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Bulletin 32-2015 der Botschaft der DVR Korea

Die Botschaft der DVR Korea hat am Do, den 18.06.2015 das Bulletin Nr. 32-2015 herausgegeben. Es enthält den Standpunkt der DVR Korea zur Wiedervereinigung Koreas in englischer Sprache. Wir wollen unseren Freunden und Genossen das Dokument dennoch nicht vorenthalten:

150618 – Bulletin 32 – Stand of DPRK to Bring about Landmark Turn in Improving Inter-Korean Relations Clarified weiterlesen


Grußbotschaften der AiP-D an den verehrten Genossen Kim Jong Un

Die Antiimperialistische Plattform Deutschland beehrte sich, dem hochverehrten Marschall Kim Jong Un zum 15. und 19. Juni Grußbotschaften zu übermitteln:

Grußbotschaft zum 15. Juni

Grußbotschaft zum 19. Juni


Die unvergänglichen Verdienste um die Vereinigung des Vaterlandes

150614 - SK - Die unvergänglichen Verdienste um die Vereinigung des Vaterlandes - 01 - Gemeinsame Nord-Süd-Erklärung für die Vereinigung des Vaterlandes

Die unvergänglichen Verdienste um die Vereinigung des Vaterlandes

Am 15. Juni Juche 89 (2000) wurde in Korea die Gemeinsame Nord-Süd-Erklärung für die Vereinigung des Vaterlandes veröffentlicht. Seit diesem historischen Tag sind 15 Jahre vergangen. Aus Anlass dieses Tages, der in die Geschichte der Bewegung für die Vereinigung des Vaterlandes glänzend einging, erinnern sich die Koreaner an die historischen Tage, in denen unter der klugen Führung von Genossen Kim Il Sung und Kim Jong Il die programmatischen Richtschnüre für die Vereinigung des Vaterlandes geschaffen wurden.

Die Drei Chartas für die Vereinigung des Vaterlandes

Präsident Kim Il Sung hinterließ dem Vaterland und Volk die Drei Chartas für die Vereinigung des Vaterlandes als ein patriotisches Erbe.

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DVR Korea: Zur vielseitigen und initiativen Entwicklung der Auslandsbeziehungen auf der Grundlage der souveränen Hauptlinie

Zur vielseitigen und initiativen Entwicklung der Auslandsbeziehungen auf der Grundlage der souveränen Hauptlinie

Die DVR Korea betrachtet das revolutionäre Prinzip und souveräne Hauptlinie als Grundlage in ihrer Außenpolitik.

Das bedeutet, der Würde des Landes und den Interessen des Volkes den Vorrang einzuräumen und alle in den Auslandsbeziehungen gestellten Fragen selbstständig zu lösen.

Auf der Grundlage der Souveränität die Auslandsbeziehungen zu entwickeln – das ist eine wichtige Frage, was auch aus dem Strom der internationalen Beziehungen in der Gegenwart ersichtlich ist.

Am Ende des vergangenen Jahrhunderts soll auf dem internationalen Schauplatz der Struktur des Kalten Krieges zusammengefallen sein, aber immer noch bleibt heute die überholte wirtschaftliche Ordnung der Herrschaft und Unterjochung.

Die USA rufen gesetzliche und ordnungsgemäße Instrumente, die ihre Interessen widerspiegeln, ins Leben und verletzten mit diesen in der Weltarena grob die Souveränität und Würde der Länder, die ihnen nicht gehorchen. Deswegen wird unter vielen nach Souveränität strebenden Ländern und Völkern von Tag zu Tag die Stimme erhoben, die fordert, die überholte internationale Ordnung, in der nach der US-amerikanischen Interpretation die Gerechtigkeit als ungerecht verbrecherisch behandelt wird, in die richtige Bahn zu lenken.

Von diesem Strom der Auslandsbeziehungen aus sieht die DVRK die Grundlage ihrer Außenpolitik darin, entsprechend der Würde des Landes, den Interessen des Volkes und dem gemeinsamen Anstreben der progressiven Völker der Welt das revolutionäre Prinzip und die Selbstständigkeit konsequent durchzusetzen.

Es ist der grundsätzliche Standpunkt in der Außenpolitik der Republik, die Verletzung ihrer Souveränität durch ein anderes Landes niemals zuzulassen und zugleich die Handlungen gegen die Souveränität anderer Länder keinesfalls zu tun.

