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Stellungnahme der Ersten Vizeaußenministerin der DVR Korea

Stellungnahme der 1. Vizeaußenministerin der DVRK,
Choe Son Hui

Die Worte „DVRK-USA-Verhandlungen“, woran wir uns nun kaum erinnern können, sind seit Tagen ins Gerede gekommen und erregen die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit.

Ohne die Meinung der DVRK, der Betreffenden, in Erwägung zu ziehen, äußert der eine seinen Willen zur Vermittlung, während die anderen sagen, dass die US-Administration die Meinung teile, dass der DVRK-USA-Gipfel vor der US-Präsidentschaftswahl nötig sei.

Und einige erwarten sogar irgendein „überraschendes Geschenk vom Oktober“ und träumen dummerweise, dass die Denuklearisierungsmaßnahme der DVRK gegen bedingte Sanktionsminderung ausgetauscht werden könne.

Ich bin völlig überrascht darüber, dass sich in der heutigen empfindlichen Zeit, wo jedes Fehlurteil und jeder Fehler kritische und nicht wiedergutzumachende Folgen haben können, ein Gerücht über das Gipfeltreffen, das die gegenwärtige Situation der DVRK-USA-Beziehungen außer Acht lässt, in der Öffentlichkeit verbreitet.

Ist ein Dialog oder eine Verhandlung mit den USA überhaupt möglich, die ohne Rücksicht auf die auf dem Gipfel getroffenen Vereinbarungen die feindselige DVRK-Politik hartnäckig betreiben?

Es ist klar und eindeutig, mit welchen Intrigen sich die USA, die keinen mutigen Willen dazu haben, mit der DVRK einen neuen Plan zu erarbeiten, den Koreanern gegenübersetzen würden.

Wenn sie noch immer denken, dass sie mit Verhandlungen die DVRK bewegen können, ist dies eine Fehlkalkulation.

Wir haben schon einen konkreten strategischen Plan dazu erarbeitet, der dauerhaften Bedrohung seitens der USA gewachsen zu sein.

Es wird keinesfalls passieren, dass die DVRK nach der äußeren Variablen wie dem innen- und außenpolitischen Programm der anderen ihre staatliche Politik reguliert und verändert.

Wir wollen nicht lange sprechen.

Die Verhandlungen mit den USA, die den DVRK-USA-Dialog für ein Werkzeug für die Überwindung ihrer politischen Krise halten, sind völlig unnötig.

Pyongyang, den 4. Juli Juche 109 (2020)


Korea: Der Genossenverein Konsol – erste Parteiorganisation

Der Genossenverein Konsol, erste Parteiorganisation und Ursprung der Partei der Arbeit Koreas, wurde vor 90 Jahren gegründet.

Genosse KIM IL SUNG betrat mit einem großen Vorhaben, den japanischen Imperialismus zu zerschlagen und die Befreiung des Vaterlandes zu erlangen, den Weg der Revolution und beschleunigte die Vorbereitung für die Gründung der Partei von neuem Typ. Seitdem die KP Koreas aus der Komintern ausgewiesen wurde, suchte er nach Wegen zur Gründung der Partei.

Die KP Koreas wurde im April 1925 gegründet, aber machte infolge der grausamen Unterdrückung der japanischen Imperialisten, die Korea von 1905–1945 militärisch besetzt hielten, und des parteiinternen Fraktionskampfes um die Hegemonie 1928 mit ihrer Existenz Schluss. Die Komintern hob die Erlaubnis der KP Koreas auf, ordnete an, sie erneut zu organisieren, und forderte die koreanischen Kommunisten in Mandschurei und Japan dazu auf, auf dem Prinzip „in einem Land nur eine Partei“ in die Partei jener Länder, in denen sie weilten, beizutreten.

Seinerzeit betätigte sich KIM IL SUNG in der chinesischen Mandschurei.

Wenn man auch den Direktiven der Komintern nachkommt, kann man sich nicht erlauben, auf den Aufbau unserer eigenen Partei zu verzichten und auf ewig in einem fremden Zimmer zu wohnen. Koreaner müssen über ihre eigene Partei verfügen. Das war seine Auffassung und Position, die den Übertritt in die Partei Chinas betraf. weiterlesen


Bericht Aktivtagung

„Der Frieden wird erhalten werden, wenn die Völker die Sache des Friedens bis zum Äußersten verteidigen. …“ (Zitat des Genossen Stalin)

Es fand kürzlich eine außerordentliche Aktivtagung von Mitgliedern, Kandidaten und Sympathisanten der Antiimperialistischen Plattform Deutschland (AiP-D), der Korea-Studiengruppen und parteiloser Bürger statt. Sie stand unter dem Motto „Die US-Imperialisten sind die wahren Kriegstreiber, alles andere ist Augenwischerei!“ und befasste sich größtenteils mit der zugespitzten Situation auf der Koreanischen Halbinsel, die für die ganze Erde eine enorme Weltkriegsgefahr seitens der Imperialisten bedeutet.

