Am 13. Juni 2016 solle das USA-Atomunterseeboot „Mississippi“ in der asiatisch-pazifischen Region zum ersten Mal erschienen und im Pusan-Hafen Südkoreas eingelaufen sein.
Dieses U-Boot, das im Jahr 2012 in Dienst getreten ist, ist der neueste Atom-Angriffsunterseeboot der USA-Marine, der mit zahlreichen Torpedo- und Flugkörperabschusseinrichtungen versehen ist und die Aufgabe für den Angriff auf gegnerische Kriegsschiffe und für die Sonderoperation erfüllt.
Auch während des gemeinsamen Militärmanövers „Key Resolve“ und „Foal Eagle 16“, das vom März an mehr als 50 Tage lang in Südkorea inszeniert wurde, ließen die USA unter Einsatz der groß angelegten strategischen Atomschlagmittel wie des atombetriebenen Flugzeugträgers „Staenes“, der strategischen Atombomber „B-52“ und „B-2“ und der Stealth-Kampfflugzeuge „F-22A“ die Kriegsgefahr, in der auch beim geringsten Anlass ein Krieg auszubrechen drohte, entstehen.
In der Stellungnahme vom 16. Juni unterstrich der Sprecher des DVRK-Außenministeriums wie folgt:
Im asiatisch-pazifischen Gewässern in der Umgebung der Koreanischen Halbinsel fahren 2 atombetriebene Flugzeugträger der USA dauerhaft herum und wird in den USA die „Operation für präzise Luftangriffe“ gegen Atomanlagen und -streitkräfte unserer Republik unverhohlen vorbereitet. In dieser Atmosphäre drang das neueste Atom-U-Boot der USA in Südkorea ein. Das ist eine direkte Bedrohung gegen die Sicherheit unserer Republik und den Frieden der Region.
Weil die USA in Koreanische Halbinsel und deren Umgebung verschiedenartige strategische Materialien weiterin einsetzen, wird die überdies instabile Lage der Koreanischen Halbinsel weiterhin in unkontrollierbaren Zustand versetzt.
Der beste Weg zur Verhinderung des Krieges und Verteidigung des Friedens in der Koreanischen Halbinsel, dem weltweit konfliktreichsten Gebiet, in dem wegen der ununterbrochenen Machenschaften der USA zur Entfesselung eines neuen Krieges beständig eine Nuklearkriegsgefahr schwebt, besteht darin, unsere selbstverteidigende atomare Abschreckungskraft allseitig zu stärken.
Die Richtlinie unserer Partei für parallele Entwicklung des Wirtschaftsaufbaus und des Aufbaus der Atomstreitmacht ist die richtigste Linie dafür, der von den USA aufgezwungenen Atomkriegsgefahr mittels der mächtigen nuklearen Abschreckungskraft ursächlich ein Ende zu setzen und den Frieden und die Sicherheit in der Region und der Welt zu schützen.
Die USA behaupten bisher, die Entnuklearisierung sei für sie in der ersten Reihe, indem sie an ununterbroche Machenschaften zur atomaren Strangulierung gegen uns und die auf uns gerichtete Atomkriegsübungen weiterhin klammern. Das ist ja unverschämte Sophisterei.
Die USA müssen sich über die strategische Stellung unserer Republik, die in die erste Reihe der Kernwaffenstaaten der Welt gestellt ist, und politische Entschlossenheit treffen, den Strom der Lage im Klaren sein, ihre anachronistische Anti-Korea-Politik aufzugeben und aus Südkorea ihre Aggressionsarmee und Kriegsausrüstungen abzuziehen.
AiP-D Meinung: Die Antiimperialistische Plattform Deutschland unterstützt vorbehaltlos die Stellungnahme des Sprechers des Außenministeriums der DVR Korea. Es sind die USA, die immer wieder heuchlerisch von Abrüstung, Entnuklearisierung usw. anderer schwatzen, während sie ihre konventionelle wie auch atomare Bewaffnung und alle Streitkräfte unentwegt mit Billionen von US-Dollars modernisieren. Es ist wie der Dieb, der „Haltet den Dieb!“ ruft. Solange die USA keine Kehrtwende in ihrer anachronistischen Politik gegenüber der DVR Korea und anderen souveränen Staaten machen, kann es keinen dauerhaften Frieden auf der Erde geben, den sich alle freiheitsliebenden und fortschrittlichen Menschen der Welt so sehr wünschen. Die erbärmlichen US-Imperialisten und ihre Handlanger und Vasallen gehören endlich auf den Müllhaufen der Geschichte, damit Frieden, wahre Freiheit und Wohlstand für alle Völker der Welt verwirklicht werden können! Dafür kämpfen wir unentwegt!
Wir werden gegen unbesonnene Kriegsmachenschaften der USA unsere selbstverteidigende nukleare Abschreckungskraft qualitativ und quantitativ noch felsenfester stärken und auch einzige militärische Provokationen der Feinde auf unsere eigene gnadenlose Reaktionsweise konsequent niederwalzen.
In den USA wurde der Plan für „präzise Luftangriffsoperationen“ ausgearbeitet. Diesbezüglich antwortete am 15. Juni 2016 der Sprecher des Außenministeriums der DVR Korea auf die Frage eines Journalisten der Koreanischen Zentralen Nachrichtenagentur (KZNA) wie folgt:
Jüngst hat eine Beratungsgesellschaft für strategische Informationen in den USA ihren Bericht „Militärische Reaktion auf nordkoreanische Atomfrage“ ausgearbeitet und veröffentlicht.
