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Wie wurde der Koreakrieg entfesselt?

Seitdem auf der Koreanischen Halbinsel der Krieg entfesselt wurde, sind 67 Jahre vergangen. Aber auch heute entstellen die USA den wahren Sachverhalt vom Koreakriegsausbruch.

Von wem und wie wurde der Koreakrieg entfesselt?

Fabrizierung vom 38. Breitengrad und Okkupierung Südkoreas
durch die USA-Imperialisten

Die Kapitulation von Japan durch letzte Angriffsoperation der Koreanischen Revolutionsvolksarmee und durch Teilnahme der Sowjetarmee am Krieg gegen Japan brachte die USA in Verlegenheit. Schon seit langem versuchten die USA, durch das ganze Korea als Sprungbrett ihre Weltherrschaftsstrategie zu realisieren. Als sie verstanden, ihren Traum nicht zustande zu bringen, unterbreiteten sie „praktische Lösungsmaßnahme“ dazu, wenigstens die Hälfte dieses Landes zu okkupieren.

Auf der Sitzung des Koordinierungsrats aus drei Ministerien, an der die Minister des Außen-, des Kriegs- und des Marineministeriums teilgenommen hatten, wurde nach der Direktive des damaligen USA-Präsidenten Truman ein Entwurf dafür ausgearbeitet, dass die beiden Truppen der Sowjetunion und der USA jeweils entsprechend der Trennlinie Koreas am 38. Breitengrad die japanischen Imperialisten zu entwaffnen. Truman bestätigte sofort diesen Entwurf und erließ seinen Befehl dazu, diesen Entwurf als das „allgemeines Kommando Nr. 1“ zu dokumentieren und am 13. August es den Vereinigten Staaten mitzuteilen. Weil de facto die Trennlinie Koreas am 38. Breitengrad von den USA einseitlich fabriziert wurde, wurde es niemals auf der internationalen Tagesordnung zur Debatte gestellt.

Demnach kam am 4. September 1945 der Vortrupp des 24. Armeekorps der US-Aggressionsarmee am Flughafen Kimpho an und landeten vom 8. September bis Mitte Oktober das USA-Armeekorp in Inchon, Pusan und Mokpho.

Davon reden auch die Amerikaner so:

„In der Wirklichkeit wurde der Krieg von der Wallstreet gegen die Koreaner in dem Augenblick, im September 1945, begonnen, in dem die Generäle ihren Fuß in Südkorea setzten“.

Militärische Vorbereitungen für den Krieg, bewaffnete Provokationen
am 38. Breitengrad

Zwecks der „Oberhand von 10 zu 1“ gegenüber den Streitkräften der DVR Korea zu fabrizieren, erweiterten die USA-Imperialisten die südkoreanische Marionettenarmee und ließen sie auf amerikanische Weise die Militärübung machen. Außerdem herrschten sie mit Kommandogewalt der US-Armee über die Marionettenarmee.

Von 1945 bis 1949 leisteten die USA Südkorea ihre Militärhilfe von ungefähr 10 Milliarden USD. Neben der Beschleunigung der Gefechtsbereitschaft der Marionettenarmee setzten sie in der Umgebung des 38. Breitengrades groß angelegte Streitkräfte verstärkt ein, ließen die Militärstraßen neu bauen und erweitern und die Stellungen in großem Umfang anlegen.

Daneben klammerten sie sich in der Gegend vom 38. Breitengrad an bewaffnete Provokationen gegen die DVR Korea. Von 1947 unmittelbar bis zum Kriegsausbruch im Juni 1950 belief sich die Zahl der bewaffneten Provokationen auf mehr als 5 150 Male.

Die bewaffneten Provokationen am 38. Breitengrad waren keine einfachen „Zusammenstöße“, sondern ein „Versuchskrieg“, der konzentriert auf die Schlagrichtung, die sich im Militäraktionsplan zum „Feldzug nach Norden“ widerspiegelt, wiederholt geführt wurde.

Diesbezüglich redete am 4. Juli 1975 der japanische Kritiker Fujishima Utai wie folgt:

„Die Machenschaften der USA-Imperialisten zur Entfesselung eines Krieges wurde am 25. Juni 1950, an dem der Koreakrieg ausbrach, nicht plötzlich, sondern von 1947 nach dem 2. Weltkrieg an begonnen.“

Koreakriegausbruch

Die USA-Imperialisten hatten die Kriegsvorbereitungen endgültig vervollkommnet und nahmen dessen Ausführung in Angriff.