Nach diesem Prinzip strengt sich die DVRK dafür an, die Auslandsbeziehungen vielseitig und aus eigener Initiative auszubauen.

Heutzutage betreiben die USA und anderen imperialistischen Kräfte alle niederträchtigen Machenschaften, um die DVRK, die unter dem Banner der Souveränität fortschreitet, umzustürzen.

Die Republik unternimmt initiative Anstrengungen für die vielseitige Entwicklung der Auslandsbeziehungen, um ihre Machenschaften entschlossen zurückzuweisen, die Würde des Landes und die Interessen der Volksmassen zu verteidigen und günstige und friedliche Umwelt und Bedingungen für den Aufbau eines sozialistischen aufblühenden Staates zu schaffen

Sie will mit jedem Land, wenn es ihre Souveränität achtet und sich zu ihr freundlich verhaltet, in allen Bereichen – Politik, Wirtschaft, Militär, Kultur – multilaterale Austausche und Zusammenarbeit verstärken, ungeachtet seiner geografischen Lage und egal ob sie auf der Ebene der Regierung, Zivil- oder internationalen Organisation erfolgen.

Wenn die Länder, die zwar in den vergangen Jahren unangenehme Beziehungen mit der DVRK unterhalten haben, aber heute die Souveränität der DVRK achten und sich zu ihr wohlwollend verhalten, hat sie auch den Willen dazu, die staatlichen Beziehungen mit diesen Ländern zu verbessern und zu normalisieren.

Dieser Standpunkt der DVRK wird von der internationalen Gemeinschaft begrüßt und unterstützt und positiv dazu beitragen, eine freie und friedliche Welt aufzubauen.

Sin Un Ho, Abteilungsleiter der Akademie der Gesellschaftswissenschaften


Bulletin 31-2015 der Botschaft der DVR Korea

Die Botschaft der DVR Korea hat am Fr, den 12.06.2015 das Bulletin Nr. 31-2015 herausgegeben. Es enthält eine Stellungnahme zur historisch wichtigen Gemeinsamen Nord-Süd-Erklärung vom 15.06.2000 und den Standpunkt der DVR Korea zur Wiedervereinigung Koreas. Wir wollen unseren Freunden und Genossen das Dokument nicht vorenthalten:

150612 – Bulletin 31 – Gemeinsame Nord-Süd-Erklärung vom 15. Juni

 

Nr. 31-2015

12. Juni 2015

Bulletin

Gemeinsame Nord-Süd-Erklärung vom 15. Juni

Vor 15 Jahren im Juni Juche 89(2000) wurde in Pyongyang, Hauptstadt der Demokratischen Volksrepublik Korea (DVRK), beim Nord-Süd-Gipfel zum ersten Mal in der Geschichte die Gemeinsame Nord-Süd-Erklärung vereinbart.

Die Gemeinsame Erklärung vom 15. Juni ist das gemeinsame nationale Grundsatzprogramm, das sogar von der Generalversammlung der Vereinten Nationen begrüßt wurde.

Die Tatsache, daß sich im Zeitalter der Vereinigung vom 15. Juni die Beziehungen zwischen Nord und Süd positiv entwickelten, wie zum Beispiel der rege Austausch und die Zusammenarbeit in vielen Gebieten, gemeinsame Auftritte und Anfeuerung bei internationalen Sportspielen, hat dies bewiesen.

Nach der Teilung Koreas vor 70 Jahren durch die fremden Kräfte hat Präsident Kim Il Sung Anfang 1970er Jahre dem In- und Ausland anhand der historischen Gemeinsamen Erklärung vom 4. Juli die 3 Prinzipien der Vereinigung des Vaterlandes – Souveränität, friedliche Vereinigung und großen nationalen Zusammenschluß – feierlich klargemacht und somit der Bewegung für die Vereinigung Koreas in neuer Weise Hoffnung und Optimismus verliehen. Auch Genosse Kim Jong Il ließ im Jahre 2000 erstmalig in der Geschichte der nationalen Spaltung das Gipfeltreffen von Nord und Süd zu und die Gemeinsame Erklärung vom 15. Juni, die das Ideal – durch unsere Nation selbst – enthält, und 2007 die Deklaration vom 4. Oktober, das praxisorientierte Programm der oben erwähnten Erklärung, vereinbaren und leitete das Zeitalter der Vereinigung vom 15. Juni ein, in dem Nord und Süd nach der Versöhnung, dem Zusammenhalt und der Vereinigung streben.