Der Hauptinhalt des Berichts aus 5 Kapiteln besteht darin, hochnäsig durch „präzise Luftangriffsoperation“ gegen unsere Atom- und militärischen Einrichtungen unsere Atomfähigkeit „zu verbrennen und zu vernichten“.
Im Bericht wurden die Atomanlagen bei Nyongbyon, Bauplatz für das Atomkraftwerk, Uranbergwerke und -anreicherungsanlagen als Luftangriffsziele ausgewählt, und es wird erwähnt, ballistische Raketen unserer strategischen Streitkräfte, Bomber unserer Luftwaffe und Anlagen für den Bau der U-Boots durch gleichzeitige präzise Luftangriffe auf einmal zu zerstören.
Es ist vorgesehen, dafür dutzende strategische Atombomber „B-2“, mit großen Bunkerzerstörungsbomben beladen, und Stealth-Kampfflugzeuge „F-22“ einzusetzen und hunderte Flugkörper „Tomahawk“ aus mehreren Atomunterseebooten in der Klasse „Ohio“ und Zerstörern abzuschießen.
Das ist ein unverhohlener Ausdruck der böswilligen Absicht der USA auf Aggressionskrieg gegen unsere Republik, die ihre äußerst unbesonnene Etappe erreicht.
Die Veröffentlichung des diesmaligen äußerst provokanten Berichts über präzise Luftangriffe gegen unsere Atomanlagen und -streitkräfte ist als Fortsetzung der extremen Sanktionen gegen die DVR Korea und ebensolchen Drucks auf sie und der Atomkriegsmachenschaften durch gegenwärtige US-Administration ein deutliches Zeugnis davon, unerwartete Erstschläge und bewaffnete Überfälle durch die USA gegen uns würden in dynamischer Etappe überprüft und vorbereitet.
Überdies kann man nicht darüber hinwegsehen, dass das äußerst gefährliche „Kriegsszenarium“ gegen uns vor dem im kommenden August abzuhaltenden gemeinsamen Militärmanöver zwischen den USA und Südkorea veröffentlicht wurde.
Außerdem besteht die Ernsthaftigkeit der Lage – wie im diesmaligen Bericht dargelegt wurde – darin, dass die USA ihre „präzise Luftangriffsoperation“ auf jeden Fall als einen „totalen Krieg“ betrachten und einen groß angelegten Krieg für die militärische Strangulierung unserer Republik zurzeit sofort vom Zaune zu brechen versuchen.
Der Sprecher des Außenministeriums unterstrich, dass die auf der Koreanischen Halbinsel mit jedem Tag realisierbare Aggressionskriegsmachenschaften durch die USA von der Richtigkeit und Notwendigkeit der von der Partei der Arbeit Koreas (PdAK) dargelegten strategischen Richtlinie für parallele Entwicklung des Wirtschaftsaufbaus und des Aufbaus der Atomstreitmacht nochmals anschaulich zeugen.
AiP-D Meinung: Die immer unverhohleneren Drohgebärden der US-Imperialisten und ihrer Lakaien gegen die friedliebende DVR Korea sind ein Zeugnis der völlig desolaten Lage der Außenpolitik der US-Administration. Statt auf die von der DVR Korea wiederholt angebotenen Gesprächsofferten einzugehen werden immer neue Aggressionsmachenschaften gegen die DVR Korea geschürt. Das erinnert an einen unseeligen „Endkampf“ der USA und ihrer Helfershelfer, die, bevor sie auf Grund ihrer moralischen Verkommenheit und ihrer völligen Unterlegenheit zusammenbrechen werden, noch einmal ein letztes Aufbäumen – quasi als letztes Gefecht – vor ihrer endgültigen Niederlage offenbaren. Doch es wird ihnen nichts helfen! Die aufrechten und gerechten Völker der Welt werden in nicht allzuferner Zukunft Gericht über die USA und ihre Speichellecker halten, und dieses Gericht wird gnadenlos sein, denn die USA und die ihnen hörigen Kräfte haben eine Chance nach der anderen vertan, sich vor der Weltöffentlichkeit für ihre unsäglichen und zum Himmel schreienden Missetaten zu entschuldigen und ehrlich Abbitte zu leisten. Die USA und alle ihnen folgenden Kräfte gehören endlich auf den Müllhaufen der Menschheitsgeschichte, damit dann schließlich Souveränität, Gerechtigkeit und Frieden auf der Erde vorherrschen werden. Das ist der sehnlichste Wunsch der Menschheit.
Berlin – Die Investigativ-Gruppe Ost Objektiv sieht hinter dem im Februar 2015 stattgefundenen Mord an dem liberalen russischen Oppositionspolitiker einen ausgeklügelten Plan verantwortungsloser Kräfte im ukrainischen Sicherheitsdienst. Ein falsches Model und eine Spur, die über Tschetschenien nach Moskau weisen sollte, gehörten zu den zentralen Bestandteilen eines Geschehens, welches dazu gedacht war, den russischen Staat ins Wanken zu bringen.