Zu Beginn der Veranstaltung wurde die Grußadresse der koreanischen Genossen den Teilnehmern der Veranstaltung verlesen.

Dies löste bei den Anwesenden große Freude und lang anhaltenden Beifall verbunden mit Hochrufen auf den hochverehrten
Marschall KIM JONG UN aus.

Es folgen Auszüge aus dem Bericht unseres Vorsitzenden Genossen Michael Koth:

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Forschungsbericht des Abrüstungs- und Friedensinstituts des Außenministeriums der DVR Korea

Das Abrüstungs- und Friedensinstitut des Außenministeriums der Demokratischen Volksrepublik Korea veröffentlichte am 25. Juni einen Forschungsbericht unter dem Titel „Die Zurücknahme der DVRK-feindlichen Politik der USA ist eine unvermeidliche Voraussetzung für Frieden und Stabilität der Koreanischen Halbinsel“.

Der Bericht brachte die Tatsachen über den Koreakrieg, der in den 1950er Jahren von den USA ausgelöst worden war, und auch das aggressive und räuberische Wesen der DVRK-feindlichen Politik der USA, die allen Koreanern unermessliches Unglück und Leid zufügen, ans Licht.

Im Bericht hieß es:

Nach dem Ausbruch des Koreakrieges sind 70 Jahre vergangen. Aber der von den USA entfesselte Koreakrieg hinterließ dem koreanischen Volk schmerzliche Wunden und enorme menschliche und materielle Verluste. Blutsverwandte mussten wegen nationaler Spaltung getrennt leben, die bisher dauert.

Die koreanische Nation, die noch an Kriegswunde leidet, hegt den herzlichsten Wunsch danach, in Frieden ohne Krieg zu leben. Doch ihre unermüdlichen Bemühungen bleiben erfolglos, was auf die DVRK-feindliche Politik der USA zurückzuführen ist.

Im Untertitel des Berichts „Der Koreakrieg ist ein unvermeidliches Produkt der DVRK-feindlichen Politik der USA“ wurde Folgendes betont.

Nach dem präzisen Plan, mit Waffengewalt die DVRK zu erdrosseln und Asien und die ganze Welt unter ihre Kontrolle zu bringen, hatten die USA einen verbrecherischen Invasionskrieg ausgelöst. Heute noch spinnen sie allmögliche Intrigen, um ihr Verbrechen zur Entfesselung des Koreakrieges zu verbergen. Aber die Wahrheit der Geschichte ist weder zu verbergen noch auszulöschen. weiterlesen


Korea: Leitartikel von „Rodong Sinmun“

Die Zeitung „Rodong Sinmun“ brachte am 25. Juni einen Leitartikel unter der Überschrift „Der Geist des Schutzes des Vaterlandes ist die Seele und die Waffe für den steten Sieg des Juche-Korea“.

Darin hieß es:

Es sind schon 70 Jahre her seit dem Beginn des Korea-Krieges. Am 25. Juni Juche 39 (1950) entfesselten die USA gegen unsere 2 Jahre junge Republik den Krieg und verwandelte das ganze Land in Schutt und Asche.

Trotz der riesigen Unterschiede der militärischen Kraft besiegten das koreanische Volk und die Volksarmee die stärksten Aggressoren und schufen ein in der Weltgeschichte des Krieges nie gekanntes Wunder des Sieges, was auf die hervorragende strategisch-taktische Führung des
Genossen KIM IL SUNG, seine Militäridee und Kriegskunst und auf den unbeugsamen Geist des Volkes zurückzuführen ist.

Der Geist für den Schutz des Vaterlandes, der damals in den 1950er Jahren an den Tag gelegt wurde, ist die ewige Seele und die Waffe für den steten Sieg des Juche-Korea, die aller physischen Kraft überlegen ist.

Dieser Geist aus der Flamme des Krieges ist kostbar heute wie auch morgen. Damals hatten wir gleichsam mit Infanteriegewehr gegen Atomwaffen gekämpft. Heute besitzt aber unser Staat unvergleichliche starke Kraft, und die Feinde versuchen weiter mit allen Mitteln, uns zu erdrosseln.

Alle Parteimitglieder, Werktätigen und Jugendlichen sollen den revolutionären Geist von Paektu und den Geist für den Schutz des Vaterlandes aus den 1950er Jahren als Waffe des steten Sieges in Griff halten und unter der Führung der Partei den Aufbau des starken sozialistischen Staates energisch beschleunigen.