Truman ließ Dulles, Berater des USA-Außenministeriums, Johnson, USA-Verteidigungsminister, und Bradley, Chef der Vereinigten Generalstäbe der USA, unter dem Vorwand der Besprechung des „Friedensvertrags“ mit Japan nach Südkorea und Tokio schicken, die Koreakriegsvorbereitungen endgültig überprüfen und dementsprechende Maßnahmen treffen.

Mitte Juni 1950 kam Dulles in Südkorea an, überprüfte in der Umgebung vom 38. Breitengrad endgültig die Kriegsvorbereitungen der Marionettenarmee, gab Syngman Rhee seine Anordnung für den Kriegsausbruch und sagte dann wie folgt:

„Diesmal habe ich Südkorea mit dem Befehl des Präsidenten Truman dazu besucht, sofort den Feldzug gen Norden vorzunehmen, falls ich mich direkt nach dementsprechenden Vorbereitungen erkundigt habe und es bei den Vorbereitungen keine Unzulänglichkeit gibt. Unter der Bedingung, dass alle Vorbereitungen getroffen wurden, ist es unnötig, den Feldzug gen Norden noch zu verzögern.“

Die Marionettenarmee, die unter direkter Führung des USA-Militärberaterkorps in Angriffsbereitschaft war, verübte am 25. Juni 1950 in allen Gebieten vom 38. Breitengrad unerwartete bewaffnete Invasion gegen unsere Republik.

Aber durch den heroischen Kampf des koreanischen Volkes für standhafte Verteidigung des Schicksals des Vaterlandes und der Nation erlitten die USA-Imperialisten im Koreakrieg ihre erbitterte Niederlage.

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Armeegeneral a. D. Heinz Keßler von uns gegangen

„… Unsere Sache aufgeben heißt, sich selbst aufzugeben …“

Unser Vorsitzender, Genosse Michael Koth, hatte im Sommer 1991 beim Treffen der Initiative Kommunisten schreiben Kommunisten (die von Gerhard Rolack, FdJ-Mitbegründer, Manfred Feist und Michael Koth ins Leben gerufen) im Großen Saal des Gebäudes des Neuen Deutschland (ND) seine erste persönliche Begenung mit dem Genossen Artmeegeneral Heinz Keßler. Lesen wir nun die Erinnerungen unseres Genossen Vorsitzenden Michael Koth:

In einer Konferenzpause kam der verdiente Genosse Keßler auf mich zu und fragte herzlich: „Was machen denn Erich und Margot (Honecker, d. Red.), Du sollst doch einen Draht zu ihnen haben“. In diesem Augenblick kam völlig überraschend Manfred Feist (Bruder der Genossin Margot Honecker und Abteilungsleiter für Internationale Beziehungen der kommunistischen Arbeiterparteien im ZK der SED) hinzu und sagte in seiner saloppen Art: „Der hat sich ja schon im Januar 1990 bei ihnen gemeldet und Hilfe angeboten“. Er fügte noch hinzu: „Das hat alles Sonja (Tochter von Erich und Margot Honecker, d. Red.) vermittelt“. Heinz Keßler sagte sinngemäß, dass vor Allen schwere Zeiten stünden und ein Organisator und Macher wie Michael Koth sei dringend von Nöten sei.

Jahre gingen ins Land, und wir begegneten uns zum Tag der Sonne (Geburtstag des verehrten Genossen Kim Il Sung) in der Botschaft der DVR Korea zum festlichen Empfang. Wir, das waren ganze 14 Genossinnen und Genossen, u. a. so hervorragende Menschen wie Inge Lange, Margarete Müller, Karl-Eduard von Schnitzler, Oskar Fischer, Manfred Feist und auch meine Wenigkeit. Genosse Keßler brachte beim Toast seine Begeisterung und Bewunderung für das standhafte Verhalten des koreanischen Volkes unter Führung des verehrten Genossen Kim Il Sung und der Partei der Arbeit Koreas (PdAK) zum Ausdruck. Er schwärmte von seiner letzten Reise im Sommer 1988 in die DVR Korea (Diamant-Gebirge [Kumgangsan], Phanmunjom mit 38. Breitengrad und Gespräch mit dem Großen Führer Genossen Kim Il Sung). Nicht nur in diesem Moment spürte ich, dass zum Genossen Keßler die Worte aus dem Roman von Nikolai Alexejewitsch Ostrowski Wie der Stahl gehärtet wurde sozusagen wie die Faust aufs Auge passten.