Details zur Deutung von Ost Objektiv gab es nun auf einer Pressekonferenz in Berlin-Mitte zu hören. Da die Mitglieder der Gruppe, der „ehemalige Entscheidungsträger der Bundesrepublik Deutschland“ angehören, „aus Rücksichtnahme auf ihre in Verantwortung stehenden Kollegen vorerst noch keine öffentliche Bekanntheit wünschen“, so die Pressemitteilung, wurde stellvertretend der bekannte Journalist und Geheimdienstexperte Wilhelm Dietl, der bereits für Stern, Spiegel und Focus (und den BND) tätig war, mit der Präsentation beauftragt. Dietl nannte als generelle Motivation von Ost Objektiv die Sorge wegen der unsachlichen Berichterstattung über Rußland, der aktuelle Bericht zum Fall Nemzow werde vorgestellt, „damit die Planer dieses perfiden Verbrechens nicht das letzte Wort haben“.
Nach der sattsam bekannten Version war Boris Nemzow, Vertreter der liberalen Opposition gegen die Regierung Putin, am 27.2.2015 mit seiner Freundin unterwegs, als er aus einem Auto erschossen wurde, ausgerechnet vor dem Kreml. Als Haupttäter verhaftet wurde ein Tschetschene, damit sollte nach dieser Fassung die Spur zu Unrecht in islamistische Kreise gelegt werden. Der Täter kam jedoch aus dem Umfeld des moskaufreundlichen tschetschenischen Präsidenten Ramsan Kadyrow, was als Hinweis darauf gewertet wird, daß sich die Hintermänner im Kreml befänden. Schließlich sei Nemzow ein bekannter Gegner Putins gewesen und habe am 1. März eine große Demonstration gegen diesen leiten wollen, und nur knapp vorher sei er erschossen worden. Kurz: nach dieser gängigen Theorie klebe das Blut Nemzows letztlich an den Händen Wladimir Putins.
Für die russischen Ermittler war Nemzows Freundin Durizkaja allerdings bereits früh nicht nur eine Zeugin, sondern auch eine Verdächtige. So gab es Widersprüche zwischen ihrer Aussage, Nemzow habe kein Fahrzeug nehmen, sondern laufen wollen, während Zeugen zufolge Durizkaja auf dem Spaziergang bestanden habe. Warum hat der Mörder nicht auch die Zeugin Durizkaja beseitigt? Sie habe sich auch geweigert, sich einem Lügendetektortest zu unterziehen, wollte nicht in das russische Zeugenschutzprogramm aufgenommen werden und nach dem Geschehen schnellstmöglich zurück in ihre ukrainische Heimat.
Die neuesten Erkenntnisse stützen jetzt eine Interpretation, nach der Durizkaja Teil des Komplotts gewesen sei und Nemzow absichtlich in die Schußlinie seiner Mörder geführt habe. Betont wurde ihr für ein Model ungewöhnliches Verhalten; drei Jahre sei sie bereits mit Nemzow liiert gewesen und habe die Beziehung geheimgehalten, anders, als in solchen Kreise üblich, wo Liaisons mit bekannten Persönlichkeiten als Eintrittskarte in die High Society genutzt werden. Zudem habe sie vermieden, Nemzows Beerdigung beizuwohnen und dies mit Abscheu vor Medienrummel begründet. Als Zeugin erreichbar ist sie nicht mehr ohne Weiteres, sie steht nun unter dem Schutz der ukrainischen Sicherheitsbehörden.
Doch was ist mit der tschetschenischen Spur? Der als Haupttäter festgenommene Saur Dadajew belastet sich selbst nicht nur mit der Tat, sondern auch mit deren Ausführung und Planung, womit er eine weit höhere Haftstrafe auf sich nimmt als nur als „ausführender Täter“. Einer Variante der Kreml-Theorie zufolge sei Michail Kassjanow, ehemaliger Ministerpräsident der ersten Präsidentschaft Putins, der Auftraggeber gewesen. Ost Objektiv fragt hingegen, warum Dadajew diesen dann schützen und die Schuld auf sich laden sollte und stellt dem entgegen, daß es wahrscheinlicher sei, den Auftraggeber unter den exiltschetschenischen Dschihadisten zu suchen. Dadajew schützt danach somit tatsächlich seine eigenen Leute – und möglicherweise auch seine Angehörigen.
Dazu paßt, daß Achmed Sakejew von der tschetschenischen Exilregierung in London im Zusammenhang mit dem Mordfall Nemzow von Tschetschenen, „die die Ukraine unterstützen“ spricht. Tatsächlich haben tschetschenische Kämpfer im Konflikt um die Ostukraine auf beiden Seiten gekämpft. Ost Objektiv liefert eine Kette von Verbindungen zwischen den tschetschenischen Dschihadisten auf ukrainischer Seite und der Exilregierung in London sowie der Gruppe um Dadajew.
Issa Munajew, Gründer des tschetschenischen Bataillons Dschochar Dudajew, kommt dabei als Verbindungsmann zwischen der Exilregierung und den Nemzow-Mördern in Frage. Einen Monat vor der Ermordung Nemzows, am 1. Februar, starb er. Nach offizieller Darstellung bei Gefechten um die ostukrainische Stadt Debalzewo. Tschetscheniens Präsident Kadyrow stellte hingegen die Behauptung auf, der ukrainische Sicherheitsdienst SBU und die CIA hätten sich auf die Eliminierung Munajews verständigt. Wurde hier möglicherweise ein Beteiligter des Komplotts von ukrainischem Sicherheitsdienst und tschetschenischen Islamisten präventiv beseitigt?