Stellungnahme eines stellvertretenden Vorsitzenden des ZK der Partei der Arbeit Koreas

Der stellvertretende Vorsitzende des ZK der Partei der Arbeit Koreas, Kim Yong Chol, veröffentlichte am 24. Juni eine Stellungnahme mit dem Titel
„Wir warnen das südkoreanische Militär“.

Die Stellungnahme hat folgenden Wortlaut:

Wie berichtet hat sich die Vorberatung für die 5. Sitzung der Zentralen Militärkommission der Partei der Arbeit Koreas in der 7. Wahlperiode vom
23. Juni die Entscheidung für die militärischen Aktionspläne des Generalstabs der Koreanischen Volksarmee gegen Südkorea vorbehalten und eine weitere Reihe der vorgesehenen Anti-Südkorea-Aktionen gestoppt.

In diesem Zeitpunkt, wo man nach der folgenden Haltung und Handlung der südkoreanischen Regierung die Perspektive der Nord-Süd-Beziehungen wahrnehmen kann, hat der Verteidigungsminister Südkoreas diese Gelegenheit dazu genutzt, sein Image zu verbessern und unnötige großtuerische Worte fallen zu lassen. Ich bezeige mein sehr großes Bedauern zu dem leichtsinnigen und dummen Benehmen.

Die militärische Entspannung auf der Koreanischen Halbinsel ist nicht allein durch Selbstbeherrschung und wohlwollende Handlung von einer Seite zu erreichen und kann nur durch beiderseitige Anstrengungen und Geduld auf der Grundlage der gegenseitigen Achtung und des ebensolchen Vertrauens geschützt und garantiert werden. weiterlesen


Korea: Das Volk kämpfte für die Verteidigung des Vaterlandes

Am 25. Juni 1950 verübten die Imperialisten bewaffnete Invasion gegen unsere Republik. Dieser Krieg war eine harte Bewährungsprobe für das koreanische Volk, das von der militärischen Herrschaft des japanischen Imperialismus vor knapp 5 Jahren (August 1945) befreit wurde. Es vergingen nicht mehr als 2 Jahre seit der Gründung der Republik (September 1948), und die Volksarmee wurde vor 2 Jahren zu regulären Streitkräften (Februar 1948) umorganisiert.

Die außergewöhnliche Phase, also Krieg, der das Schicksal des Vaterlandes entschied, vereinte das koreanische Volk zu einem.

„Alle Kräfte für den Sieg im Krieg!“

In nur 3 bis 4 Tagen seit dem Kriegsausbruch meldeten sich landesweit mehr als 80 000 Jugendliche, Studenten und Werktätige freiwillig zum Kriegsdienst an der Front.

Die damalige Nachricht der Koreanischen Zentralen Nachrichtenagentur am 1. Juli berichtete wie folgt: „Mit den Studentinnen und Studenten, Schülerinnen und Schüler der Hoch-, Fach- und Oberschulen aller Ebenen einschließlich
der KIM-IL-SUNG-Universität an der Spitze meldeten sich zahlreiche werktätige Jugendliche aller Fabriken, Bergwerken, Betrieben und Dörfer im nördlichen Landesteil der Republik freiwillig zum Kriegsdienst an der Front…

Diese Zahl beträgt schon 81 858.“

Die Kämpfer der Volksarmee vernichteten an der Front die Republikfahne flatternd bei allen Gefechten die Feinde gnadenlos.

Die Arbeiter im Bereich Rüstungsindustrie arbeiteten ohne Schicht an Drehbänken und stellten die Waffen her. In Betrieben, Institutionen, Dörfern des ganzen Landes wurden die Wettbewerbsbewegung zur Steigerung der Produktion und der Kampf für die Erhöhung der Nahrungsmittelproduktion in der Kriegszeit nachhaltig entfaltet. weiterlesen


Mitteilung der Koreanischen Zentralen Nachrichtenagentur

Die Koreanische Zentrale Nachrichtenagentur (KZNA) veröffentlichte am 22. Juni eine Mitteilung mit dem Titel „Die starke Empörung und der Wille des ganzen Volkes zur Bestrafung der Feinde“.

Die Mitteilung hat folgenden Wortlaut:

Die Vorbereitung für die bisher größte Aktion zur Verstreuung der Flugblätter gegen die Feinde geht zu Ende, und zwar getrieben von Willen und Rachegefühlen aller Bürger der Demokratischen Volksrepublik Korea dazu, diejenigen, die den heiligsten geistigen Kern des Volkes verletzt und unerträglich beleidigt hatten, dafür hart zu bestrafen.