All diese Tatsachen beweisen, daß die Sache, die Vereinigung Koreas, nur dann erfolgreich verwirklicht werden kann, wenn Nord und Süd Koreas äußere Kräfte zurückweisen und unbeirrt auf dem Standpunkt – durch unsere Nation selbst – stehen und die gemeinsamen Erklärungen achten und aufrichtig in die Tat umsetzen.

Doch die Behörde Südkoreas läßt den einmütigen Willen der Nation an die Vereinigung nicht in Betracht und hat die Nord-Süd-Beziehungen in eine Katastrophe gestürzt, indem sie beharrlich bei der Konfrontation und Spaltung statt der nationalen Versöhnung und dem Zusammenschluß bleiben.

Im vergangenen Januar veröffentlichte das Verteidigungskomitee der DVRK den wichtigen Vorschlag, praktische Maßnahmen zur allseitigen Einstellung aller die andere Seite bedrohenden militärischen Feindseligkeiten einzuleiten. Trotzdem veranstalteten die USA und Südkorea von Ende Februar an die groß angelegten gemeinsamen Militärmanöver „Key Resolve“ und „Foal Eagle“ und spitzten die Spannung der Region zu, behaupten immer noch militärische Konfrontation und Krieg.

Die Behörde Südkoreas, auf USA gestützt, hat mit Kriecherei, Landesverrat, Konfrontation und Atomkriegsmachenschaften gegen den Norden die Nord-Süd-Beziehungen ruiniert und zeigt sich so, als ob sie Interesse für die Vereinigung haben. All dies ist nichts weiteres als ein zweckloser Versuch, um der Verantwortung, das Zeitalter der Vereinigung vom 15. Juni verwüstet zu haben, zu entgehen und ihren Albtraum der sogenannten „Vereinigung der Gesellschaftsordnungen“ zu verwirklichen.

Genosse Kim Jong Un wies in seiner Neujahrsansprache 2015 hin, Nord und Süd haben bereits auf dem Weg zur Vereinigung die Vereinigungschartas und das große Vereinigungsprogramm wie z. B. die Gemeinsame Erklärung vom 4. Juli, die historische Gemeinsame Erklärung vom 15. Juni und die Deklaration vom 4. Oktober geschaffen und dadurch den Willen und Geist der Nation zur Vereinigung vor aller Welt veranschaulicht und, wie bereits vereinbart, die Frage der Vereinigung des Vaterlandes ungeachtet der Unterschiede in Ideologie und Gesellschaftsordnung gemäß den gemeinsamen Interessen der Nation zu lösen.

Er sagte auch, die beiden Seiten sollten nicht mehr mit sinnlosen Wortgefechten und unbedeutenden Sachen Zeit und Energie verschwenden, sondern die Geschichte der Nord-Süd-Beziehungen neu aufschreiben, und die ganze koreanische Nation habe sich zur gesamtnationalen Bewegung für die Erreichung der Vereinigung des Landes wie ein Mann zu erheben und dieses Jahr als das Jahr einer großen Wende zu krönen, in dem sie einen breiten Weg zur selbstständigen Vereinigung eröffnen.

Der Wille und Standpunkt des Koreanischen Volkes, die Gemeinsamen Erklärungen konsequent durchzusetzen und die Idee und Führung des Genossen Kim Jong Un für die Vereinigung des Vaterlandes hochgetragen eine große Wende bei den Nord-Süd-Beziehungen herbeizurufen, ist unveränderlich.

Die Gemeinsame Erklärung vom 15. Juni durchzusetzen ist der einzige Weg für die Verbesserung der heutigen Nord-Süd-Beziehungen.


Parteizeitung „Rodong Sinmun“ würdigt Arbeit der AiP-D

RS

Die offizielle Parteizeitung der DVR Korea Rodong Sinmun würdigte in den vergangenen Monaten auf eindrucksvolle Weise unsere revolutionäre Solidarität mit dem koreanischen Volk und auch unseren bedingungslosen Kampf gegen den US-Imperialismus, Hort des Bösen und Geißel der Menschheit, und seine Vasallen. Diese Tatsache ist ein großer Vertrauensbeweis der koreanischen Genossen und Kampfgefährten gegenüber allen Mitgliedern, Genossen und Kandidaten unserer Organisation. Wir danken unseren koreanischen Freunden auf das Herzlichste für die internationalistische Unterstützung und geloben, auch in Zukunft unverrückbar an der Seite des mutig kämpfenden koreanischen Volkes gegen die Barbarei des US-Imperialismus, seiner südkoreanischen Marionetten„regierung“ und weiterer Lakaien zu stehen.

