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KIM JONG UN: Für eine unbesiegbare revolutionäre Armee

Am 17. Juli Juche 101 (2012) verlieh das koreanische Volk dem hochverehrten Vorsitzenden KIM JONG UN den Titel Marschall der DVRK.

Seither sind 8 Jahre vergangen. In diesen Jahren entwickelte und verstärkte er mit genialer militärstrategischer Idee, unvergleichlichem Mut und hervorragender Führung die revolutionären Streitkräfte des Landes zur siegreichen starken Armee.

KIM JONG UN stellte die Umgestaltung der ganzen Armee getreu dem Kimilsungismus-Kimjongilismus als die Hauptaufgabe für Armeeaufbau und sorgte dafür, ihr Wesen als revolutionäre Armee unter dem Kommando der Partei zu bewahren. Er suchte ununterbrochen die Truppen an der gefährlichen vordersten Front und die Übungsplätze voller Pulverdampf auf, um die Volksarmee zur unbesiegbaren starken Armee zu entwickeln.

Im Februar Juche 101 (2012) besuchte er einen Küstenartilleriestützpunkt, der direkt vor den Augen der Feinde war.

Als er mal eine Schießübung begutachten wollte, wurden die Soldaten gespannt. Denn dort konnte jederzeit eine unvoraussehbare Situation entstehen.

Die Kommandeure rieten ihm wiederholt davon ab, weil es an dieser vordersten Frontlinie mit feindlichen Stellungen in unmittelbarer Nähe sehr gefährlich sei. Aber KIM JONG UN sagte, wenn man mit den Soldaten zusammen sei, habe man nichts zu fürchten, und die Feinde würden nicht wagen, einen anzugreifen. Dann sah er die Übung der Küstenartilleristen bis zum Ende und gab sich zufrieden.

An diesem Tag erlebten die Soldaten seine Courage als Heerführer. weiterlesen


Kritik des Außenministeriums der DVR Korea an Japan

Ein Sprecher des Außenministeriums der Demokratischen Volksrepublik Korea gab am 15. Juli einem Reporter der Koreanischen Zentralen Nachrichtenagentur Antworten auf die Fragen in Zusammenhang damit, dass die japanische Regierung in ihrem „Verteidigungsweißbuch 2020“ die Republik verleumdet hat.

Am 14. Juli kritisierte, so sagte der Sprecher, die japanische Regierung in ihrem „Verteidigungsweißbuch 2020“ den Atomwaffenbesitz der DVRK und äußerte sogar, dass die Kernwaffen der DVRK für die Nachbarländer eine neue Provokation bedeuten würden.

Das besagt, dass die japanische Abe-Regierung immer noch nicht die böse Gewohnheit losgeworden ist, bei jeder Gelegenheit die sogenannte „Drohung Nordkoreas mit Raketen“ zu propagieren, dadurch in der japanischen Gesellschaft die Angst ins Leben zu rufen und dies zu ihren bösen politischen und militärischen Zielen zu nutzen.

Das Hauptziel Japans, uns im Weißbuch provoziert zu haben, liegt darin, mit der „nordkoreanischen Bedrohung“ als Vorwand seine Machenschaften zur Militarisierung des Landes und zur Eroberung der ausländischen Territorien zu legalisieren.

Japan will sich zurzeit auf der Grundlage seiner expandierten militärischen Kraft von der Pflicht der „Landesverteidigung“ befreien und spricht sich offen für die Aneignung der „Angriffsfähigkeit gegen die feindlichen Stützpunkte“ zum Präventivschlag aus. Aber das wird von den Nachbarländern mit scharfer Wachsamkeit beobachtet.

Die unbesonnene und gefährliche militärische Bewegung der Abe-Regierung wird zu einer Zündschnur zur Zerstörung des Friedens und der Sicherheit der Region und die bittere Folge mit sich bringen, das Regime an und für sich beschleunigt zu Grunde zu richten.