Ost Objektiv betont, daß es sich in ihrer Version nicht um einen Auftrag der ukrainischen Regierung gehandelt habe, sondern, daß die verantwortliche Gruppe im Sicherheitsdienst auf eigene Rechnung vorgegangen sei. Ziel sei gewesen, durch den Tod Nemzows Unruhen in Rußland zu erzeugen (einen „Moskau-Maidan“), um Rußland zu schwächen und die Lage für die Kiewer Truppen im Kampf um die abtrünnigen Gebiete der Ostukraine zu verbessern.
Die technisch einwandfreie Ausführung deutet auf einen professionellen Geheimdienst hin. Dem steht jedoch eine gravierende politische Fehleinschätzung gegenüber. Allgemein existiert die liberale Opposition in Rußland vor allem für die westlichen Kameras, ihre Verankerung im Volk kann getrost vernachlässigt werden. Auch Nemzow war in den letzten Jahren eine marginale Erscheinung, dessen Beseitigung dem Großteil des russischen Volkes recht gleichgültig gewesen sein dürfte. Die russische Regierung hatte einfach nichts vom Tod Nemzows. Die ukrainischen Kreise hätten hingegen durchaus etwas davon gehabt – wenn die Opposition in Rußland so stark gewesen wäre, wie sie in den antirussischen ukrainischen Medien dargestellt wird.
Aufklärungsarbeit wie jene von Ost Objektiv scheint jedenfalls dringend nötig, denn Nemzow wird auch über ein Jahr nach seinem Tod noch durch das Potemkinsche Dorf getrieben. Daß der Politiker in Rußland nach einem klassischen Begriffsverständnis nicht zu Unrecht als Landesverräter eingestuft wurde, ist die eine Seite. So gehörte er zu Boris Jelzins engsten Gefolgsleuten und war für die „marktwirtschaftlichen Reformen“ (den Ausverkauf des Landes) wesentlich mitverantwortlich; nach Aussagen eines seiner Gesinnungsgenossen, des Schriftstellers Wiktor Wladimirowitsch Jerofejew, war er dem Westen 2014 sogar bei der Erstellung der Personenlisten für die Sanktionen gegen Rußland behilflich.
Die andere Seite ist, daß sein Name auch heute seitens transatlantischer Extremisten für antirussische Propaganda genutzt wird. Von Deutschland aus setzt seine Tochter Schanna (oder Zhanna) Nemzowa die Aktivitäten für eine „offene Geselschaft“ fort, der Spiegel widmete ihr im März einen entsprechenden Artikel. Von der durch Zhanna Nemzowa gegründeten Boris-Nemzow-Stiftung wurde in Kooperation mit der Friedrich-Naumann-Stiftung im Juni 2016 erstmals ein Boris-Nemzow-Preis verliehen, „für Mut im Kampf für demokratische Rechte in Russland“. Erhalten hat ihn Lew Schlossberg, ein liberaler Lokalpolitiker und Journalist, der in seiner Dankesrede pflichtschuldigst die Legende weiterpflegte, Nemzow sei „für seine politischen Überzeugungen“ ermordet worden.
Das Redaktionskollektiv der AiP-D veröffentlicht aus Anlass des 16. Jahrestages der Unterzeichnung der historischen Gemeinsamen Nord-Süd-Erklärung vom 15. Juni 2000 die wegweisenden Werke der großen Genossen Kim Il Sung und Kim Jong Il zu Fragen der Vereinigung des Vaterlandes. Wir legen diese Werke, die als PDF-Dateien heruntergeladen werden können, unseren Lesern besonders ans Herz.
Am 15. Juni Juche 89 (2000) wurde in Pyongyang, Hauptstadt der Demokratischen Volksrepublik Korea die gemeinsame Nord-Süd-Erklärung vom 15. Juni, unterzeichnet auf dem Nord-Süd-Gipfeltreffen, veröffentlicht. Die Annahme der historischen gemeinsamen Erklärung vom 15. Juni war eine große Feierlichkeit, die der koreanischen Nation, die nach Wiedervereinigung des Vaterlands strebte, Zuversicht und Freude bereitete, und ein bemerkenswertes Ereignis, mit dem ein neuer Wendepunkt für die selbständige Wiedervereinigung eingeleitet wurde.
Choe Hak Yong im Stadtbezirk Jung der Stadt Pyongyang sagt: „Ich erinnere mich noch heute an das historische Ereignis vom 15. Juni 2000, wo das ganze Land mit Freude erfüllt war. Mit rastloser aufopferungsvoller Anstrengung brachte Feldherr Kim Jong Il zum ersten Mal in der Geschichte das Nord-Süd-Gipfeltreffen zustande und leitete mit der Veröffentlichung der gemeinsamen Erklärung vom 15. Juni ein neues Zeitalter der Vereinigung ein.
In der gemeinsamen Erklärung vom 15. Juni wurden die nationale Souveränität und der große Zusammenschluss als Hauptsache bei der Wiedervereinigung des Vaterlandes dargelegt. Die Herrschaft und Einmischung der äußeren Kräfte zurückzuweisen und in vereinter Kraft der koreanischen Nation den Weg zu Frieden und Wiedervereinigung zu eröffnen, darin liegt die Bedeutung und Macht der gemeinsamen Erklärung vom 15. Juni.