Im Sommer 1995 (s. Foto unten), nach einer Reise in die DVR Korea auf Einladung des ZK der PdAK, weilten wir – wie schon öfter – auf Einladung des Genossen Heinz Keßler und seiner Ehefrau Ruth in ihrem gemütlichen Haus in der Fritz-Schmenkel-Straße in Berlin-Karlshorst. Er brachte seine große Sorge mit folgenden Worten zum Ausdruck: „Wie wird es jetzt in der DVR Korea weitergehen? Kim Il Sung war eine großartige Persönlichkeit. Wird die Nachfolgefrage, die wir alle niemals richtig gelöst haben, dort befriedigend beantwortet?“

Während der verschiedenen Inhaftierungen des Genossen Keßler (die erste erfolgte makabererweise schon in der Verantwortung eines Hans Modrow) besuchte ich ihn sehr oft. Bei all unseren Gesprächen in der JVA Berlin-Moabit, die auf 30 Minuten begrenzt waren, aber in Wirklichkeit oft bis zu 70 Minuten dauerten (sicherlich nicht aus Menschenliebe des BRD-Regimes), erlebte ich ihn als ungebrochenen, humorvollen und aufrechten Internationalisten. Sein Vertrauen zur DVR Korea fand er in der Tatsache ihrer mutigen Weiterexistenz unter Führung des verehrten Genossen Kim Jong Il bestätigt. Er sagte wörtlich zu mir: „Die Koreaner machen bestimmt schwere Zeiten durch, aber ich bin mir sicher, dass sie schließlich doch siegen, das hätte ich dem Nachfolger gar nicht zugetraut, Hochachtung!“.

Von allen widerrechtlich durch die BRD-Sieger- und Klassenjustiz Inhaftierten büßte Genosse Keßler mit 5 Jahren und 10 Monaten trotz seines Alters die längste Haftstrafe. Nach seiner Freilassung publizierte er beim Verlag Edition Ost (unter Leitung des Genossen Frank Schumann) seine Memoiren mit dem Titel Zur Sache und zur Person. Besonders die Abschnitte über die Gründungsfeier des Nationalkomitees Freies Deutschland im April 1943 und die nationale Politik der SED Anfang der 1950er Jahre (Deutsche an einen Tisch… Gespräche zwischen dem FdJ-Zentralrat und führenden Kadern der ehemaligen faschistischen Hitler-Jugend [Beweis: Broschüre der Rosa-Luxemburg-Gesellschaft mit demselben Titel]) sollten sich heute alle falsch verstandenen Pseudo-Antifaschisten zu Gemüte führen, um zu begreifen, dass nationale Politik nur sozialistisch zum Wohle der Menschen gestaltet werden kann, oder sie führt in eine unausweichliche Katastrophe.

Eine Abschlußbemerkung kann ich mir nicht verkneifen… von 1950 bis Ende 1953 wechselte der Vater von Heinz Keßler (KPD-Mitglied seit 1921, illegaler Widerstandskämpfer in Chemnitz) mit seinem Sohn (damals führender Kader der Kasernierten Volkspolizei [KVP]) privat kein einziges Wort, weil er der Partei vorwarf: „Solange ihr es mit solchen Gestalten habt wie alten Wehrmachtsgeneralen [er meinte z. B. Vincent Müller, Wehrmacht, General Paulus und mehrere HJ-Führer, d. Red.], werde ich nur meinen Beitrag monatlich zahlen und keinen Finger mehr rühren“. Der Altgenosse hatte die richtige Politik der KPD/SED in der nationalen Frage leider einfach nicht verstehen können, während Genosse Heinz Keßler diese aus tiefer innerer Überzeugung mittrug.

In diesem Sinne rufe ich Dir, Genosse Heinz Keßler, zu:

„Dem Feind wird nichts vergeben,

Du bleibst in unserm Leben,

Genosse General!“

Armeegeneral Heinz Keßler mit Michael Koth und damaliger Gattin

Besuchserlaubnis des Genossen Michael Koth für den in der JVA-Moabit inhaftierten Genossen Heinz Keßler

Persönliches Schreiben des Genossen Heinz Keßler an den
Genossen Michael Koth…

Briefe überwinden Zuchthausmauern… Solidarität mit den Entrechteten!