Antwort des Sprechers des Außenministeriums der DVR Korea

Der Sprecher des Außenministeriums der Demokratischen Volksrepublik Korea antwortete am 15. Juli auf die Fragen des Journalisten der Koreanischen Zentralen Nachrichtenagentur im Zusammenhang damit, dass der USA-Außenminister Pompeo in seiner jüngsten Erklärung angesichts der Frage des Südchinesischen Meers China bekrittelt hatte.

In Bezug auf die Frage des Südchinesischen Meers meinte Pompeo am 13. Juli, dass der Anspruch Chinas auf Besitz am Südchinesischen Meer völlig gesetzwidrig sei, und dass die USA, ihre Verbündeten und Begleiter angesichts der beispiellosen Drohung von der KP Chinas die gemeinsamen Interessen haben.

Mit äußerst unreiner Absicht bekrittelte ein Staat jenseits des Ozeans die Frage des Südchinesischen Meers und verleumdete im Zusammenhang damit die KP Chinas.

Wenn man die jüngsten Reden von Pompeo über China in Betracht zieht, kann man daran gut erkennen, was er damit vorhat.

Er bezeichnete die chinesischen Massenmedien als „Propagandamittel der KP Chinas“, die COVID-19 in China als „Krise durch die KP Chinas“ und die chinesische Kommunikationsmittelfirma der 5. Generation als „Werkzeug der KP Chinas“ und hänselte damit die KP Chinas.

Er verbreitete sogar das Gerücht, dass die KP Chinas die Demonstrationen gegen die Rassendiskriminierung in den USA zur Rechtfertigung ihres Systems missbrauche. Damit legte er seine konstitutionelle Ablehnung der KP Chinas bloß.

Warum setzt Pompeo alle Sachen unüberlegt mit der KP Chinas in Verbindung? weiterlesen


DVR Korea: Das Schaffen aus eigener Kraft als Prunkschwert für das Aufblühen

Auf der 5. Plenartagung des ZK der PdAK in der VII. Wahlperiode, die im Dezember vorigen Jahres stattfand, wies der
Oberste Führer KIM JONG UN darauf hin, man müsse die dem Fortschritt des sozialistischen Aufbaus entgegenstehenden Hindernisse lediglich mit dem Aus-eigener-Kraft-Schaffen frontal durchbrechen.

Der Geist des Schaffens aus eigener Kraft ist im gesamten Werdegang der koreanischen Revolution immer das Banner des Kampfes und die Triebkraft des Aufschwungs geworden.

Dieser Geist bedeutet, man müsse das eigene Schicksal in seiner Hand fest halten und mit eigener Kraft seine Zukunft eröffnen, und beruht auf die Juche-Ideologie.

Diese Ideologie wurde vom Präsidenten KIM IL SUNG begründet. Er betrat mit einem großen Vorhaben, das von den japanischen Imperialisten geraubte Land wiederzuerlangen, im Teenager den Weg der Revolution und erklärte das Grundprinzip der Juche-Ideologie, die heißt, dass Herr der koreanischen Revolution das koreanische Volk ist und die koreanische Revolution durchaus mit eigener Kraft des koreanischen Volkes durchzuführen ist.

Unter der Führung KIM IL SUNGs hielten die antijapanischen Partisanen das Banner von Juche hoch, stellten ohne staatliches Hinterland und die Unterstützung durch die regulären Streitkräfte Waffen und Munitionen her, beschafften die Lebensmittel, Medikamente, Uniformen und andere mit eigener Kraft, besiegten den japanischen Imperialismus und brachten die historische Sache, Befreiung des Vaterlandes, zustande. weiterlesen


Kritik eines Sprechers des Außenministeriums der DVR Korea an Großbritannien

Ein Sprecher des Außenministeriums der Demokratischen Volksrepublik Korea gab am 11. Juli einem Reporter der Koreanischen Zentralen Nachrichtenagentur Antworten auf die Fragen im Zusammenhang damit, dass jüngst Großbritannien gegenüber einigen Ländern einschließlich der DVRK das sogenannte „Sanktionsgesetz für Menschenrechte in der Welt – 2020“ veröffentlicht hatte.