Durch die Veröffentlichung der gemeinsamen Erklärung vom 15. Juni bekam die ganze koreanische Nation ein großes gemeinsames Programm für Einheit im neuen Jahrhundert und den Meilenstein für die selbständige Wiedervereinigung. In ganz Korea wurde ein bewegtes Zeitalter der selbständigen Vereinigung eingeleitet. Die über ein halbes Jahrhundert lang getrennten Eisenbahnlinien und Fahrwege wurden wieder verbunden, der Verkehr in der Luft und auf dem Meer wurde aufgenommen, und in Seoul, Pyongyang, im Gebirge Kumgangsan und weiteren Orten im Norden und Süden fanden die gemeinsamen Vereinigungsveranstaltungen der Nation feierlich statt, von denen aus der laute Ruf „Wir sind eins“ ertönte. Das zeigte den Willen der Nation, das Land wiederzuvereinigen und nie mehr getrennt zu leben.
Das historische Gipfeltreffen in Pyongyang und die Veröffentlichung der gemeinsamen Erklärung vom 15. Juni waren die großen Verdienste des Genossen Kim Jong Il für die Nation.
Die historische gemeinsame Erklärung vom 15. Juni, die dank der Anstrengung des Feldherrn Kim Jong Il angenommen wurde, ist für immer das große Programm der koreanischen Nation für Einheit. weiterlesen
Am 10. Juni sendeten die Teilnehmer der gemeinsamen Konferenz der Regierung, der Parteien und der Organisationen in der DVR Korea einen Offenen Brief an die USA.
Im Brief wurde unterstrichen, in der friedlichen Welt das ewige Aufblühen der Nation herbeizuführen und das vereinigte aufblühende Vaterland zu gestalten – das sei das unerschütterliche Streben unseres Volkes und dessen ebensolche Forderung.
Im Brief wurde beleuchtet, die auf dem VII. Parteitag der PdAK neu dargelegte Richtlinie und Kurs für die Vereinigung des Vaterlandes seien historische Deklaration mit großer Bedeutung bei der Lösung der Frage der Koreanischen Halbinsel und der Weltfriedenssicherung.
Darin wurde erwähnt, wer über richtiges Denken und Urteil verfügt, müsse mit unserem Standpunkt sympathisieren, dass jeder die Vereinigungsfrage des Landes gemäß dem Willen und den Forderungen der koreanischen Nation, deren Herren, aus eigener vereinter Kraft lösen sollte, und dementsprechende Richtigkeit anerkennen.
Aber anstatt unsere gebührenden Forderungen in richtiger Weise zu akzeptieren, halten nur die USA auf jeden Fall mit unvernünftigen Behauptungen und kriegslüsternen Aktionen den Strom der Geschichte nach Frieden und Vereinigung des Landes auf und lassen darin sogar ihnen hörige Kräfte einführen. So verurteilte der Offene Brief die USA.
Diesbezüglich wurde auf der gemeinsamen Konferenz der Regierung, der Parteien und der Organisationen in der DVR Korea, die am 9. Juni einberufen wurde, beschlossen, den folgenden offenen Brief mit unserer prinzipienfesten Stellungnahme an die USA zu senden.
1. Die USA müssen ihre mutige Entscheidung treffen, ihre Anti-Korea-Politik, die nicht mehr wie bisher zwangsweise betrieben werden sollte, abzuschaffen.
Die Anti-Korea-Politik der USA, die von der Gründung unserer Republik bis heute fortdauert, ist unbarmherzige und ruchlose Herausforderung gegen Streben und Wunsch unseres Volkes für die Bewahrung seiner Ideologie und Ordnung und die Verteidigung der Souveränität und Existenzberechtigung und gegen die gerechte Sache.
Von jetzt an – obwohl es spät ist – müssen die USA für sich vernünftiges Urteil abgeben und politische mutige Entscheidung treffen, zuerst die Wurzel der Anti-Korea-Politik, die eigentlich falsch ausgearbeitet wurde und ihre unberechenbaren Folgen, wagemutig zu beseitigen.
Losgelöst von ihrem alten Rahmen der anachronistischen Anti-Korea-Politik, die lange Zeit ihr Denken und ihre Praxis in Fesseln legt, nach neuem Denken und neuer Praxis zu streben – das wäre heutzutage ja die begrüßungswerteste und klügste Handlung der USA.
2. Die USA müssen ihre Machenschaften zur Verstärkung der Streitkräfte und ihre Kriegsmanöver gegen den Norden in Südkorea, Ursache der verschärften Lage, sofort aufgeben und in neue Route für wahren Frieden und Sicherheit auf der koreanischen Halbinsel eintreten.
In den historischen Konfrontationen, die über das Jahrhundert hinweg fortgesetzt wurden, haben nicht die USA sondern unsere Republik in politisch-militärischer und geistig-moralischer Hinsicht den Sieg davongetragen und den Lorbeerkranz der Stärke gewonnen.
