Interview mit Egon Krenz

Die russische Zeitung Prawda führte mit Genossen Egon Krenz ein aufschlussreiches Interview zu seinem Buch Wir und die Russen, das wir all unseren lieben Mitmenschen gerne ans Herz legen. Die Übersetzung ins Deutsche können Sie hier abrufen (der Seitenaufbau dauert manchmal lange, oben rechts gibt es eine Herunterladefunktion für die PDF-Datei). Wir wünschen angenehme Lektüre.


Grußbotschaft & Solidaritätsbekundungen im September 2020

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Die Wahrheit zum Fall Otto Warmbier

…wie sie sich überall auf der Welt täglich durch die US-Schergen abspielt…

YouTube: The Otto Warmbier Case – Was He Really Tortured in the DPRK? (Spanish with English subtitles)


Aktivtagung in Eberswalde

Buch: Der Sonderermittler


Online-Konferenz der AiP-D zum 72. Gründungstag der DVR Korea


Internet-E-Seminar zur Souveränität Koreas

Korea: Immer siegreich durch Souveränität

  1. Beitrag: The Juche Ideology as a Recipe for Success in the Struggle for Sovereignty
  2. Beitrag: Die Demokratische Volksrepublik Korea, die mit Souveränität wie immer siegt
  3. Beitrag: Zum 75. Jahrestag der Gründung der Partei der Arbeit Koreas
  4. Beitrag: The Future Successful Development in the DPR Korea is Firmly Guaranteed by Respected Marshal KIM JONG UN

Bei Freunden gefunden

  1. Rede des kubanischen Präsidenten Miguel Díaz-Canel bei der Generaldebatte der 75. Vollversammlung der Vereinten Nationen
  2. Historiker Hannes Hofbauer: Politische Linke verkennt „Funktion der Migration“
  3. Im medialen Gleichschritt und „Maasloser“ Überschätzung in die Konflikte
    Von Evelyn Hecht-Galinski
  4. Neue Dokumente zur Geschichte der SEW

Mitteilung der Koreanischen Zentralen Nachrichtenagentur

Wir warnen die südkoreanische Regierung

Am 25. September haben wir der südlichen Seite das ganze Untersuchungsergebnis über einen Fall mitgeteilt, der in Hinsicht auf die gegenwärtigen Nord-Süd-Beziehungen nicht erwünscht ist.

Getreu dem Willen des höchsten Führungsgremiums haben wir auch notwendige Sicherheitsmaßnahmen verstärkt ergriffen, damit sich keine zusätzliche Sache ereignet, die auf Vertrauen und Achtung basierenden Beziehungen zwischen Nord und Süd beeinträchtigen kann.

Wir haben eine Untersuchung für alle Gebiete des südwestlichen Meeres und der westlichen Küste organisiert und haben sogar die Prozedur und Methode dafür im Sinn, der südkoreanischen Seite nach bisheriger Tradition den Leichnam zu übergeben, der möglicherweise durch Meeresströmung an unsere Seite gelangen könnte.

Nach dem Bericht der Westmeerflotte unserer Seestreitkräfte sind vom 25. September an zahlreiche Kriegsboote und weitere Schiffe Südkoreas im Einsatz für eine vermutliche Untersuchungsaktion und verletzen dabei leider unsere Gewässer. Diese Handlung Südkoreas verursacht unsere Wachsamkeit und lässt uns einen weiteren unerwünschten Fall vorausahnen.

Für uns ist es egal, welche Untersuchungsaktion die südliche Seite auf ihren Territorialgewässern unternimmt. Aber die Verletzung unserer Gewässer wollen wir nicht unbeachtet lassen und warnen die südliche Seite sehr ernsthaft davor.

Wir fordern die südkoreanische Seite dazu auf, unverzüglich die unerlaubte Verletzung der militärischen Demarkationslinie auf dem Koreanischen Westmeer zu stoppen, die zu einer neuen Spannung führen könnte.

Pyongyang, 27. September Juche 109 (2020)


Corona-Lied von Dieter Hallervorden


Zitat des Tages

Wie aktuell doch dies noch immer ist:

John Swinton (1829–1901)

US-amerikanischer Journalist, Zeitungsverleger und Redner

Zitat aus dem Jahr 1883:

„Es gibt zu dieser Zeit in der Weltgeschichte in den USA keine solche Sache wie eine unabhängige Presse. Sie wissen das und ich weiß es. Es gibt nicht einen von Ihnen, der es wagt, seine ehrliche Meinung zu schreiben, und wenn Sie es würden, wissen Sie im voraus, dass sie nie im Druck erscheinen würde.

Ich werde wöchentlich dafür bezahlt, um meine ehrliche Ansicht aus der Zeitung, mit der ich verbunden bin, herauszuhalten. Andere von Ihnen erhalten ähnliche Vergütungen für ähnliche Dinge und jeder von Ihnen, der närrisch genug wäre, ehrliche Meinungen zu schreiben, würde sich auf der Straße wiederfinden um sich nach einer anderen Arbeit umzusehen. Wenn ich es mir erlauben würde, meine ehrliche Meinung in einer Ausgabe meiner Zeitung erscheinen zu lassen, wäre ich meine Beschäftigung vor Ablauf des Tages los.

Die Aufgabe von Journalisten ist es, die Wahrheit zu zerstören, gerade heraus zu lügen, zu verdrehen, zu verunglimpfen, vor den Füßen des Mammons zu kuschen und sein Land und seine Rasse um sein täglich Brot zu verkaufen. Sie wissen es und ich weiß es. Was für ein Narrentum ist dieses Trinken auf eine ‚unabhängige Presse‘!

Wir sind die Werkzeuge und Vasallen reicher Männer hinter der Szene. Wir sind die Hampelmänner, sie ziehen die Fäden und wir tanzen. Unsere Talente, unsere Möglichkeiten und unser Leben sind das Eigentum anderer Männer. Wir sind intellektuelle Prostituierte.“