Die zentralen Druckereien aller Ebenen haben 12 Mio. Flugblätter unterschiedlicher Sorten gedruckt, die den Zorn und Hass aller Bürger zum Ausdruck bringen.

Auch die Druckereien aller Bezirke, Städte und Kreise forcieren die Vorbereitung für eine zusätzliche Herstellung von Millionen Flugblättern gegen die Feinde.

Bis zum 22. Juni sind zahlreiche Werkzeuge und Mittel vorbereitet, darunter über 3 000 unterschiedliche Luftballons, die die Flugblätter bis in die Tiefe Südkoreas tragen können.

Der Plan der DVRK zur Flugblätterverstreuung gegen die Feinde ist ein Ausbruch der unaufhaltsamen Wut der ganzen Bevölkerung und Gesellschaft.

Die Bestrebungen und Forderung des Volkes sind gleich Gesetz, das verwirklicht werden muss, und der heiße Volkswille ist mit nichts zurückzuhalten.

Südkorea muss alles nur hinnehmen.

Wie sehr unangenehm und Unmut erregend es ist, die Flugblätter und Abfälle zu beseitigen, muss man erst einmal richtig erleben, um dann von so etwas Abstand zu nehmen.

Der Countdown für die Bestrafung und Vergeltung läuft.


Korea: Stellungnahme eines Sprechers

Stellungnahme des Sprechers der Gesellschaft der Koreanischen Opfer der zwangsweisen Entführung und ihrer Hinterbliebenen

Der Sprecher der Gesellschaft der Koreanischen Opfer der zwangsweisen Entführung und ihrer Hinterbliebenen nahm am 22. Juni eine Stellung.

Darin hieß es:

Die japanische Regierung negierte bisher alle inhumanen Taten des japanischen Imperialismus in der Vergangenheit gegen die koreanischen Opfer der zwangsweisen Entführung im Kohlenbergwerk Hashima der Stadt Nagasaki und verbreitet ab 15. Juni die angeblichen Aussagen von Japanern darüber, dass es keine diskriminierenden Behandlungen gegen die Requirierten von der Koreanischen Halbinsel gegeben habe.

Auf einer handvoll kleinen Kohlenberginsel, wo es sogar kein Trinkwasser gab, hielten die japanischen Imperialisten ständig 1 000 Koreaner und zwangen sie zur Sklaverei. Um die Insel errichteten sie 10 Meter hohe Betonmauer, sodass die Koreaner wie in einem Gefängnis auf dem Meer unter strenger Aufsicht und Peitsche der japanischen Aufseher über 12 bis 14 Stunden lang am Tag hart arbeiten mußten und dabei die nationale Diskriminierung, Drangsal, Hunger und Krankheit erlitten.

Dennoch treibt die japanische Regierung ein niederträchtiges Spiel mit der bösen Absicht, sich der Verantwortung für das unmenschliche Verbrechen zu entziehen und die Pflicht für den Schadenersatz loszuwerden, die richtige Erkenntnis von der Geschichte ungerecht als Geschichtsauffassung von der Selbstmisshandlung zu bezeichnen und durch Verdummung des Volkes es wiederum als Stoßtrupp für überseeische Aggression ausnutzen. Die japanische Regierung sollte über die Sünde in der Vergangenheit aufrichtig nachdenken und sich bei den Opfern richtig entschuldigen und sie entschädigen. Sie sollte nicht verzweifelt versuchen, die Verantwortung für die Abrechnung mit dem großen Verbrechen der Menschenrechtsverletzung loszuwerden.


Stellungnahme des Sprechers der Abteilung Einheitsfront beim ZK der PdAK

Am 20. Juni äußerte das Vereinigungsministerium Südkoreas sein Bedauern über den Plan der DVRK für die Flugblätterverstreuung gegen Südkorea und verlangte deren sofortige Einstellung.

Dann ließ es eine unbesonnene und böse Äußerung fallen, dass dieser Plan ein deutlicher Verstoß gegen die Nord-Süd-Vereinbarungen sei.

Wir wollen uns zwar nicht mehr mit den Südkoreanern streiten und keine grobe Worte fallen lassen, möchten jedoch sie mal fragen, ob sie keine Scham empfinden.

Bisher beging sie allerlei Übeltaten und redet nun ganz frech von Bedauern und Verstoß.

Solche Unverschämtheit ist nirgendwo in der Welt zu sehen.

Es würde sehr bedauerlich sein, wenn man die eifrigen Worte und Taten der südkoreanischen Regierung in letzter Zeit alleine erleben würde.

Wir wollen unseren deutlichen Standpunkt erklären. weiterlesen