Auf irgendwelchen „Zusammenbruch“ warten die USA in jedem Augenblick und im Wachen oder im Schlaf, indem sie ihre ganze Kraft auf Isolierung unserer Republik, Blockierung gegen sie, militärischen Druck auf sie und Kriegsprovokation gegen sie lenken. Heute werden sich die USA ernstlich darüber im Klaren sein, in welcher Unwissen- und Dummheit sie sich bfinden.
Die Lösungsmethode mit den Atomwaffenpartnern müssen die USA von selbst darlegen.
Die USA müssen sich an die historische Lehre aus erbittertem Geständnis eines niedergeschlagenen US-Generals – der Koreakrieg wäre ein fehlgeleiteter Krieg, der am falschen Ort, zum falsch gewählten Zeitpunkt und gegen falsche Feinde geführt wurde – erinnern und unsere gerechte friedliche Initiative und Vorschläge aufrichtig akzeptieren, bevor die Gelegenheit verschwunden wird.
3. Die USA müssen sich an ihre blödsinnigen Handlungen, sich in die inneren Fragen unserer Nation einzumischen, die Konfrontationen zu fördern und souveräne Vereinigung des Landes zu verhindern, nicht mehr klammern.
Das Haupthindernis bei der Lösung der Vereinigungsfrage unseres Landes sind die USA, die sich in die innere Angelegenheiten unserer Nation einmischen, die den Norden und den Süden zur Feindseligkeit und Konfrontation hetzen und die Lage verschärfen.
Die Norm und der Maßstab bei der Lösung der Frage über das Schicksal und Vereinigung der koreanischen Nation sind auf jeden Fall der Wunsch, das Streben und die Forderung unserer eigenen Nation. Für die USA gibt es hier keinerlei Beziehungen und keine Rechte.
Vor der Welt entschiedene Strafe zu bekommen und schändlich vertrieben zu werden oder auf die Koreafrage zu verzichten und wie „Gentleman aus Amerika“ zu handeln ist die entscheidende Frage.
Auf diese ernsthafte Frage unserer Nation müssen die USA klare Antwort geben.
Sie müssen den heftigen Strom der nationalen Geschichte, die nach Souveränität und Frieden, Aussöhnung und Geschlossenheit, Vereinigung und Gedeihen des Landes strebt, nicht mehr aufhalten und ihre dummen Handlungen aufgeben, eine Handvoll proamerikanische Helfershelfer zur Zwietracht und Konfrontation zwischen unserer Nation aufzuhetzen.
Unsere Warnung an den USA ist keinesfalls ein leeres Wort. Davon werden die Geschichte und die Zeit zeugen.
In dieser Gelegenheit drücken wir die Erwartung aus, dass gewissenhafte und vernünftige Persönlichkeiten verschiedener Schichten und die breite Bevölkerung in den USA den gerechten, friedliebenden und ernstlichen Appell der DVR Korea aktiv erwidern werden.
AiP-D Meinung: Die Antiimperialistische Plattform Deutschland unterstützt vollinhaltlich den Offenen Brief der Regierung, der Parteien und der Organisationen in der DVR Korea. Dieser zeigt eindeutig, wer auf dem gerechten Weg der Souveränität, Gerechtigkeit und Versöhnung ist und wo die Feinde des koreanischen Volkes, ihre Rädelsführer und Volksverräter, sitzen.
Die USA wären gut beraten, endlich in einen Prozess der vertrauensbildenden Maßnahmen mit der DVR Korea einzutreten, in dem sie ihre seit Jahrzehnten verfolgte anachronistische Politik der Konfrontation auf der Koreanischen Halbinsel und in Ostasien – wenn auch verspätet – aufgeben und in Verhandlungen um einen Friedensvertrag ohne Vorbedingungen einträten.
Sie müssen auch endlich die südkoreanischen Marionetten zum Teufel schicken, die mit ihrem blindem Hass und voller Selbstüberschätzung die schon zu lange andauernde Teilung der koreanischen Nation fortschreiben, und sie müssen endlich auch ihre Okkupationstruppen aus Südkorea und anderen Teilen der Welt abziehen. Das sind auch die Forderungen der aufrechten, anständigen, friedliebenden und souveränen Völker der Welt!
Berlin/Pjöngjang. Im Zeitraum vom 26.05. bis 07.06. reiste eine Delegation der Antiimperialistischen Plattform Deutschlands in die DVRK. Empfangen wurde sie auf dem neuen Flughafen in Pjöngjang als Gast des Staates. Anwesend war auch koreanische Pressevertreter. Weitere Bilder und Berichte folgen.
Am 21. Mai sendete das Ministerium für Volksstreitkräfte beim Verteidigungskomitee der DVR Korea erneut seine Mitteilung an südliche Militärbehörde darüber, einen Arbeitskontakt für die Abhaltung der Verhandlungen zwischen den Militärbehörden im Norden und Süden aufzunehmen.
Anstatt auf diese großmutigen Vorschläge aktiv zu erwidern, führte die südliche Militärbehörde die Wirklichkeit irre, als ob infolge der selbstverteidigenden Maßnahmen unserer Republik wie der Stärkung der Atomstreitkräfte die Spannung der Lage der Koreanischen Halbinsel den Höhepunkt erreiche. Sogar bringt sie unsinnige und unlogische Behauptungen in Umlauf, die Absicht unserer Vorschläge über die Gespräche bestehe darin, internationale gemeinsame Schritte für die „Sanktionen gegen den Norden“ zu verschwächen und das „Konflikt im Süden“ zu fördern. Mit provokatorischen Worten „Voranstellung der Denuklearisierung“ wirkt dabei sie wie eine kalte Dusche auf die Sehnsucht aller Landsleute nach der Eröffnung eines breiten Wegs zur Verbesserung der innerkoreanischen Beziehungen durch die Aussöhnung und den Zusammenschluss der Nation.