85. Jahrestag der Gründung der Koreanischen Volksarmee feierlich begangen

Auf Einladung des designierten Botschafters der DVR Korea in der BRD, Genossen Pak Nam Yong (박남영), weilte eine Delegation der Antiimperialistischen Plattform Deutschland (AiP-D) aus Anlass des 85. Jahrestages der Gründung der Koreanischen Volksarmee (KVA) in der Botschaft der DVR Korea in der BRD. Zugegen waren unter der bewährten Leitung unseres Vorsitzenden Genossen Michael Koth u. a. die Abteilungsleiter für Personenschutz, ADN-Zentralbild, Libyen, Spanien und weitere.

Der Genosse Botschafter informierte uns über die durch die US-Imperialisten und ihre Vasallen künstlich zugespitzte Lage auf der Koreanischen Halbinsel. Dabei erfuhren wir, dass die Wahl der Optionen bei den US-Imperialisten liegt, denn die Koreaner sind für jede Option offen, sie fürchten auch einen Krieg nicht, denn sie wissen, dass die Gerechtigkeit, Wahrhaftigkeit, nationale Würde und das atomare Prunkschwert auf ihrer Seite sind!

Wir erhielten interne Informationen über die großartigen Verteidigungsmaßnahmen der DVR Korea… Wir sagten unseren koreanischen Genossen unsere uneingeschränkte Solidarität zu und wünschten ihnen für die Zukunft alles erdenklich Gute, den wir wissen, dass das koreanische Volk unter Führung des verehrten Genossen Kim Jong Un stets von Sieg zu Sieg schreiten wird!

Unser Genosse Vorsitzender überreichte abermals Originalausgaben von DDR-Zeitungen (zwei Mecklenburgische Landeszeitungen vom Juli 1951), in denen u. a. berichtet wurde, wie die US-Gangster unter Mithilfe eines Packs von Landesverrätern versuchten, am 38. Breitengrad in Phanmunjom den Großen Führer Genossen Kim Il Sung zu ermorden. Wir danken den koreanischen Genossen für die uns bisher unbekannten Informationen, dass der Große Führer Genossse Kim Il Sung während des gesamten Vaterländischen Befreiungskrieges (Korea-Krieg) teilweise von Spitzeln und Agenten umgegeben war, und die Angehörigen seines Personenschutzes sich zu Hunderten opferten, um ihn vor den Hochverrätern zu retten.

Es kam in diesem Zusammenhang auch das Gespräch auf den bösen angeheirateten Onkel Jang Song Thaek. Dieser wollte sich als koreanischer Gorbatschow aufspielen und unter dem Vorwand von Problemen und Versorgungsengpässen (die er selber mit seiner Bande zu verantworten hatte) zum Retter gegenüber dem Westen aufspielen, um anschließend eine Periode der Öffnung (schleichende Konterrevolution) unter dem Deckmantel der Berufung auf den geliebten Genossen Kim Jong Il durchzuführen, um dem sozialistischen Korea die Vernichtung zu bringen. Er ist dafür verantwortlich, nicht nur erhebliche Devisen an Führer und Partei vorbei gehortet zu haben, sondern auch einem ekelhaft dekandenten Luxuslebensstil verfallen zu sein, wobei er sich mit Speichelleckern und Claqueuren umgab und durch seine perfiden Machenschaften die Zeit des Schweren Marsches und des Gewaltmarsches auf Jahre hinaus künstlich verlängerte. Dass der Westen auf solchen Abschaum setzte, verwundert uns nicht. Wir danken unseren koreanischen Genossen für diese klaren Worte und das in uns gesetzte Vertrauen!

Unser Genosse Vorsitzender überreichte für die junge Genossin der KVA, die uns während unseres Aufenthaltes in der DVR Korea im Museum für den Sieg im Vaterländischen Befreiungskrieg (Korea-Krieg) anschaulich die heroischen Taten des Großen Führers Genossen Kim Il Sung und der Koreanischen Volksarmee (KVA) näher brachte, das Leistungsabzeichen der NVA für Militärkraftfahrer. Sie erzählte uns damals, dass sie kurz vor unserem Besuch befördert wurde und in ca. einem Jahr einen KVA-Militärkraftfahrer heiraten wolle.


Antikrieg.com: Warum hasst der Westen Nordkorea?