Am 6. Juli, so sagte der Sprecher, gab Großbritannien als Puppe der USA ein Gesetz für separate Sanktionen in Bezug auf die Menschenrechte ab und bestimmte dabei auf der Grundlage der gefälschten Materialien, die die Flüchtlinge aus der DVRK geliefert haben, das Ministerium für Staatsschutz und das Ministerium für Öffentliche Sicherheit unseres Landes als erste Sanktionsobjekte. Das ist eine schwere Provokation.

Diese Handlung Großbritanniens ist durchaus niederträchtige politische Intrige an der Seite der DVRK-feindlichen Politik der USA.

Davon zeugt eindeutig die Stellungnahme, die das Außenministerium der USA am nächsten Tag zur Begrüßung abgab.

Als gehorsamer Anhänger der USA bringt Großbritannien frecher Weise sogar die inneren Sicherheitsorgane des anderen Landes in die Liste der Sanktionen.

Die DVRK weist es als eine grobe Einmischung in unseren Staat entschieden zurück, dass Großbritannien die Sicherheitsorgane der Republik für Sanktionsobjekte hält.

Großbritannien, das für seine Eigenständigkeit von der EU austrat, sollte den USA nicht blindlings folgen, sondern mit eigener Ansicht richtig handeln.

Großbritannien wird unbedingt dafür teuer bezahlen.


KIM IL SUNG: Respekt der früheren ausländischen Staatschefs vor dem Präsidenten

Die ausländischen Staatsoberhäupter, die sich mit dem
Präsidenten KIM IL SUNG trafen, lobten ihn als Vorbild der kommunistischen Bewegung, politischen Veteranen, großen heiligen Mann der Menschheit und hervorragendsten Staatsführer, der das 20. Jahrhundert vertritt.

Der Partei- und Staatschef der ehemaligen Sowjetunion, Stalin, bezeichneten den Genossen KIM IL SUNG in den 30ern als herausragenden Staatsführer und großen Helden, und der vietnamesische Präsident, Ho Chi Minh, sagte, Genosse KIM IL SUNG sei ein unvergleichlicher Held, der zum ersten Mal im Osten zwei imperialistische Mächte besiegt habe, sowie ein tüchtiger Staatsführer für den Aufbau der neuen Gesellschaft.

Der chinesische Präsident, Mao Ze Dong sprach, dass
Genosse KIM IL SUNG der einzige Mann sei, der sich um die Weltrevolution kümmern könne, und der Ministerpräsident Chinas, Zhou En Lai, wünschte, dass Genosse KIM IL SUNG für die Zukunft der Menschheit die Weltrevolution führt.

Der Führer der kubanischen Revolution, Fidel Castro Ruz, redete auf der Massenkundgebung in Pyongyang, er versichere den Koreanern, dass er die Talente und Charakterzüge vom Präsidenten KIM IL SUNG, großem und weisem Führer, propagieren werde.

Der Großkönig Kambodschas, Norodom Sihanouk, unterstrich, dass
Präsident KIM IL SUNG die Sonne der Menschheit sei.

Auch die früheren Staatschefs von mehreren Ländern wie ehemaligem Jugoslawien, Mali, Mosambik, Guinea, Namibia, Burkina Faso, Simbabwe, Tansania und Uganda würdigten die ausgezeichnete politische Fähigkeit, die edlen Charakterzüge und die hehre internationalistische Pflichttreu vom Präsidenten KIM IL SUNG.

Der ehemalige US-Präsident, Jimmy Carter, betonte:
Präsident KIM IL SUNG ist großartiger als die ehemaligen US-Präsidenten George Washington, Thomas Jefferson und Abraham Lincoln zusammengenommen, die die Gründung und das Schicksal der USA vertraten. Man kann ohne Zögern sagen, dass Präsident KIM IL SUNG ein Sonnengott für das Schicksal des Menschen ist, der großartiger ist als die Gründer der USA und die Staatsgründer der USA und die Sonnengötter zusammen.


DVR Korea: Unbekannte Existenzfähigkeit

Die DVR Korea ist ein Land, dessen Territorium und Bevölkerungszahl nicht groß sind.