Wir geben im Folgenden eine unvollständige Aufstellung der letzten Monate. Die Datumsangaben sind wie folgt zu lesen: 150530 bedeutet 30.05.Juche 104 (2015) usw., die Zahl nach dem zweiten Bindestrich gibt die Seite an, auf der wir in einem oder mehreren Artikeln erwähnt wurden. Bei einer Auswahl vom Mai dieses Jahres veröffentlichen wir jeweils die Meldungen von den Titelseiten als Bild (ganze Titelseite und nur Artikel) und PDF-Dateien.

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Die Gewehrschüsse in Pochonbo

150604 - RS - Pochonbo Monument - 백두의 칼바람정신이 천만군민을 부른다

Am 4. Juni dieses Jahrs jährt sich der Sieg in der Schlacht von Pochonbo in Korea, die Genosse
Kim Il Sung in der Zeit des bewaffneten Kampfes gegen den japanischen Imperialismus organisiert und geführt hatte, zum 78. Male.

In der Zeit vor der Schlacht von Pochonbo befand sich das Heimatland in einer ernsten Lage. Mitte der 1930er Jahre wandten die japanischen Imperialisten beispiellose faschistische Repressalien gegen die Koreaner an. Ein typisches Beispiel dafür war die bösen Umtriebe des japanischen Imperialismus dazu, die koreanische Sprache und Schrift zu beseitigen. Kim Il Sung, dem das Unglück der koreanischen Nation schwer ums Herz war, entschloss sich dazu, in Pochonbo im nördlichen Grenzgebiet Koreas eine Schlacht zu liefern. Er dachte: „Lasst uns baldigst ins Vaterland vorrücken, den Japanern einen Denkzettel geben und so zeigen, dass die koreanische Nation nicht tot ist, sondern lebt, dass sie ihre Sprache und Schrift nicht aufgibt, dass sie nicht akzeptiert, dass `Korea und Japan eins sind und Koreaner und Japaner die gleichen Vorfahren haben´, dass die koreanische Nation ihre Verwandlung ins `Volk des Kaiserreichs´ ablehnt und dass sie mit der Waffe in der Hand weiterhin den Widerstandskampf führen wird, bis Japan zugrunde geht.“ weiterlesen


Internationaler Tag des Kindes und die Fürsorge des hochverehrten Marschalls in der DVR Korea

Wir brauchen niemanden in der Welt
zu beneiden

In der Demokratischen Volksrepublik Korea, wo die Kinder für König gehalten werden, hallt ein Lied über das Glück der Kinder. Die Kinder in den nördlichen Bergdörfern, die Kinder der Schmelzer des Eisenhüttenwerkes, die Musikwunderkinder des Kindergartens Kyongsang, die Kinder in den Kinderkrippen und Kindergärten für Waisen, ja alle Kinder in Korea singen gern das Lied „Wir brauchen niemanden in der Welt zu beneiden„. In diesem Lied spiegelt sich das wahre Gefühl der koreanischen Kinder wider, die dank der Liebe des Marschalls Kim Jong Un zur Nachwelt sorglos und glücklich aufwachsen.

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Kim Jong Un sagte einst, es sei ein Kampfziel unserer Partei, unseren Kindern und unserem Volk ein glückliches Leben zu gewährleisten, wenn er an die Losung „Wir brauchen niemanden in der Welt zu beneiden!“ denke, erledige er voller Freude alle schwierigsten Sachen.

Bei einer anderen Gelegenheit meinte er, die Losung „Wir brauchen niemanden in der Welt zu beneiden!“ gefalle ihm am besten, wenn er diese sehe, erinnere er sich voller Rührung an die Antlitze von Genossen
Kim Il Sung und Kim Jong Il, diese Losung widerspiegle ihre erhabene Anschauung über die Nachwelt.

Kim Il Sung und Kim Jong Il liebten die Kinder Koreas sehr.

