit der Bewegung für die Vereinigung Koreas in neuer Weise Hoffnung und Optimismus verliehen. Auch Genosse Kim Jong Il ließ im Jahre 2000 erstmalig in der Geschichte der nationalen Spaltung das Gipfeltreffen von Nord und Süd zu und die Gemeinsame Erklärung vom 15. Juni, die das Ideal – durch unsere Nation selbst – enthält, und 2007 die Deklaration vom 4. Oktober, das praxisorientierte Programm der oben erwähnten Erklärung, vereinbaren und leitete das Zeitalter der Vereinigung vom 15. Juni ein, in dem Nord und Süd nach der Versöhnung, dem Zusammenhalt und der Vereinigung streben.

All diese Tatsachen beweisen, daß die Sache, die Vereinigung Koreas, nur dann erfolgreich verwirklicht werden kann, wenn Nord und Süd Koreas äußere Kräfte zurückweisen und unbeirrt auf dem Standpunkt – durch unsere Nation selbst – stehen und die gemeinsamen Erklärungen achten und aufrichtig in die Tat umsetzen.

Doch die Behörde Südkoreas läßt den einmütigen Willen der Nation an die Vereinigung nicht in Betracht und hat die Nord-Süd-Beziehungen in eine Katastrophe gestürzt, indem sie beharrlich bei der Konfrontation und Spaltung statt der nationalen Versöhnung und dem Zusammenschluß bleiben.

Im vergangenen Januar veröffentlichte das Verteidigungskomitee der DVRK den wichtigen Vorschlag, praktische Maßnahmen zur allseitigen Einstellung aller die andere Seite bedrohenden militärischen Feindseligkeiten einzuleiten. Trotzdem veranstalteten die USA und Südkorea von Ende Februar an die groß angelegten gemeinsamen Militärmanöver „Key Resolve“ und „Foal Eagle“ und spitzten die Spannung der Region zu, behaupten immer noch militärische Konfrontation und Krieg.

Die Behörde Südkoreas, auf USA gestützt, hat mit Kriecherei, Landesverrat, Konfrontation und Atomkriegsmachenschaften gegen den Norden die Nord-Süd-Beziehungen ruiniert und zeigt sich so, als ob sie Interesse für die Vereinigung haben. All dies ist nichts weiteres als ein zweckloser Versuch, um der Verantwortung, das Zeitalter der Vereinigung vom 15. Juni verwüstet zu haben, zu entgehen und ihren Albtraum der sogenannten „Vereinigung der Gesellschaftsordnungen“ zu verwirklichen.

Genosse Kim Jong Un wies in seiner Neujahrsansprache 2015 hin, Nord und Süd haben bereits auf dem Weg zur Vereinigung die Vereinigungschartas und das große Vereinigungsprogramm wie z. B. die Gemeinsame Erklärung vom 4. Juli, die historische Gemeinsame Erklärung vom 15. Juni und die Deklaration vom 4. Oktober geschaffen und dadurch den Willen und Geist der Nation zur Vereinigung vor aller Welt veranschaulicht und, wie bereits vereinbart, die Frage der Vereinigung des Vaterlandes ungeachtet der Unterschiede in Ideologie und Gesellschaftsordnung gemäß den gemeinsamen Interessen der Nation zu lösen.

Er sagte auch, die beiden Seiten sollten nicht mehr mit sinnlosen Wortgefechten und unbedeutenden Sachen Zeit und Energie verschwenden, sondern die Geschichte der Nord-Süd-Beziehungen neu aufschreiben, und die ganze koreanische Nation habe sich zur gesamtnationalen Bewegung für die Erreichung der Vereinigung des Landes wie ein Mann zu erheben und dieses Jahr als das Jahr einer großen Wende zu krönen, in dem sie einen breiten Weg zur selbstständigen Vereinigung eröffnen.

Der Wille und Standpunkt des Koreanischen Volkes, die Gemeinsamen Erklärungen konsequent durchzusetzen und die Idee und Führung des Genossen Kim Jong Un für die Vereinigung des Vaterlandes hochgetragen eine große Wende bei den Nord-Süd-Beziehungen herbeizurufen, ist unveränderlich.

Die Gemeinsame Erklärung vom 15. Juni durchzusetzen ist der einzige Weg für die Verbesserung der heutigen Nord-Süd-Beziehungen.