Deshalb sendete am 24. Mai das Ministerium für Volksstreitkräfte erneute Mitteilung an südliche Militärbehörde wie folgt:
Unser Ziel bei den Verhandlungen zwischen den Nord-Süd-Militärbehörden besteht nicht darin, die Reihenfolge oder Verantwortungsgrenze bei der auf der Koreanischen Halbinsel entstandenen militärischen Spannung zu schätzen.
In der Abhaltung der Verhandlungen zwischen den Nord-Süd-Militärbehörden sind die Erwartungen und der Wille aller Landsleute widerspiegelt, die wünschen, die dringlichsten Fragen wie militärische Zusammenstöße an der militärischen Demarkationslinie und im Spannungsgebiet im Westmeer, wo zurzeit sofort physikalische Konfrontationen verursacht werden können, schnell zu besprechen und zu lösen.
Falls zwischen den beiden Seiten nur ein Funke gezündet wird, wird er auf jeden Fall verbreitet. Dann werden unserer Nation dementsprechende Schäden zugefügt.
Nichts kann zu Voraussetzung oder Vorwand dafür werden, die Gespräche, den besten Weg zur Lösung aller Probleme, zu verleugnen und sich von den Verhandlungen abzuwenden.
Die Frage, die direkt im Zusammenhang mit Existenz oder Untergang der ganzen Nation steht, für die Realisierung der unlogischen politischen und strategischen Ziele zu missbrauchen und sich dem Treffen selbst zu entziehen. Insbesondere ist das ja nichts anders als unsinnige und folgewidrige Behauptung, die keiner verstehen kann.
Unbeirrt ist der Standpunkt unserer Seite, am Ende Mai oder am Anfang Juni einen Arbeitskontakt für die Abhaltung der Verhandlungen zwischen den Militärbehörden im Norden und Süden aufzunehmen.
Die südkoreanische Behörde muss auf unsere Forderungen danach unverzüglich erwidern, die Entspannung der heutigen militärisch angespannten Lage zwischen dem Norden und dem Süden herbeizuführen und so den Frieden des Landes und die Sicherheit der Nation zu gewährleisten.
Auf dem VII. Parteitag der PdAK, der als ein außergewöhnliches Ereignis in der Geschichte der Kim Il Sungs Nation und als das in der politischen Weltgeschichte nie da gewesene politische Großfestival feierlich begangen wurde, hat unsere unvergleichliche Geistesgröße die von der Liebe zu Vaterland, Nation und Volk durchdrungene Ideen und Richtlinien dargelegt, um das tragische Leid der Landsleute durch die Spaltung und Konfrontation zu beseitigen und die selbstständige friedliche Vereinigung des Landes zustande zu bringen. Zurzeit erschüttern diese Ideen und Richtlinien das ganze Land.
Die Vorschläge über die nationale Selbstständigkeit, den großen nationalen Zusammenschluss, die Friedenssicherung und die Verwirklichung der Konföderation, zogen dunkle Wolke des Atomkrieges über die Koreanische Halbinsel weg und wurden vor aller Welt bekannt. Diese Vorschläge sind die außergewöhnliche und mutige Entscheidung, die nur der Retter des Vaterlandes für die Vereinigung des Landes, der große Weiser der Nation, der alle Landsleute im Norden, Süden und Ausland in seine Geborgenheit nimmt, treffen kann.
Aber die südkoreanische Behörde verweigerte – ohne unserem großmutigen und aufrichtigen Aufruf tiefgründig nachzuforschen – unbesonnen alles. Solche unvernünftige Handlung setzt alle Landsleute in Enttäuschung.
Die oben erwähnte Behörde hat unseren Vorschlag über die Verhandlung zwischen den militärischen Behörden des Nordens und des Südens als „unaufrichtige Propagandaoffensive“ und „friedliche Tarnungstaktik“ abgestempelt und unüberlegt total verneint und abgelehnt. Sie redete unter dem Vorwand der unlogischen Doktrin „Zuerst Denuklearisierung, später Verhandlung“ sogar von irgendeiner strikten Erwiderung“.
Um gegenwärtige katastrophale Lage, die in den Nord-Süd-Beziehungen entstanden ist, durch Dialoge und Verhandlungen zu überwinden, forderte am 20. Mai das Verteidigungskomitee der DVR Korea die südkoreanische Behörde ernsthaft wie folgt auf:
1. Die südkoreanische Behörde muss unseren Vorschlag unverzüglich erwidern, alle Feindseligkeiten, Haupthindernis, das Misstrauen und Konfrontation zwischen dem Norden und dem Süden hervorruft und die Verbesserung der innerkoreanischen Beziehungen hemmt, aufzugeben und den Ausweg zur Gewährleistung des militärischen Vertrauens gemeinsam zu bahnen.
Die südkoreanische Behörde muss sich darüber im Klaren sein, die Zukunft der Nord-Süd-Beziehungen nur durch Dialoge und Verhandlungen einzuleiten.