Jahrzehntelang ist sie Wirtschaftsblockade der feindlichen Kräfte ausgesetzt. Auch inmitten von Schwierigkeiten, denen gewöhnliche Länder nicht standhalten könnten, existiert dieses Land weiter und schreitet tatkräftig zum hohen Ziel des Aufbaus eines mächtigen sozialistischen Staates voran.

Worin besteht der Faktor für diese mysteriöse Existenzfähigkeit?

Die Analytiker finden die Antwort auf diese Frage in der Geisteskraft der Koreaner. In der Vergangenheit entfalteten die koreanischen Partisanen unter den Bedingungen, unter denen es weder staatliches Hinterland noch Unterstützung einer regulären Armee gab, den Widerstandskampf gegen eine Million Mann starke japanische Armee und erreichten die nationale Unabhängigkeit. Auch nach der Befreiung baute man ohne fremde Hilfe eine neue Gesellschaft auf.

Auch im dreijährigen Koreakrieg in den 1950er Jahren, der in die Weltgeschichte der Kriege als einer der erbittertsten Kriege eingegangen ist, und beim auf den Trümmerfeldern in Angriff genommenen Nachkriegswiederaufbau demonstrierte Korea seine Würde als ein heroisches Land. Ende des vergangenen Jahrhunderts brachen die sozialistischen Länder in Osteuropa gleichzeitig zusammen und wurde die Umzingelung der vereinten imperialistischen Kräfte für die Isolierung und Strangulierung Koreas immer enger geschnallt. Auch zu dieser Zeit kam Korea nicht im Geringsten von dem von ihm gewähltem sozialistischem Kurs ab. weiterlesen


Stellungnahme des Abteilungsleiters für die USA vom Außenministerium der DVR Korea   

Der Leiter der Abteilung für die USA des Außenministeriums der Demokratischen Volksrepublik Korea, Kwon Jong Gun, veröffentlichte am 7. Juli eine Stellungnahme mit folgendem Wortlaut:

In Bezug auf die völlig ungelegene „Theorie von einem Gipfeltreffen zwischen der DVRK und den USA“ hatte jüngst unsere Erste Stellvertretende Außenministerin durch eine Stellungnahme ihren Standpunkt klargemacht. Dabei erwähnte sie einen sehr kühnen Mann, der erneut einen Vermittler des Gipfeltreffens spielen will. Das war eigentlich unsere plausible und deutliche Botschaft, die man als Benutzer derselben Nationalsprache leicht verstehen konnte.

Dennoch ertönen in Südkorea immer noch komische Worte, die lauten, dass es in ihren Anstrengungen für die Vermittlung des DVRK-USA-Gipfels keine Änderung gebe. Vielleicht sind diese Leute so dumm, dass sie die Sache nicht verstehen können, oder sind sie daran gewöhnt, nur das zu sprechen, was ihnen gefällt.

Einige Leute interpretieren sogar eigenwillig die Stellungnahme unserer Ersten Vizeaußenministerin als eine Botschaft, dass die USA handeln sollten, und als eine Forderung, dass die USA einen Schritt weiter zurückweichen sollten.

Es ist ja lächerlich, dass sie sich als „Problemlöser“ in der Angelegenheit der immer komplizierter werdenden DVRK-USA-Beziehungen wichtig tun und sich dabei nicht um eigene Sache, sondern die der anderen kümmern.

Es gibt wohl für diese Leute kein Mittel zur Behandlung der Gewohnheit, die Nase in alles hineinzustecken.

Die Nord-Süd-Beziehungen gehen immer tiefer schief, weil sie so oft unpassend das unsinnige Gerede machen.

Wenn es ihnen so sehr am Herzen liegt, „Vermittler“ zu sein, dann sollen sie es weiter versuchen. Sie werden aber sehen, ob ihre Anstrengungen ein positives Ergebnis haben werden oder nur Hohn ernten.

Hiermit machen wir noch einmal klar: Wir haben kein Interesse daran, mit den US-Amerikanern zu verhandeln.