150530 - SK - Wir brauchen niemanden in der Welt zu beneiden - 01 weiterlesen


KCNA würdigt Arbeit der AiP-D

KCNA Logo

Die offizielle Nachrichtenagentur der DVR Korea KCNA würdigte in den vergangenen Monaten auf eindrucksvolle Weise unsere revolutionäre Solidarität mit dem koreanischen Volk und auch unseren bedingungslosen Kampf gegen den US-Imperialismus, Hort des Bösen und Geißel der Menschheit, und seine Vasallen. Diese Tatsache ist ein großer Vertrauensbeweis der koreanischen Genossen und Kampfgefährten gegenüber allen Mitgliedern, Genossen und Kandidaten unserer Organisation. Wir danken unseren koreanischen Freunden auf das Herzlichste für die internationalistische Unterstützung und geloben, auch in Zukunft unverrückbar an der Seite des mutig kämpfenden koreanischen Volkes gegen die Barbarei des US-Imperialismus, seiner südkoreanischen Marionetten„regierung“ und weiterer Lakaien zu stehen.

Die Meldungen teilen sich in Exklusiv- und Sammelmeldungen auf. Die Sammelmeldungen beweisen, dass wir Teil einer weltweiten antiimperialistischen und fortschrittlichen Bewegung sind. Darauf sind wir sehr stolz. weiterlesen


Bulletin 28-2015 der Botschaft der DVR Korea

Die Botschaft der DVR Korea hat am Do, den 28.05.2015 das Bulletin Nr. 28-2015 herausgegeben. Wir wollen unseren Freunden und Genossen das Originaldokument nicht vorenthalten:

150528 – Bulletin 28 – Durch unsere Nation selbst

Nr. 28-2015

28. Mai 2015

Bulletin

„Durch unsere Nation selbst“

   Im Juni 2000 wurde in Pyongyang, der Hauptstadt der DVRK, die Gemeinsame Nord-Süd-Erklärung vom 15. Juni veröffentlicht, die als Meilenstein für die Vereinigung Koreas bezeichnet wird.

   Seitdem sind zwar nahezu 15 Jahre verflossen, aber das Ideal „Durch unsere Nation selbst“, der Hauptgedanke der besagten Erklärung, gilt unverändert als Banner der Vereinigung Koreas.

   Das Ideal „Durch unsere Nation selbst“ ist mit dem durchdringenden Geist der Souveränität durchgesetzt.

   Bekanntlich wurde die Spaltung Koreas nicht durch irgendwelche Widersprüche innerhalb der Nation, sondern von äußeren Kräften erzwungen.

   Die USA, die nach dem Zweiten Weltkrieg als „Befreier“ maskiert Südkorea eroberten, verstärkten von den Herrschaftsansprüchen auf das ganze Korea und den asiatischen Kontinent aus unablässig ihre militärische Herrschaft über Südkorea. Nach außen hin verhielten sie sich zwar so, als ob sie sich für die Frage der Vereinigung Koreas interessierten, aber in der Tat wünschten sich nicht, dass Nord und Süd sich aussöhnen, sich zusammenschließen und die Vereinigung anstreben, und traten den Bewegungen zur Vereinigung Koreas in jeder Weise in den Weg. Daher türmten sich auf dem Weg zur Vereinigung Koreas unausgesetzt ernste Schwierigkeiten, und die koreanische Nation erleidet immer noch die Tragödie ihrer Spaltung.

   Die nahezu 70-jährige Spaltungsgeschichte der koreanischen Nation zeigt anschaulich, dass in keiner Zeit die selbstständige Entwicklung und Vereinigung der koreanischen Nation erreicht werden können, ehe man der Herrschaft und Einmischung der äußeren Kräfte ein Ende setzt.

   Die Vereinigung Koreas ist eine Frage, die einzig und allein mit der eigenen Kraft seines Herrn, der koreanischen Nation, und entsprechend dem Willen und den Forderungen der koreanischen Nation gelöst werden muss. Mit anderen Worten, das ist eine Frage des Selbstbestimmungsrechts der Nation. Die äußeren Kräfte haben keinen Grund und Vorwand, sich in diese Frage einzumischen. Daher behauptet man „Durch unsere Nation selbst“.

   Dieses Ideal, durchgesetzt mit dem durchdringenden souveränen Geist der Nation, ist hinsichtlich sowohl der Realität der von äußeren Kräften gespaltenen Koreanischen Halbinsel als auch des Wesens der Frage der die getrennten Bande des Blutes der Nation knüpfenden Vereinigung Koreas höchst rationell und richtig.

   Das Ideal „Durch unsere Nation selbst“ zeugt vom Willen zum Friedensschutz.