2. Die südkoreanische Behörde sollte unseren Vorschlag aktiv akzeptieren, das Gespräch zwischen den beiderseitigen militärischen Behörden so schnell wie möglich abzuhalten, um alle auftauchenden Fragen für die Milderung der militärischen Spannungen und die Verbesserung der innerkoreanischen Beziehungen zu lösen.
Wenn die südkoreanische Behörde zur Verbesserung der gegenwärtigen Nord-Süd-Beziehungen bereit ist, muss sie klar und eindeutig wissen, es gebe keinen Grund und Vorwand dagegen.
3. Die südkoreanische Behörde muss durch aktives Zusammenwirken zur großmutigen und praktischen Maßnahmen, die dem Frieden des Landes und der Sicherheit der Nation entsprechen, große Erwartungen aller Landsleute erwidern.
Der Nord und der Süd müssen Hand in Hand einen großen Schritt nach vorn tun, um auf der Koreanischen Halbinsel militärische Spannung und die Zusammenstoßgefahr zu beseitigen und bei der Verbesserung der innerkoreanischen Beziehungen und der Bewegung für die Vereinigung des Vaterlandes ein neues Kapitel einzuleiten.
Die südkoreanische Behörde sollte unsere warmherzige Aufrichtigkeit und Großzügigkeit nicht falsch kalkulieren und vernünftig handeln, wie es den Angehörigen der selben Nation geziemt.
Alle Landsleute werden unsere großmutigen und praktischen Maßnahmen zur Beseitigung der Konfrontation und der Zusammenstoßgefahr auf der Koreanischen Halbinsel und zur Realisierung der heiligen Sache der Vereinigung des Vaterlandes, des größten Wunsches unserer Nation, gleich erfahren.
Die Separatisten wie die Machthaber Südkoreas halten die Schmährede gegen die auf dem VII. Parteitag der PdAK von Kim Jong Un dargelegte neue Richtlinie und -schnur für die Vereinigung des Vaterlandes. Diesbezüglich veröffentlichten am 16. Mai die Regierung, die Parteien und die Organisationen der DVR Korea die Gemeinsame Erklärung.
Der Erklärung unterstrich, dass alle Leute, wer es auch sein mag, die von Liebe zu Vaterland und Nation erfüllte Richtlinie und -schnur der außergewöhnlichen Geistesgröße für die Vereinigung des Vaterlandes mit einer Seele und allen Kräften unterstützen sollten.
Sie erwähnte, in seiner Richtlinie und -schnur für die Vereinigung des Vaterlandes seien die theoretisch-praktischen Fragen für die Vereinigung des Vaterlandes, darunter das Prinzip der nationalen Souveränität und des großen Zusammenschlusses der Nation, die Wege zur Sicherung des Friedens auf der Koreanischen Halbinsel und zur Verwirklichung der konföderativen Gesellschaftsordnung, allseitig beleuchtet. Wer wahrhaft die Frage nach der Vereinigung Koreas zu lösen beabsichtige, solle mit der neu dargelegten Richtlinie sympathisieren und sie absolut unterstützen.
Ferner betonte sie, die ganzen Landsleute im Norden, Süden und Ausland sollten sich für den Generalangriffskampf für den endgültigen Sieg bei der Vereinigung des Vaterlandes kräftig einsetzen.
Außerdem forderte sie, dass sich die südkoreanische Behörde über den Willen und die Anstrengungen unserer Republik für die Verbesserung der Nord-Süd-Beziehungen und die Beschleunigung der Vereinigung des Landes im Klaren sein und auf dem wichtigen Scheideweg von heute eine verantwortliche und vernünftige Wahl treffen sollte.
Sie unterstrich, die südkoreanische Behörde dürfe nicht das Streben des Innern und des Äußern herausfordern, indem sie blindlings gleiche Nation starrsinnig verleumdet und verunglimpft.
AiP-D Meinung: Hier wird einmal mehr klar, wo die Verräter an Volk und Nation sitzen. Sie sitzen im Blauen Haus in Seoul und scheren sich einen Dreck um den sehnlichsten Wunsch aller Koreaner – die selbstständige und friedliche Vereinigung des Vaterlandes ohne ausländische Einmischung.
Wir sagen es ganz klar… solange sich die US-amerikanischen Okkupationstruppen in Südkorea befinden und ein Volksverräterregime nach dem anderen aktiv stützen und unterstützen wird es in der Frage der Vereinigung des Heimatlandes keine Fortschritte geben. Gleichzeitig muss in Südkorea endlich eine Regierung, die nicht die Interessen der Jaebol (auch: Chaebol) und weiterer herrschender Kreise vertritt, an die Macht, die sich gegen Ausbeutung und Unterdrückung der Arbeiter, Gewerkschaften und Meinungsfreiheit aktiv einsetzt und mit dem Norden endlich Verhandlungen im gegenseitigen Respekt aufnimmt und so zur Aussöhnung beider Teile Koreas beiträgt. Heute ist Südkorea zu einer Kolonie der USA verkommen, den Oberbefehl über die südkoreanischen Streitkräfte haben weiterhin die USA, und in der Außenpolitik hat das Land keine eigenen Initiativen ohne seinen Herrn und Gebieter, die US-Imperialisten.