Einen sehr interessanten und aufschlussreichen Artikel empfehlen wir heute unseren Genossen und Freunden zur intensiven Lektüre wärmstens:

http://antikrieg.com/aktuell/2016_03_12_warum.htm


Bulletin 50-2015 der Botschaft der DVR Korea

Die Botschaft der DVR Korea hat am Montag, den 07.09.2015 das Bulletin Nr. 50-2015 über die Frage des Abzugs der US-Truppen von der Koreanischen Halbinsel herausgegeben. Wir wollen unseren Freunden und Genossen das englischsprachige Dokument nicht vorenthalten:

150907 – Bulletin 50 – Withdrawal of U.S. Forces from S. Korea Is Requirement of Times Says DPRK Foreign Ministry Spokesman

Nr. 50-2015

7. September 2015

Bulletin

Withdrawal of U.S. Forces from S. Korea Is Requirement of Times: DPRK Foreign Ministry Spokesman

    Pyongyang, September 7 (KCNA) — A spokesman for the Foreign Ministry of the DPRK issued a statement Monday 70 years since the U.S. occupied south Korea.

    The U.S. has persisted in its reckless hostile moves to perpetuate Korea’s division and stifle the DPRK contrary to the unanimous will of all Koreans aspiring after peace and reunification since it occupied south Korea, the statement said, and went on:

    Behind the Korean war and all armed conflicts and skirmishes that broke out on the Korean Peninsula for the past 70 years was the U.S. that has deployed huge forces in south Korea to stage provocative military actions.

    The U.S.-south Korea joint military drills have become a main factor of aggravating confrontation and distrust not only between the DPRK and the U.S. but also between the north and the south of Korea. weiterlesen


Bulletin 49-2015 der Botschaft der DVR Korea

Die Botschaft der DVR Korea hat am Montag, den 07.09.2015 das Bulletin Nr. 49-2015 über die Frage, wie die USA die Situation auf der Koreanischen Halbinsel schamlos eskalieren, herausgegeben. Wir wollen unseren Freunden und Genossen das englischsprachige Dokument nicht vorenthalten:

150907 – Bulletin 49 – KJC Indicts U.S. for Escalating Tension on Korean Peninsula

Nr. 49-2015

7. September 2015

Bulletin

KJC Indicts U.S. for Escalating Tension on Korean Peninsula

    Pyongyang, September 6 (KCNA) — The Korean Jurists Committee (KJC) Sunday released an indictment 70 years since the U.S. forces landed in south Korea. It accused them of escalating tension on the Korean Peninsula, bringing the danger of a nuclear war to it and laying a stumbling block in the way of achieving peace and reunification.

    The U.S. forces‘ presence in south Korea is a product of the U.S. Korea policy for aggression, it said, and went on:

    The U.S., well aware of the geopolitical, military and strategic importance of the Korean Peninsula in Asia, stretched tentacles of aggression to Korea more than a century ago and employed every crafty and vicious plot to swallow it up. It got ever more undisguised in its moves in the closing years of the Second World War, in particular.

    When the liberation of Korea was coming true thanks to the heroic anti-Japanese war of the Korean people, the U.S. worked hard to divide it into two parts with the 38th Parallel as a demarcation line in a bid to occupy the southern part of the peninsula at least before the Korean People’s Revolutionary Army and the Soviet Army expanded their operational theater there. weiterlesen


Bulletin 48-2015 der Botschaft der DVR Korea

Die Botschaft der DVR Korea hat am Montag, den 07.09.2015 das Bulletin Nr. 48-2015 über die Frage, warum die US-Truppen nach 70 Jahren noch immer in Südkorea stationiert sind, herausgegeben. Wir wollen unseren Freunden und Genossen das Dokument nicht vorenthalten:

150907 – Bulletin 48 – Warum sind die US-Truppen in Südkorea

Nr. 48-2015

7. September 2015

Bulletin

Warum sind die US-Truppen in Südkorea?

Dieses Jahr kehrt die militärische Besetzung Südkoreas durch die US-Truppen zum 70. Male wieder.

Durch den Einmarsch dieser Truppen in Südkorea am 8. September 1945 als Startpunkt wurde die koreanische Nation in Nord und Süd geteilt.

Die Aggressoren unter der Maske des „Befreiers“

Nach der Niederlage Japans marschierten die USA unter der Maske des Befreiers“ in Südkorea ein.