Erste bewaffnete Organisation Koreas

Der japanische Imperialismus hielt 1905 Korea militärisch besetzt, betrieb koloniale Unterdrückungspolitik und trat sogar das elementarste Existenzrecht des koreanischen Volkes erbarmungslos mit Füßen. Überall im Lande wurden kontinuierliche Kämpfe der Freiwilligentruppen und Bewegungen der Unabhängigkeitsarmee für die Wiedererlangung des Staatsrechts, Aufstände der Arbeiter und Bauern und Kämpfe der Jugendlichen und Schüler gegen Japan geführt. Aber all diese konnten der Unterdrückung der japanischen Imperialisten nicht entkommen, da sie ohne richtige Strategie und Taktik vereinzelt entstanden.

Um das Schicksal des an Not leidenden Landes und der Nation zu retten, war es notwendig, eine Armee von neuem Typ zu gründen, die gegen bewaffnete Gegner mit Waffen kämpfen konnte.

Der große Genosse KIM IL SUNG legte auf der Konferenz in Kalun (vom 30. Juni bis 2. Juli 1930) die Richtlinie des bewaffneten Kampfes dar und beschleunigte dessen Vorbereitungen.

Von damaligen Bedingungen aus, dass keine Militärdienstvorschriften oder Erfahrungen für Muster im bewaffneten Kampf vorhanden waren und es sogar an Waffen mangelte, fasste er einen Entschluss, eine vorläufige politisch-halbmilitärische Organisation zu bilden.

Am 6. Juli 1930 fand in der Samgwang-Schule in Guyushu die Feier zur Bildung der Koreanischen Revolutionsarmee (KRA) statt.

Bei der Feier hielt er die Rede „Über die Mission und Hauptaufgabe der Koreanischen Revolutionsarmee“.

Die Mission und Hauptaufgabe der KRA bestanden darin, durch intensive politische und militärische Aktionen ein Kern ausmachendes Rückgrat des bewaffneten Kampfes zu bilden, die für diesen Kampf nötigen Waffen zu beschaffen, militärische Erfahrungen zu sammeln, die breiten Volksmassen fest zusammenzuschließen und sich konsequent auf einen organisierten bewaffneten Kampf gegen Japan vorzubereiten.

Die KRA bestand aus mehreren Gruppen. Jedem Mitglied wurden rotes Band mit dem Stempel „Koreanische Revolutionsarmee“ und Waffe verliehen.

Die kleinen bewaffneten Gruppen der KRA wurden in alle Gebiete und in viele Orte des Inlandes gesandt, bildeten Aktionsstützpunkte, klärten durch verschiedene Formen und Methoden wie Betrieb der Schulen und Abendschulen und Tätigkeit der Laienkünstlergruppen die breiten Volksmassen auf und rüttelten sie wach und schufen die Massenbasis des bewaffneten Kampfes. Zugleich führten sie kleine Gefechte, beschafften nicht wenige Waffen und sammelten militärische Erfahrungen für den bewaffneten Kampf.

Die Mitglieder der KRA wurden zu Kernkräften der Koreanischen Revolutionären Volksarmee (KRVA), die am 25. April 1932 gegründet wurde.


MLPD und die DVR Korea

Auszug aus dem Funken

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung des Herausgebers

In eigener Sache – in unserer Sache

Im Jahre 1970 wurde die MLPD-Vorläuferorganisation der Kommunistische Arbeiterbund Deutschlands (KABD) von dem Widerstandskämpfer und Altkommunisten Willi Dickhut in Baden-Württemberg gegründet. 12 Jahre später nannten sie sich in MPLD um und hatten den „bescheidenen“ Anspruch, die einzig wahre marxistisch-leninistische Führerin der deutschen Arbeiterklasse zu sein. Soweit – so schlecht. Das Beste an ihr ist, dass sie 50 Jahre durchgehalten hat und das Schlechteste ihr heutiger ideologischer Zustand. Wir werfen niemandem vor, in 5 Jahrzehnten auch politische Fehler gemacht zu haben, wovon wir auch nicht frei sind, aber ihre dogmatische Starrheit in den letzten 3 Jahrzehnten, sich den Fragen der Entwicklung der Arbeiter- und Volksbewegungen nicht zu stellen, ist ein Zeichen von Kapitulantentum und Zurückweichen in aktuellen Fragen und Entwicklungen.