   Die ganze koreanische Nation brennt heiß danach, dass dem jahrzehntelangen andauernden erbitterten militärischen Konfrontationszustand zwischen Nord und Süd baldigst ein Ende gesetzt und der Weg zum Frieden und zur Vereinigung eröffnet wird.

   Aber die südkoreanische Behörde nimmt an der hartnäckigen Strangulierungspolitik und der militärischen Drohung der USA gegen die DVRK aktiv mit, weshalb auf der Koreanischen Halbinsel statt Frieden und Sicherheit stets militärische Konfrontationen und Spannungen herrschen.

   Hätte die Behörde Südkoreas nicht den äußeren Kräften gewillfahrt, die den koreanischen Landsleuten zu schaden versuchen, die gemeinsamen Militärübungen mit den USA abgelehnt und nicht zugelassen, dass ihr Territorium, ihr Himmel und Meer zu Kriegsübungsplätzen werden, kurz gesagt, hätte sie das Ideal „Durch unsere Nation selbst“ geachtet, wäre die Lage auf der Koreanischen Halbinsel nicht in solche Krise geraten.

   Frieden und Sicherheit auf der Koreanischen Halbinsel sind eben Frieden und Sicherheit in der Welt. Falls auf dieser Halbinsel erneut ein Krieg ausbricht, wird er unweigerlich in einen thermonuklearen Krieg übergehen, den die Menschheit bisher nicht erlebt hat. Er wird nicht nur auf die Koreanische Halbinsel und Nordostasien, sondern auch auf ausgedehnte Regionen der Welt übergreifen, wodurch es die Verluste und Katastrophen der Menschheit schwer zu ermessen sein würde. Auch die USA werden davon nicht verschont bleiben.

   Das Ideal „Durch unsere Nation selbst“ spiegelt auch den Geist der großen Geschlossenheit der Nation wider.

   Die bewundernswürdige und beeindruckende Wirklichkeit, die sich nach der Veröffentlichung der Gemeinsamen Nord-Süd-Erklärung vom 15. Juni auf der Koreanischen Halbinsel ausbreitete, zeigte unzweifelhaft, dass die Vereinigung Koreas ohne weiteres realisiert werden kann, wenn sich die ganze Nation zusammenschließt.

   Die unterbrochene Verbindung der Eisenbahnlinien und Straßen zwischen Nord und Süd wurden wieder hergestellt und die Luftfahrt- und Seewege eröffnet, wodurch ein großer Durchbruch in die lange Mauer der Spaltung gemacht wurde. Zwischen Nord und Süd fanden politische und militärische Beratungen auf hoher Ebene und über 20 Male Verhandlungen auf Ministerebene statt, auf denen Übereinkommen über gemeinsame Frage der Nation erzielt wurden. In der Stadt an der Demarkationslinie entstand die Industriezone Kaesong, ein Symbol der Zusammenarbeit und des Austausches auf ökonomischem Gebiet zwischen Nord und Süd. Für die Südkoreaner wurde der Tourismus-Weg zum Kumgang-Gebirge, einer weltberühmten Erhebung, die sich in der DVRK befindet, eröffnet.

   Begegnungen der in Nord und Süd verstreuten Familien und Verwandten fanden hintereinander statt. In internationalen Sportwettkämpfen zogen Sportler des Nordens und des Südens mit flatternden Fahnen mit den Umrissen Koreas ins Stadion ein und die Zuschauer von Nord und Süd feuerten sie gemeinsam an. Diese Szenen beeindruckten die Welt. Die Welt verspürte tatsächlich, dass der Norden und der Süden Koreas in puncto Sprache, Geblüt und Kultur eins und eine Nation sind, die unbedingt vereinigt werden muss.

   Der Norden und der Süden Koreas, die sich über halbes Jahrhundert lang angefeindet hatten und miteinander konfrontiert waren, konnten den großen nationalen Zusammenschluss demonstrieren, was eben ein Ergebnis des in der gemeinsamen Erklärung vom 15. Juni umrissenen Ideals „Durch unsere Nation selbst“ ist.

   Die internationale Gesellschaft erwartet, dass der Norden und der Süden Koreas diesem Ideal, dem Hauptgeist der gemeinsamen Erklärung vom 15. Juni, bis zum Ende treu bleiben werden.

   Auf dem Weg der Wahrung und Realisierung dieses Ideals gibt es Vereinigung und gemeinsames Gedeihen der koreanischen Nation wie auch Frieden und Sicherheit in der Region und Welt.