Aber damals hatte Japan bereits seine bedingungslose Kapitulation erklärt und die Waffen niedergelegt. Es gab also kein Objekt, das die US-Truppen zu entwaffnen“ hatten.

Und zudem war Korea kein Feindstaat der Alliierten. Korea, das in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts den bewaffneten Kampf gegen Japan entfaltet hat, sollte gebührenderweise von Japan, einem Feindstaat, unabhängig werden.

Die USA tragen voll und ganz die Verantwortung dafür, dass Korea, kein besiegtes Land, von den Alliierten in Nord und Süd zweigeteilt wurde. Mit anderen Worten, die Zweiteilung Koreas in Nord und Süd kam wegen der Interessen der Vormacht anstrebenden USA nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges zustande.

Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges machten die USA unter Ausnutzung der entstandenen Lage den Vorschlag der Aufteilung der Besatzungszone“, um wenigstens die Hälfte der Koreanischen Halbinsel zu verschlingen. weiterlesen


Es war an einem Sonntag – Beginn des Korea-Krieges

Am 25. Juni 1950 brach in Korea ein Krieg aus. Wer hat ihn verursacht und wie? Mag auch Zeit ins Land gehen und die Generation wechseln, klagt die Geschichte das aggressive Verbrechen der US-Imperialisten und der südkoreanischen Marionetten klar und eindeutig an.

Nach dem Untergang Japans (August 1945) hielten die US-Imperialisten unter dem Vorwand der Entwaffnung der ehemaligen japanischen Armee Südkorea besetzt und beschleunigten im Wesentlichen die Kriegsvorbereitungen auf die Aggression in den nördlichen Landesteil.

Sie bildeten in der „Militärschule für Englisch“ die antikommunistisch eingefleischten böswilligen Elemente heran, die aus der japanischen Armee, der Mandschurei-Marionettenarmee und der Armee von Jiang Jieshi stammten. Sie fabrizierten aus ihnen die „Landesverteidigungsarmee“ und gaben Ansporn zur Erweiterung der Streitkräfte.

Unter aktiver Aufhetzung der US-Imperialisten entwickelte sich im Jahr 1948 die Marionettenarmee sogar zu mehr als 107 000 Mann starken Streitkräften und entstand die halbmilitärische Organisation namens „Jugend-Verteidigungstruppen“ mit über 200 000 Jugendlichen und Männern im besten Alter. Auch danach leisteten die USA der Marionettenclique um Syngman Rhee die Militärhilfe von 110 Mio. USD und übergaben ihr umfassende Kriegsausrüstungen wie verschiedenartige Feuerwaffen, Kriegsschiffe, Flugzeuge, Fahrzeuge und Minen.

Im Juli 1949 verschwor sich der US-Außenminister mit dem „Sonderabgesandten“ der Clique um Syngman Rhee, über die Streitkräfte von 400 000 starken Marionettenarmee einschließlich der „ständigen 100 000 starken Soldaten und 100 000 starken Polizei“ zu verfügen. (Aus dem Bericht der „UNO-Kommission für Korea“ am 5. Sep. 1950)

Die US-Imperialisten ließen die damals weltweit größte Militärberatergruppe aus 500 Personen in Südkorea stationieren, das Führungssystem und Truppenzusammensetzung der Marionettenarmee in Form der US-Armee herstellen und dementsprechende Militärübungen machen.

Bezüglich der Verfügung über Kriegsführungsfähigkeit der Marionettenarmee gegen den Norden prahlte der Leiter der US-Militärberatergruppe bei einer Pressekonferenz, dass „seines Erachtens die „südkoreanische Armee dazu fähig ist, 2- oder 3-fache Streitkräfte der ausländischen gleichen Streitmacht zurückzuschlagen … “ Im Mai 1951 zeugte der US-Außenminister davon, dass „bis zur Zeit des Angriffsbeginns diese Sicherheitsarmee (Marionettenarmee) dank unserer Hilfe auf 150 000 Mann verstärkt wurde“.

In die Erarbeitung des Koreakriegsplans („A, B, C-Plan“) bezogen die US-Imperialisten die Geheimdienstorgane und Operationsinstitutionen wie „G-2“ und „G-3“ des MacArthur-Kommandos und die „Geschichtsgruppe“ und das „Kato“-Organ aus hochrangigen Offizieren der ehemaligen japanischen Armee.