Nach dem Zusammenbruch des Sozialismus in Osteuropa einschließlich der DDR, die diese Partei als revisionistisch bezeichnet, stellten sie 1990 im Oktober die kühne These auf: Jetzt kann der Sozialismus in Deutschland endlich Wirklichkeit werden. Das hat sich als Hirngespinst erwiesen.

Stattdessen lamentiert die MLPD in völlig destruktiver Weise darüber, dass die Erde heute vom Imperialismus fast völlig beherrscht wird, und es keine sozialistischen, volksdemokratischen oder fortschrittlichen Staaten gäbe. Das ist angesichts der Tatsache der Existenz des sozialistischen Koreas, Kubas aber auch solcher volksdemokratischen Staaten wie Belarus und den Volksrepubliken Donezk und Lugansk völlig absurd.

Noch nicht einmal zu einer anti-imperialistischen Einheitsfront gegen den US-Imperialismus und seine Handlanger mit eben all diesen fortschrittlichen Ländern sind sie bereit zu handeln, stattdessen vertreten sie einen maßlos übersteigerten Führungsanspruch gegenüber allen fortschrittlichen Kräften, sogar solchen, die unter dem kämpferischen Banner der Mao-Zedong-Ideen seit 60 und mehr Jahren einen opferreichen Partisanenkrieg in Teilen Indiens und der Philippinen führen. Dort beherrschen sie Gebiete, die flächenmäßig größer sind als die BRD und Österreich zusammen. Von all diesen Kräften fordern sie, dass sie sich der von ihnen gebildeten „Internationale“ (ICOR) unterordnen und unterwerfen.

Das Mindeste, was man von ihnen verlangen könnte ist, ihre Politik unter linksradikaler Flagge, die nichts weiter ist als ein Helfershelferdienst für die Imperialisten, zu beenden und sich in die Reihen der Kämpfer gegen den US-Imperialismus auf völlig gleichberechtigter Basis einzureihen.

Was nun die unsachlichen Aussagen und Pöbeleien gegenüber der DVR Korea, die angeblich kein sozialistisches Land sei, weil die MPLD ihr es nicht erlaubt zu sein, angeht ist das nicht mehr wert als eine satirische Kolumne. Die gesamte fortschrittliche Weltöffentlichkeit, egal ob Kommunisten, Sozialisten, Pazifisten, verschiedene religiös gebundene Menschengruppen usw., also Bürger aller Klassen und Schichten auf allen 5 Kontinenten, weiß das sozialistische Korea zu schätzen und auf das Höchste zu lobpreisen. Nicht die Worte zählen, sondern die großartigen Taten zur Unterstützung der Entrechteten dieser unserer Erde.

Bei unserer letzten Delegationsreise auf Einladung des ZK der Partei der Arbeit Koreas (PdAK) konnten wir auf dem Ehrenhain der Gefallenen des Vaterländischen Befreiungskrieges eine Reihe von 15 Gräbern sehen, mit den Bildnissen der Helden, die – wie es offiziell heißt – an verschiedenen Frontabschnitten der Weltrevolution für die Befreiung und das Glück der Menschheit gefallen sind. Neben den Namen und dem Dienstgrad steht z. B. zusätzlich „Gefallen in der Wüste Sinai 1967 im Kampf gegen den US-Imperialismus und den Zionismus“, oder „Gefallen in Vietnam 1975 bei der Luftabwehr nach dem Abschuss des 3. US-amerikanischen Terrorbombers nördlich von Hanoi“ usw.

Unser Genosse Vorsitzender Michael Koth legt im Ehrenhain der Gefallenen des Vaterländischen Befreiungskrieges einen einen Blumenstrauß im ehrenden Gedenken an die Gefallenen nieder

Der Waffe, der kein Feind widersteht – heißt inter-nationale Solidarität!

Den Völkern Kraft und der Klasse Pflicht, die jeder Knechtschaft Ketten bricht…