Die US-Imperialisten gliederten den Kriegsplan in 3 Phasen ein, in der ersten Etappe mit dem Aggressionskrieg gegen Korea zu beginnen (A), in der zweiten Etappe die Kriegsflamme nach China zu erweitern (B) und in der letzten Etappe auf Sibirien zu überfallen (C). Sie setzten den Operationsbeginn als 1949 voraus. Dann trieben sie die Marionettenarmee zu bewaffneten Provokationen, um die Wirksamkeit des Plans nachzuprüfen. Im Jahr 1949 belief die Zahl der feindlichen bewaffneten Provokation auf 2 617, ca. mehr als 2.8fache gegenüber dem Vorjahr.

Als die Marionettenarmee bei ihren Provokationen wiederholt Niederlage erlitt, hatten die US-Imperialisten vor, sofort nach der Koreakriegentfesselung unter dem UN-Aushängeschild die in Japan stationierten US-Truppen einzusetzen. Demnach wurde der Koreakriegsplan korrigiert, dass die Marionettenarmee die Grenzlinie am 38. Breitengrad durchbricht und sofort die US-Truppen eingesetzt werden. Auch die Zeit wurde auf den 25. Juni 1950 verschoben.

Nachdem ihr Kriegsplan korrigiert wurde, offenbarten die US-Imperialisten bei der Vervollkommnung der Vorbereitungen für dessen Ausführung in der letzten Etappe noch unverhohlener ihre aggressive Natur.

Vorangetrieben wurden die Vorbereitungen dafür, für den künftigen Koreakrieg die US-Luftwaffe und -Marine schnell einzusetzen und die Streitkräfte ihrer Satellitenstaaten umfassend einzuführen.

In vielen Ortschaften, darunter Suwon, Kwangju, Taegu, Insel Jeju und Kimpho, wurden die US-Luftstützpunkte gebaut und erweitert und der pazifischen US-Flotte die Befugnis zur Benutzung der Häfen in Inchon, Pusan, Ryosu und Jinhae gegeben. Beim Besuch von Syngman Rhee in Tokio gab Mac Arthur ihm die „11-Punkte-Anordnungen“, die zum Inhalt hatten, dass Südkorea zuerst den Krieg gegen den Norden entfesselt, die Marionettenarmee und die japanische Armee einen gemeinsamen Kampf führen und von Mac Arthur befehligt werden.

Um den wahren Sachverhalt der Entfesselung des Koreakriegs zu verbergen und aus Schwarz Weiß zu machen, fabrizierten die US-Imperialisten die 3. „UNO-Kommission für Korea“. Gleichzeitig wurden schon die „Grunddokumente“ und „Resolutionen“ angefertigt, die nach dem Kriegsausbruch dem UN-Sicherheitsrat und den UN-Versammlungen unterbreitet werden sollten.

In Bezug darauf, dass die USA den 25. Juni als Datum für den Kriegsbeginn festgelegt hatten, gestand Robert, Leiter der damaligen Militärberatergruppe, wie folgt, dieser Tag sei Sonntag. In den USA oder Südkorea, wo der Sonntag als Ruhetag betrachtet wird, wird wahrscheinlich niemand daran glauben, dass die USA am Sonntag zuerst den Krieg begonnen haben. Nämlich ziele es darauf ab, dass die Menschen daran glauben, wir hätten ihn nicht als Erster begonnen.

Um ihre aggressive Natur zu verbergen, wurden die Theaterspiele inszeniert: am 24. Juni verließ der US-Präsident Truman mit seiner Frau für den „Wochenendurlaub“ Washington, der US-Außenminister reist nach seinem Heimatland, Dulles nach Kyoto (Japan) und Leiter der in Südkorea stationierten US-Militärberatergruppe nach dem US-Festland. In Südkorea wurde eine falsche Anzeige veröffentlicht, dass der vom Junianfang an gültige Notstandszustand aufgehoben und die An- und Abreise, Übernachtung der südkoreanischen Armee im Freien und ihr Urlaub erlaubt worden seien.

So wurde der bewaffnete Angriff der südkoreanischen Marionettenarmee gegen den Norden am 25. Juni 1950, morgens eines friedlichen Sonntags, in allen Gegenden am 38. Breitengrad begonnen.

Die Geschichte wird die aggressiven Verbrechen der US-Imperialisten und der südkoreanischen Marionetten, die den Frieden Koreas zerstörten, ausführlich anklagen und niemals vergessen.